Dienstag, 18. September 2018

Coca Cola steigt ins Cannabis-Business ein

 

 

Gerüchte über Kooperation zwischen Coca Cola und Aurora Cannabis lösen Kaufrausch bei Aktionären aus

 

 

Cannabis
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Sadhu van Hemp

 

 

Noch ist es nicht amtlich, doch laut des kanadischen Finanznachrichtensenders „BNN Bloomberg“ führt die Coca Cola Company mit dem kanadischen Cannabis-Produzenten Aurora „ernsthafte Gespräche“ über eine Kooperation. Plan sei, die Menschheit mit einer Cannabis-Coca zu beglücken. Die Verhandlungen über einen Deal sollen „ziemlich fortgeschritten“ sein, so dass schon bald damit zu rechnen ist, dass der größte Zuckerwasserhersteller der Welt ein völlig neues „Genesungsgetränk“ auf den Weltmarkt bringen wird.

 

Um die Spekulationen über den beabsichtigten Plan der künftigen Zusammenarbeit nicht ausufern zu lassen, haben beide Unternehmen unabhängig voneinander durchklingen lassen, dass nichts unmöglich ist. Der Sprecher von Coca-Cola bestätigte, dass Cannabis ein Thema sei: „Zusammen mit vielen anderen in der Getränkeindustrie beobachten wir genauestens das weltweite Wachstum von nicht-psychotaktischem CBD als Bestandteil in funktionellen Wellness-Getränken. Der Absatzmarkt entwickelt sich rasant. Doch zu diesem Zeitpunkt sind noch keine Entscheidungen getroffen worden“. Über eine mögliche Zusammenarbeit mit Aurora schwieg sich der Coca-Cola-Mann dezent aus.

Auch die Sprecherin von Aurora wollte nicht so recht mit der Sprache herausrücken, bestätigte aber indirekt, dass da etwas im Busch ist: „In der Regel diskutieren wir Geschäftsentwicklungsinitiativen erst, wenn sie abgeschlossen sind, aber wir haben die Verantwortung gegenüber unseren Aktionären, alle relevanten Chancen, die sich bieten, angemessen zu berücksichtigen.“

 

Allein diese Andeutungen reichten gestern an der Börse in Toronto aus, um einen Run auf die Aurora-Aktie auszulösen. Binnen weniger Stunden stieg der Wert des Cannabis-Papiers bis zu 22 Prozent auf 10,42 Dollar. Offensichtlich haben die Börsenzocker vollstes Vertrauen in den nordamerikanischen Cannabis-Boom. Zumal das nicht berauschende, aber heilende Cannabidiol voll im Trend liegt und sich bestens als gesunder Inhaltsstoff in ungesunden Lebensmitteln anpreisen lässt. Wirtschaftsexperten schätzen, dass die Konsumenten dem CBD-Markt bis zum Jahr 2020 einen Umsatz von 2,1 Milliarden US-Dollar bescheren werden. Anno 2015 waren es noch bescheidene 202 Millionen US-Dollar.

 

Bleibt nur die Frage, ob die CBD-Gesundheits-Coke auch wirkt und für richtiges Wohlbefinden sorgt. Echte Coca-Cola-Fans schwören ja auf die ursprüngliche Rezeptur von 1886. Damals enthielt ein Liter des Kultgetränks etwa 250 Milligramm Kokain – und das völlig legal.

 

 

8 Antworten auf „Coca Cola steigt ins Cannabis-Business ein

  1. Albert Streichmeister

    CBD reduzierte gerauchten Zigaretten um ~ 40%.
    „Die Ergebnisse zeigten auch eine gewisse Aufrechterhaltung dieses Effekts bei der Nachuntersuchung. Diese vorläufigen Daten, kombiniert mit der starken präklinischen Begründung für die Verwendung dieser Verbindung, legen nahe, dass CBD eine mögliche Behandlung für die Nikotinabhängigkeit darstellt, die weitere Exploration erfordert.““ https://www.hanf-magazin.com/medizin/cannabinoide/cbd-in-der-medizin/cbd-als-substitutionstherapie-bei-tabaksucht/

