Donnerstag, 1. Juni 2017

Berliner Aufruf für eine menschliche Drogenpolitik

 

Drogenpolitische Forderungen aus der deutschen Hauptstadt.

 

 

Auf dem Kirchentag 2017 in Berlin wurde auch drogenpolitischer Druck gemacht, obwohl es den Veranstaltern des evangelischen Happenings nicht ganz ins Programm passte. Gläubige Aktivisten aus der ganzen Welt trafen sich im Hanf Museum Berlin während ihrer christlichen Pilgerreise und forderten eine Beendigung des Drogenkrieges, was jetzt auf einer eigenen Internetpräsenz in virtuellen Stein gemeißelt wurde. Der Berliner Aufruf für eine menschliche Drogenpolitik zählt dabei schon von Beginn an einige namhafte Unterstützer und beschränkt sich nicht nur auf gottesfürchtige, getaufte Menschen.

 

Unter berlindokument.org findet sich die neue Plattform der unterschiedlichen Befürworter einer liberalen Drogenpolitik, die allesamt aufgrund der fatalen Ergebnisse des gescheiterten Drogenkrieges einen schnellen Umschwung in der Handhabung der gesamten Thematik einfordern. Der „politische Irrweg„, der zu einer „tödlichen Ideologie“ führt, darf nicht länger gegangen werden, weshalb unterschiedlichste Organe und Organisationen dazu aufgefordert sind, den Krieg gegen Drogen und ihre Konsumenten endlich einzustellen. Angesprochen werden unter anderem die Vereinten Nationen, das Büro der UNO für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, die UNO-Suchtstoffkommission, die Europäische Union, die Organisation der Amerikanischen Staaten und ihre Interamerikanische Drogenmissbrauchskommission, die Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten CELAC, die nationale Politik und alle Kirchen, Gemeinschaften, religiöse Organisationen sowie Hilfsverbände.

 

Mit einer verstärkten Kooperation, die die Bekämpfung der organisierten Kriminalität und Geldwäsche zum Ziel hat, aber sich auch nicht vor der Entwicklung von wirksamen Präventionsstrategien verschließt, könnten Erfolge auf allen rechtschaffenen Seiten verzeichnet werden. Allgemein akzeptiertes Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen und der Respekt vor der Privatsphäre des Anderen gehörten aber auch zur empfohlenen Kampfstrategie, um die freigesetzten Gewalten des Drogenkrieges endlich wieder etwas einzudämmen. Gefördert von der Evangelisch-Protestantischen-Kirche aus El Salvador (IEPES) zählen sich bereits 80 Organisationen aus fünf Kontinenten zu den Befürwortern des Berliner Aufrufs für eine menschliche Drogenpolitik. Auch verschiedene Persönlichkeiten wie Noam Chomsky, David Nutt und Pater Alejandro Solalinde halten die in Deutschlands Hauptstadt zum Kirchentag generierten Gedanken für sehr richtig.

 

Drogenkrieg soll nach Gottes Willen nicht sein!

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rainer sikora
rainer sikora
4 Jahre zuvor

Hoffentlich bewirkt das irgendwo ein wenig.

Berlin Peace Accords
4 Jahre zuvor

BERLIN PEACE ACCORDS Wir, die Menschheit des Jahres 2017… Erklären hiermit unser unveräußerliches Menschenrecht auf Anbau, Medikation und Konsum der Pflanze mit dem Namen Cannabis ohne jegliche staatliche Einschränkung. Verlangen, dass unsere Pflanze keine anderen Auflagen und Einschränkungen als eine Tomatenpflanze hat. Stellen unter unsere eigene Kontrolle, was wir unserem Körper zuführen. Bestehen auf unser Grundrecht, diese Pflanze zu benutzen ohne die Androhung von Freiheitsberaubung und ohne Nutzungsbeschränkungen. Es ist unser Grundrecht, auf verschiedenste Arten Zugang zu Cannabis zu haben und keine kommerziellen Interessenverbände das Recht auf exklusive Nutzung oder Rechtsanspruch erhalten. Seit Urzeiten haben die Menschen die Segnungen unserer Pflanze genutzt. Mit meiner Unterschrift lege ich hiermit Zeugnis ab über meinem Wunsch, dass „wir, die Menschen“ das Recht besitzen,… Weiterlesen »

Ralf
Ralf
4 Jahre zuvor

Leider haben immer noch die Kifferhasser in den Kirchen die Macht, also wird sich da auch nicht so schnell was ändern. Wer unschuldigen Menschen die Staatsgewalt auf den Hals schickt, ist ein Nazi. Dazu nochmal die Frage: Ab wann waren die Nazis, Nazis ? Ab 1933 als sie gewählt worden sind, oder ab 1936 dem Ermächtigungsgesetz für Hitler vom früheren General und Kriegstreiber Hindenburg, oder ab 1938 der Pogromnacht, oder ab 1941 dem Beginn der Ermordung der Juden,Schwulen,Substanzgebraucher,Sinti und Roma in den KZ`s ? Bis heute hat mir diese Frage noch niemand beantwortet, also muß ich das selbst tun. Sie waren es vom Beginn ihres menschenverachtenden, stigmatisierenden Denkens an, und dem Umsetzen in ihre gewalttätige Propaganda. Hasser sind Nazis. Judenhasser… Weiterlesen »