Montag, 18. März 2019

Marlene Mortler lästert über Cannabis-Lobby

Drogenbeauftragte der Bundesregierung besucht die Konferenz der UN-Suchtstoffkommission in Wien – und bleibt sich treu

Mortler

 

Eine tagesaktuelle Glosse von Sadhu van Hemp

 

Lange hat sie nichts von sich hören lassen. Viele Bürger fragten sich schon, ob Marlene Mortler (CSU) überhaupt noch lebt oder schon im Europaparlament den Ruhestand genießt. Doch Totgesagte leben bekanntlich länger, und es gibt überhaupt keinen Anlass zur Sorge, dass die Deutschen im Kampf gegen die Cannabis-Legalisierung ohne ihre erfolgloseste Anführerin aller Zeiten auskommen müssen. Das „Marlenchen vom Hopfenhof“ ist quietschlebendig und engagierter denn je, um die Bürger von der Haschgiftsucht abzuhalten.

 

Und so reiste die Bundesdrogenbeauftragte im Auftrag des deutschen Volkes nach Österreich, um an der Konferenz der UN-Suchtstoffkommission in Wien teilzunehmen und bayerisch-deutsche Interessen hinsichtlich des Fortbestands des weltweiten Cannabis-Verbots zu vertreten. Da die Konferenz nicht den Beschluss fassen wird, Cannabis zu Genusszwecken freizugeben, ist eigentlich alles in Butter für Marlene Mortler. Deutschland ist sich mit China, Russland und vielen anderen lupenreinen demokratischen Ländern einig, auch zukünftig den gemeinen Hänfling bis aufs Blut zu bekämpfen. Alles bleibt so schön hübsch hässlich, wie es ist – ungeachtet der Tatsache, dass sich Kanada und weite Teile der USA längst aus dem Anti-Cannabis-Krieg verabschiedet haben.

 

Außer über die Zulassung von CBD-Cannabis gibt es nicht viel zu diskutieren auf der gerade stattfindenden Konferenz. Das war für Marlene Mortler Grund genug, um am Rande der Tagung die Presse zum Diktat zu bitten und sich ein bisschen Geltung als Koryphäe in Sachen Medizinalhanf zu verschaffen. Im Fokus der Mortlerschen Betrachtungen steht der abenteuerliche Verdacht, dass die Nachfrage nach Cannabis auf Rezept nicht nur rein medizinische Gründe hat und Cannabis-Lobbyisten kranke Menschen für ihre Zwecke gezielt manipulieren.

„Uns ist vollkommen klar, dass es Druck von Patienten gibt, denen von Lobbyisten eingeredet wird, dass Cannabis immer die beste Medizin ist”, beschuldigt Mortler alle Menschen, die statt Lügen die Wahrheit über das Heilkraut verbreiten. Zwar seien laut Mortler die seit zwei Jahren zugelassenen Cannabis-Arzneien für manche Patienten sinnvoll, aber eben „nicht die erste Wahl“, da es viele andere gut wirkende, besser wirkende Medikamente gebe.

 

Keine Frage, da spricht eine ausgewiesene Gesundheitsfachspezialexpertin, die genau weiß, was den Menschen ein Balsam ist und was nicht. Die Mortlerin kennt sich aus wie keine andere – auch was Verschwörungen wie die der Cannabis-Lobbyisten betrifft. Den Hinweis auf die Machenschaften der Hasch-Verschwörer sollte die Prohibitionslobby durchaus ernst nehmen, denn kaum ein Tag vergeht, an dem den Menschen Cannabis nicht schmackhaft gemacht wird. Mittlerweile werden selbst völlig unschuldige und keusche Frauen Opfer der Pro-Hanf-Manipulation, wenn ihnen die Cannabis-Lobby den Floh ins Ohr setzt, Haschisch und Marihuana fördere einen besseren Orgasmus.

 

15 Antworten auf „Marlene Mortler lästert über Cannabis-Lobby

  1. Der Vertreter

    Oh man^^ Die Frau, die als Argument einmal gesagt hat „Cannabis ist illegal, weil es illegal ist.“, will sich also über uns lustig machen. Ich fühle mich für Deutschland beleidigt, dass Cannabis hier solche Gegner hat.

