Mittwoch, 3. November 2021

Stadt Dresden reicht Antrag auf Cannabis-Modellprojekt ein


Dissidenten-Fraktion im Dresdner Stadtrat stellt Antrag auf Cannabis-Legalisierung


In Dresden wurde von der Dissidenten-Fraktion im Stadtrat ein Antrag auf Legalisierung von Cannabis eingereicht. In dem Antrag wird ein Modellprojekt für die Legalisierung vorgeschlagen. Der Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) soll in Zusammenarbeit mit Akteuren aus der Suchtprävention der TU Dresden und der Polizei ein Modellprojekt für die Legalisierung von Cannabis entwickelt haben. Im Antrag steht dieses Vorhaben als „verantwortungsvolle“ Abgabe von Cannabis. Verkauft werden soll es in Apotheken oder in Cannabis Social Clubs. Das Ziel ist es, die Konsumenten vor gestrecktem Cannabis zu schützen. Ob der Antrag vom Stadtrat genehmigt wird, steht noch nicht fest. Man schätzt jedoch eine Mehrheit für den Antrag, wie aber die Räte letztendlich entscheiden bleibt noch offen. Das Gesundheitsamt hat bereits den Antrag abgelehnt mit folgender Begründung: „Die Legalisierung von Cannabis würde zu einer weiteren Verharmlosung des Konsums und einer Senkung der Hemmschwelle, Cannabis zu konsumieren, vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beitragen“.

8 Antworten auf „Stadt Dresden reicht Antrag auf Cannabis-Modellprojekt ein

  1. Smile Indica

    Da kriegt Kretschmer doch Schnappatmung. Den Korruptis von CDU/CSU schwimmen so langsam die Felle davon. Was waren das doch für schöne Zeiten für die Schwarzen, wo sie noch faschistisch schalten und walten konnten wie sie wollten.
    Eine Tränenschale für diese faschistische Truppe…………………..

  2. Rainer

    Hauptsache ds Thema Legalisierung bleibt und beschäftigt die Stadträte.Es müßte mehr solcher Anträge geben.Das wird natürlich zunächst wieder abgeschmettert,aber in der übernächsten Legislaturperiode könnten erste Vorbereitungen und Hürden abgearbeitet sein.Immer am Ball bleiben und die Anträge hartnäckig wiederholen.In Zehn Jahren gibt es dann das erste Modelprojekt.

  3. Ramon Dark

    Es ist immer gut, die Bürokratie mit Anträgen, Widersprüchen, Klagen, Beschwerden usw. zuzubomben, bis sie überlastet ist und immer deutlicher ihre unlogische und unwissenschaftliche menschenrechtswidrige Argumentation offenbart.. Nur die volle Legalisierung ermöglicht bei kontrollierter Abgabe den besten Jugendschutz(Beweis: z.B.Modellprojekt Kanada). Der Schwarzmarkt kümmert sich Null um das Alter des kaufenden Publikums. Ausserdem: Alk und Nikotin sind für Jugendliche immer noch schädlicher als ungestrecktes Cannabis. Prohibitionisten, euren ständig sich selbst bestätigenden und endlos wiederholenden Gedankenkreisläufen gehen sämtliche Realitätsbezüge verloren, ihr labert und lebt in einer Scheinwelt. Wie wärs mal ,mit einem psychiatrischen Besuch? Da könnt ihr dann ganz legal Chemodrogen mit 100.000 Nebenwirkungen geniessen. Wohl bekomms!

  4. buri_see_käo

    “Die Legalisierung von Cannabis würde zu einer weiteren Verharmlosung des Konsums und einer Senkung der Hemmschwelle, Cannabis zu konsumieren, vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beitragen”.
    Klar, es könnte dazu kommen, dass Jugendliche solche Flusen im Koppe kriegen, und denken, „ach, ich könnte jetzt mal kiffen“. War ja schon immer so.
    Und in der Apotheke, echt, da?, oder in CSCs, da gäbe es wegen der Altersbeschränkung nichts.
    Und dann könnten sie mit der gesenkten Hemmschwelle wieder wie gehabt auf dem Schwarzmarkt(, dessen Existenz wegen mangelnder Nachfrage bröckeln dürfte), zu kaufen versuchen; war mit erhöhter Hemmschwelle, also wie bisher, auch schon immer möglich.

    Die Gesundheitsämter, mit den Amtsärzten, Dr.med., attestieren Zusammenhänge, die medizinischen Kriterien widersprechen (FE-Verlust bei 1ng 0-wirksamer Substanz).
    Gesundheitsämter mit PissTest-Amtsärzten sollten sich darauf beschränken, kleinen Kindern zu erzählen, dass am 24.12. der Weihnachtsmann kommt… Und staubfegen am Fax-Gerät.
    mfG  fE

  5. Haschberg

    Gut so. Weitermachen. Hauptsache es passiert etwas Positives in Sachen Legalisierung.
    Je mehr fortschrittliche Impulse sich in diese Richtung entwickeln und neue Wege aufzeigen, umso besser.

  6. Greenkeeper

    Hört endlich mit diesem Gelaber über Modellprojekte auf! Fangt endlich an, Lizenzen für Cannabis-Shops zu vergeben. Schaut euch doch mal bei google die Stadtpläne von Denver, Seattle, Los Angeles, Calgary oder Toronto an. Dort findet man sie längst, die Cannabisläden. Genauso wie Shops für Spirituosen oder Wein oder Bier. Nicht wie bei uns, wo man harten Alkohol überall aufgedrängt bekommt. Und bei uns wird dann um Cannabis so ein Theater gemacht, von wegen Einstiegsdroge und so’n scheiß. Wie dumm sind die Leute hier eigentlich?

  7. Otto Normal

    @buri
    Hmm… sind schon harte Zeiten für die Schwarz-Braunen. Können einem fast leid tun. Man könnte ja über die Schaffung von einigen „Reservaten“ für das Schweinepack nachdenken. In den JVA’s Stammheim und Köln Ossendorf soll noch viel Platz sein.

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