Mittwoch, 9. Juni 2021

60-Jähriger wird zu drei Jahren Haft verurteilt


Wegen Cannabis-Plantage wird ein 60-Jähriger zu drei Jahren Haft verurteilt


News von Derya Türkmen

Ein 60-Jähriger wurde am Montag in Aachen/Kuchenheim wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmittel zu drei Jahren Haft verurteilt. So entschied das Landgericht Aachen und die 3. Große Strafkammer. Er habe auf einem Gelände einer ehemaligen Molkerei mehr als 4000 Cannabis-Pflanzen angebaut. Hilfe bekam er von zwei Frauen, die jeweils zwei Jahre auf Bewährung bekamen.

6 Antworten auf „60-Jähriger wird zu drei Jahren Haft verurteilt

  1. Hermann Bührich

    Ich würde es begrüßen, wenn von den gesetzgebenden Einrichtungen mal eine wissenschaftliche Studie über die schädlichen Auswirkungen des Cannabis Anbaues in Auftrag gegeben würde ebenso zu den Auswirkungen der Anwendung der Cannabis Produkte. Wir haben es hier mit einem Verbot zu tun, bei dem offensichtlich keiner so richtig etwas weiß über die Schädigung weiß, die das Produkt verursacht. Die nächste Bundestagswahl ist in Sicht und alle Wähler denen es wichtig ist sollten von dem Politiker in Ihrem Wahlkreis verlangen sich hier zu den schädlichen Auswirkungen für eine wissenschaftliche Aufklärung des Sachverhaltes kompromisslos einzusetzen, ggf auch im Zusammenhang mit einem Vergleich zu den Alkoholauswirkungen.
    Ein Verbot einer Sache bekommt eine zunehmende Beachtung wenn der Sinn des Verbotes bewust wird. Ein nur willkürlich erlassenes Verbot macht keinen Sinn

  2. Rainer

    Umso mehr Pflanzen,desto unverschämter der Ungehorsame,desto größer der mögliche finanzielle Umsatz.Seehofer hat jüngst zu verstehen gegeben,daß keine Gesetzübertretung unverfolgt und unentdeckt bleibt.Hat eine große Razia gegeben,wo ein Clan gebarstet wurde.Jetzt soll es wohl allen an den Kragen gehen.Deutschland wird Verbrecherfrei.Und Haschfrei.Auch keine anbauenden Opas mehr.Seehofer im Glück.

  3. Otto Normal

    Seehofer ist alt, sehr alt. Die meisten hier sind deutlich jünger.
    Uns bleibt wenigstens die Freude ihn irgendwann (hoffentlich qualvoll) verrecken zu sehen 🙂

  4. Haschberg

    Jemanden wegen des Anbaus von altbewährten Heilpflanzen zu einer Haftstrafe zu verurteilen, die sogar eine längst bewiesene entzündungshemmende Wirkung bei Coronaerkrankungen haben, ist eine menschenunwürdige Barbarei, die ans finstere Mittelalter erinnert.
    Wann beabsichtigt unsere verdammte Drogenpolitik endlich mal im 21. Jahrhundert anzukommen???

  5. buri_see_käo

    @Hermann Bührich,
    zum 1. Satz:
    Eine Suchmaschine wird mit „my brain my choice“ Ergebnisse liefern. Zusammengefasst, die BR wird keine wissenschaftlichen Erkentnisse erarbeiten und schon garnicht je welche berücksichtigen.
    Zum 2. Satz:
    Die Schädlichkeit des Cannabis-Konsumes sehe ich seit 45 Jahren als sehr gering.
    Mitte der 80-er hatte ich „das deutsche Hanfhandbuch“ gekauft, um beim Selbstanbau nicht völlig planlos zu handeln. Die Kapitel, welche sich mit der Schädlichkeit befassen, beschreiben (logisch) auch nichts Dramatisches. Alles Propaganda, oder? Schade, manchmal werden im HaJo links geblockt, daher:
    welt-weites-web.aerzteblatt.de/archiv/24785/Drogenpolitik-Das-Verbot-von-Cannabis-ist-ein-kollektiver-Irrweg
    Man weiss sehr wohl, dass sich die abartige Gewalt gegen Cannabis-User nur auf Lügen stützt.
    Zum letzten Satz:
    Bei diesem willkürlich erlassenen Verbot geht es um das Ausschalten von Personen mit nicht rechter Gesinnung, und daher bleibt es auch dabei. Einige weitere Kandidaten gibt es noch, dazu Rafael Behr:
    welt-weites-web.zeit.de/gesellschaft/2020-08/rafael-behr-racial-profiling-polizeigewalt-ausbildung-polizisten
    Ich empfehle außerdem, literatur zum Adenauer-Erlass, und das Studium der passenden Passagen im NT Lukas Kap. 23 Vers 34. -> Die wussten immer, was sie tun.
    Dummmichelstan kommt mit keinem Aspekt der Politik im 21. Jahrhundert an.
    mfG  fE

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