Freitag, 8. August 2014

US-Hauptstadt steht vor der Cannabis-Legalisierung

Abstimmung im November

 

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Dieser Mann könnte bald einen Coffeeshop vor der Haustür haben, Foto: Norml.org

 

Die Bewohner von Washington D.C., das als Hauptstadt einen rechtlichen Sonderstatus innerhalb der USA besitzt, werden am 4. November über die Re-Legalisierung von Cannabis abstimmen. Die von der lokalen Wahlkommission einstimmig angenommene  Initiative 71 sieht die Legalisierung des Besitzes von bis zu zwei Unzen (56,7 Gramm) Cannabis sowie den legalen Anbau von bis zu sechs Pflanzen pro Person vor. Bereits seit 2010 ist dort die Verwendung von medizinischen Hanfblüten legal, Mitte 2013 eröffnete die erste Medical Dispensary in der Nähe des Weißen Hauses.

 

Die D.C. Cannabis Campaign hatte Anfang Juli über 57.000 Unterschriften eingereicht und mit mehr als 27.000 gültigen gut 50.00 mehr als benötigt. „Die Zahl der abgegebenen Unterstützer-Unterschriften beweist, dass die Bürger/innen eine Kehrtwende im Bereich der Cannabispolitik in Washington D.C. herbei sehnen“, sagte Malik Burnet von der Drug Policy Alliance. Somit werden Anfang November gleich drei US-Bundesstaaten über die Re-Legalisierung von Cannabis abstimmen. In Alaska und Oregon werden Wählerinnen und Wähler ebenfalls am 4.11.2014 über ähnliche Gesetzesvorschläge entscheiden. Umfragen zufolge haben die Gesetzesinitiativen in allen drei Staaten sehr gute Chancen, angenommen zu werden.

 

6 Antworten auf „US-Hauptstadt steht vor der Cannabis-Legalisierung

  1. weedbaden

    Warum machen wir in deuschland nicht mal so was wie einen Bürgerentscheid,
    Das mittel der Demokratie gibte es hier doch auch.

  2. Jemand

    Die Merkel hat sich zu dem Thema bereits (sinngemäss) folgendermassen geäusert : „Wir sind gegen Bundesweite Volksentscheide da wir als Regierung sonst den ein oder anderen Entschluss nicht im gewünschten Maß durchführen könnten“ Sprich : „Wenn wir das erlauben dürfen wir nichtmehr machen was wir (bzw die Industrielobbys) wollen“

    Und „einfach machen“ wird schwierig wenn es dazu keine rechtliche Grundlage gibt!

    Ausserdem sind wir nur auf dem Papier eine Demokratie!

  3. weedbaden

    Ja auf bundesweit ok aber wenn wir in jedem Bundesland eine haben müssen sie doch reagieren, egal wie naiv und stur sie sind die uns reagieren.

  4. papa

    Hallo Leute,
    wartets doch ab, sobald das in Ami Land erledigt ist geht der AMI sowieseo auf alle los wie bei dem Verbot. Die USA wird doch nicht riskieren dass Ihre Bürger im Urlub oder Auslandseinsatz nicht ihr Weed rauchen können. Wartets ab sobald ein Ami an der Grenze mit 1-2 Unzen am am Zoll oder von der Streife verdonnert wird wollen die USA dass es D genau so ist wie daheim. Bedenkt der AMI ist doch überall in seinem Vorgarten.
    Sobald USA entschieden hat, wird die USA Internaitional die Cannabislegalisierung genause vorantreiben wie seinerseits das Verbot.

    In diesem Sinne

    GRÜN ist die Hoffnung.

  5. nicoo96

    Die deutschen Politiker sollen endlich einsehen das wir nicht nur für Sie, sondern auch für uns wählen gehen.

    Durch eine Ablehnung gegen die Abstimmung der demokratischen Mehrheit zur Legalisierung machen Sie, bzw auch Frau Merkel sich nur unbeliebter und würden für noch mehr Schlagzeilen sorgen.

    Deutschland hat schließlich wie viele andere Länder auch das Recht für sich selbst entscheiden zu können was das Beste ist.

    Nachziehen wäre auch gut aber das Thema hätten wir schon viel länger
    geklärt haben können durch solche Bundesweiten Abstimmung wie in Amerika..

    Durch die Legalisierung wird ja niemand gezwungen in ein Shop zu gehen und zu rauchen, genauso wenig wie man gezwungen wird in die Bar zu gehen um ein Bier zu trinken.

    Und wer was dagegen hat soll es halt lassen!
    Bin schon jetzt gespannt wie viele Kritiker von Cannabis am Tag der Legalisierung die Shops stürmen um auch mal runter zu kommen. 😉

    Peace

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