Donnerstag, 26. Juni 2014

Razzien gegen Shops und Kunden

Bundesweite Aktion gegen Hannoveraner Growshops und Kunden

 

gieriger-bulle-polizist
In Uruguay oder Colorado  wäre es Diebstahl, hier heißt es Recht und Gesetz

 

In Hannover wurden am Dienstag die Geschäftsräume des „Euphoria Grow- und Headshops“ und der „MiHa GmbH“ durchsucht. Beide Läden vertreiben Zubehör für den Anbau von Pflanzen unter Kunstlicht. Außerdem durchsuchte die Polizei bundesweit 66 Objekte und fand im Rahmen der Durchsuchung 14 illegalisierte Hanfgärtchen sowie eine etwas größere Pflanzung, die mit 987 Pflanzen allerdings selbst nach den Richtlinien des BKA auch nicht als professionell bezeichnet werden kann.
Polizei und Staatsanwaltschaft haben seit Dezember 2013 ermittelt. Gegen die ertappten Hanfbauern wird  jetzt wegen illegalem Anbau, Besitz und in manchen Fällen wohl auch wegen Weitergabe ermittelt, während sich die Shops wegen Beihilfe zu selbigem verantworten müssen.
Erst vergangene Woche hatte eine ähnliche Aktion in Bremen statt gefunden, in deren Rahmen „Udopea“ und der „Grashopper“ durchsucht wurden. Die Vorwürfe gegen die Shopbetreiber und Mitarbeiter klingen ähnlich.

14 Antworten auf „Razzien gegen Shops und Kunden

  1. Littleganja

    Das sind die letzten Windungen der Prohibitionsschlange…… Wundert mich das die das nicht schon viel früher gemacht haben. Was bringt es nix, haben 14 Hanfgärtchen na super, jetzt holen sich die Leute ihr Dope wieder über Umwege von den Hells Angles wenn das besser ist?!?!

    Bei 987 Pflanzen kann ich ja verstehen das die da was machen, wäre in den USA wohl auch ein bissel viel. Aber den Shopbetreibern mithilfe zu unterstellen, sofern denen der Garten nicht gehört oder sie ihn aktiv besucht oder betrieben haben ist ja wohl der Hammer. Dann müssen die Penner gleich die Growshops verbieten und wenn die so anfangen ist auch jeder Kellner oder Wirt schuld am Alkoholismus seiner Gäste. Was ein Dummgeficke!

    Vor einigen Tagen kam ne Reportage über den Schwulen & Lesbenhass in Deutschland in den 50 bis 90, die komischen Gesetze die wir damals hatten und wie die Menschen ausgegrenzt wurden wegen ihrer Sexualität. Wenn man das heute sieht total absurd. Da hab ich zu meiner Freundin gesagt, in 10 – 15 Jahren kommen Reportagen über Kiffer die im Gefängnis waren, wegen Cannabis und dann wird es den Zuschauern genau so absurd vorkommen.

    Manchmal denke ich echt ich bin in der Trumanshow und mir fällt ein Scheinwerfer auf den Kopf und der Arzt kommt und sagt: „Die Kopfschmerzen hören gleich auf“.

  2. Arno Nym

    Bitte Bücher verbrennen.
    Das fehlt noch, THW, Feuerwehr und Polizei bitte Growbücher
    öffentlich verbrennen!

    Was wäre eine gute Verfolgung ohne Bücherverbrennung?

  3. Anon

    Da kommen mir gerade die hunderttausend Gastwirte in den Sinn welche dann wohl auch wegen „mithilfe zu einer Fahrt unter Alkoholeinfluss geleistet haben“ und deswegen verknackt werden. Schonmal was davon gehört das die Cops in der Kneipe aufschlagen nachdem sie einen Stammgast angehalten haben?? Fehlanzeige xD
    Die Heuchelei in Deutschland ist ja fast nicht mehr zu ertragen… als weiteres Beispiel fallen mir noch die Waffenhändler ein die verknackt wurden da sie Mithilfe zu einem Amoklauf geleistet haben. Oder die Kassiererinnen die den aufgegriffenen Kindern den Schnaps verkauft hat…

  4. Anon

    Jaa die Schwulendoku hab ich auch gesehen xD Alle Verhaltensstörungen welche durch den paragraph 75 (?) damals bei den Leuten hervorgerufen wurden und sie heute immernoch nicht ablegen können beobachte ich auch bei mir… ich versteck mich jetzt seit ca. 20Jahren da werde ich nach der legalisierung noch jahrzehnte dran zu knabbern haben. Da kommt dann die Zeit den Staat zu verklagen! Kiffer zu jagen ist das selbe wie zu versuchen Schwulen das Schwul sein ab zu erziehen… Beides hat keinerlei chancen auf erfolg.

