Samstag, 24. September 2016

Japanisches Hanfmaskottchen vorgestellt

 

Asamiko, die Hanf Schrein Maid.

 

Grafik - Lukas Tkotz
Grafik – Lukas Tkotz

 

Auch im Land der aufgehenden Sonne verändert sich die Situation mit Cannabis.
Nachdem das erste Hanfforum in Kyoto auch unter der Schirmherrschaft der First Lady Akie Abe stattfand und sich eine kleinere Oppositionspartei für den medizinischen Einsatz der Pflanzen aussprach, geht Japan nun einen Schritt weiter: Es wurde ein japanisches Hanfmaskottchen vorgestellt.

 

Entwickelt von den Betreibern der größten Hanffarm, stellte man der japanischen Bevölkerung nun ein typisch japanisches Manga-Mädel vor, das für Aufklärung über den großen Nutzen der traditionell bedeutsamen Pflanze sorgen soll. Selbst mit einem eigenen Twitteraccount bestückt wurde die rosahaarige Erfindung, die für ein tatsächliches Umdenken im Land entwickelt wurde. Unter dem Namen Asamiko-Chan wird das aufgeweckte Maskottchen zukünftig besonders in der Region der Präfektur Tottori für den mannigfaltigen Nutzen des praktischen Hanfkrautes werben, auch um dem starken Rückgang aktiver Hanfbauern Einhalt zu gebieten. Übersetzt bedeute der Name der sympathischen Comic-Aktivisten „Hanf Schrein Maid“, was den geschichtsträchtigen und symbolischen Charakter der beworbenen Pflanze unterstreiche. Die größten Hanfproduzenten des Landes von der Hachijuhachiya Farm hätten den Charakter ausgetüftelt, die mit 500 Kilogramm Ernten im Jahr die lokale Ökonomie antrieben und für Arbeitsplätze in ihrer Region sorgten.
Die Vorstellung der kleinen Asamiko-Chan darf als bedeutsamer Schritt in der Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf in Japan erachtet werden, da dort aktuell noch äußerst strenge Gesetze gelten, die gegen Cannabis und deren Befürworter gerichtet sind. Asamiko – die Hanf Schrein Maid – verändert dies nun hoffentlich in rasantem Tempo.

 

Kamehameha!

2 Antworten auf „Japanisches Hanfmaskottchen vorgestellt

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