  2. Thomas Krüger

    Frau Marlene Mortler sollte bitte die wissenschaftlichen Erkenntnisse von weltweit anerkannten Wissenschaftlern endlich mal anerkennen. Sie sollte sich nicht hinstellen und sich über Lobbyisten lustig machen, sie sollte bitte ihren Job machen. Und der lautet, die Legalisierung vorzubereiten und einen Jugendschutz auszuarbeiten. Das ist ihre verfickte Aufgabe !!!

  3. Egal

    Die kann erzählen was sie will!
    Derzeit ist eins Fakt. Frau Mortler ist mit verantwortlich das viele Menschen diskriminiert werden, verfolgt werden und zu Unrecht bestraft werden!
    Frau Mortler ist mit dran schuld das Steuer Gelder verschwendet werden!
    Frau Mortler hindert die Polizei und die Staatsanwaltschaft daran echte straftäter zügig bearbtet werden.

    Ich glaube das Frau Mortler nichts in der Politik zu suchen hatt. Derzeit richtet sie mehr Schaden als Nutzen an und kostet den Steuer zahler unnötig Geld!

    Wenn Sie etwas Gutes tun möchte dann sollte sie schon einmal dazu beitragen das Alkohol erst ab 18 erlaubt wird!

    Frau Mortler ist also mit Schuld das Kinder die noch im Wachstum sind gesundheitlich beeinträchtigt sind. Alkohol tötet Hirn Zellen ab!

    So kann ich es überhaupt nicht nachvollziehen warum sie gegen eine heilpflanze kämpft obwohl schon längst klar ist das hanf gesund ist.

    Was sie mach verstößt gegen das grund Gesetz,

  4. Harald

    Es lohnt nicht über es zu schreiben. Es hat kein Niveau, keinen Stil, wahrscheinlich wenig Hirn und es ist gekauft, bzw. es hat sich verkauft. Aber in dem Arbeitsumfeld von es gibt es sehr viele männliche und weibliche Nutten. Für ganz wenig Geld geht es mit es auch ohne Gummi und ohne Tabus. Bei es gibt auch keine Charakterlichen Hürden, denn für es und die Kumpanen von es gibt es da Gott sei Dank kein Problem. Des Rätsels Lösung lautet kein Charakter, gleich kein Problem. Es wird auch irgendwann einmal vor Gericht stehen, denn die Komplizen von es machen mittlerweile dramatische Fehler, die sich bitter rächen werden. Vielleicht hat es auch einen gestörten Flüssigkeitsaustausch in Sachen Gehirnflüssigkeit. Es besteht auch die Möglichkeit, dass es sich bei es um ein neurologisches Leiden handelt und es gar nichts dafür kann. Vielleicht ist es auch die Zirbeldrüse. Aber bei diesem Leiden, haben Wissenschaftler festgestellt, soll Cannabis helfen. Da es dies aber ablehnt, ist und bleibt es leider chronisch krank und braucht dringend unsere Hilfe und guten Wünsche. Ich schließe es auf jeden Fall in mein Abendgebet mit ein.

  5. Geld aus dem Nichts

    Mortler , zerstört euer Leben , eure Familie , sie bringt euch in den Knast , sie untersucht euch rektal und vaginal , sie macht euch Krank , sie vergiftet euch, sie tötet euch auf raten , und was machst ihr ? Demonstrieren . Was seit ihr Jesus, Buddha, Gandhi, äh?, Gott ? Ha , Natürich Lacht sie euch aus . Sie ist ein ,Bad Killa Gyal und besoffen dazu .

  6. Rainer Sikora

    Wird schon richtig sein,was so eine seriös ins Amt beförderte von sich gibt.Immerhin arbeitet die für eine beliebte und gern gewählte Partei.In jeder zünftigen Kneipe würde die Frau Zuspruch und Sympatie ernten,weil sie etwas gegen verachtete und verpönte Menschen unternimmt.Erinnert mich an die Art und Weise, mit der die Unterdrückung zu allen Zeiten praktiziert wurde.

