Freitag, 29. April 2022

Horror: Ansturm auf die Legalität

Nach der Legalisierung in New Jersey stürmen Stoner-Zombies die Shops

horror new jersey

Ab dem ersten Tag begannen die Probleme mit der Legalisierung; die Bürden, die legales Cannabis mit sich bringt; die Folgen, vor denen viele warnen, auf die aber niemand hört; die Konsequenzen, mit denen sich Konsumenten noch jahrelang herumschlagen müssen: Man steht im gut sortierten Laden, eine riesige Schlange vor sich, zu viel Auswahl, die Beratung zu kompetent, die einzelnen Sorten so vielfältig und gut, dass man gar nicht alle probieren kann. Damit begann auch der riesige Ansturm in New Jersey, seitdem vergangenen Mittwoch zum ersten Mal die legalen Cannabis-Dispensaries die Türen öffneten. Und damit hat der Horror erst begonnen.

Tausende Stoner müssen es gewesen sein, die endlich dem legalen Grün fröhnen wollten. Pro Kopf gaben diese Konsumenten etwa satte 153 Dollar aus, sodass die insgesamt 12,438 Kunden insgesamt 1,9 Millionen Dollar umsetzten – und das nur am ersten Tag. Schlimm, was so eine Legalisierung anstellen kann: Nicht nur waren die Kunden nun im Besitz von exzellentem Ganja, sondern auch um ganze 150 Dollar leichter. Als hätte das Gras ihnen das Geld gestohlen! Manche der Dispensaries mussten sich mit hunderten Leuten herumschlagen – kein Zustand für die sicherlich überarbeiteten Angestellten, die sich mit den Drogensüchtigen und ihrer Cannabis-induzierten Wut herumschlagen mussten.

Der Horror soll aber, laut den Behörden, noch katastrophaler werden: Insgesamt 1814 Kilogramm sollen schätzungsweise in den nächsten 30 Tagen verkauft werden. Nicht nur das, die Kunden, völlig in der Reefer Madness, haben wohl auch vor das Cannabis zu rauchen oder sogar zu essen. Die völlig kleben gebliebenen Konsumenten kennen keine Grenzen, zu ihnen zählen wohl auch Politiker, die meinen Cannabis würde bei gesundheitlichen Problemen helfen. Denn diejenigen mit Rezept werden sogar bevorzugt. Statt den gut bekömmlichen Chemikalien sollen diese jetzt zu natürlichen Mitteln greifen – als hätte das jemals gut funktioniert. Das wären ganze 128,000 neue Kiffer, die allesamt auf die heilenden Kräfte der Natur bauen – pfui. Dass der Staat damit noch Geld macht, ist zumindest eine gute Nachricht. Gute 6,625 Prozent werden heir obendrauf geschlagen – mit etwas Glück wird das Geld den vielen Opfern einer Cannabis-Überdosis zugute kommen und reichlich in Snacks, Sofas und Fernseher investiert.

Schnelles Login:



Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
7 Kommentare
Ältester
Neuster
Inline Feedbacks
Alle Kommentare zeigen
Rainer
Rainer
20 Tage zuvor

Soll ich jetzt lachen oder weinen?

Ramon Dark
Ramon Dark
20 Tage zuvor

Die Bevorzugung von Personen mit medizinischem Rezept ist dabei natürlich lobenswerterweise sehr sozial, aber noch sozialer wäre es, wenn die USA endlich eine vernünftige Krankenversicherung und Gesundheitsversorgung für wirklich alle einführen würde. Aber dabei bitte nicht an Deutschland orientieren, denn hierzulande findet diesbezüglich schrittweise ein immer krasserer Abbau derselben statt.

Haschberg
Haschberg
19 Tage zuvor

Es muss also noch viel mehr legales Cannabis angebaut werden, um die hohe Zahl an Interessenten zufrieden zu stellen.
Ansonsten wird ihnen nichts anderes übrigbleiben, als wieder zum Dealer zu gehen oder auf andere härtere Drogen wie Alkohol umzusteigen.

Hans Hanf
Hans Hanf
19 Tage zuvor

Cannabis ist Medizin, hab noch von keinem Arzt gehört der Alkohol oder Zigaretten verschreibt. Es wird strengeren Qualitätskontrollen unterzogen als Lebensmittel wie z.B. Fisch der wird mit hohen Quecksilber, Dioxin oder sonstigen Giften trotzdem zum verzehr Angeboten. Es geht im Kapitalismus nicht um Gesundheit es geht um Profit und Unterdrückung.

CaPot
19 Tage zuvor

Horror und Katastrophe: Insgesamt 1814 Kilogramm sollen schätzungsweise in den nächsten 30 Tagen verkauft werden 😀

QiSan
QiSan
17 Tage zuvor

Noch um 1900 bis in die 1920er Jahre wurden im Hamburger Hafen PRO TAG HUNDERTE Tonnen Cannabisprodukte (Hasch, Öl, Blüten, Hanfstoff, Seile, etc.) entladen. In Apotheken war es nach Opium das am meisten verkaufte Medizinalprodukt. Was sind da 25/60 kg pro Tag …

„Es gibt nur eine Pflanze, die als nachwachsender Rohstoff in der Lage ist, den grössten Teil an Papier, Textilien und Nahrungsmitteln, sowie des Energieverbrauchs zu liefern und die zugleich die Umweltverschmutzung eindämmt, die Böden verbessert und unsere Luft reinigt: es ist eine alte Gefährtin, die dies schon immer getan hat: Cannabis, Hanf, Marihuana.“ (Jack Herer)

Zuletzt bearbeitet 17 Tage zuvor von QiSan
QiSan
QiSan
17 Tage zuvor


Eigenanbau freigeben – Versorgungsproblem gelöst.

Alkohol ist ein sehr gefährliches Zellgift, das jedes Jahr 100tausende dahinrafft …
Vom schlimmen Vergiftungserscheinungen (Kater, Magen-Darmverstimmung etc.) ganz zu schweigen. Aus eigener Erfahrung ist das beste Mittel gegen den Alkohol-Kater Cannabis, Hanf, Marihuana.

Alkohol ist bei innerlicher Einnahme eine sehr gefährliche Substanz.
Cannabis, Hanf, Marihuana ist pure Medizin, die bei tausenden Krankheiten und Wehwehchen Linderung und Heilung bringt.

Namaste

Zuletzt bearbeitet 17 Tage zuvor von QiSan