Freitag, 20. Dezember 2019

Fröhliche Kekse überall

Backen im Advent


Mit der Vorfreude auf die Ankunft des Herrn, das bedeutet Advent im Christentum, geht die Vorfreude auf gemütliche Tage, freie Zeit, das Treffen mit lieben Verwandten und Freunden einher. Unsere Ahnen in der Alten Kirche fasteten vom 11. November bis zum 6. Januar, dem Tag der Erscheinung des Herrn. Sie tanzten, feierten oder heirateten in dieser Zeit nicht. Die orthodoxe Kirche hält das heutzutage noch so. 

Unsere heidnischen Ahnen, die Göttern wie Odin oder Wotan, Thor, Loki und Freya oder Frigg opferten, brachten zur Wintersonnenwende immergrüne Zweige in ihre Hütten und Häuser. Sie ehrten mit dem Symbol das Leben und Überleben im Winter sowie die Wald- und Pflanzengeister damit. Sie schmückten bereits damals das Grün mit Äpfeln und Kerzen. Letztere standen für das wiederkehrende Licht. 

Wusstet Ihr, dass die Erdenmutter in der tiefsten Nacht den neuen Sonnenkönig auf die Welt brachte, den Lichtbringer? Diese Legende finden wir bei germanischen, slawischen und keltischen Stämmen in mehreren Varianten. Kaiser Konstantin erklärte 330 n. Chr. den 25. Dezember als Geburtstag Jesu Christi und erklärte ihn zum „Licht der Welt“. Aus vorchristlicher Zeit stammt der Brauch, Mistel und Stechpalme in den Häusern aufzuhängen oder sie im Feuer zu verbrennen. Sie symbolisieren als weibliches und männliches Sinnzeichen die Fruchtbarkeit und die Wiederkehr des Lichts. Welchem Glauben Ihr auch immer anhängt: Die Adventszeit ist die Zeit zum Backen von Köstlichkeiten. Dazu verrät Euch das Hanf-Journal einige leckere Rezepte und fängt mit einer Grundzutat an, der 

Haschbutter

Für Neulinge vorneweg: Die Wirkung der sogenannten „edibles“, mit THC hergestellte Lebensmittel, stellt sich erst nach und nach ein. Ihre volle Wirkung erreichen sie meist erst nach zwei Stunden, je nachdem, was und wie viel Ihr vorher gegessen habt, und sie baut sich sehr langsam wieder ab. Damit ist die Gefahr einer Überdosierung hoch. Nehmt am Anfang lieber weniger und genießt mehr. Mit Haschbutter, Ghee oder Kokosfett Gebackenes zeichnet sich durch ein feines Aroma und den typischen, jedoch viel leichteren Duft als beim Kiffen aus.

Gras und Verschnitt, zu denen ebenfalls die Stiele zählen, eignen sich am besten zur Herstellung von Cannabisbutter. Nehmt fünf Gramm für ein Stückchen Butter, Anfänger nur 1 bis 3 Gramm und mahlt sie in einem Grinder. Zusätzlich könnt Ihr es mit einem Messer klein hacken, je größer die Oberfläche, desto vollständiger kann das THC von der Butter aufgenommen werden. Dann schmelzt die Butter bei niederer Temperatur und fügt das gemahlene Cannabis hinzu. Es darf jetzt 30 bis 40 Minuten leicht vor sich hin köcheln, während Ihr immer wieder umrührt. Wenn Öl auf der Oberfläche schwimmt, seid Ihr mit dem Köcheln fertig. Gießt jetzt die Flüssigkeit durch ein Teesieb, um das restliche Weed zu entfernen. Ihr könnt auch einen Nussmilchbeutel aus Hanffasern verwenden. Er lässt sich gut auswringen, damit Ihr den letzten Rest Butter klären könnt.

Dann ab damit in den Kühlschrank, damit sie fest wird. Am nächsten Tag könnt Ihr sie Euch aufs Brot schmieren oder eines unserer leckeren Rezepte ausprobieren. Das funktioniert genauso mit Kokosfett oder Ghee. Was Ihr nicht bald verwendet, friert ein, damit es nicht ranzig wird. Wer mit Haschbutter bäckt, rührt bitte den Teig gründlich, ansonsten kann es passieren, dass ein Keks Euch aus den Socken hebt und ein anderer nichts bewirkt. Da die Autorin zucker- und getreidefrei lebt, sind bis auf eines alle Rezepte Low Carb – High Fat oder sogar ketogen, außerordentlich gesund. Dass sie super schmecken, davon dürft Ihr Euch selbst überzeugen. Kekse ohne Mehl und Zucker halten sich nicht so lange und könnten beginnen zu schimmeln. Friert ein, was Ihr nicht innerhalb von drei bis vier Tagen essen werdet. Nach mehreren Tests mit Hanf-Aktivisten haben wir die Kombination von Kokos, gleichgültig in welcher Form, und Cannabis als megalecker erlebt. Ihr könnt genauso Omas Lieblingskeksrezepte nehmen und verändern, doch achtet darauf, dass sie einen hohen Fettanteil brauchen.