  5. ganja

    Hauptsache im Reichstag gibt es gutes Koks!

    Die Grow Shop Betreiber sollten klagen und jeder wo eine Hausdurchsuchung war auch. Auf der ganzen Welt ist ein Umdenken und hier drehen die Staatsanwälte und Richter voll am Rad. Die Gestapo macht fleißig mit bei der Verfolgung andersdenkender.
    Man Sollte auch die Todesstrafe wieder einführen, mit Roland Freisler war sowas doch auch möglich.

    Heil H………….

  6. Kabbala

    Da hast du recht, auf der ganzen Welt ist ein Umdenken im Gange. Nur in diesem scheiß Land nicht. Aber was will man auch erwarten bei dieser selten hässlichen Kanzlerin und ihrer ganzen CDU/CSU Trottelbande. Ich verachte diese Regierung aus tiefstem Herzen.

  7. 420

    Die Shops die in DE die noch nicht gefickt wurden sollten ganz fix ihre Server reinigen und die Kundendaten schützen(löschen). Das erwartet jetzt jeder Shopkunde in DE! Alle Shops werben mit ihrem Datenschutz-Und nun?!

  8. elmo

    Ich werde mir erst Equipment kaufen, wenn das auch legal ist und dann präventiv ein wenig Medizin herstellen, die nebenbei den positiven Effekt hat, zu entspannen oder auf Partys spaß zu bringen. Aber bevor das mit dem Gesetz nicht klar ist, werd ich nichts anbauen, ist mir zu heiß. Was bringt es einem zu wissen, dass die Gesetzgebung vor Heuchelei nicht zu definieren ist, man aber dennoch etliche Jahre in den Bau wandern kann, wenn Gestapo, pardon, Polizei, Staatsanwalt und Richter ein paar schlechte Tage haben… Dann lieber nix nehmen und hoffen, dass man gesund bleibt bis es legal ist.

    Ist aber nur meine Meinung. Ich als Nicht-Konsument werde beim Shop des DHV sobald dort die Juli Ausgabe des Hanfjournals verfügbar ist, ein paar hundert Produkte kaufen und verteilen, Hanfparade, Legalisierungsflyer etc. und werde versuchen was ich kann.

    Ich finde die jenigen, die jetzt ihre Staatsgewalt missbrauchen, um kleine Heimgärtner und deren Leben zu vernichten, sollten nach der Legalisierung mit aller Härter verurteilt werden für ihren Bruch der Menschenwürde, damit sie fühlen, was sie falsch gemacht haben. Aber das ist nur ein Wutgefühl. Der Zorn sagt mir, auch diese Menschen handeln nach ihrem Gewissen und sind daher nicht zu bestrafen. Sie würden es nicht tun, wenn sie es besser wüssten glaube ich, somit sollte nach einer Legalisierung Friedne herrschen zwischen Gewalttäter und Bürger.

  9. Semmel

    Hallo,

    alle Kunden die über diese Shops gekauft haben sollten davon ausgehen das Sie in der nächsten Zeit mit Besuchen oder Überwachungen Rechnen können.

    Es zeigt wiedermal das der Deutsche Stadt Hilflos ist und Versucht über den Lieferanten die Kundendaten zu bekommen. Armer Deutscher Stadt!!

    Wir haben zum glück nicht die gleichen Methoden in den Niederlanden!! aber doch auch Alte Herren in der Regierung!!!

  10. Eddy

    Datenschutz ????

    Das komplette Löschen aller Daten ist rechtlich nicht möglich wenn online bestellt wird.

    Die bei der Bestlellung angebenen´ Liefer- und Rechnungsadressen sind in der zu erstellenden Rechnung festgehalten. Diese Rechnungen müssen 10 Jahre (ich glaube seit mitte letzten Jahres „nur“ noch 8 Jahre) lang aufbewahrt werden und dem Finanzamt bei verlangen vorgelegt werden.

    Auch Versandunterlagen sind immer bei DHL, DPD etc. einzuholen.

    Wer also nicht will, dass man ihn auf diesen Wegen ermitteln kann, sollte die Oma eines guten Freundes bitten die Bestellung zu tätigen oder einfach diskret und persönlich im Shop seines Vertrauens einkaufen ohne dort mit dem eigenen Fahrzeug vor zu fahren.

    Da bei diesen Ermittlungen meist erst im Nachhinein festgestellt wird, dass die großen Plantagen so doch nicht gefunden werden, handelt es sich bei den Betroffenen leider meist um kleinere Selbstversorger.

