Samstag, 30. September 2023

Goldenager und Cannabis

Ein Durchbruch in der Geriatrie und Palliativpflege

Am 1. Oktober feiern wir den Internationalen Tag für ältere Menschen, eine Gelegenheit, die Lebenserfahrung und Weisheit unserer älteren Mitbürger zu würdigen. Dieser Tag steht auch im Zeichen von Innovation und Verbesserung der Lebensqualität. Eine wegweisende Lösung, die speziell auf die Bedürfnisse von Senioren und Patienten mit chronischen Krankheiten abzielt, ist ein innovatives Therapiekonzept mit medizinischem Cannabis.

Das Therapiekonzept wurde von Dr. med. Knud Gastmeier entwickelt und basiert auf seinen 20 Jahren praktischer Erfahrung mit Cannabis-Arzneimitteln. Dieses Konzept vereint das Potenzial von medizinischem Cannabis, das sich als äußerst vielversprechend bei geriatrischen Patienten und Palliativpatienten erwiesen hat. Die Verwendung von niedrig dosiertem Cannabis-Arzneimittel hat gezeigt, dass bereits geringe Mengen eine erhebliche Wirkung erzielen können. Im Vergleich zu herkömmlichen Therapien sind die Nebenwirkungen minimal, und es wird in der Regel gut vertragen, was dazu beiträgt, die Patienten vor weiteren gesundheitlichen Komplikationen und Beeinträchtigungen zu schützen.

Dies führt nicht nur zu einer Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands bei geriatrischen und Palliativpatienten, sondern auch zu einem erheblichen Rückgang des Pflege- und Betreuungsaufwands. Dieser Aspekt ist besonders bedeutsam, da er die Ressourcen in der Pflegebranche entlastet und gleichzeitig die Lebensqualität der Patienten steigert.

Ein Leitfaden für die richtige Anwendung

Die Patientenvereinigung Cannabis Social Club Bozen hat in Zusammenarbeit mit Ärzten einen Leitfaden für die korrekte Anwendung von medizinischem Cannabis bei geriatrischen Patienten und Palliativpatienten entwickelt. Dieser Leitfaden leistet einen konkreten Beitrag zur Aufklärung und Information über die Wirkung von Cannabis-Arzneimitteln in dieser Altersgruppe. Geriatrische Patienten und Palliativpatienten profitieren am meisten von dieser innovativen Cannabis-Therapie, weshalb die Aufklärung und Information für die Patientenvereinigung von höchster Bedeutung ist.

Vorstellung in den Seniorenwohnheimen in Südtirol

Um diese wegweisende Therapie bekannt zu machen, haben wir den Internationalen Tag für ältere Menschen am 1. Oktober zum Anlass genommen, eine Veranstaltungswoche in den Seniorenwohnheimen des Landes zu starten. Die Präsentation des Therapiekonzepts stieß auf großes Interesse in den Südtiroler Seniorenwohnheimen, und die gesamte erste Oktoberwoche ist bereits ausgebucht. Dr. Knud Gastmeier, der Autor des Leitfadens, wird bei den Veranstaltungen das Therapiekonzept erläutern und aus seiner langjährigen Erfahrung sprechen. Unterstützt wird er dabei von Dr. Roberto Pittini und Dr. Alexander Angerer sowie erfahrenen Mitgliedern der Patientenvereinigung Cannabis Social Club Bozen. Diese Experten werden auch über die gesetzlichen Gegebenheiten und Besonderheiten der Verschreibung von Cannabis-Arzneimitteln in Südtirol informieren.

Im Dienste der Patienten

Unser oberstes Ziel ist es, die Patienten bestmöglich zu unterstützen und das notwendige Wissen für eine erfolgreiche Therapie mit medizinischem Cannabis zu vermitteln. Diese exklusiven Präsentationen des Therapiekonzepts sind kostenlos und für Senioren, Patienten mit chronischen Erkrankungen, deren Angehörige, Pflegepersonal, Pflegeeinrichtungen für Senioren, Hospize, Palliativpatienten und Ärzte geeignet. Die Veranstaltungsreihe wird von der Abteilung Gesundheit der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol unterstützt und ist Teil unseres umfangreichen Programms zur Förderung des Einsatzes von Cannabis-Arzneimitteln.

