Mittwoch, 6. April 2022

Vermarktung von hochdosiertem medizinischem Cannabis wird gestartet

Das Pharmaunternehmen Ethypharm startet Vermarktung von hochdosiertem medizinischem Cannabis

Focus


Das Pharmaunternehmen startet in Deutschland die Vermarktung von hochdosiertem medizinischem Cannabis. In Kooperation mit Clever Leaves hat Etypharm verschreibungspflichtige Cannabisextrakte in Deutschland auf den Markt gebracht. Zurzeit sind zwei hochdosierte Cannabisextrakte verfügbar. Laut Angaben des Unternehmens sollen im Laufe des Jahres 2022 weitere Cannabisextrakte auf den Markt kommen. Unter anderem auch THC- und ausgewogene CBD/THC-Produkte. „Medizinisches Cannabis stellt eine alternative Behandlungsmöglichkeit für Mediziner dar, wenn sich Standardtherapien als unzureichend wirksam erwiesen hätten“, erklärte Jean Monin, der Chef Commercial Operating Officer von Etypharm. Zudem sind die CBD-Extrakte eine sinnvolle Bereicherung was die Behandlungsmöglichkeit gegen Schmerzen, Epilepsie und Sucht angeht. Die Extrakte werden von Clever Leaves in EU-GMP-zertifizierten Anlagen in Kolumbien hergestellt. Zudem errichtet Etypharm eine Hotline zu Therapiefragen von Ärtzten ein. Auch bekommen Ärtzte, Apotheker und Patienten eine Informationsbroschüre mit Anwendungsbeispielen.

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Ramon Dark
Ramon Dark
1 Monat zuvor

Ich sehe das eher andersherum als Jean Monin und die aktuelle Unrechtslage: Die bisherigen Standardtherapien stellen eine alternative Behandlungsmöglichkeit für Mediziner dar, wenn sich medizinisches Cannabis als unzureichend wirksam erwiesen hat. Das Harmlosere sollte eigentlich immer zuerst ausprobiert werden!

Rainer
Rainer
1 Monat zuvor

Braucht man nach einer Cannabislegalisierung noch ein BTM Rezept als Patient?

Haschberg
Haschberg
1 Monat zuvor

Bin mal gespannt, was die unter dem Begriff hochdosiert verstehen?
Ein Cannabismedikament, welches weniger als 20 Prozent THC-Anteil hat, ist weder für mein geistiges Wohlbefinden, noch für meine Schmerzen ausreichend geeignet.
In einem Staat, der trotz angeblichem Jugenschutz eine tödliche Killerdroge wie hochprozentigen Schnaps ganz ungeniert sogar in Supermärkten anbietet, sollte man aber wenigstens auch in Fachgeschäften potentes Cannabis zu kaufen bekommen, welches nicht tödlich ist und zu keinen asozialen Zerwürfnissen wie beim Alkoholmißbrauch führt.