Mittwoch, 8. September 2021

Laschet: Keine Legalisierung von Drogen

Der Kanzlerkandidat befürchtet negative Auswirkungen

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Der Kanzlerkandidat der CDU, Armin Laschet, sprach sich kürzlich gegen eine Legalisierung jeder Art von Drogen aus. Laschet, welcher gern Bier für den Wahlkampf benutzt, empfindet Drogen als eine Gefahr für Familie und Gesellschaft. „Mein Grundprinzip ist: Keine Legalisierung von Drogen,“ sagte Laschet der Funke Mediengruppe. Weiter mutmaßte er: „Die gesundheitlichen Schäden für Einzelne, gerade für junge Menschen, und die negativen Auswirkungen auf Familie und Gesellschaft sind zu groß.“

Auf die Frage, ob er selbst bereits einmal Cannabis oder gar andere Drogen konsumiert hat, antwortete er erwartungsgemäß mit „Nein“. Alkohol, die schädlichste Droge für Familie und Gesellschaft wird vom CDU/CSU Hoffnungsträger offensichtlich nicht als Droge gewertet. Die Schäden der Beschaffungskriminalität sowie die zunehmende Belastung von Konsumente, Richtern und Polizisten fallen hier unter den Tisch. Während in anderen Parteien ein Umdenken im Hinblick auf die Drogenpolitik zu beobachten ist, hält Laschet an alten Vorstellungen fest.

Ein Grund für das Verbot sei auch die damit verbundene Unterstützung der Taliban. Diese finanzieren sich zu einem großen Teil über den Handel mit Hasch und Opium. Statt den Handel mit einer Legalisierung effektiv zu unterbinden, bleibt Laschet hier blauäugig. Obwohl er sich der Gefahr einer Zunahme aus Afghanistan stammender Drogen bewusst ist, hofft er auf die Einhaltung von internationalem Recht. „Wir erwarten von der neuen Regierung in Kabul, dass sie sich an internationales Recht hält – das bedeutet, den Drogenanbau zu unterbinden,“ so Laschet.

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17 Kommentare
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Henry Stenzel
Henry Stenzel
11 Tage zuvor

Taliban und Drogenanbau unterbinden. Da hat der Herr Laschet in Geschichte ja bestens aufgepasst! Gratulation für so viel Kompetenz!

Substi
11 Tage zuvor

Ein gutes Beispiel für die Attitüde Unserer Politiker! Die scheinen dumm wie 10m Feldweg zu sein wenn es um Anliegen ihres Arbeitsbereich geht, aber nicht zu übertreffen sich die eigenen Taschen zu füllen! Die laufen mit gefährlichem Halbwissen umher und machen daraus Fakten, weil ihre Vorstellungskraft noch in den 80ern verhaftet ist! So wie L. redet, verwechselt er harte Drogen mit Cannabis! Cannabis zerstört Familien weil, Ihre Repression das hervorruft sobald man auch nur in Verdacht gerät mal was zu rauchen. Herr L. sollte mal in den Genuss einer abendlichen Hausdurchduchung kommen, am besten wenn er grad mit kompletter Familie zu Abend isst, dann lernt er seine eigene Sprache mal kennen… Und wie diese Leute mit den Taliban umgehen, kann… Weiterlesen »

Zuletzt bearbeitet 11 Tage zuvor von Substi
MicMuc
MicMuc
11 Tage zuvor

@subst, trotzdem bitte nicht weitere Gräben ziehen zwischen „weichen“ und „harten“ Drogen. Das ist auch eine der zahlreichen Finten, Leute zu unterdrücken!!!

Rainer
Rainer
11 Tage zuvor

Heute stand im Sattext,daß der Mörder von Mutter und Freundin Marihuana und Kokain konsumiert hatte.Das Mörderkraut kehrt zurück.Den Unterschied zwischen Marihuana und Kokain kennt sowieso kaum jemand.Alles das Gleiche.

