Sonntag, 7. März 2021

Mexiko zielt auf Legalisierung von Cannabis


Nächste Woche soll in Mexiko über die Legalisierung von Cannabis abgestimmt werden





News von Derya Türkmen

Mexiko – Nächste Woche soll über die Legalisierung von Cannabis abgestimmt werden. Der mexikanische Senat hat vor Monaten bereits einen Gesetzentwurf zur Legalisierung von Cannabis verabschiedet. Jedoch ist es noch nicht zur wirklichen Legalisierung von Cannabis gekommen. Nächste Woche soll es nun soweit sein, doch es scheint einige Probleme mit dem Gesetzentwurf zu geben, da dieser nicht den Anforderungen des obersten Gerichts aus dem Jahr 2018 entspricht. Denn in dem Entwurf steht noch drin, dass das Verbot des persönlichen Cannabisbesitzes und des privaten Anbaus verfassungswidrig sei. Mit der Legalisierung von Cannabis in Mexiko wird der weltweit größte legale Cannabismarkt entstehen.

4 Antworten auf „Mexiko zielt auf Legalisierung von Cannabis

  1. DIE HANFINITIATIVE

    Besonders die lateinamerikanischen Staaten hätten endlich Frieden im sogenannten „Drogenkrieg“ verdient. Denn der blutige Teil des „Anslingerschen-Nixonschen“-Geschäftsmodelles spielt sich hauptsächlich da ab.

    Davon nimmt die Bundesregierung aber wohl keine Kenntnis? Zumindest offiziell. Viel wichtiger sind die Erträge aus der Geldwäsche, nicht nur für das weltweite Schattenfinanzsystem.
    +++
    […] „http://hanfjournal.de/2016/01/28/11069/#comment-10791“

    „www.diehanfinitiative.de“

    Lieber @cartman ich will nicht zuviel Interna ausplaudern, weil es sind schon AktivistInnen und Kinder von AktivistInnen, wegen deren Tätigkeit belästigt worden und das war wahrlich nicht schön.

    Ein weiterer Grund ist auch, dass wir zu Lateinamerika recherchieren und man da doch vorsichtig sein muss … @hanfpferd lese Dir nochmal genau durch, was ich geschrieben habe … da stand fiktive Geschichte. Du weißt doch was eine Fiction ist. Soviel zu Berufen.

    Wenn man investigativ arbeitet, muss man vorsichtig sein. Solange man keine Namen nennt und niemandem konkret auf die Füße tritt ist es „relativ“ ungefährlich. Trotzdem ist eine gewisse Vorsicht angebracht, leider haben wir schon real sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Es ist teilweise ein Haifischbecken, da draußen.

    Falls es Dich interessiert, Marcela, die wir unterstützen, plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen (ich hoffe Du kannst Englisch):

    [… We Mexican journalists have become war reporters in our own country. In my case, for example, I began as a reporter who covered poverty, who from one day to the next was suddenly covering massacres of young people, documenting ghost towns abandoned after a series of murders, or social programs for children orphaned by the violence. One day I had in front of me a row of 30 women with photos of their missing children who wanted to tell me their stories.

    I have dedicated much of my own work as an investigative reporter at Proceso to ferreting out the truth behind some of these episodes and documenting the victims of the war.

    We Mexican journalists were not prepared for the violence. Suddenly, there we were, being pushed-around, in the chaos, in the middle of a war which was not about drug trafficking, as they told us, but for control of territory. A war to see who would hold onto the land where narcotics are grown, the trafficking routes, and the points of sale of drugs in the country. To see who would control the business, who would tax the sellers, who would appoint the mayor, the next chief of police and the director of prisons.

    And in a situation like this, it is clearly central to have control of the press, so that no one asks questions. To guarantee control of the population.

    I and other reporters founded an organization called Periodistas de a Pie (Journalists on Foot) to train journalists who cover poverty issues. However, we had to change focus quickly to respond to the crisis. We held workshops on how to survive an assignment, how to understand the drug trafficker, how to interview a child who had survived a massacre, how to continue reporting without losing the joy of living. …]

    Wir haben sehr grausame Dinge gesehen. Da muss man schon eine gefestigte Seele sein, um angesichts der Zustände nicht zu verbittern. :-/ Selbstschutz ist also nicht unwichtig. Ich hoffe Du verstehst was ich meine, wenn Du den ganzen Artikel gelesen hast.

    „www.gijn.org/2013/07/03/mexican-journalist-marcela-turati-dont-abandon-us/“

    About Us

    GIJN squareThe Global Investigative Journalism Network (GIJN) is an international association of nonprofit organizations that support, promote, and produce investigative journalism. GIJN holds conferences, conducts trainings, provides resources and consulting, and encourages the creation of similar nonprofit groups. It was founded in 2003 when more than 300 journalists from around the world gathered for the second Global Investigative Journalism Conference in Copenhagen. Since then it has grown to more than 115 member organizations in 54 countries.

