Sonntag, 11. September 2016

Kleiner Hund isst großen Keks

 

Peanut im Rausch.

 

auf den Hund gekommen
Bild: freeimages / lauralucia

 

Wie Metro auf einen entspannten Sonntag meldet, hat ein Chihuahua einen Keks seiner menschlichen Freunde geklaut und verspeist. Natürlich wäre dies keine Meldung wert, wenn nicht eine ganze Menge Cannabis in dem Backwerk schlummerte.
Kleiner Hund isst großen Keks.

 

Nach Angaben des Halters habe der kleine Racker die Taschen von Besuchern in der Nacht durchforstet und sich an dem gefundenen Fressen einfach bedient. Dabei wäre es dem tierischen Cannabiskonsumenten wohl eher um die süße Speise als die berauschende Wirkung gegangen. Ohne große Eigenbemühungen wäre der auf den Namen Peanut getaufte Köter auch nicht an das begehrte Fresschen gelangt. Nach dem Bemerken des geheimen Fressflashs mussten die Besitzer direkt einen Tierarzt aufsuchen, da das Hündchen wirklich übertrieben stoned war, wie Bilder von Peanut beweisen. Das Tier konnte kaum noch stehen und zitterte.

 

Peanutthedog

 
Foto via Imgur.com

 

Von den Medizinern wurde der wohl auch etwas unter Paranoia leidende Vierbeiner mit Zuhilfenahme von Holzkohle behandelt. Nach etwa zehn Stunden war der dumme Hund wieder vollständig in Ordnung. Den Reaktionen der behandelnden Ärzte nach zu urteilen, war Peanut nicht das erste Tier, das aufgrund von zu vielen Marihuanawirkstoffen im Blut ärztliche Hilfe benötigte. Die Familie habe in allen Fällen richtig gehandelt, das unter Cannabiswirkung stehende Geschöpf, in ärztliche Behandlung zu bringen und die Ursache des Besuches zu erläutern. Kein Tierarzt würde einem Besitzer seine Ehrlichkeit nachträglich vorwerfen. In den USA, wo essbare Cannabisware auf dem Vormarsch ist, wären derartige Fälle von tierischen Unfällen ebenso am Ansteigen. Besitzer von Tieren müssten sich auf die veränderte Situation einstellen und dafür Sorge tragen, dass ihre in Obhut befindlichen Schützlinge solche Cannabistrips nicht erlebten.
Das gehört zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Hanf.

5 Antworten auf „Kleiner Hund isst großen Keks

  1. Lars Rogg

    Carnismus hat recht. Was soll die Ausdrucksweise? Es sind Tiere, keine minderwertigen Dinge !! Vor meinem geistigen Auge sehe ich eine Assi, der eine Streuner Tritt und lachend ein Schluck aus der Pulle nimmt…könnte an der Ausdrucksweise liegen… 🙁
    Toller Autor !! Neu ??

  2. mze Autor

    Danke für eure Kommentare.
    Vielleicht war meine ungewaschene Berliner Hundeschnautze bei dieser kleinen, saloppen Nachricht etwas forsch. Die bemängelten umgangssprachlichen Bezeichnungen sollten nur den Wortfluss lockern. Dummer Hund hätte vielleicht in Anführungszeichen gehört – o.k..
    Aber konzentriert euch bei solchen Mini-News doch nicht nur auf das kurz auffallend Negative. Ich bezeichnete den highen Peanut auch als kleinen Racker, Hündchen, unter paranoia leidenden Vierbeiner sowie Geschöpf und in Obhut befindlichen Schützling.
    Sorry.

  3. Surak

    Der gute Hund hat bestimmt nur vor Hunger und Energiemangel gezittert, oder? Man hätte ihm sicher schon geholfen, wenn man ihn ordentlich sattgefüttert hätte, damit er gut schlafen kann und anschließend aufwacht wie neu geboren. Aber das scheinen gute Kekse gewesen zu sein: So einen hätte ich auch mal gerne!

  4. Joa

    @Surak
    Eher wegen Vergiftungserscheinungen. Das ist normal ab einem gewissen Level „Fremdsubstanzen“ im Blut.
    „Die Dosis macht das Gift.“ „Allzu viel ist ungesund.“
    😀

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