buri_see_käo
buri_see_käo
11 Tage zuvor

Ja, eine Person, Peter Biesenbach, NRW-Justizminister, die so: https://youtu.be/hlBTQaRecU4?t=4500 einen Dünnschiss labert…, da zeigt sich wahre Humanität & Solidarität…, die kann man doch nicht alleine lassen. Selbst ich, würde ich den losschicken, einen Eimer Wasser umzutreten, hätte da Bedenken. Noch sind es 2,5 Wochen zur BTW, sicher werden die Hinterwäldler die Zeit nutzen, um eine Verbindung der roten Socken mit den Haschgiftspritzenterroristen zu konstruieren/präsentieren. Wir, bzw. die 5% der Bevölkerung, die sich mutig zum Cannabis-Konsum bekennen, werden von denen schon noch gebraucht für deren Hetz(/Ausgrenzungs)-Kampagnen. Mal den (zeitlichen) Verlauf deren Wahl-Plakate beobachtet? Erst war es ein Kreis-Segment in Vaterlandsfarben, dann (wusste ich gleich) schloss er sich zu einem Ring, darin CDU & Lemminge, draußen, in Verschwommen, das Auszusondernde, das Andere,… Weiterlesen »

Zuletzt bearbeitet 11 Tage zuvor von buri_see_kaeo
Rainer
Rainer
11 Tage zuvor

Laschet entspricht mit seinen Äußerungen dem Eindruck den ich von ihm hatte.Vom Aussehen und Ausstrahlung her geschätzt.Er hat sich nicht viel oder lange mit Rauschgift befaßt.Alkohol ist in Ordnung weil erlaubt und beworben und gesellschaftsfähig.

MicMuc
MicMuc
11 Tage zuvor

@Rainer: uuuuund KULTURGUT: Wein- und Bierkeller, Sommeliers, Weinkönigin Klöckner, Botschafter des Bieres Kauder (beides CDU), Starkbierfest, Oktoberfest, Kirmes überall (am Biertisch die ganze Prominenz, angefangen vom Bürgermeister). Dann noch die Whisky-und Schnapsverkostungen. Am besten im Hintergrund die vielen Gassenhauer, die feuchtfröhlich die positive Wirkung des Alkohols besingen. Was für eine Hochkultur, die aber den Bach runterginge, würden die Leute „Droge“ nehmen, was die Leute zwar machen, nur dürfen es die reaktionären Hinterwäldler nie erfahren!

Der Realist ohne Kraut
Der Realist ohne Kraut
11 Tage zuvor

Bei solchen Kommentaren erkennt jeder, selbst die, die kein Interesse an eine Legalisierung besitzen, dass ein Armer Lachet nicht einmal die Spur von Kompentenz besitzt. Einer von vielen… Ob wir hier nur von einer Legalisierung reden/schreiben oder sonst ein Thema. Das ist für mich eine Maschine, die naiv durch die Weltgeschichte reist. Taliban sind ja ein nettes Völkchen, die stets Frauenrechte und Gutes im Blick haben. Das stimmt ja auch zu 100 Prozent! Sie wollen es unterjochen, vernichten, ausradieren… Gut, dass Deutschland einen perfekten Kandidaten für viel Verantwortung hat. Eine Gesellschaft, die unter den Einfluss eines mörderischen Volk steht und ihren größten finanziellen Anteil mit Anbau verdient, wird sich sicher auf das verlässliche Wort eines Herrn Lachet aus dem guten… Weiterlesen »

QiSan
QiSan
11 Tage zuvor

Die CSU/CDU ist doch nur ein Lobbyisten-Kartell. Lassen sich von dem Industrie- und Energie-Komplex nur die Taschen füllen. Möglichst viele Lügen unters Volk zu bringen ist nun einmal ihr Job. 16 Jahre hat Angela Merkel weiter an dem schwarzem Filz gewebt und ihre schützende Hand über Korruption, Vetternwirtschaft, Amtsmissbrauch und Dilettantismus gehalten. Bestes Beispiel die Allzeit-Hoch-Lobby-Königin und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner .. Und O-Laf-Scho und seine SPD ist fleißig 8 Jahre dabei. Die Enthüllungsvideos von Reso zeigen das ganze Ausmass des Systems. Die scheren sich einen Dreck um Wahrheit, Demokratie, Freiheitlichkeit und die Zukunft. Ihr Wahlspruch: Alle Macht und Geld den Reichen und ihren Vasallen! Die plündern und zerstören Gottes Paradies aus reiner Geldgier. Sie sind die Totengräber von Moral und… Weiterlesen »

Zuletzt bearbeitet 11 Tage zuvor von QiSan
Dorfkrug Rutenberg
11 Tage zuvor

Aber die Maffia und andere illegale Unternehmen können weiter fröhlich ihr Schwarzgeld in Deutschland waschen. Der mörderische Kurs, den die CDU seit Jahrzehnten gegen die Menschen fährt, soll also fortgesetzt werden. Soziale Spaltung und weltweiter Genozid der Armen heißt das Wahlprogramm – oder eher Wahlprogrom!?

