Mittwoch, 15. Dezember 2021

EU-Inselstaat Malta: Vollständige Cannabis-Legalisierung


Malta legalisiert als das erstes EU-Land Cannabis


Der Inselstaat Malta legalisiert Cannabis vor wenigen Tagen als erstes EU-Mitglied. Der Besitz und der Anbau für den Eigentum wird erlaubt werden. Mit diesem Schritt war nun Malta doch schneller als Luxemburg, wo ebenfalls der Eigengebrauch von Cannabis entkriminalisiert wird. Owen Bonnici, der Minister von Malta, erwähnte in einem Interview mit der britischen Guardian, dass man mit der Legalisierung nicht den Konsum von Drogen fördern wolle. Aber es gäbe auch keine Hinweise darauf, dass Cannabis eine gefährliche Einstiegsdroge sei. Ebenfalls äußerte der Minister auch, dass viel mehr Menschen wegen ihrem Cannabis-Konsum kriminalisiert werden, obwohl sie ein normales Leben führen und im privaten Raum Cannabis konsumieren. Dies sei seiner meiner Meinung unfair. Maltas Schritt in die Legalisierung könnte der auch der Beginn für eine Reihe an Reformen in anderen EU-Ländern sein. In Deutschland haben sich die Ampel-Parteien im Koalitionsvertrag auf eine Cannabis-Legalisierung geeinigt. Wann die Umsetzung stattfinden wird, blieb unkonkret. In der Schweiz und den Niederlanden sind ebenfalls weitere Schritte geplant. In Italien wird 2022 ein Referendum zur Legalisierung geplant.

4 Antworten auf „EU-Inselstaat Malta: Vollständige Cannabis-Legalisierung

  1. Smile Indica

    Deutschland wird auch hier, wie mittlerweile in fast allen Bereichen, Schlusslicht sein. Merkel und ihre korrupte Truppe hat ja bereits seit Jahren den Weg zum Arbeiter-und Bauernstaat eingeschlagen. Aber auch das geht, wie soll es auch anders sein, schief.

  2. Harry Anslinger

    Lange Wehen, glückliche Geburt
    Glückwunsch Malta, mal sehen, wann wir zu euch stoßen.
    Mit der Klärung können sie ab sofort ein völlig problemloser Partner für alle legalisierten Länder in der EU werden.
    An sonsten bleibt es bei dem Gedanken, dass das Ganze auf die Tagesordnung der EU gehört , denn das ist ja ein gemeinsamer Binnenmarkt.
    Daher wäre es möglich, ähnlich wie in den USA, einen Rahmen für den Anbau und Handel innerhalb der EU zuschaffen, so bleibt das Geld dann auch in der Familie , Partner Nr. 1 wären sicherlich die NL, aber auf Grund der Finanzlage bestimmt auch Italien, Spanien, Portugal und auf jeden Fall Malta .
    Die Malteser sind ja bekanntlich sehr kreativ im Umgang mit EU-Recht und nicht wirklich grün – prinzipientreu , wie die das mit dem Umwandeln von importiertem Cannabis aus nicht EU Ländern zu legaler Ware regeln muss dann nicht mehr unser Problem sein , oder?

  3. Haschberg

    So allmählich kommt doch Fahrt auf bei den internationalen Legalisierungsbestrebungen und immer mehr Staaten erkennen, dass die bisherige Cannabispolitik alles andere als sinnvoll war.
    Dieser kluge Fortschritt läßt sich wohl auch nicht mehr aufhalten.

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