Der Leitfaden für das alternative Therapiekonzept kann auf der Website www.cannabissocial.eu heruntergeladen oder direkt am Sitz der Patientenvereinigung in Bozen, Dantestraße 2, abgeholt werden. Dort erhalten Sie auch alle weiteren Informationen zu dieser vielversprechenden Therapieoption.

Der Internationale Tag für ältere Menschen wird durch diese innovative Therapieoption mit medizinischem Cannabis zu einem Tag der Hoffnung und des Fortschritts für Senioren und Palliativpatienten.

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3 Kommentare
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Rogg
8 Monate zuvor

Jaa, es gibt genug medizinische Anwendungsbereiche. Auch Israel vergibt seit Jahrzehnten medizinisches Cannabis. Auch an Traumaopfer aus dem 2. Weltkrieg. Positives aus aller Welt. Nur in Deutschland labert die angepasste Wissenschaftselite ( z.B. Lesch in Quarks) sowie Hausärzte ohne Erfahrungen damit, sowie Kinder –
Psychiater die in ihrer Blase nur noch psychotische Menschen sehen. Komisch…ich kenne nur Menschen, die seit der frühesten Jugend gekifft haben und bis heute voll im Leben stehen. Klar, wir leben ja auch nicht in einer den Geist vernebelnden, wenig lebensnahen Blase. Ist schon peinlich was da in Deutschland passiert.

Zuletzt bearbeitet 8 Monate zuvor von Rogg
Qi San
8 Monate zuvor

Wilhelm Reich … die „emotinelle Pest“ drückt sich in vielen Formen aus: in bösem Klatsch und Charakterverleumdung, Pornographie, Bürokratie, zerstörerischem Mystizismus, Streben nach autoritärer Herrschaft über andere, Wucher, Klassenhass, Kindesmisshandlung, kriminellem antisozialem Verhalten … Es ist ein Wesensmerkmal der „emotionellen Pest“, dass die Handlungsweise und der für sie angegebene Grund sich niemals decken. Das wirkliche Motiv hinter der Handlung ist immer verborgen und wird durch ein gesellschaftlich annehmbares Motiv ersetzt. „Die Energie, die die emotionellen Pestkranken speist, entstammt regelmäßig unbefriedigbarem Lusthunger, gleichgültig, ob es sich um sadistische Kriegstaten oder um Diffamierung von Freunden handelt.“ Das Merkmal, das den Charakter der „emotionellen Pest“ am deutlichsten von einem neurotischen Charakter unterscheidet, ist die lebenszerstörende soziale Aktivität des ersteren. Da seine Gefühle wirr… Weiterlesen »

Qi San
8 Monate zuvor

@Rogg … die angepasste und instrumentalisierte Wissenschaftselite beschrieb RAW schon 1992 in Die neue Inquisition – Irrationaler Rationalismus und die Zitadelle der Wissenschaf sehr treffend. Wilhelm Reich und seine Forschungsergebnisse werden heute noch von den freudianischen Psychoanalytiker-Jüngern ins lächerliche gezogen. Er wurde ins Gefängniss gesteckt, seine bereits erschienen Bücher wurden verbrannt und auf den Index gesetzt (jede Anfrage in den USA nach einen Büchern z. B. in öffentlichen Bibiotheken musste dem FBI gemeldet werden). Seine Labor zerstört. Sein Orgon Institut geschlossen. Er hatte einfach zu viel herausgefunden und veröffentlicht und was viel schlimmer wahr – er hatte mit seinen Thesen zu oft ins Schwarze getroffen und den grundlegendn Kernprobleme des heutigen Menschen offengelegt – und sich so mit den verklemmten… Weiterlesen »

Zuletzt bearbeitet 8 Monate zuvor von QiSan