Als erstes ein Standardrezept für 

Einfache Butterkekse

Ihr braucht:
125 g Butter
125 g Soft-Datteln oder Rohrohrzucker
Zitronenabrieb
1 Ei
250 g Dinkelmehl 


1. Zerhackt die Butter mit den Datteln und der Zitronenschale in einer Küchenmaschine fein, danach gebt das Ei hinzu.

2. Gebt das Mehl esslöffelweise dazu und rührt zwischendurch immer gut durch.

3. Die fertige Masse kommt jetzt flach gedrückt in einen Gefrierbeutel oder zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie für eine Stunde in den Kühlschrank.

4. Den Teig etwa 3 mm dick ausrollen, ausstechen und verzieren.

5. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad für 10 Minuten backen.

Tipp: Ihr könnt einen Teil des Zuckers mit Honig austauschen, das gibt ein weihnachtliches Aroma.


Weihnachtliches

Spritzgebäck

Ihr braucht:
50 g Kokosmehl
30 g Kartoffelstärke
60 g Ghee 
2 bis 3 Messerspitzen gemahlene Vanille
25 g Kokosblütennektar oder Dattelsirup
2 Eier
1 Prise Salz
50 ml Kokosmilch
2 Messerspitzen gemahlene Vanille
und natürlich einen Spritzbeutel.


1. Heizt den Ofen auf 160 Grad vor.

2. Vermischt alle Zutaten.

3. Füllt den Teig in einen Spritzbeutel und spritzt den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech in Eurer gewünschten Form.

12-15 Minuten backen, bis das Spritzgebäck leicht braun ist.


Beliebt zu jeder Jahreszeit:

Bananenbrot

Ihr braucht:
4 reife zerdrückte Bananen
4 Eier
140 g Butter
75 g Kokosmehl
50 g gehackte Walnüsse
1 Teelöffel Zimt
1 Teelöffel Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz


1. Heizt den Backofen auf 175 Grad vor.

2. Bananen, Eier, Butter gut verrühren

3. Kokosmehl, Zimt und Backpulver mischen und anschließend zur Masse geben

4. Füllt den Teig in kleine Förmchen, macht Muffins oder den gesamten Teig in eine Kastenform von 24 cm Länge. Die Backzeit richtet sich nach der Menge, die Kastenform braucht etwa 55 bis 60 Minuten.


Dürfen auf keinem Weihnachtsteller fehlen:

Vanillekipferl

Ihr braucht:
20 g Kokosmehl
180 g Mandelmehl
40 g fester Honig
1 Eigelb
60 g Kokosöl
2 Messerspitzen gemahlene Vanille
1 Prise Meersalz


1. Heizt den Ofen auf 160 Grad vor.

2. Verknetet alle Zutaten miteinander.

3. Formt kleine Kipferl und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

4. Etwa 20 Minuten backen und vor dem Essen auskühlen lassen.


Köstlich

Limetten-Mandel-Kekse

Ihr braucht:
170 g Butter
480 g Mandelmehl
140 g Birkenzucker, Rohrohrzucker oder Erythrit
Die abgeriebene Schale von 4 Bio-Limetten


1. Heizt den Ofen auf 175 Grad vor.

2. Schmelzt in einem Topf die Butter und verrührt sie mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel. Knetet die Masse zu einem Teig.

3. Macht eine Rolle und stellt ihn für eine Stunde in den Kühlschrank.

4. Schneidet die Rolle in dicke Scheiben. Legt die Plätzchen auf das Backblech und backt die Kekse für etwa 15 Minuten im Ofen.


Ihr werdet sie lieben

Lebkuchen

Ihr braucht:
1 Teelöffel Pottasche
1 Teelöffel Wasser
3 Eier
120 g Birkenzucker, Rohrohrzucker oder Erythrit
1 Schluck Rum
200 g gemahlene Haselnüsse
50 g gehackte Mandeln
50 g gehackte Haselnüsse
8 g Lebkuchengewürz
1 TL Zimtpulver
Nach Wunsch Orangeat und Zitronat
100 g CBD-Schokolade, dunkel, mindestens 70 % Kakaoanteil


1. Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen, Ober- und Unterhitze 180 Grad.

2. Zuerst die Pottasche in einem Teelöffel Wasser auflösen.

3. Eier, Zucker, den kleinen Schluck Rum und die aufgelöste Pottasche mit dem Schneebesen schlagen, bis der Teig schaumig oder leicht cremig ist.

4. Alle trockenen Zutaten mischen und nach und nach in die Schüssel geben, rühren, bis alles gut vermischt ist. Zum Schluss Orangeat und Zitronat hinzufügen, wenn gewünscht.