    Die Shops haben bereits dadurch rechtliche Probleme weil sie wissentlich in Kauf nehmen, dass ein sehr großer Teil der Kundschaft Hanf (wenn auch meist für die Selbstversorgung) anbaut. In einschlägig bekannten Zeitschriften Werbungen geschaltet werden, im Internet entsprechende Links aus Anbauforen etc. plaziert wurden und gezielte Messeauftritte durchgeführt wurden oder werden.

    Den Shopbesitzern ist ,wenn sie sich nicht am Anbau und dem Vertrieb der Hanfprodukte beteidigt haben, meiner Ansicht nach kein Vorwurf zu machen.
    Die rechtlich relvanten illegalen Aktivitäten gehen in der Regel von den Kunden der Shops aus, die dann auch noch die Shopbesitzer (meist durch gezielte Führung der ermittelnden Beamten) massiv belasten.

    Wer rechtlich fragliche Aktivitäten durchführt, dazu das Equipment in einschlägig bekannten Shops bestellt und dies dann auch noch in seinem Namen auf die Adresse wo alles stattfindet, muss sich an die eigene Nase fassen und sich dafür eigentlich bei seinem Lieferanten entschuldigen und ihm zur Seite stehen.

    Der Shopbesitzer erfährt auch erst, dass seine Internetdaten und Telefonverbindungen überwacht werden, wenn es passiert ist. Er kann daran einfach nichts ändern.

    Ich gehe davon aus, dass Verurteilungen von Shopbesitzern folgen werden. Diese Verurteilungen werden in der BRD dann auch rechtssicher ausfallen und keinen Revisionsgrund geben werden.
    Eine andere rechtliche Auffassung wird da erst der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg haben … dazu benötigt man aber neben finanziellen Mitteln auch einen sehr langen Atem.
    Da ein Verfahren in Strasburg in der BRD keine strafaufschiebende Wirkung hat, wird es also erst nach dem Verbüssen der in der BRD ausgesprochenen Strafen zu einem solchen Urteil kommen können … man sollte da mit bis zu 10 Jahren Zeit einplanen.
    Ob jemand der Betroffenen diese Zeit und den dafür benötigten langen Atem haben wird, wage ich zu bezweifeln.

    Eddy

  11. Rechtsanwalt Schüller

    Es wurden diverse Hausdurchsuchungen nur deshalb durchgeführt, weil die Kunden etwa beim Einladen von Erde und Töpfen im Growshop beobachtet wurden. Die Polizei ist -zumindest hier in Bremen bei drei Mandanten von mir- nach diesem Muster vorgegangen: Beim Verladen der Einkäufe beobachtet, hinterherfahren, Haus „genau“ beobachtet, dann aber zurück in die Wache, Wochen später dann angeblichen Cannabisgeruch festgestellt (oder verdunkeltes Fenster gesehen und das als Anlass für die HD genommen)…dann geklingelt: „Lassen Sie uns freiwillig rein oder müssen wir erst einen Beschluss holen?“. Vorher wurden die Shops auseinander genommen und die Tage darauf die Kunden abgearbeitet. Wenn nicht freiwillig reingelassen wurde, kam binnen 15 Minuten der mündliche HD-Beschluss vom zuständigen Richter. So einfach kann das sein, wenn man die Statistik etwas aufpeppeln will.

    Rechtsanwalt Schüller

  12. Substi

    So habe ich die HD bei mir auch erlebt! Telefonischer Durchsuchungsbeschluß (*sic*), nichts gefunden außer die von mir selber gegebene 2g schwere Knospe. Da sie andere Informationen zu haben schienen, habe sie die großen Mengen mit Hund gesuch und natürlich nicht gefunden, da ja auch nichts weiter da war, als der Hundeführer unverrichteter Dinge wieder ging, sagte ich nochmals:“Ich sagte doch es ist nichts weiter zu finden!“ Antwort: „Dann haste es besser versteckt…!“
    :*-( Was ist nur los in diesem Staat!?

  13. lisa bunta

    Vor kurzer Zeit wurde ich morgens um 7 Uhr von drei Herren des Kriminalamtes besucht, weil ich eine Bestellung von Dünger und Extraktorbeutel, vor ca. 2,5 Jahren bei der MiHa GmbH gemacht habe. Sie haben meine Wohnung durchsucht. Ich habe mich wie ein schwer Verbrecher gefühlt. Es wäre schön gewesen, von diesem Umstand von der MiHa GmbH, bzw. dem growbox growshop highgarden erfahren zu haben 😉

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