Sonntag, 18. Juli 2021

Ebersbach soll zum deutschen Zentrum für medizinisches Cannabis werden


Das Unternehmen Demecan baut in Ebersbach medizinisches Cannabis an


News von Derya Türkmen


Ebersbach bei Dresden entwickelt sich zurzeit zum deutschen Zentrum für den Anbau von medizinischem Cannabis. Demecan, gegründet 2017, ist eines der Unternehmen, denen das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte den Cannabisanbau in Deutschland genehmigt hat. Ab Oktober sollen die ersten Cannabis-Pflanzen geerntet und ausgeliefert werden, dies kündigten die Geschäftsführer an. Für den Cannabis-Anbau baut Demecan einen ehemaligen Schlachthof auf einem circa 100.000 Quadratmeter großen Grundstück in eine Indoor-Plantage um. Das Ziel des Unternehmens ist es, Ebersbach zum Zentrum von medizinischem Cannabis zu entwickeln. Die gesamte genehmigte Anbaumenge beträgt 10.400 Kilogramm, so vom Bundesinstitut erlaubt. Über vier Jahre verteilt. Adrian Fischer, der Mitgründer und Geschäftsführer äußerte sich wie folgt: „Wir wollen hier nicht nur hochwertiges, medizinisches Cannabis produzieren, sondern auch weitere Produkte wie etwa Cannabisextrakte entwickeln und die Forschung vorantreiben.“

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Haschberg
Haschberg
4 Monate zuvor

Die Absicht, nicht nur hochwertiges medizinisches Cannabis produzieren zu wollen, sondern auch weitere Produkte wie Cannabisextrakte, sowie darüber hinaus die Forschung voranzutreiben, hört sich durchaus vielversprechend an und sollte zum Wohle der vielen erwartungsvollen Patienten schnellstens in Angriff genommen werden.
Wenn dann auch noch vom Gesetzgeber manche hinderliche Vorschriften gelockert und einige unsinnige Fallstricke beseitigt werden, die den Zugang zu dieser alternativen Pflanzenmedizin bislang nur unnötig erschweren, könnte dies eine wunderbare Sache werden.

Rainer
Rainer
4 Monate zuvor

Mit Entkriminalisierung und Freigabe hat das leider nichts zu tun.Da machen sich einige staatlich geförderte ihren Reibach,zu Gunsten von Rezeptinhabern und das wars.Abgehängt bleiben die Freizeitgenießer.Für die geht alles weiter wie gehabt.Verbessert hat sich aber die Beschaffung von medizinischem Cannabis.