    Every two years, GIJN holds the Global Investigative Journalism Conference, which has brought together more than 5,000 journalists from 100 countries since 2001. GIJN member organizations also hold regional conferences, such as the Power Reporting Conference sponsored by Wits University in Johannesburg. The initial global conference was held in Copenhagen in 2001; Other conferences have been held in Copenhagen (2003), Amsterdam (2005), Toronto (2007), Lillehammer (2008), Geneva (2010), Kiev (2011), and Rio de Janeiro (2013). The Rio conference was done in partnership with Abraji, the Brazilian Association of Investigative Journalists, and IPYS, the Lima-based Institute for Press and Society.

    At the Kiev conference, delegates decided to create a provisional secretariat to better manage the GIJN’s conferences and increase its capacity to support investigative journalism around the world. The secretariat was officially launched in February 2012; its executive director is David Kaplan. The executive director reports to the GIJN Board, which consists of members elected by GIJN membership representatives and oversees GIJN between conferences.

    In 2014 GIJN registered as a nonprofit corporation in the U.S. state of Maryland. In July 2015, the U.S. Internal Revenue Service approved GIJN as a 501(c)(3) nonprofit organization, exempting it from taxes and allowing it to receive tax-deductible contributions.

    Euch allen noch einen schönen Tag 🙂 🙂 🙂 […] „https://diehanfinitiative.de/index.php/aktionen/33-rolling-stone-teil-3“
    +++
    SIEHE AUCH 🙂 😀 —> https://hanfjournal.de/2021/03/03/gleichstellung-von-cannabis-und-alkohol-im-strassenverkehr/
    +++
    Markus Thomas Theodor – mach Dir doch bitte den Slogan zu eigen: „Hanf auf die Felder – rettet die Wälder“ – Der Olaf ist Goldman-Sachs-Fan. 😀 Denk an die „FinCEN-Files“ oder steckst Du da auch mit drin? Wenn nein – es IST WAHLKAMPF! 🙁 „https://www.icij.org/investigations/fincen-files/“ „https://en.wikipedia.org/wiki/Markus_S%C3%B6der“ 😀

  2. Peter Parker

    Der Kommentar: „Der wievielte Anlauf?“ trifft die Situation schon etwas. Die Fristen werden über Jahre hingezogen. Zum Beispiel wurde in Mexiko der Gebrauch von Hanf zu medizinischen Zwecken bereits vor Jahren legalisiert, aber es fehlt an der Gesetzgebung das auch umzusetzen. Es ist also legal aber man kann es nicht kaufen oder importieren oder benutzen. Da bringt einen dann die Legalisierung wenig, wenn die nötigen Gesetze oder die Umsetzung nicht vollzogen werden. Diese Legalisierung des Hanfs als Genussmittel was momentan in Mexiko stattfindet könnte in der selben Phase steckenbleiben, bis die neue Regierung das dann komplett wieder einkassiert. Auch wird es wohl schlecht umgesetzt, es soll erlaubt werden, dass der Besitz von 28 Gramm legal sein wird, und auch der Anbau von 6 Pflanzen pro Person oder maximal 8 wenn mehrere Konsumenten im Haushalt leben aber dafür muss dann wohl wahrscheinlich extra eine Lizenz beantragt werden. Auch für den Besitz von bis zu 28 Gramm muss wohl diese Lizenz beantragt werden. Und da muss man einmal etwas weiter denken, die Lizenz vergibt eine staatliche Stelle, diese sind in Mexiko leider total korrupt. Und es kann einfach passieren das diese Liste in die Hände der Kartelle gelangt und diese dann vielleicht gerne mal bei diesen Menschen vorbeischauen um denen vielleicht zu unterbreiten besser weiterhin von denen direkt zu kaufen usw. vieles denkbar. Man weiss es nicht. Auch kann es noch Jahre dauern theoretisch bis die Behörden es ermöglichen diese Lizenz auszustellen. Des weiteren ist ein Strafmaß von 1 bis zu 5 Jahren angesetzt!!!! wenn man nur eine Pflanze ohne diese Lizenz anbaut. Also da ist man doch als Konsument dieser Kräuter in Deutschland sicherer und besser vor dem Gesetzt geschützt als in einem Land das zwar offiziell Hanf legalisiert aber trotzdem rigorose Strafen für den Anbau und Konsum bereithält. Aber für Mexiko grundsätzlich schon ein grosser Schritt da die Bevölkerungsmehrheit gegen eine Legalisierung ist.

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