Sonntag, 24. Oktober 2021

Luxemburg legalisiert Cannabisanbau für Eigenbedarf


Cannabisanbau für Eigenbedarf wird in Luxemburg erlaubt


Aus einem Maßnahmenpaket der luxemburgischen Regierung geht hervor, dass Cannabis Luxemburg zukünftig angebaut werden darf. Dies gilt jedoch für den Eigenbedarf. Laut aktuellem Gesetz sind pro Haushalt bis zu vier Cannabispflanzen erlaubt. Jedoch bleibt der Besitz und der Konsum von Cannabis in der Öffentlichkeit weiterhin illegal. Dieses Paket wurde nun vorgestellt, welches 27 Einzelmaßnahmen beinhaltet. Laut aktuellen geplanten Regelungen ist der Besitz und Kauf von bis zu drei Gramm Cannabis ein vereinfachtes Strafrecht zur Anwendung. Es soll ebenfalls eine Geldbuße von derzeit 251 bis 2500 Euro auf 25 bis 500 Euro gesenkt werden. Geplant sind auch unter anderem eine verstärkte Polizeipräsenz und Bodycams für Polizisten oder ein Drogenpräventionskonzept für Schulen.

6 Antworten auf „Luxemburg legalisiert Cannabisanbau für Eigenbedarf

  1. Rainer

    Gute Nachricht,mehr als ich geglaubt hätte.Großes Stück Freiheit für viele,die sich jetzt endlich besser fühlen dürften.

  2. Haschberg

    Dies ist in meinen Augen eher ein Reförmchen als eine Reform. Bestenfalls ein bescheidener Anfang.
    Da ist noch sehr viel Luft nach oben.
    Wieso muss man selbst für eine geringe Menge wieder mit einer Strafe belegt werden?
    Der Genuss wie auch der Besitz sollten wenigstens bis zu 30 Gramm (einer Unze) endlich völlig legal sein.

  3. smile Indica

    @ Haschberg

    Du hast absolut recht und wir sollten auch das was in Deutschland passiert nicht länger hinnehmen. Menschen die Cannabis nutzen einzusperren ist ein Verbrechen gegen die Menschenrechte und Kreaturen wie Mortler und Ludwig, als auch so mancher Uniformträger, der sich besonders hervorgetan hat, sollten auf der Anklagebank landen. Was glaubt denn dieses Gesindel, was es sich alles erlauben kann. Wenn sie könnten wie sie wollten hätten wir wieder Konzentrationslager. Das sind die Faschisten und Nazis von heute und dafür sollen sioe zur Rechenschaft gezogen werden. Wir müssen umschalten von Verteidigung auf Angriff, denn wir sind als Gemeinschaft in der Lage diese verfassungsfeindlichen Menschenrechtsverbrecher in die Knie zu zwingen. Sie arbeiten für das Volk und nicht das Volk für sie.

  4. Hans Dampf

    Das was in Luxemburg passiert, ist bei näherer Betrachtung ein Witz.
    Hoffentlich läuft es hier besser.

  5. Greenkeeper

    Wenn man überlegt, dass sie es ursprünglich in Apotheken verkaufen wollten, ist diese Neuerung ein Witz. Da haben die arroganten EU-Führungsmächte Frankreich und Deutschland wohl hinter den Kulissen die Finger im Spiel gehabt. Eigenanbau allein ist ja ganz nett, nur wird das den Schwarzmarkt sicherlich nicht kleiner machen, eher im Gegenteil. Ist das in Tschechien nicht ähnlich geregelt?
    Man stelle sich mal vor, der Staat würde dem Bierliebhaber sagen, er solle sich seinen Hopfen dafür doch bitte selber anbauen. Absurd!
    Warum man im Jahre 2021 noch eine Geldbuße zahlen soll, nur für den Besitz oder Erwerb von ein paar Gramm Gras zum Selbstkonsum, das erschließt sich mir auch nicht. Das ist pure Abzocke. Die „erzieherische“ Wirkung (ohnehin lachhaft!) ist gleich null. Eine Fremdschädigung liegt absolut nicht vor, anders als z.B. beim Rasen oder beim Müll illegal in der Natur entsorgen.

  6. Ramon Dark

    4 Pflanzen sind besser wie nix, aber eigentlich bleibts doch eine Pseudolegalisierung, bei der sich letztendlich die Pharma- und Alkohollobby durchgesetzt hat

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