Mittwoch, 12. Januar 2022

Cannabis-Verkäufer sollen Süchtige erkennen können


Buschmann plädiert für Fachpersonal die auf Suchtkranke spezialisiert sind


Der Bundesjustizminister Marco Buschmann von der FDP plädiert bei einer Cannabis-Legalisierung für Fachpersonal, die auf Suchtkranke spezialisiert sind. Verkäufer sollen Süchtige erkennen können. Auch sollten die Konsumenten über die Risiken aufgeklärt werden, so Buschmann. Im Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien lautet das vereinbarte Ziel: „Für erwachsene Menschen soll es legal möglich sein, in lizenzierten Geschäften Cannabis zu kaufen.“ Zum Beispiel wären solche Geschäfte Apotheken. Buschmann setzt die Voraussetzung eines fachkundigen Verkaufspersonals, die Süchtige erkennen sollten: „Auskünfte über die Produkte zu erteilen und riskantem Cannabiskonsum, insbesondere bei erkennbar Suchtkranken, entgegenzuwirken“. Doch wann man mit dem Beginn einer kontrollierten Abgabe von Cannabis als Genussmittel rechnen kann, sei laut Buschmann noch nicht klar: „Bei Änderungen im Betäubungsmittelgesetz ist das Bundesgesundheitsministerium federführend. Und für jeden ist im Moment erkennbar, dass das Ministerium und der neue Minister, Karl Lauterbach, jetzt mit der Pandemie-Bekämpfung alle Hände zu tun hat.“

8 Antworten auf „Cannabis-Verkäufer sollen Süchtige erkennen können

  1. Ramon Dark

    Nun, Alkoholiker zu erkennen dürfte zwar einfacher sein, aber gibts bei diesen wesentlich geschädigteren und häufiger zu findenden Menschen beim Verkauf etwa ein auf Suchtkrankheiten spezialisiertes Fachpersonal, das über die deutlich höheren Gefahren des Alkohols aufklärt? Kein Wunder, dass die Cannabislegalisierung so lange dauert, wenn sich mit solch überfflüssig verkomplizierenden Humbug beschäftigt wird. Die Idee stammt sicher von der Apothekerlobby, um sich als besonders effektive Cannabisverkaufsstellen darzustellen. Das grosse Geschäft lockt und sucht Sucht als Alibi.

  2. Rainer

    Wenn der Schweiß ausbricht,die Hände zittern und der Apothekenkunde sich vor Schmerzen krümmt,schüttet der Apotheker eine Ladung Hanfblätter über den Kopf des Leidenden aus.Er hat den geschulten Blick für bedürftige Menschen.Sollte es nicht lizensierte Fachgeschäfte geben?Was sind das jetzt für Ideen?

  3. Otto Normal

    Beim Tabak müßte das auch geschehen. Aber wie will man das bei den Zigarettenautomaten lösen?
    Man bräuchte dann eine Kamera die die Augen abscannt und ein Algorythmus würde ermitteln ob die Schublade mit der begehrten Packung Fluppen sich öffnet oder nicht. Falls an den flatternden Augen dann eine Sucht festgestellt wird blockiert die Schublade aber das Geld gibts auch nicht zurück, schließlich will man ja nicht das der Suchtkranke sich dann womöglich woanders eindecken kann.

    An solchen beklopten Vorschlägen sieht man daß nicht die Cannabiskonsumenten Psychosen entwickeln, sondern die Nichtkonsumenten. Ich frage mich welche Albträume Buschmann wohl nachts hat, wenn er tagsüber schon solche kranken Visionen entwickelt. Er sollte mal einen Psychiater aufsuchen!

  4. QiSan

    Ich plädiere dafür, dass subversive, vom Eigendünkel zerfressende, geldgierige Mächtige, miese Lobbyisten und korrupte Politiker, die uns unseren Staat und unsere im Grundgesetz verbrieften Rechte Stück für Stück wegnehmen wollen, an der Nase erkannt und aus ihren Posten entfernt werden.

    Die FDP zeigt wie erwartet, nach der BT-Wahl 2021, wessen geistes Kind sie wirklich ist … kaltherzige Antidemokraten.

  5. BiCo

    Geht man halt zu nem Verkäufer der einem trotz Turbocannabissucht (oder so ähnlich Herbert) Tabak verkauft der mit ziemlicher Sicherheit billiger und besser ist -denn mir wurde beigebracht der Markt regelt das. Wer keinen Flughafen bauen kann soll nicht Cannabis anbauen -das war schon immer mein Motto.

  6. Substi

    Genau das wollen wir! Im, z.B. Headshop, über Sucht aufgeklärt und nach Möglichkeit zum nicht kaufen bequatscht werden…
    Oder in die Tüte mit der neuen Bo noch einen Flyer von einer Therapieeinrichtung finden! Sie raffen es immer noch nicht, für die sind Cannaseure Süchtige die Hilfe brauchen! Ich bin’s leid! Von Kneipen geht seit Jahunderten sternförmig Gewalt und Krankheit aus, heutzutage marodieren betrunkene Jugendliche durch die Straßen und Messern, Pöbeln, begehen Straftaten und werden sie erwischt und haben einen bestimmten Promillewert, werden sie auch noch von der Justiz geschont! Verkehrte Welt!
    Und da kommen grad aus allen Dreckslöchern die Möchtegernwissenden ohne Ahnung von der Materie und kommunizieren ihre Hinterwaldmeinung zum Thema! Leg Dich wieder hin Du alter unwissender Kaltkrieger!
    Schwachmat!

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