Mittwoch, 1. Dezember 2021

Umfrage über Cannabis-Legalisierung in Deutschland


Cannabis-Legalisierung in Deutschland ist umstritten


Laut einer aktuellen Befragung zum Thema Cannabis-Legalisierung des Meinungsforschungsinstituts Civey, ist die Gesellschaft gespalten. Rund 43 Prozent der Befragten sind Pro Cannabis-Legalisierung. Aber genauso viele lehnen diese Idee ab. Was deutlich aus der Umfrage hervorgeht ist, dass sich auch die Generationen spalten. Zwei Drittel der 18- bis 29-Jährigen sind für die Legalisierung von Cannabis, wobei zwei Drittel, der über 65-Jährigen dagegen sind oder unentschieden. Die Ampel-Parteien haben die Cannabis-Legalisierung bereits in den Koalitionsvertrag aufgenommen. Markus Blume, CSU-Generalsekretär lehnt die Pläne der Ampel-Parteien ab und erwähnte: „Cannabis ist und bleibt eine Einstiegsdroge. An den Niederlanden sieht man, wohin eine laxe Drogenpolitik ein Land führt: zu einem Tummelplatz für die Organisierte Kriminalität.“

11 Antworten auf „Umfrage über Cannabis-Legalisierung in Deutschland

  1. Harry Anslinger

    Ist die Kath. Kirche für Abtreibung?
    Solange eine gesellschaftlich umstrittene Frage mehr mit Glauben denn Wissen zutun hat wird es immer Gegener einer jeden Veränderung geben.
    Aber, und das ist auch die Position des BVerfG , eine jede Einschränkung der Persönlichkeitsrechte unterliegt folgendem Gedanken:
    2. Juli 1776 : Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, daß alle Menschen gleich erschaffen worden, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräusserlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit
    Für die, die es nicht erkannt haben, das ist die Amerikanische Unabhängigkeiterklärung, offizielle und auch unterschriebene deutsche Fassung., das ist mein Menschenrecht!
    Und eine Umfrage aus Bayern, dass ist wie die Frage nach Abtreibung ja oder nein in Fulda , da sind über 40% pro ja fast wie eine Marienerscheinung.
    Und egal, wie sie jetzt heulen, die gescheiterten Drogenkrieger, es ist Schluss mit Prohibition, kapiert das.

  2. Marc

    Wieso kommt immer wieder diese Antwort, das Cannabis eine Einstiegsdroge ist und dann als nächstes das es in Holland nicht Funktioniert hat. Können diese Falschen Behauptungen nicht Endlich mal abgelegt werden ? Immer dieses Ständige Nachgeplapper. Das Nervt Echt.

  3. Tom

    „Cannabis ist und bleibt eine Einstiegsdroge. An den Niederlanden sieht man, wohin eine laxe Drogenpolitik ein Land führt: zu einem Tummelplatz für die Organisierte Kriminalität.“

    Gehts eigentlich noch dümmer? Weis der nicht das die Cannabisnutzung (o. Attest) in NL nur GEDULDET ist. Klar, die stellen auch selbst Gras her, aber eben NUR zu medizinischen Zwecken. Die Coffee-Shops dürfen ja nicht von den „Medigras-Bauern“ beliefert werden, auch wenn beide Seiten das forderten. Da bleibt eben nur der Schwarzhandel der organisierten Kriminalität.

    Ich bekomme Cannabis aus gesundheitlichen Gründen, und was soll ich sagen – meine Gelüste nach Heroin o.ä. ist noch immer auf Null. Kann natürlich auch daran liegen dass der Apotheker es nicht nötig hat mir Fenthanyl unters Gras zu mischen. Allerdings hörte ich schon von div. Seiten dass so ein widerwärtiges Vorgehen unter Schwarzmarkthändlern immer mehr um sich greift. Quasi als Kundenakquise. Glas, Sand und Blei reichen anscheinend nicht mehr zur Gewinnmaximierung aus. Daraus folgt eigentlich für jeden der wenigstens die Sommerferien schaffte, dass der einzig richtige Weg der der LEGALISIERUNG ist und daraus folgend auch KONTROLLEN der Qualität der Gräser sowie die Einhaltung des vielbeschworenen Schutzes der Jugend. Dekaden der Prohibition haben außer Kosten ja nix gebracht. CSU – Naja, sowas kommt eben dabei heraus wenn man ein Nerven.- und Zellgift als Grundnahrungsmittel in der Verfassung festgeschrieben hat.

