Freitag, 24. Juli 2015

Extrakte für zu Hause – Die Rosin-Technik

Foto: Floh Söllner
Foto: Floh Söllner

 

 

In den letzten Jahren sind Cannabis-Extrakte wie BHO oder Cannabis-Öl bei den KonsumentInnen immer beliebter geworden. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Methoden um der Wunderpflanze Hanf ihre potenten Wirkstoffe zu entlocken. Einige davon, wie zum Beispiel die Gas-Extraktion, sind leider teuer, aufwendig und nicht ganz ungefährlich. Das Internet ist voll von Videos in denen junge, unerfahrene KifferInnen  sich selbst und ihr Kinderzimmer mit Gas in die Luft jagen.

 

Abhilfe verspricht hier die sog. Rosin-Technik, die es jedem gefahrlos zu Hause ermöglicht, kleinere Mengen Cannabisöl selbst zu produzieren. Hierbei wird das Cannabis zwischen zwei Lagen Backpapier in ein aufgeheiztes Haarglätteisen gelegt, welches dann einige Sekunden fest zusammengepresst wird. Durch die Hitze und den Druck löst sich das Harz aus dem Blütenmaterial und sammelt sich auf dem Backpapier. Der Vorgang kann mit derselben Füllung zwei bis dreimal wiederholt werden.

 

Foto: Floh Söllner
Foto: Floh Söllner

 

Danach kann man das Öl einfach direkt vom Papier schaben und sammeln oder direkt verwenden. Kein Gas und kein Vakuumieren – Alles was man für diese Art der Extraktion braucht, hat man eigentlich bereits zu Hause!

 

Fazit: Um größere Mengen Extrakt zu produzieren eignet sich diese Technik sicherlich nicht. Jedoch für kleinere Mengen den Dab zwischendurch ist es durchaus eine einfache und sichere Möglichkeit der Extraktion.

 

Foto Floh Söllner
Foto Floh Söllner

 

 

By the way: Auch wenn die „Rosin-Tech” als letzter Schrei aus den USA gilt – Mein Hippie-Onkel schwört Stein und Bein dass er bereits in den 60ern mit Oma’s Glätteisen das Beste aus seinen Homegrow herausgeholt hat…

6 Antworten auf „Extrakte für zu Hause – Die Rosin-Technik

  1. Lars Rogg

    Wenn das auch mit einem altertümlichen Glätteisen funktioniert hat, könnte man ein normales Bügeleisen verwenden um die Ausbeute zu erhöhen. Ich verstehe nur nicht warum man nicht einen normalen Verdampfer verwendet um das Zeug direkt zu inhalieren. Der Umweg über das BHO ist doch überflüssig. Als Ausnahme sehe ich nur CBD reiches BHO zu medizinischer Verwendung. Doch selbst dann dürfte ein Verdampfer den selben Zweck erfüllen.

  2. HM420

    Tolle Idee !! – und wenns dann auch noch so einfach funktioniert wie dargestellt – perfekt !!
    Wäre jetzt natürlich interessant, ob nach Erscheinung dieses Beitrags, die Verkaufszahlen für Glätteeisen einen Anstieg erleben ?!!… 😉

  3. Hightimes.com

    Nee !Da verpuffen doch die feinen Aromen der Wachse ,Öle und Harze bevor das Extract in den Quark gequirlt werden kann . Der tamisium extractor ist der sicherste kreislauf Butanextractor !

  4. Papa

    Hon..-Be., extractor bringt bei guter Abluft oder im Freien sehr gute Ergebnisse. Da kann mann sogar bei den Blättern und dem Rest noch einiges raus holen!!!
    Wenn ich allerdings höre dass da was in die Luft fliegt dann weiss ich auch nicht. Was hat da ne Zündquelle zu suchen .????
    A hanfigs Grüssle

  5. Thorsten

    Dumme Frage funktioniert das mit dem Glätteisen nur mit den Blüten oder auch mit Verschnitt der restlichen Pflanze?

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