5. Pro Lebkuchen etwa einen gehäuften Esslöffel auf das mit Backpapier ausgelegte Blech geben und leicht andrücken. Für 35 bis 40 Minuten backen.

6. CBD-Schokolade grob zerhacken und im Wasserbad schmelzen.

7. Wenn die Lebkuchen ausgekühlt sind, mit der Schokoladenglasur überziehen.


Für die Kaffeetafel: Lieblingsrezept

Süßkartoffelbrownies

Mit freundlicher Genehmigung von Paleo 360 – Eat real Food. Nussfrei, glutenfrei und durch die Süßkartoffeln supersaftig.

Ihr braucht:
1 mittelgroße Süßkartoffel (300g)
2 Eier
60 g Kokosöl
5 EL Honig oder andere Süße, wir empfehlen Erythrit, jedoch mindestens 1 EL Honig wegen des Aromas
1 Prise(n) Vanille
5 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
2 EL Kokosmehl


1. Ofen auf 180 Grad vorheizen.

2. Süßkartoffel schälen und mit einem Gemüsehobel, einer Küchenmaschine oder dem groben Teil einer Käsereibe raspeln. Raspel in eine Schüssel geben.

3. Den Süßkartoffelraspeln in der Schüssel Eier, Honig, geschmolzenes Kokosöl und Vanille zugeben

4. Alles gut mit einer Gabel mischen.

5. Kakaopulver hinzugeben.

6. Backpulver und Kokosmehl hinzugeben.

Eine rechteckige Backform (etwa 20 cm lang) mit Backpapier auslegen und den Teig hineingießen. Glatt streichen.

7. Für 30 Minuten backen.

8. Brownies in Form schneiden.


Kugel Dich rum

Rumkugeln

Ihr braucht:
100 g weiche Butter
200 g gemahlene Mandeln
2 EL Kakao
1 TL Rum
Süßungsmittel nach Bedarf, wenigstens 1 EL Honig dabei
einen kleinen Schluck Wasser
gehackte Mandeln


1. Vermischt alle Zutaten bis auf die gehackten Mandeln in einer Schüssel, am besten mit den Händen.

2. Stellt den Teig 15 Minuten lang zugedeckt in den Kühlschrank.

Formt kleine Kugeln daraus und wälzt sie in den gehackten Mandeln.


Bald werden liebliche Düfte durch die Türritzen Eurer Wohnung ziehen und die Vorfreude auf das Fest der Liebe steigern. Das Hanf-Journal wünscht allen frohe Weihnachten und ein fröhliches Backen!

Amandara M. Schulzke

3 Antworten auf „Fröhliche Kekse überall

  1. Jo

    Leute was ist denn fünf Gramm für ein Stückchen Butter?
    Stückchen Butter ist ein sehr dehnbarer Begriff und für Butter zu machen sind 5 gramm sehr wenig. Aber vieleicht ist mein Stückchen Butter auch einfach nur größer, damits für mehr Kekse reicht. Wer weiß…

  2. R. Maestro

    Nicht neu, aber immer noch geil:

    Whiskykuchen (leckeres Rezept für jeden Anlaß)

    Zutaten:
    1 Tasse Wasser
    1 Tasse weißen Zucker
    1 Tasse braunen Zucker
    4 große Eier
    1 Pfund Butter
    2 Tassen getrocknete Früchte
    1 TL Salz
    1 Handvoll Nüsse
    1 Zitrone
    2 kleine Liter Whisky

    Zubereitung:
    1. Koste zunächst den Whisky und überprüfe so seine Qualität.
    2. Nimm dann eine große Rührschüssel.
    3. Probiere nochmals vom Whisky und überzeuge Dich davon, ob er wirklich von bester
    Qualität ist. Gieße dazu eine Tasse randvoll und trinke diese aus.
    Wiederhole den Vorgang mehrmals.
    4. Schalte den Mixer an und schlage in der Rührschüssel die Butter flaumig weich.
    5. Füge einen Löffel Zucker hinzu.
    6. Überprüfe, ob der Whisky noch in Ordnung ist. Probiere dazu nochmals eine Tasse voll.
    7. Mixe den Schalter aus.
    8. Breche zwei Eier aus, und zwar in die Schüssel. Hau die schrumpeligen Früchte mit rein.
    9. Malte den Schixer an. Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, löse das mit
    Traubenschier.
    10. Überprüfe den Whisky auf seine Konsistenzzzzzzzzzzz….
    11. Jetzt schmeiß die Zitrone in den Hixer und drücke Deine Nüsse aus. Füge eine Tasse dazu. Zucker, alles, was auch immer.
    12. Fette den Ofen ein, drehe ihn um 360 Grad.
    13. Schlag den Mixer, bis er ausgeht. Wirf die Rührschüssel aus dem Fenster.
    14. Überprüfe den Geschmack des restlichen Whiskys.
    Geh ins Bett und pfeif auf den Kuchen. Die Schuhe kannst Du anlassen.

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