Montag, 15. Juni 2020

Doping: NBA testet Spieler nicht mehr auf Cannabis

Basketballprofis können zwischen den Spielen des verkürzten Finales in Disney World so viel Cannabis konsumieren, wie sie wollen – ohne dass der Arzt kommt

Cannabis

 

 

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie haben auch die Welt des Sports hart getroffen. So hätten sich morgen Abend in München vor ausverkauftem Haus die besten Fußballspieler von Frankreich und Deutschland gegenübergestanden, wenn denn nicht der Lockdown die Austragung der Europameisterschaft unmöglich gemacht hätte. Lange ging nichts mehr, weder im Breiten- noch im Profisport. Die Angst vor dem SARS-CoV-2-Virus lähmt bis heute die Sportwelt, und nur langsam eröffnen sich Wege, um zu einem einigermaßen funktionierenden Sportbetrieb zurückzufinden.

 

Die Fußballbundesliga ist bereits wieder voll im Gange, allerdings vor leeren Rängen und mit strengen Auflagen. Auch die deutsche Basketballliga will die Meisterschaft akkurat mit einem Meister beenden und hat sich deshalb offiziell als „Wohngemeinschaft“ von 250 Personen in einem Münchener Hotel einquartiert.

 

Eine Basketball-„Bubble“ wird es auch in den USA geben. Auf dem Gelände von Disney World in Orlando werden 22 Teams die reguläre Saison in einem verkürzten Modus beenden. Der Restart soll am 31. Juli stattfinden. Doch vorab müssen alle Spieler aus der Zwangspause zurückkehren, um das Training in den Clubs wieder aufzunehmen und an den SARS-CoV-2-Testreihen teilzunehmen. Von den Spielern wird in dieser Phase erwartet, dass sie freiwillig in häuslicher Quarantäne bleiben, bis es schließlich am 7. Juli nach Orlando geht. Dort befindet sich dann für die kommenden Wochen und Monate der Lebensmittelpunkt der Spieler, Trainer und Funktionäre.

 

Das Vorhaben des Restarts stieß nicht bei allen Profis auf Gegenliebe, da das Leben in der „Blase“ auch erhebliche Einschränkungen mit sich bringt. Nun wird die National Basketball Association (NBA) den Ballkünstlern in so weit entgegenkommen, dass sie nach Lust und Laune Cannabis konsumieren dürfen, wenn sie denn schon wie Galeerensklaven gehalten werden. Zwar werden weiterhin Dopingtests durchgeführt, aber nicht auf Cannabis-Wirkstoffe. Den Spielern soll somit die Möglichkeit eingeräumt werden, den Liga-Stress mit der Einnahme von Cannabis-Präparaten abzubauen.

 

Bislang war es zwischen der NBA und der Spielergewerkschaft (NBPA) vereinbart, dass Spieler bis zu viermal pro Saison und zweimal in der Nebensaison auf Drogen getestet werden. Ein positiver Test auf Cannabis führte zu einer Suspendierung und/oder einer Geldstrafe. Die jetzt getroffene Regelung, nicht mehr auf Cannabis zu testen, setzt diese Vereinbarung außer Kraft. Viele Beobachter der US-amerikanischen Sportszene gehen nun davon aus, dass das Zugeständnis der NBA-Bosse, die Spieler nicht mehr am Cannabis-Konsum zu hindern, einem Paradigmenwechsel gleichkommt, der alle Profisportarten in den USA erfassen wird. Eine Rückkehr zur bisherigen Regelung, die Marihuana als leistungssteigerndes Dopingmittel einstuft, wird es in der nächsten NBA-Saison mit ziemlicher Sicherheit nicht geben.

 

 

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DIE HANFINITIATIVE
1 Jahr zuvor

Die NBA hat dazugelernt. Deutsche konservative Politiker und Politikerinnen tun sich sehr schwer mit diesem Lernprozess. Zu sehr sind sie von der Anslinger-Nixon-Lügenideologie geprägt worden. Das hatte offenbar epigenitische Auswirkungen auf ihre DNA. 😉 […] 15. Juni 2020, 8:13 Uhr Coronavirus in Deutschland: Justizministerin Lambrecht ruft zu breiter Nutzung der Corona-App auf […] „https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-news-deutschland-1.4936309“ WIR RUFEN UND FORDERN DIE DEUTSCHE JUSTIZMINISTERIN AUF DAS UNRECHT DURCH DIE PROHIBITION (KORRUPTION; RASSISMUS; FASCHISMUS) ENDLICH ZU BEENDEN UND DAS BTMG ZU ÜBERARBEITEN UND DEN STRAFVOLLZUG AUSSER KRAFT ZU SETZEN! WANN? UNVERZÜGLICH, SOFORT… WARUM? […] WIE kommt diese verlogene „Prohibitionspolitik“ zustande? [… „Ich bin nicht käuflich“, schreibt Philipp Amthor in seiner Facebook-Entschuldigung. Das darf bezweifelt werden. „Wenn jemand Lobbyarbeit für ein Unternehmen betreibt, von dem… Weiterlesen »

buri_see_käo
buri_see_käo
1 Jahr zuvor

Danke an „Die Hanfinitiative“ für den Link zur sueddeutsche.de. Ich habe unser Anliegen/Bedenken dort untergebracht, welch‘ böse Kommentare das nach sich zieht, mal sehen.
mfG  fE

