Mittwoch, 2. Februar 2022

Erstes asiatisches Land entkriminalisiert Cannabis


Thailand entkriminalisiert Cannabis für die Freizeit


Thailand entkriminalisiert als erstes asiatisches Land Cannabis für den Freizeit-Gebrauch. Nachdem das Land 2018 als erstes Land auch die Legalisierung von medizinischem Cannabis eingeführt hat, soll nun auch Cannabis-Konsum in der Freizeit erlaubt werden. Nach den neuen Regelungen darf man Cannabispflanzen zu Hause für den persönlichen Gebrauch anbauen. Aber nur wenn die Genehmigung der örtlichen Behörden eingeholt worden ist. Wer jedoch Cannabis zu kommerziellen Zwecken verwenden möchte, muss weitere Lizenzen beantragen. Nun wird das Gesundheitsministerium dem Parlament einen weiteren Gesetzesentwurf vorlegen, in dem die Regularien für die Cannabis-Produktion und die kommerzielle Nutzung festgehalten werden. Nachdem dies im amtlichen Königlichen Amtsblatt veröffentlicht worden ist, tritt die neue Verordnung nach 120 Tage in Kraft. Der Premierminister Wissanu Krea-ngam erwähnte, dass der Gesetzesentwurf auch noch in ein endgültiges Gesetz umgewandelt werden muss. Das Gesetz soll bereits im April 2022 in Kraft treten. Zudem wird auch über die Einführung des sogenannten „Cannabis-Sandbox“ diskutiert. Dies soll Cannabis-Touristen über 20 Jahren gestatten Cannabis in zugelassenen Gebieten zu konsumieren.

4 Antworten auf „Erstes asiatisches Land entkriminalisiert Cannabis

  1. Rainer

    Woanders lief es auch in der Vergangenheit ziemlich gut für Cannabisnutzer.Hoffentlich breitet sich der positive Trend auf immer mehr Gebiete aus.

  2. buri_see_käo

    Na endlich fertig da; ich hatte neulich darauf hingewiesen, dass am 26. Jan. dort im Parlament…
    Soweit ich weiss, 2 Pflanzen pro Haushalt. Denn mach Dich mal auf, Otto Normal. ‚Ne hübsche Frau braucht es vorläufig wohl auch, wenn man als Tourist dort kiffen will. TH ist sehr von dem Buddhismus geprägt, der kommt dort allerdings nicht als Moral-Apostel daher, um der Menschen Leben einzuschränken. D.h. Otto Normal, solange die Frau nicht verheiratet ist, ist alles OK, aber Ehebruch-Krams ist dort lebensgefährlich. Um einige kulturelle Gepflogenheiten sollte man wissen, dann ist easy living dort; Und: immer schön warm, außer um Ende Dezember rum.
    In TH ist die Einreise und Bewegungsmöglichkeit wegen Corona z.Zt. eingeschraänkt.
    Soll sich der Trend mal auf weitere Gebiete ausbreiten. Cambodia, der letzte Kiffe-Verbieter der Welt ( nach 1997), dann gibt es dort wieder 50g-Riegel für 5 USD auf’m Markt. Oder in der sozialistischen Volksrepublik (VN) Fertig-Gerollte. Oder in der demokratischen Volksrepublik (LA); auch immer schön warm dort. Sieht aus, als wird es Zeit, in Reise-Prospekten ein Hanf-Blatt-Icon einzuführen.
    mfG  fE

  3. Tom

    Naja, immerhin eine Verbesserung zu vorher. Früher verlor man oft den Kopf wenn man dort mit Drogen erwischt wurde, heute „nur noch“ den Dödel. Und selbst das muß man heutzutage nach dem kiffen schon selbst machen. 😉 Was ist denn das für ein Service? Scheiß Coronaeinschränkungen.

  4. buri_see_käo

    U.U. kann das in der Umgebung (hier VN wg. 2Kg Coca) passieren, sh. dort:
    https://www.bangkokpost.com/thailand/politics/365763/second-thai-woman-drug-smuggler-gets-vietnam-death-penalty
    Innerhalb 7 Tagen darf man um Begnadigung bitten…
    Die Hanfpflanzen pro Haushalt muss man übrigends zuvor anmelden!, dann kommen sicher mal die Kontrolle-Macher (ตำรวจ = tam ruat = machen/tun Kontrolle = Polizei) zu Haus‘ bei der hübschen Frau vorbei…
    mfG  fE

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