Greenkeeper
Greenkeeper
10 Tage zuvor

Die CDU/CSU präsentiert sich beim Thema Drogenpolitik genauso gesellschaftsfern, verantwortungslos und altbacken wie bei vielen anderen Themen, die den Menschen auf den Nägeln brennen. Dafür wird sie am 26. September die Quittung bekommen. Sie leben nur noch in ihrer Filterblase und haben keinerlei Bezug zu den Interessen und Anliegen der allermeisten Wähler. Das Werben von Frau Merkel für ihren Zählkandidaten aus dem Rheinland gestern im Bundestag war an Einfallslosigkeit und Unglaubwürdigkeit nicht zu überbieten. Eine Partei, die den Anschluss verloren hat, präsentiert sich nur noch mit Durchhalteparolen und Steinzeitpolitik. Tschüss CDU/CSU! Wir brauchen euch nicht. Haut ab!

Jemand
Jemand
10 Tage zuvor

Wenn wir als Gesellschaft ernsthafte Fortschritte machen wollen müssen wir die CDU nachhaltig(!) loswerden! CDU bedeutet Siexhtum und Stillstand. Das muss überwunden werden!

buri_see_käo
buri_see_käo
10 Tage zuvor

Armer Laschet, heute wird er in der Zeitung zitiert: „Eine solche Aufbauleistung haben wir zuletzt im Zweiten Weltkrieg bewältigen müssen.“ Ich denke mal …nach dem 2. WW…, denn vorher hätte es ja kaum einen Sinn gehabt. Armer Laschet, Matthäus 5,3 : „Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr.“ Ja, @Jemand, und wie man lesen kann, steht bereits ein Platz/Ort für sie bereit.
mfG  fE

Urfreak'68
9 Tage zuvor

@buri
merci für die immer guten Links!
@Mic Muc
kann leider nicht immer schnell zurückantworten,aber sei versichert das ich nicht zwischen guten und bösen Drogen Unterscheide.Hab nicht alles aus Christiane F. für wahr gehalten damals. Aber vieles davon passierte dann hier(Kleinstadt ~55.000 Einwohner)…

Haschberg
Haschberg
8 Tage zuvor

Allmählich wird mir der Laschet sogar noch sympathisch. Schließlich demontiert er mit seinem dummen Geschwätz seine eigene Partei, was den Hanfliebhabern nur recht sein kann.
Also weiter so lieber Armin, du bist auf dem goldrichtigen Weg und machst den Kiffern dadurch Hoffnung auf ein besseres und gerechteres Leben.

Jemand
Jemand
8 Tage zuvor

Die CDU wird leider trotzdem genug gewählt. Die Stammwähler der CDU sind wahlweise zu doof oder senil (oft genug auch beides) um die CDU nixht zu wählen. Anders lässt es sich nicht erklären warum man eine Partri wählt die GEGEN 90% der Bevölkerung arbeitet und diese korrupten Basrarde nicht schon längst aus dem Land gejagt hat!

Greenkeeper
Greenkeeper
6 Tage zuvor

Was mir wirklich Hoffnung macht, ist die Tatsache, dass die CDU/CSU in Zukunft ihren Status als „Volkspartei“ verlieren wird. Das liegt daran, dass die Union besonders stark bei der Wählergruppe der über 65-Jährigen ist. Bei den Wählern der Altersgruppe unter 30 schneiden die Konservativen nur schwach ab. Dort sind sie nur noch eine Partei unter vielen. Das bedeutet, die CDU/CSU und ihre Politik sterben aus, und das im wahrsten Sinne des Wortes! Jetzt haben sie zwei Möglichkeiten. Entweder sie nehmen diese Entwicklung so hin, oder sie gehen mit der Zeit und stellen sich programmatisch neu auf. Dazu gehört dann eben auch ein zeitgemäßer Umgang mit der beliebtesten illegalen Droge der Deutschen: Cannabis.