Mittwoch, 22. Dezember 2021

39-Jähriger wird von der Polizei bekifft am Steuer erwischt


39-Jähriger Autofahrer wird wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt


Ein 39-Jähriger Kreuther wurde von der Polizei von einer Zivilstreife aus dem Verkehr gezogen und kontrolliert. Laut des Berichts der Polizei nahmen die Beamten den Duft von Cannabis wahr. Und dieser kam aus dem Auto des 39-Jährigen. Daraufhin untersuchte die Zivilstreife das Auto und den Fahrer. Dabei fanden sie zwei Gramm Marihuana, welches unter einem Sitz des Autos versteckt war. Dies stellten sie sicher. Der Fahrer gestand am Vormittag gekifft zu haben. Dennoch wurde ihm Blut abgenommen und der 39-Jährige wurde entlassen, jedoch ohne sein Auto. Nun erwartet den Kreuther ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen Fahrens unter Drogeneinfluss. Für den 39-Jährigen bedeutet dies 500 Euro Bußgeld, sowie einen Monat Fahrverbot.

6 Antworten auf „39-Jähriger wird von der Polizei bekifft am Steuer erwischt

  1. Rainer

    Der Monat Fahrverbot endet erst,wenn die dauerhafte Abstinenz nachgewiesen wurde.Den Zusammenstoß als Fahradfahrer habe ich heute mit einer unglaublich schnellen Reaktion verhindert.Mir erzählt niemand was von beeinträchtigtem Reaktionsvermögen.

  2. buri_see_käo

    Doch, Rainer, da gibt es schon welche, die Dir ein „beeinträchtigtes Reaktionsvermögen“ unterschieben würden – das hat eindeutig nur monitäre, aber auf keinen Fall medizinische Gründe. Die Gesetzeslage (besser Beschluss eines Auftragsrichters?) räumt denen die Möglichkeit des üppigen Zahlungsmittelabgriffes ein.
    Über die von mir (und 2 weiteren Probanten) beim ADAC gewonnenen Erkenntnisse bzgl. Reaktionsvermögen nach Cannabis-Konsum hatte ich hier schon geschrieben. Wir hatten damals (vor ca. 40 Jahren) vor dem Test normal gekifft – eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens hatte sich bei keinem gezeigt. Sollte eine Rauchung so stark sein, dass sie das Reaktionsvermögen beeinflusst (man merkt es dann eindeutig), hat man sich zuvor schon längst in eine waagerechte Körperlage auf einem gepolsterten Möbel begeben, auch dieses geschiet natürlich bei vollem Bewusstsein, und nicht wie bei Alkohol unter der notwendigen Assistenz durch andere.
    Nach dem BVerfG-Urteil von 1994 (Eunuchen-Aufstand) sollte:
    1- eine bundeseinheitliche Menge zum straffreien Eigengebrauch/Besitz festgelegt werden
    2- die gesetzmäßigen Bestimmungen/Regelungen regelmäßig evaluiert/überprüft/angepasst werden
    Zu 1- straffreie Nonkonformisten… konnte man nicht zulassen -> Auftragsrichter
    Zu 2- fast 30 Jahre her; dass sie nur eine Eunuchentruppe sind, scheinen sie bis heute nicht bemerkt zu haben, sh. deren völlig ignorierten Witzurteile zu Sterbehilfe, StGB $219b, usw.
    mfG  fE

  3. Harry Anslinger

    Hochzeit der Zeitspieler
    2024 ist jetzt wohl das neue Legalisierungsziel. Hoffentlich läuft das alles nicht so wie beim Berliner Flughafen, dann gute Nacht. Und alle Verantwortung schieben sie auf Corona-Karl, echt ne arme Sau.
    Es bedarf wohl erines SPD-Wahlboykotts aller Kiffer in NRW, sonst hilft ja wohl nichts.
    https://www.fr.de/politik/cannabis-legalisierung-wann-ampel-koalition-marihuana-preise-schwarzmarkt-spd-gruene-fdp-zr-91195501.html#idAnchComments

  4. buri_see_käo

    SPD-Wählboykott aller Kiffer in NRW, und dann? Gäbe es in 2022 nur noch 3 Möglichkeiten, die schwarz-braune Dominanz im BR zu beenden. Wäre dieser Fortbestand schlimm? Aus Sicht der auf Zeit Spielenden nicht, die wollen sich bis zur allerperfektesten Lösung noch interessant halten / honorierte! Tatkraft vorgaukeln.
    Der SPD, FDP, den Grünen, Linken mit dem Wahlboykott drohen, wie gehabt mit Mails & Briefwahl-Scan, um die Umsetzung von, sh.vorherigen Beitrag, 1- und 2- einzufordern. Bis zur allerperfektesten Lösung würde das schon einige Erleichterung bedeuten.
    mfG  fE

  5. Harry Anslinger

    Herr Scholz hat letztendlich die Richtlinienkompetenz, also ist es die Verantwortung der SPD, wenn die Sache hängt.
    Nur mal nicht SPD, sondern den Rest der Ampel wählen wäre ja wohl kein Beinbruch, und nur in NRW, da tuts den Spezialdemokraten besonders weh….

  6. Substi

    „BEKIFFT“ ist bei Euch doch schon alles über 0,02n/g auf 1ml Blut; also gestern mal an einer Tüte gezogen…
    Was ist daran die Meldung? Etwa, daß sie noch was Anderes im Auto hatten? Seinen Lappen ist er los, vielleicht auch seinen Job und seine Reputation…wenn sie noch ein Taschenmesser zum apfelschälen im Auto gefunden haben, werden sie versuchen ihm bewaffneten Drogenhandel zu unterstellen…schon aus „Frust“ unsinnige Dinge tun zu müssen…
    Na vielen Dank auch!

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