  7. Felice Valco

    Frau Mortler will wirklich ganz Deutschland für blöd verkaufen. Da erschafft sie mal eben eine neue Lobby, ach ne, Frau Mortler wirklich eine Hanflobby? Nennt man diese Lobbyisten eigentlich nicht Drogendealer? Wenn hier jemand Lobbyarbeit betreibt nur unser bierzünftiges Doppelm, aka M&M…, ich höre jetzt mal mit meinen Nicknamen über Frau Mortler und ihre Initialen auf. Denn die Sache hat nun mal einen ernsten Hintergrund. So wie sie nun mal Politik betreibt, wird sie wohl bei der Pharmalobby auf der Gehaltsliste stehen. Wenn man alltägliche leichtere Beschwerden mit Hanf anstatt mit überteuerten Medikamenten heilt, würden das Bayer, Stada und so manch andere Unternehmen ein dickes Finanzloch bescheren. Denn Faktenresistenz kennt man ja gut von der AfD, solange der Geldhahn offen ist. Aber den Rest kann sich wohl jeder selber denken….

  8. Otto Normal

    Das ist schön das Frau Mortler mal im Kreis Gleichgesinnter und in einer faschistischen Ideologie-Blase ein paar schöne Tage auf Staatskosten verleben kann, um sich vom Stress des sinnlosen Kampfes gegen die Windmühlenflügel des Cannabisblattes ein wenig zu erholen. Einen Krieg zu verlieren ist nicht immer einfach, gerade wir Deutsche sollten dafür volles Verständnis haben. Möglicherweise bedrücken sie auch die Sorgen um ihren Sohn der, leider nicht so wie sie es ihm immer wieder verzweifelt beizubringen versucht hatte, sich nicht mit giftigem Alkohol berauschte, sondern – wohl aus gesundheitlichen Gründen – dem Cannabis zugezogen fühlte und damit die Arbeit der Mutter auf besonders deutliche Weise konterkarierte.

    In Wien ist sie weit weg von dem Horror den sie zu Hause vorfindet. Dort kann sie gemeinsam mit den anderen Naz… ähm… Veteranen des „War on Drugs“ ordentlich gegen den Feind – die Jud… nein die Haschippies – abhetzen. Ja es sind wirklich schlimme Zeiten. Die Lobby der Kiffer wird immer stärker. Kanada und USA, sowie Mexico, Uruguay Portugal sind längst vom Feind auf feige Art und Weise erobert worden und es werden immer mehr Staaten. Großdeutschland ist in ernster Gefahr. Alles ist durchsetzt von Kiffern. Sie behaupten das sie mit dem Teufelskraut Krankheiten heilen können. Dabei zahlt aber doch die höchsten Schmiergelder die Pharmamafia. Es war noch nie so ernst wie heute.

    Nunja… die Legalisierung schreitet voran. Langsam zwar aber beharrlich. Jetzt wäre eigentlich die Zeit gekommen darüber nachzudenken ob man evtl. Schutzzonen für die Prohibitionsfaschisten einrichten sollte, ähnlich wie die Reservate in den USA für die kümmerlichen Reste der von den Europäern ausgerotteten Indianer. Sofern man Schulklassen für den geschichtlichen Untericht einläßt damit die Schüler mal solche Menschen in echt sehen wäre ich auch dafür.

    Die NSDAP Parteitage waren für die Nazis auch immer ein ganz besonderes Ereignis. Das hat den Leuten damals echt Spaß gemacht dahin zu gehen. Fragt mal Eure Großväter wenn sie noch leben. schicke Uniformen, Aufmärsche, Fahnenschwenker, Fackelträger, Blechblasmusik, Bier ohne Ende, vom Tabak rauchgeschwängerte Luft… jaja war sicher geil die Party damals. Fernsehen und Internet gab es ja noch nicht. Dort wurde stets vor der Gefahr der Weltherrschaft der Juden gewarnt und das man deshalb etwas dagegen unternehmen müsse. Hat man dann ja später auch wie wir heute leider alle beklagen müssen. Wien paßt als geschichtsträchtiger Ort in einem geschichtsträchtigem Land auch prima dazu. Auch die Ösis haben eine lange Tradition wenn es um Faschismus geht, mußte doch damals erst ein Ösi kommen und den Deutschen zeigen wie das ordentlich gemacht wird.

    Frau Mortler bitte ergänzen Sie abschließend noch folgende Aufstellung:

    1933-1945 Verfolgung der Juden
    1945-1995 Verfolgung von Homosexuellen
    1995- ? (verstärkte) Verfolgung von Cannabiskonsumenten

    Da fällt mir noch ein Witz ein:
    Treffen sich auf einer Messe für medizinische Produkte 4 Prothesenhersteller, ein Deutscher, ein Russe, ein Chinese und ein Ami und fangen an zu debattieren wer wohl der Beste unter ihnen sei.

