Donnerstag, 21. Juli 2022

INDICA – Die große Cannabis als Medizin Datenbank

Foto: Su/Archiv

INDICA ist die große Cannabis als Medizin Datenbank. Dr. Gundula Barsch rief das INDICA Projekt (Interdisziplinäre Forschungsdatenbank zu Cannabis als Medizin) ins Leben. 

“INDICA ist ein Projekt der Hochschule Merseburg und der Berliner Cannabis Hilfe e.V. Das INDICA Projekt sammelt diverse Daten zu Cannabis in der Medizin um so der Forschung auszuhelfen.” 

“Seit 2017 arbeiten wir unter der Leitung von Frau Prof. Gundula Barsch (Hochschule Merseburg) und einem Team aus WissenschaftlerInnen, ÄrztInnen und PatientInnen an der INDICA Datenbank.” heißt es dazu auf dem eigenen Flyer. 

Die Wissenschaft ist auf einen neuen Rohstoff angewiesen, dieser Rohstoff sind Daten. Aufgrund der Cannabisprohibition lag dich Forschung über Cannabis lange auf Eis. Dabei wurde die Geschichte des Hanf als Heil – und Kulturpflanze ignoriert. Dies soll sich ändern. Mittlerweile sind viele Investoren bereit in das  “grüne Gold” zu investieren. Dabei werden keine Rücksicht auf bestehende Kulturen, Strukturen und Erfahrungswerte aus der Bevölkerung genommen. INDICA möchte dabei den anständigen Weg gehen um durch das Wissen der Bevölkerung eine Basis für die Forschung zu schaffen. Dies soll durch eine bürgernahe Forschungsdatenbank funktionieren. An dieser Forschungsdatenbank kann jeder, auch unsere Leser teilnehmen. Ziel INDICA’s ist es: “Einfluss auf die Weiterentwicklung von Cannabis als Medizin zu nehmen.”

Das Credo von INDICA lautet “Evidenz durch Erfahrungswissen”

“Die Tatsache, dass zum Thema „Cannabis als Medizin“ gegenwärtig vor allem über Betroffene und nicht mit ihnen geforscht wird, hat uns ermutigt, unserem Projekt einen grundsätzlich anderen forschungsstrategischen Rahmen zu geben.” heißt es dazu auf dem Flyer.

„Es kann davon ausgegangen werden, dass in der erfahrungsgeleiteten Medizin bereits ein Vorsprung an informellem Wissen besteht, welche pharmakologischen Varietäten von Cannabis sich für bestimmte Bedarfslagen eignen und welche eher nicht.“ (Prof. Dr. Gundula Barsch)

Forschungsdaten sammeln ist aufwendig und erfordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aus diversen Fachgebieten. Das INDICA-Projekt stellt eine solche Datenbank da um es Forschenden zu erleichtern an Wissen über Cannabis als Medizin zu kommen. INDICA beschreibt ihre eigene Datenbank mit den folgenden Worten: „Mit unserer IT- gestützten INDICA-Datenbank können wir große Mengen Expertenwissen zu Cannabis sammeln, organisieren, auswerten und daraus Evidenzen ableiten.”

WIR SUCHEN DICH!

Du kannst helfen diese Datenbank mit aufzubauen. Unter diesem Link kannst du an einer Umfrage teilnehmen. Diese Daten sind besonders wichtig für die Forschung. Vielen Dank

3 Antworten auf „INDICA – Die große Cannabis als Medizin Datenbank

  1. Ramon Dark

    Danke, habe mich eben dort angemeldet um mitzumachen. Gerade die Unabhängigkeit von sog.“Investoren“(also Reichen, die mit ihrem Kapitaleinsatz vorrangig vor wissenschaftlichen Erkenntnissen noch mehr Geld machen wollen) ist sehr überzeugend.

  2. Rumpelstilzchen

    xD unnötige Produkte , Vereine , Studien etc gibt es zu Hauf, nur zu kiffen gibt es nichts! Hanfverband,Cannabis Social Club, der Hanfball in Wien, der ganze CBD Quatsch, mir hängt das alles schon so zum Hals raus , ich sitze zu Hause und rauche thc Blüte mit dem Mighty von Strotzt&Bickel in ner dicken Bong , fresse Pizza aus dem G3Ferrari, was anderes interessiert mich nicht.
    Growing Jim Belushi auf YouTube müsst ihr euch reinziehen , die Amis die machen das richtig. Der. Lacht über die CBD Gesichtscreme , der würde sagen wir packen thc in die gleitcreme.

    Wir leben abgeschottet wie im Ostblock was Hanf anbelangt. Das wird sich mit eurer Ampelkoalition nicht ändern.
    In Österreich versucht man gar nicht scheinheilig zu argumentieren, da sagt man einfach Nein aus pfui

  3. Rumpelstilzchen

    Heil und Kultur Pflanze,
    Gewürzgurke des Jahres , wen interessiert der ganze Schwachsinn, wenn es nichts zu ballern gibt. Musik klingt besser , Essen schmeckt besser , man kann sich vielleicht an nichts mehr erinnern , aber dann weiß man wenigstens das es geil war. Daten werden seit den 1980ern gesammelt und schon länger für die Legalisierung demonstriert gebracht hat alles nichts , die ganzen DDr und Richter Müller Clowns, wenn euer Oberführer nicht das Go gibt’s wird das alles nichts werden.
    Alles nur Effekthascherei

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