Montag, 30. März 2015

Facebook sperrt den Smoke-In Aufruf

Neue Facebook-Seite ist bereits online

Poster-GMM-2014-Berlin
2014 war der Görli Ziel des GMM

 

Der Aufruf zum „Smoke-In“ im Görlitzer-Park, über den wir vergangenen Mittwoch berichtet hatten, wurde von Facebook entfernt. Kurz darauf ging eine ähnliche Seite online, die sich „Großes Solidaritäts Kiff-In im Görlitzer Park“ nennt. Auch auf dieser Seite rufen die Initiatoren zum großen Smoke-In auf, der morgen ab 18 Uhr im „Görli“ stattfinden soll.
„Am 1. April will Henkel die Mindestgrenze von 15 Gramm auf 1 Gramm heruntersetzen um der Drogenproblematik in Berlin einen Riegel vorzuschieben!
In einer Stadt, wo der Senat mit Menschen in Not Umgeht als wären sie nichts weiter als ein paar Buchstaben auf einem Blatt Papier. Wo Menschen unter unwürdigen Umständen in Turnhallen und völlig überfüllten Notunterkünften hausen müssen, wird sich auf Probleme gestürzt, welche keine sind, anstatt sich mal auf die wirklichen Probleme dieser Stadt zu konzentrieren. Wir wollen dem Senat an diesem Tag zeigen, dass wir mit der Politik nicht einverstanden sind und rufen alle dazu auf, mit uns zum gemeinsamen solidarischen Kiff-In in den Görli zu kommen.
Henkel verpiss dich – Herrmann versenken. Solidarität mit alle geflüchteten Menschen – REFUGEES WELCOME!“
, heißt es auf der Seite.

Leider wird es den CDU-Hardliner Henkel freuen, wenn er in Sachen Cannabis mit Frau Hermann, die sich persönlich für eine Coffeeshop Lösung engagiert, in einem Atemzug genannt wird. Zwar hat Henkel einen politischen Denkzettel für seine „Law and Order“-Lösung mehr als verdient, aber Frau Hermann ist in Sachen Cannabis auf der richtigen Seite.

6 Antworten auf „Facebook sperrt den Smoke-In Aufruf

  1. Littleganja

    Wurde bereits am Freitag schon vom Hanfverband bekannt gegeben. zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz

    Es gibt nix schlimmeres wie alte Nachrichten sind dann nämlich keine mehr.

  2. Purist

    Zitat: „Es gibt nix schlimmeres wie alte Nachrichten sind dann nämlich keine mehr.“
    Manno, das tut ja schlimmer weh als wie wenn ein Skinäse schreiben tut.

  3. reefermadness

    easy freunde easy ……

    Von Rußland z. B. wandern viele deutsche Bauern wieder aus,
    nicht in der Hoffnung eines höheren Arbeitsertrages, sondern weil ihnen die Zustände nicht mehr
    ganz zusagen. Das alles hemmt den Ausgleich zwischen dem rein sachlichen Arbeitsertrag des Auswanderers
    und dem des zurückbleibenden Landarbeiters. Nehmen wir einmal an, wir beschlössen,
    in Deutschland den Arbeitern das Leben freundlicher zu gestalten, wozu uns z. B. das Verbot von
    Rauschgetränken im Görli die Mittel liefern würde. Abgesehen davon, daß das Alkoholverbot an sich schon
    das Leben der Arbeiter und namentlich das ihrer Frauen verschönern würde, könnten wir die Milliarden,
    die die Rauschgetränke dem Volke unmittelbar und namentlich mittelbar kosten, für einen
    kräftigen Mutterschutz in Form einer monatlichen Reichszulage zu den Aufzuchtkosten jedes Kindes
    verwenden. Oder auch für bessere Schulen, zahlreiche öffentliche Lesehallen, Theaterbeihilfen,
    Kirchenbauten, staatliche Freikonditoreien, Volksfeste, Versammlungshallen usw. Dann würde bei
    der Frage der Auswanderung nicht mehr allein der stoffliche Arbeitsertrag erwogen werden, und
    viele Frauen würden ihre Männer zum Bleiben veranlassen, viele bereits Ausgewanderte würden
    zurückkehren. Welche Folgen das aber wieder auf den Lohn und auf die Grundrente haben würde,
    ist klar. Der Görli Grundbesitz würde seine Forderungen so weit erhöhen, bis die aus dem Alkoholverbot
    erwachsenden Auswanderungshemmungen ausgeglichen wären. Der Kuchen, den der Staat den
    Frauen in den Freikonditoreien zum besten gibt, würde von der Grundrente den Männern am Lohne
    abgezogen werden.

    Zitat: http://www.henkel.de/

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