Dienstag, 25. Oktober 2022

Fachkonferenz in Freiburg zur Legalisierung

Foto: Su/Archiv

Es wird eine Fachkonferenz in Freiburg zur Legalisierung stattfinden. Die Konferenz findet dabei am 6. und 7. Dezember statt.

Nachdem das Eckpunktepapier der Bundesregierung bekannt wurde, entschied sich die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) eine Konferenz zu diesem Thema stattfinden zu lassen. Die Konferenz wird den Namen CannaB. tragen. Ziel der Konferenz ist es eine Plattform für Fachleute und Unternehmen aus Landwirtschaft, Pharmazie, Handel und Wirtschaft zu bilden. 

„Mit Spannung haben wir in den vergangenen Wochen die Berichterstattung zur Legalisierung von Cannabis verfolgt. Nun hat sich gezeigt, dass wir das richtige Gespür hatten, in dem wir bereits nach Bekanntwerden des Wahlversprechens der Ampelkoalition ein Kongressformat entwickelt haben, das so noch nie da gewesen ist“, sagt FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki. „Wir freuen uns sehr, dass wir in der Messe Freiburg die deutschlandweit erste Veranstaltung zu dieser höchst aktuellen und gesellschaftlich kontrovers diskutierten Thematik durchführen werden.“

Die Konferenz hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Konsultationsprozess zu begleiten. Dabei möchte sie eine offene Plattform für offene Diskussionen bieten. Dabei sollen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit einbezogen werden. Die Konferenz möchte dabei den gesamten Prozess der Legalisierung begleiten und bietet dabei für diverse Personen eine Plattform für Diskussionen.

“Zu den renommierten Speakern gehören unter anderem Burkhard Blienert, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Jörg Albrecht, emeritierter Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht in Freiburg. Auch Kai-Friedrich Niermann, der als Wirtschafts- und Unternehmensjurist den Blog „canna-biz-legal“ betreibt wird teilnehmen. Mit den vier hochkarätig besetzten Schwerpunktthemen „Rechtliche Aspekte“, „Best Practice im Ausland“, „Anbau versus Import“ und „Regularien für den Verkauf an Endkunden“ werden die unterschiedlichen Besonderheiten, Auswirkungen und Herausforderungen der nationalen Legalisierung beleuchtet.” heißt es dazu aus der Pressemitteilung. 

Tickets für die Teilnahme an dem zweitägigen Fachkongress inklusive informativen Austausch sind ab sofort online zum Preis von 499 Euro pro Person erhältlich. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind auf der Webseite der CannaB. unterwww.Canna-B.de zu finden.

Ein Beitrag von Simon Hanf

5 Antworten auf „Fachkonferenz in Freiburg zur Legalisierung

  1. Andreas

    Eines Tages im Jahre des Herrn Anno 2122 wird Cannabis dann freigegeben. Es ist doch erstaunlich wie gut man ein Thema totquatschen kann. Cannabis ist die am besten erforschte Pflanze weltweit und da wird gelabert ohne Ende. Quacksalber werden sich zu Wort melden, die politische Ämter bekleiden, werden ihren Senf dazu geben, Patienten die unter der Dummheit der gespaltenen Ärzteschaft leiden und sich mit Pillen vollstopfen müssen, die sie Arbeitsunfähig machen, nur weil sie völlig unqualifizierten Gesetzen folgen müssen, werden weiter nicht gehört.
    Sauft Euch alle voll, sterbt zu tausenden pro Jahr am Suff und freut Euch dass jeder etwas zu sagen hat.
    499 € trennen Euch von der Möglichkeit ein paar Worte dazu sagen zu dürfen.

  2. Heisenberg

    Gut,daß diese Diskussion noch nicht illegal ist.Überhaupt sollte über die Legalisierung auch mal geredet werden.Echt freies Land.

  3. Ramon Dark

    Solche Veranstaltungen sind zwar wichtig für die Unterstützung der Legalisierung, aber mir fehlt dabei oftmals die Ladung von Cannabis konsumierenden sowie damit auch medizinisch behandelten Personen. Schliesslich dreht es sich bei der Legalisierung letztendlich auch um den Umgang mit deren Rechtsstatus, Bedürfnissen und Alltagsproblemen und nicht nur ums Geschäftemachen.

  4. Andreas

    Meinem Vorkommentator möchte ich da recht geben. Die ganze Cannabis Diskussion findet auf einer Ebene statt, die der Realität so weit entfernt ist wie der Süd,- vom Nordpol. Ich bin beruflich mit MS Patienten konfrontiert, die sichtlich Erleichterung beim Kiffen haben, aber das stört die meisten Ärzte keineswegs und ich habe bereits Aussagen wie „die wollen doch nur Hy sein“ oder „ich unterstütze keine Kiffer“, etc. Ich hatte sogar die Aussage einer Ärztin die behauptete das Kiffen die Ansammlung von Bakterien im Gehirn verursacht hätte. Dann die Kosten die medizinisches Cannabis verursacht. Die Krankenkassen machen fast jedes mal ein riesen Faß auf und verweigern in den meisten Fällen die Kostenübernahme. Alles Gründe einmal die Leute zu Wort kommen zu lassen, die direkt damit konfrontiert sind. Herr Lauterbach sollte sich mal dort umsehen, wo keiner 6000 € Netto im Monat plus Zulagen verdient. Und für 499 € an einem Gespräch teilzunehmen, was von inkompetenten Pseudofachleuten dominiert wird, soll doch wohl ein Witz sein. Von der Summe mal ganz abgesehen.
    Ich denke wir werden genauso verarscht wie immer. Wählen dürfen alle, dazu ist das Wahlvieh gut genug, wenn es aber um Selbstbestimmung geht, da gehen den Politikern die LIchter aus.

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