Samstag, 22. April 2017

Kiffen wird zur Religion in Colorado

 

Die International Church of Cannabis eröffnete am Weltcannabiskulturtag.

 

 

Bereits seit einiger Zeit wussten interessierte Hanffreunde, dass in Colorado ein geistliches Projekt initiiert wurde, vom dem ungläubige Legalisierer hierzulande nur träumen dürfen. Eine Kirche in Colorados Hauptstadt Denver wurde künstlerisch umgestaltet, um einer neuen Glaubensgemeinschaft einen Anlaufpunkt zu bieten. Die International Church of Cannabis eröffnete nun tatsächlich am Weltcannabiskulturtag nach dem Überspringen einiger rechtlicher Hürden. Kiffen wird zur Religion in Colorado.

 

Als Elevationists bezeichnet sich die seit verstärkter Medienberichterstattung auf 200 Mitglieder gewachsene Gemeinde, die keine Konvertierung zum neu geschaffenen Glauben von ihren Kirchgängern verlangt. Auch gibt es keine göttlichen Gesetze, keine autoritären Strukturen oder unansprechbare Tabuthemen in der Doktrin der internationalen Cannabiskirche aus Denver. Dafür möchte man dabei helfen, den Geist der Gläubigen zu beflügeln und unter dem Einsatz der heiligen Pflanzenknospen, die besten Kräfte deren Nutzer hervorzubringen, damit die idealen Versionen ihrer Selbst möglichst viel Gutes in der Gemeinde zustande bringen können. Pünktlich am 20.04.2017 konnten die ersten Gäste in der International Church of Cannabis in den bunten Hallen begrüßt werden, wo bei geschlossener Gesellschaft der Weltcannabiskulturtag gebührend zelebriert werden durfte. Ein rechtlicher Einwand, der die Eröffnung noch kurzfristig zu verhindern versuchte, wurde am Morgen des 20.04. glücklicherweise ebenso schnell abgeschmettert, wie er im House of Representatives einging. Somit konnten alle Gäste die aufwendigen Wandbilder innerhalb des noch mithilfe einer Crowdfunding-Kampagne zu reparierenden Gebäudes unter legaler Marihauaeinwirkung am Weed-Day genießen, welche allesamt von dem spanischen Künstler Okuda San Miguel gepinselt wurden und über eine ordentliche Portion psychedelische Kraft verfügen.

 

Keimen nun hierzulande schon die ersten Überlegungen, wie man selbst ein paar beflügelnde Tage ganz entspannt in Denver verbringen könnte, bieten sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten bereits passende Angebote für Freunde des heiliggesprochenen Krautes. Eine Hotelkette in Colorado hat sich schon auf das neu entdeckte Klientel spezialisiert und lädt unter „Bud + Breakfast“ zahlungswillige Kiffer zum Übernachten ein.

 

Samen!

Eine Antwort auf „Kiffen wird zur Religion in Colorado

  1. Mario Gragoll

    Hallo,

    auch ich habe eine eigene „Freechurch“ und benötige dabei noch Unterstützung.
    Mitglieder, Spenden, Rechtsanwalt mit USA Zulassung etc.

    sonnige Grüße Mario

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