Freitag, 25. Juni 2021

CDU-Gesundheitspolitiker will Cannabis freigeben


Erwin Rüddel fordert ein regional begrenztes Modell


News von Derya Türkmen

Der CDU-Abgeordnete und Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Erwin Rüddel fordert ein regional begrenztes Cannabis-Modell. Registrierte Personen sollen zu festgelegten Mengen Cannabis in Apotheken kaufen können. Auch er denkt darüber nach, unter 18-Jährige nicht zu auszuschließen. Auf diese Forderung äußert er sich wie folgt: „Wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass es Auswirkungen auf diese Gruppe geben wird, selbst wenn Jugendliche nicht direkt eingebunden werden.“ Das Ziel laut Erwin Rüddel sei es, durch eine kontrollierte Abgabe, gesundheitliche Schäden zu verringern und Schwarzmärkte stillzulegen. Im Gegensatz zu den Grünen bindet er die Gruppe der unter 18-Jährigen mit ein.

7 Antworten auf „CDU-Gesundheitspolitiker will Cannabis freigeben

  1. Haschberg

    Hoffentlich findet der kluge Erwin Rüddel als Vorsitzender des Gesundheitsausschusses für sein respektables Vorhaben ausreichend Gehör und Zustimmung in den Reihen seiner miesen Verfolgungspartei, die bislang eher dafür bekannt ist, jeglichen Fortschritt einer liberaleren Cannabispolitik sofort im Keim zu ersticken.
    Aber vielleicht ändert sich nach einer neuen Regierungsbildung ja tatsächlich endlich mal was zum Positiven bei den sonst so ewig gestrigen Unionspolitikern.

  2. buri_see_käo

    Der Hr. Rüddel braucht für seine Vorschläge kein Gehör mehr finden, man hat schon fertig.
    Der Artikel im Solinger Tageblatt ist vom 24.06.2021 20:47, das im Wahlprogramm der C[D/S]U nachlesbare Vorhaben verschärfter Sanktionen wurde am 21.06.2021 12:38:03 gedruckt, auch wenn die Begründungen dafür vor Hirnrissigkeit nur so strotzen.
    Der schwarz-braune Klotz erstickt übrigends jeglichen Fortschritt jeglicher politischer Thematik; Konservatismus ist eine psychische Erkrankung!
    mfG  fE

  3. Otto Normal

    Der Mann ist in der falschen Partei, er weis es nur nicht.

    Die Schlagzeile ist etwas zu reißerisch. Der will nicht allgemein freigeben sondern nur ein Versuchsmodell starten und das auch nur absolut begrenzt, also die gleiche Scheiße die uns seit Jahrzehnten von allen Parteien vorgemacht wird.

    Als wenn eine neue Atombombe zu testen sei. Die unter 18 Jährigen einzubinden kann er sowieso vergessen, das würde er nicht mal bei den Linken oder den Grünen durchkriegen. Eher noch bei der Kirche denn die praktiziert ja auch regelmäßig Sex mit Kindern.

  4. Rainer

    Würde mich mal interessieren,wie der Mann jetzt plötzlich auf so eine Idee kommt.Er hat sicher nichts mit Cannabis am Hut,und kennt sich scheinbar auch nicht damit aus.Sonst gäbe es kein Gefasel mit starker Begrenzung und Vorsicht.Die Einstellung der eigenen und anderen Parteien scheint er auch nicht zu kennen,sonst würde er die Minderjährigen außen vor lassen.Ist aber auch mal wieder Geschwafel ohne irgendeine Aussicht.Wie schon so oft.

  5. Greenkeeper

    Was soll das werden? Ein einsamer Rufer in einer Partei voll von Ahnungslosen? Die CDU hat von Cannabis ungefähr so viel Ahnung wie die Grünen von Flüchtlingspolitik, gar keine! Die Wahl werden sie wohl trotzdem wieder gewinnen. Warum? Die CDU ist wie die CSU die Partei der Alten. Eine Politik von gestern, gemacht von alten Leuten für alte Wähler. Die bundesdeutsche Bevölkerung ist im Durchschnitt relativ alt, vor allem im globalen Vergleich zu vielen anderen Ländern der Welt. Wer alt ist, dem ist die Zukunft relativ egal. Wer reich ist, der hat in der Regel kein Interesse an einer gerechten Verteilung von Vermögen. CDU und CSU sind die Parteien der Gesättigten, die alles so belassen wollen, wie es ist. In Deutschland leben viele alte und gleichzeitig reiche Wähler. Das erklärt den Erfolg der Unionsparteien, noch!

  6. Substi

    Da sagt sich Herr Rüddel doch:“Darauf ein Herrengedeck…!“
    Mittlerweile müssen Cannaseure ja um ihr Leben fürchten, wenn sie Kontakt zur Bullizei haben! Letztens war in Delmenhorst (eine Stadt weiter), die Trauerfeier und noch kein Ergebnis zu den Beamtenbefragungen zur Ssche, wie ein gefesselter Cannaseur, vor Konsum, in Polizeigewahrsamt hatte in’s Koms fallen können? Als sie ihn fingen hat er über Übelkeit und Unwohlsein geklagt und um Wasser gebeten! Zeugen sahen wie sie ihn zu zweit, schon halb komatös, in den Streifenwagen geschleift haben und man bekam nur zu hören: “ Bitte stören Sie die polizeiliche Maßnahme nicht!“ Auf der Wache wurde er so in die Zelle geschleift und auf die Pritsche gelegt, kein Arzt, keine Frage wie das Befinden ist…als er in’s Koma fiel, dauerte das eine Weile bis die Beamten das zur Kenntnis nahmen, es war halt zu ruhig! …
    Es starb in Polizeigewahrsam an der Anstrengung, Angst und Ignoranz der Dienst habenden Beamten, welche immer noch nicht zur Rechenschaft gezogen wurden!
    So viele Unfälle und Suizide kann es gar nicht geben und wer zündet z.B. die Matte an, auf der er festgekettet ist…und wie?? Ach, wir sind so unwertes Leben, daß wir nur zu Hasen taugen, wobei echte verbrecher eher Wölfe sind; die wehren sich im Gegensatz zu Uns!

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