Dienstag, 12. Juli 2022

Cannabis hilft gegen Magenschmerzen

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Bild: Archiv

Cannabis hilft gegen Magenschmerzen

Viele Menschen leiden unter Magenschmerzen und sind dabei auf die Behandlung mit Opioiden angewiesen. Diese Opioide haben schwere Nebenwirkungen weshalb eine Suche nach neuen Therapiemethoden für Patienten wichtig ist. 

Hinweis: Dieser Text simplifiziert diese Studie stark um die Verständlichkeit zu erhöhen. Der geneigte Leser kann bei Interesse das verlinkte Original nachlesen.

Die Opioide sorgen für Konstipation (Verstopfung) welche die Magenschmerzen noch verschlimmert. Somit ist es für viele Patienten kontraproduktiv Opioide einzunehmen. Die Forscher dieser Studie wollten feststellen, ob durch Cannabis ein Reduktion der Opioide bzw. eine Absetzung dieser möglich ist. 

Diese Studie wurde in Mäusen durchgeführt. Dabei wurden die Nozizeptoren (Schmerzrezeptoren) im Magen-Darm-Trakt der Mäuse aktiviert um Schmerzen auszulösen. Abschließend wurden sowohl die Mu-Opioid Rezeptoren sowie die CB1 Rezeptoren bei den Mäusen durch eine agonistische Aktivität aktiviert. Dadurch hat sich gezeigt: “Die Kombination von sub-analgetischen Dosen von CB1R und µ-Opioidrezeptor (MOR)-Agonisten verringerte die VMR (viszeromotorische Reaktionen); Wichtig ist, dass diese analgetische Wirkung nach 6 Tagen zweimal täglicher Behandlung erhalten blieb.” so die Forscher. 

Dies bedeutet, dass eine Aktivierung von den CB1 Rezeptoren für eine Schmerzreduktion sorgt. Diese Rezeptoren können durch THC agonistisch aktiviert werden. Dies bedeutet, so die Forscher, dass dadurch eine Reduktion der Opioiddosis möglich ist. Durch die Reduktion der Dosis können die typischen Nebenwirkungen reduziert werden. Sehr zum Wohle des Patienten.

Ein Beitrag von Simon Hanf

3 Antworten auf „Cannabis hilft gegen Magenschmerzen

  1. Haschberg

    Der Konsum von Cannabis ist also nicht nur bei Leberkrebs hilfreich, sondern verringert sogar Magenschmerzen.
    Ersteres kann ich insofern bestätigen, als dass sich meine schon seit Jahrzehnten etwas erhöhten Leberwerte durch die orale Einnahme von Cannabis nachhaltig verbessert haben.
    Ich hatte schon als Jugendlicher eine Fettleber und musste deswegen schon zweimal intensiv behandelt werden.
    Alles das, was der Alkoholmißbrauch in jungen Jahren zusätzlich bei mir geschädigt hat, wurde nun im Alter durch die wohldosierte, regelmäßige Einnahme von potentem Haschisch wieder ins Lot gebracht.
    Ist das nicht eine wunderbare Erfolgsgeschichte?
    Und eine so wunderbare Heilpflanze steht noch immer auf der Verbotsliste. Ist das nicht irre?

  2. BiCo

    @Haschberg das ist eine ganz furchtbare Geschichte und sie wie sie ihre verdient hohen Leberwerte auch noch selbst behandeln auf falsche Weise ist noch schlimmer. Niemand sollte sich an ihnen irgendein Beispiel nehmen und sie sollten zum Arzt, nur weil sie jetzt mit dem Saufen aufgehört haben heißt das nicht das ihnen ein zirrhotischer Umbau im Nachgang erspart bleibt.

  3. Ramon Dark

    Diese Erfahrung habe ich auch schon öfters gemacht, gerade im Zusammenhang mit vielem Essen. Eine gute Verdauungspfeife mit einem kräftigen Hanfprodukt hinterher und alles war wieder OK. Nach einigen Stunden hatte sich der Appetit wieder eingestellt und auch der verspätete Nachtisch verdaute sich problemlos und schmerzfrei. Hat zwischendurch auch bei Magenschmerzen durch Ibuprofen und Tramadol geholfen, aber inzwischen nehme ich anstelle von schädlicher Schmerzchemie lieber gleich kräftiges, THC-haltiges Cannabis in irgendeiner Form (das ärztlich verordnete Dronabinol wirkt begrenzt, Haschisch oder Blüten sind eindeutig besser)und erspare mir so von vornherein u.a. auch Magenschmerzen und Appetitlosigkeit.

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