    Ach übrigens. In den US-Staaten in denen bereits legalisiert wurde schnellen die Aufklärungsraten bei Kapitalverbrechen in die Höhe. Klar, wenn die Polizei sich nicht mehr um solche Krümelkacke kümmern muß hat sie eben mehr Zeit für das Wesentliche – den großen BS. Vielleicht sind die Republikkkaner deshalb so gegen die Legalisierung auf Bundesebene. Übertragen wir das mal auf unsere Situation, dann wäre ja ….na ich höre jetzt lieber auf.

  4. Marc

    Alkohol und Nikotin sind Einstiegsdrogen. Cannabis ist und bleibt keine Einstiegsdroge. Ich habe nur durch meinen Dealer an der Ecke Kokain und LSD kennengelernt. Hätte ich Cannabis in einem Fachgeschäft kaufen können, wäre mein Leben vermutlich anders verlaufen. Wahrscheinlich hätte ich erst gar nicht mit Cannabis angefangen, wäre es Legal gewesen.

  5. Greenkeeper

    Freies Cannabis ist die Zukunft. Die reaktionären Betonköpfe sterben nach und nach weg. CDU und CSU sind Rentnerparteien, die nur Politik für alte, satte Säcke machen.

  6. buri_see_käo

    @ Marc, das ergibt sich doch aus dem Namen Union:
    Ein Führer, ein Befehl, eine Hammelhorde.
    Was denkst Du, was einer zu hören bekommt, sollte er öffentlich nicht lediglich nachplappern.
    Alle C[D/S]U-ler plappern schließlich z.Zt. auch „links-gelb“ nach.
    Plapperst Du nicht nach? Ist bei Dir beruflich oder privat Kraetivität/“neue Wege gehen“ gefragt? Kannst Du Dir Informationen besorgen und kommst Du damit zu positiven/erfolgreichen Lösungen? Fühlst Du dich in vorgegebenen, festen Hierarchien wohl?
    Als ich vor ca. 48 Jahren (das Ende des Salvador Allende, Chile) Politik wahrzunehmen begann, fand ich die persönlichen Diffamierungen seitens der Rechten ekelhaft, dass deren Gebrüll inhaltlich nichts bietet erkannte ich dann auch.
    Die Verfügungsgewalt dieser Idioten über DE ist z.Zt. im BT eingedämmt, im BR noch nicht; und ja, die werden den Einstiegsdrogenmüll auch in 100 Jahren noch brüllen, sie wissen um die Dummheit ihrer Clientel, why not?
    mfG  fE

  7. Haschberg

    Ich stelle immer wieder fest, dass es meist überzeugte Alkoholliebhaber sind, die aus reiner Unwissenheit gegen eine Cannabisfreigabe votieren.
    Sie machen sich nicht die Mühe, die ablehnende Haltung unserer konservativen Regierung zu hinterfragen und denken einfach, es wird schon seine Richtigkeit haben, dass der Staat dagegen ist.
    Logische Gründe die dafür sprechen, werden systematisch ausgeblendet und ignoriert.
    Erst so ganz allmählich, mit dem Beginn einer völlig neuen Regierungskoalition auf Bundesebene, die nun plötzlich für eine Legalisierung ist, beginnen diese unwissenden Zweifler das Ganze etwas differenzierter zu sehen.
    Das war schon früher mit der Kirche so. Die Leute haben sich dieses ausbeuterische System ohne nachzudenken auf unterwürfige Weise aufbürden und von ihm missbrauchen lassen.
    Aber auch da macht sich so langsam der aufklärerische Geist des 21. Jahrhunderts bemerkbar und die Kirchenaustritte nehmen zu.
    Es ist also der Staat selbst, der seine durch mangelnde Information irritierten Bürger daran hindert, ein objektives Denken zu entwickeln. Das muss sich grundlegend ändern!

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