    Fängt der Ami an:
    „Wir sind worldwide die führenden Prothesenhersteller, wir haben vor 5 Jahren einem jungen Mann nach einem Motoradunfall ein paar Beinprothesen gebaut damit gewinnt der heute jeden 5000 Meter Lauf. Es ist Fantastisch!“

    Erwidert der Russe:
    „Das ist noch gar nix Genosse… Wir haben vor 10 Jahren einem Pianisten 2 Handprothesen gebaut, damit spielt der heute Beethovens 5. Klavierkonzert völlig fehlerfrei.“

    Kontert der Chinese:
    „Meine Hellen, damit sind Sie beide nicht fühlend auf dem Gebiet. wil haben vol 15 Jahlen einel jungen Flau 2 Digitalkamelas als Augenplothese einopelielt. Die Flau ist spätel Astlonautin gewolden.“

    Dann wenden sich alle drei dem Deutschen zu und fragen ihn was er denn so könne:
    Da trumpft der Deutsche auf:
    „Werte Kollegen, ich erklär Ihnen mal was deutsche Qualitätsarbeit ist:
    Wir haben bereits vor über 60 Jahren einem weiblichen Säugling, der bei der Geburt vom OP-Tisch gefallen war und dabei schwerste Gehirnquetschungen erlitten hatte, eine Frikadelle als Gehirnprothese eingeplanzt. Die Frau wurde später Drogenbeauftragte.“

  9. Peter

    Die maulende Mortler wieder. Die Frau vergisst gerne: „Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus.“

    Wenn die Frau die Strafbarkeit von Cannabis mit dessen Schädlichkeit begründet, dann zwingt sie Millionen von nur aufgrund dieses Verbots von Strafverfolgung bedrohter Konsumenten gerade dazu, im Gegenzug zu betonen, wie relativ unschädlich Cannabis ist.

  10. Peter

    Die Frau versucht jede Diskussion um Vor- und Nachteile des Verbots und seiner Alternativen im Keim zu ersticken und von der Wirkungslosigkeit der Repression abzulenken.

    Die Kritik an der Cannabisprohibition begründet sich gar nicht auf dem Glauben, Cannabis sei harmlos. Sie stützt sich vielmehr auf die legitime Feststellung, dass das Verbot mehr Probleme verursacht als es verhindert.

  11. Tom

    Hört sich an als wenn ein Hase zum anderen sagt: „Du siehst dämlich aus mit deinen langen Ohren.“ Mortler halt.

  12. R. Maestro

    Tja, Frau Mortler und alle Prohibitionsfetischisten. Gier rächt sich.
    Ein kurzer Blick auf Bayer und Monsanto müsste reichen.
    Bayer geht es echt beschissen momentan. Schon okay so.
    Mich freut`s.

  13. Moham Ran

    Ich bin es leid auf dieser bedeutungslosen Marionette herum zu hacken.
    Sie ist nur der Hate Tank den sie uns hingestellt haben. An dem wir uns abreagieren sollen. Zufrieden in die Heia nachdem wir uns zur abendlichen Tüte genügend Luft im Internet gemacht haben.
    Am Morgen jedoch, wärend wir noch sattgehated schlummern, wird Politik gemacht.
    Dabei sagte die Frau selbst: wir sollen doch eine Mehrheit gewinnen, dann wird sie nicht im Wege stehen. Wie sollte sie auch?! Das ist der Weg: einen tollen Antrag in den Bundestag bringen, und eine Mehrheit gegen die Konservativen bekommen.
    Leute, geht Unterschriften Sammeln, geht auf jede noch so kleine Demo, überrennt die Messen, liked und kommentiert immer mit den besten Argumenten. Und lebt ein gutes Beispiel vor, so dass die Konservativen irgendwann ihr Bild vom Reefer Madness loslassen können.
    Aber mit ellenlangen, schwülstigen Hasstiraden langweilt und nervt Ihr nur.

  14. Jens

    Die ist halt strunzdämlich und passt somit hervorragend zu J. Spahn, A. Voss und all die anderen Versager. Diese inkompetente Regierung wurde von der Mehrheit der Deutschen gewählt! Etwas, das mir viel mehr Sorgen bereitet, als die Dämonisierung eines unschuldigen Pflänzchens.

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