Samstag, 22. September 2018

Das Ende eines Sommers

 

Der Beginn von etwas Neuem!

 

 

Mit dem 22. September endet auch für Astronomen der diesjährige Sommer, der wohl aufgrund der übermäßigen Hitze noch etwas länger in der kollektiven Erinnerung haften bleiben wird. Viele sonnige Ferientage und Wochenenden gestatteten nicht nur Daheimgeblieben ausgiebige Bäder unter dem grellen Gestirn sowie in angewärmten Gewässern, sondern sorgten auch für prachtvolle Knospenbildung bei heimlich ausgesetzten Cannabisgewächsen, die sich nun langsam auf ihren Erntezeitpunkt vorbereiten dürften.

 

Somit lässt sich der verabschiedenden Jahreszeit mit einem weinenden und einem lachenden Auge hinterherschauen, da der anstehende Herbst unter den richtigen Umständen zumindest ein äußerst üppiges Erntedankfest versprechen kann. Ähnlich sieht es im Feld der Hanfveranstaltungen aus, deren heißeste Phase bereits zwar überschritten wurde, aber sich noch lange nicht dem Ende neigt. Genügend politischer Wind wird beispielsweise nach der erfolgreich durchgeführten Hanfparade in Berlin erneut in der Hauptstadt raus gepustet, wenn im November der Deutsche Hanfverband zum Stelldichein auf der zweiten Cannabis-Normal!-Konferenz mit Experten wie Fachleuten die Stellschrauben in Richtung Hanflegalisierung in Deutschland weiterdreht.

 

Zu diesem Zeitpunkt haben unsere entfernten Nachbarn in Kanada bereits schon einige Wochen Erfahrungen mit der vollständigen Freigabe von Marihuana für Erwachsene, sodass viel Redebedarf auf dem gesamten Planeten entstehen dürfte, falls der moralische Untergang im nordamerikanischen Land anschließend nicht stattzufinden droht. Während sich die Erde also auf die Zielgerade zur nächsten Umkreisung der Sonne befindet, und den Weg Richtung Sommer 2019 einschlägt, bleibt die Diskussion über den sinngemäßen Umgang mit Cannabis im öffentlichen Leben weiterhin mit Spannung zu verfolgen, auch wenn hierzulande auf politischer Führungsseite meist das ganze Jahr über Winterschlaf gehalten wurde. Die vielen positiven Aspekte des Rohstoffs Hanf und die vielen negativen Aspekte der krampfhaft am Laufen gehaltenen Prohibition werden zum kommenden Herbst und anstehenden Winter auch in unseren Gefilden eine derartige Intensität gewinnen, sodass die Hoffnungen auf einen nun doch etwas schneller stattfindenden Gezeitenwechsel mehr als nur fiebrige Träume darstellen, die der letzte Sonnenstich verursachte.

 

Mit dem Ende des Sommers 2018 beginnt daher global das Zeitalter des freigekämpften Hanfs.

(Erfolgreich agierende Outdoor-Guerillas sollten vorerst dennoch sehr vorsichtig beim Einfahren ihrer Ernten bleiben …)

 

Eure Redaktion

7 Antworten auf „Das Ende eines Sommers

  1. R. Maestro

    Ozapft is.
    Das Oktoberfest hat begonnen.
    Bei dem kleinsten Verdacht auf Cannabisbesitz, wird man oft genug bis ins kleinste
    Kariesloch gefilzt.
    Da es im Gegensatz zu Alkohol, nachweislich nicht giftig ist, müsste man die Rauschgiftfete Wies
    n, eigentlich als millionenfachen versuchten Totschlag ansehen.

    Das wäre mal eine bisschen logischere Bewertung.

  2. R. Maestro

    @Rainer S.
    So sehe ich es auch.
    Vergleichsweise, ist es ein perverses Verhalten heutzutage.
    Abartig, halt.
    Schade.
    Wenn kiffen blöd macht, hatten wir alle Idioten, in unseren Vorfahren.
    Auch die Prohibitionisten.
    Angesichts, der einstmaligen Normalität, von Cannabis.
    Vor Checkern wird mann beschützt, vor kurzsichtigen Narren leider nicht!

  3. Der Realist ohne Kraut

    @ Maestro
    „Wenn Kiffen blöd macht“ würde sich manches Verhalten der Eliten erklären. Da sie aber nicht kiffen sondern feuchtfröhlich ins leere Bierglas schauen, beruht diese ‚Weisheit‘ sicher auf ausgetauschten Worten. Also vom Saufen zum Kiffen…

    Hauptsache es werden erstmal die ‚wichtigen Termine erledigt‘ (Aussage des Volksverstehers Seehofer) und sich dann dem Suff hinzugeben. Volksparteien und Volksgut passt sehr gut zusammen.

    Wenn Alkohol schön machte, gäbe es nur Sexbomben in der Regierung… denkt mal drüber nach. 😀

  4. R. Maestro

    @ Der Realist ohne Kraut

    Stimmt schon, recht passend. Zum letzten Satz:
    Anscheinend warten in Berlin noch zu viele darauf,
    dass Jugh Heffner, (der Playboy-Chef), seine Zentrale dort eröffnet.
    Man kann ja am Volk vorbei regieren. Aber jeden morgen so blind am Spiegel vorbei zu laufen, vielleicht ist es Selbstverliebtheit.
    Der aktuelle Wahlverdruss bei vielen, woher wohl?
    Die AfD oder die Unioner fallen sowieso aus.
    Wenn jemand die AfD wählt, man kann es fast verstehen.
    Das Alleinige, „weiter so“ reicht halt längst nicht mehr.
    Anscheinend liegt das Interesse hauptsächlich an den finanziellen Bezügen,
    statt an sinnvollen Aktionen oder Veränderungen.

    Ein gutes Beispiel: „…. weil Cannabis eine illegale Droge ist. Punkt.“

  5. Der Realist ohne Kraut

    @ Otto Normal
    Ich hatte bereits mal zu einem Artikel über die Briten geschrieben, wo’s um einen kleinen Jungen ging, dem das Cannabis als Mezidin helfen kann (Und wie wir jetzt wissen – es auch tut), dass ich eine 9-jährige mit ähnlichen Symptomen bei mir habe, die mit Hilfe des Hanfs besser leben könnte. Vielleicht erinnerst du dich daran.

    Der Artikel ist etwa 4 bis 5 Wochen her und wurde hier beim Hanfjournal bereitgestellt.

    @ Maestro
    Dazu gibt’s genügend in der Regierung. Denken wir nur an den Spahn oder zu Guttenberg damals (Der im Stillen wieder da ist).

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