DIE HANFINITIATIVE
1 Jahr zuvor

„… wir sind Geschichte, sind legendär…“ 😀 @buri_see_käo – danke 😀 für DEIN Engagement. Find ich prima. WAS soll nicht in der Öffentlichkeit diskutiert weden? Hat man deshalb ein Tabu über die „Prohibition“ gelegt? Versucht die CDU/CSU es totzuschweigen? […] … Europaabgeordneter will Amthor anzeigen Die Aufklärung und Debatte um den Fall Amthor wird wohl noch eine Weile dauern. … eine Strafanzeige gegen Amthor stellen werde. Amthor behaupte, „nur weil er korrupt sei, sei er noch lange nicht käuflich“, so Semsrott. „Ich finde, dass soll nicht er entscheiden, sondern die Justiz.“ […] Quelle: ttps://www.sueddeutsche.de/politik/philipp-amthor-hans-georg-maassen-robert-habeck-1.4937151 Welche Abgründe offenbaren sich da in Gesinnung und vorgetäuschtem christlichem Verständnis? WELCHE Mittel heiligen hier den Zweck? UNS zieht man vor Gericht, verhaftet UNS. UNS sperrt… Weiterlesen »

H'79
H'79
1 Jahr zuvor

Ihr braucht es nicht sportarten- und staatenweise dulden. Legalisiert das Selbstverständliche und gut is‘.

Die Vernunft
Die Vernunft
1 Jahr zuvor

Pfui Teufel!
Hier versuchen Pöbel und Unterwelt sich durchzusetzen.
Hoffentlich unterschreibt das besoffene Pack dann auch, keine medizinische Behandlung der öffentlich zugängigen Krankenkassen in Anspruch zu nehmen.

M. H. Haschberg
M. H. Haschberg
1 Jahr zuvor

HALLO HANFINITIATIVE. Das ist ja ein echter Hammer, was ihr da über die Firma Temmler schreibt! Ich wußte das nicht, weil ich mich damit noch nicht befasst habe. Aber es passt so perfekt ins Konzept unserer gegenwärtigen Situation. Das zeigt einmal mehr, in welch einem menschenverachtenden Würgegriff der Pharmaindustrie wir uns tagtäglich befinden. Und die Mehrheit unseres verdummten Volkes merkt es nicht. Wenn unser Pharmastaat und seine ihm hörigen Krankenkassen wirklich an der Gesundheit ihrer Patienten interessiert wären (wie sie ja ständig vorheucheln), würden sie ihnen ihre verträgliche Cannabismedizin bedingungslos erstatten. Aber Gesunde bringen diesem System halt zu wenig Profit. Stattdessen bezahlen sie lieber Pharmamedikamente mit schädlichen Nebenwirkungen, um dadurch weitere Erkrankungen zu erzielen, an denen sie wiederum gut verdienen.… Weiterlesen »

DIE HANFINITIATIVE
1 Jahr zuvor

Lieber @M. H. Haschberg, (und liebe Mitleser und Mitleserinnen), 🙂 danke für DEIN feedback. Es tut gut mal zu lesen, dass unsere Arbeit jemandem einen Mehrwert gebracht hat! 😉 WIR haben das Thema ja schon verschiedentlich angedeutet, unser Material an Politik und Medien, sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens versandt, aber bis auf ganz wenige Ausnahmen haben wir keine respektvolle Beachtung erfahren. Leider, aber ich denke es liegt auch an dem Thema der Prohibition, wir haben das ja schon anderweitig aufgedröselt. Unsere Webseite muss man von „unten nach oben“ lesen, dann wird man auf einen Pfad geführt, (wenn man allen Links und weiteren Verknüpfungen gefolgt ist, sich Videos, Geschichten und die Musik angesehen und angehört hat, und auf sich wirken lassen… Weiterlesen »

Mara Lucas
Mara Lucas
1 Jahr zuvor

WUNDER PASSIERT NOCH: Nach einem Jahr zerbrochener Ehe verließ mein Mann mich und die Kinder und ging zu einer anderen Frau. Ich wollte Selbstmord begehen, weil er uns drei Jahre lang ohne nichts verlassen hatte. Ich war emotional niedergeschlagen und weinte die ganze Nacht. Dank eines Zauberwirkers namens Dr. Ogundele. An einem treuen Tag, als ich im Internet surfte, stieß ich auf mehrere Zeugnisse über Dr. Ogundele. Die Leute sagten aus, dass er ihren Ex-Liebhaber innerhalb von 24 Stunden zurückgebracht habe. Einige sagten aus, dass er den Mutterleib wiederherstellt, Krebs heilt und einige heilt Krankheit usw. Ich kontaktierte ihn um Hilfe, um meinen Mann zurückzubringen, und er sagte mir, dass mein Mann nach seiner Arbeit innerhalb von 24 Stunden zurückkehren… Weiterlesen »