Mittwoch, 11. November 2015

Sioux-Stamm verbrennt seine Cannabis-Plantagen

 

Verbrannte Erde aus Angst vor Kriminalisierung

 

Grafik: schmiddie
Von wegen „dürfen“ / Grafik: schmiddie

 

 

Wir hatten bereits mehrfach über den Cannabis-Anbau der Flandreau Santee Sioux berichtet. Trotz der Ankündigung der Bundesbehörden, Bewohner von Reservaten dürfen selbst über Grasanbau- und Verkauf entscheiden, hatte die örtliche Polizei immer wieder darauf bestanden, die Operation sowie die für 2016 geplante Eröffnung eines Cannabis-Ressorts seien illegal. Anscheinend sind die Verantwortlichen jetzt den Behörden zuvor gekommen und haben ihren Grow, der ab dem 1.1.2016 in den Verkauf gehen sollte, nolens volens abgefackelt. Die Obama-Administration hatte im so genannten Cole Memorandum bereits vor zwei Jahren bekannt gegeben, dass die Mitglieder der Stämme selbst über den legalen Anbau von Cannabis auf Stammesgebiet entscheiden könnten, sofern ihr Vorhaben im Einklang mit den jeweiligen Landesgesetzen stehe.

 

Eben das ist in South-Dakota noch umstritten, denn während medizinisches Cannabis legal ist, ist Weed zu Entspannungszwecken dort nach wie vor illegal. Bei den Gesprächen, die Vertreter des Stamm in Washington mit den Bundesbehörden sowie dem Generalstaatsanwalt von South-Dakota im Vorfeld des selbstzerstörerischen Akt geführt hatten,  war die geplante Abgabe an nicht im Reservat wohnende Besucher der Knackpunkt. Nachdem man sich darüber nicht einigen konnte und die Behörden eine Razzia angedroht hatten, habe der Stamm beschlossen, bereits bestehende Anbauflächen zu vernichten, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

7 Antworten auf „Sioux-Stamm verbrennt seine Cannabis-Plantagen

  1. Lars Rogg

    Neiiiiiiiin, was für eine Sch..sse…, das gute Gras !!!
    Doch noch nicht alles grün, was wächst in Amerika…

  2. Surak

    Erbärmlich feige Rothäute sind diese durch Feuerwasser weichgespülten Krieger in den Augen des weißen Mannes jenseits vom großen Wasser: Mögen sie tausend Tode sterben, um den großen Geist zu besänftigen für ihren Mangel an Heldenmut. Ich habe gesprochen. Howgh!

  3. SamSpeed

    @Surak :
    Wenn du so ein Held bist dann mach es besser aber äußere dich nicht rassistisch über andere…

  4. reefermadness

    erst verkaufen sie einem so einen verwegenen cowboy der den geschmack von freiheit und abenteuer geniesst.während er auf seinem texanischen gaul mit dem penisersatz= zigarrette im mund,hustend in den sonnenuntergang reitet!

    dann verkaufen sie tabakwaren wo american spirit draufsteht mit einem indianer und friedenpfeife!

    da sieht man die indianer werden auch niemals glücklich mit ihren kräutern.

    da sollte sich doch mal jedes staatsoberhaupt jeder president jeglichen coleurs ,
    vor den ganzkörperspiegel stellen und sich humanistisch die vertrauensfrage stellen,ob es nicht nur niederträchtig und babarisch berechnend war,den indianer erst feuerwasser zu verkaufen und dann gewehre!!

    mfg

  5. Surak

    Was ich gerne mache, SamSpeed: Rassismus und Drogenpolitik gehören in verschiedene Behälter, denke ich. Also rede auch DU der Übergeneralisierung bitte nicht das Wort und poste hier nur dann, wenn du keinen Sinn für Humor und Letztes bei Letztem verstanden hast. Aber unabhängig von Rasse und Herkunft bleibt Feigheit eben Feigheit, Wahrheit eben Wahrheit und Dummheit dementsprechend Dummheit. Howgh!

  6. American Holocaust

    Was hätte den die Polizei ,bei einer Razzia so alles entdeckt ? Alkohol-Destillen , Kriegsbeile , 7Meilen-Moccasins ? Ich weiß es nicht , aber Manitou ,brauch auch mal einen ,Ordentlichen und Pünktlichen , Zug !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.