  2. Ralf

    Diese Arschl…er haben mir gerade noch gefehlt. Ich sauf ihren giftigen „Geheimrezeptmist“ nicht, und werde auch in Zukunft keine Flüssigkeiten von Getränkegroßkotzen in mich reinschütten!
    Es gibt nur ein wirklich gesundes Getränk und das ist SAUBERES WASSER, von dem es allerdings auf der Welt kaum noch was gibt, weil wir es überall verdrecken.
    Wenn soche Leute das Hanfgeschäft in ihre dreckigen Pfoten kriegen wird das nix gutes werden.

  3. Otto Normal

    @Ralf
    Aber immerhin haben die Erfahrungen mit Drogen, hatte die Cola doch ursprünglich echtes Kokain drin, etwas was man heute nicht mehr kriegt. Außerdem finde ich Wasser einfach nur langweilig im Geschmack, damit wasch ich mir die Füße.

    Allerdings müßte man das Zeug dann auch umbenennen von Coca-Kola z.B. in Canna-Kola

    Wenn die Haschkola kommt sollte man auch das Original mit echtem Kokain wieder zulassen.

    Sollen sich mal alle nicht so anstellen. Drogen sind gesund! Sieht man ja was passiert wenn man den Menschen ihre guten Drogen wegnimmt, dann wählen die auf einmal alle AFD.

  4. buri_see_käo

    Ist ja noch nicht in trockenen Tüchern, soll Cola mit CBD werden. Für mich beruhigend ist, dass der Übernehmer kein Alkohol-Konzern ist, denn dadurch geriete Aurora wieder näher in den Bereich des Vergnüguns-Cannabis. Das birgt die Gefahr, dass sich Clearstream der Sache annimmt und Aurora wie schon andere in DE nicht mehr gehandelt werden kann – obwohl, auch in LU gibt es die Diskussion zur Komplett-Legalisierung. Auf jeden Fall ging bei meinen Auroras gestern ordentlich die Post ab. Zum giftigen „Geheimrezeptmist“, ich trinke deren Zeugs auch nicht, habe mal was Anderes gefunden: eine Cola mit Korriander und Cardamon.
    mfG fE

  5. Harald

    Ein schlechter Tag für Cannabis! Die sollen ihre Zuckerplöre selbst konsumieren. Selbst Cannabis schafft es nicht aus diesem Dreck was gutes zu machen! Aber klar wo es was zu verdienen gibt……………. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht setzt ja auch ein Umdenken ein? Man weiß es ja nie. Es gibt aber eine viel bessere Nachricht heute. SÜDAFRIKA HAT CANNABIS LEGALISIERT!!!!HURRA…….!!!!!

  6. R. Maestro

    Auf die Warnung vor zuviel Zucker, hat Coca Cola, recht schnell reagiert.

    Mit Cola-light. Statt Zucker halt Aspartam. Kein richtiger Zucker, aber es schmeckt süss und spaltet sich im menschlichen Körper, leider, wieder zu seinen Bestandteilen auf. Drei davon, einer ist Formaldehyd.
    Ruhigen Gewissens, gibt man den Menschen Gift.
    Mit dem Segen unserer Gesundheitsbehörden.

    Sowas will ich auch nicht unbedingt saufen, also weg, light-Dreck.
    Aber diese Firma ist halt einer der größten Lobbyisten momentan.
    Sollen die von mir aus daran verdienen, es gibt genug Menschen, die sich um ihre Mitmenschen nichts scheissen.

    Dass zumindest der Schwachsinn der Verfolgung endlich endet.

  7. Der Realist ohne Kraut

    Da mache ich mir lieber einen Haschtee als dieses dreckige Zuckerwasser zu trinken.

    Kommt der Coca Cola Company gelegen. So könnten sie wieder weitere Milliarden scheffeln und gleichzeitig behaupten, ‚es handle sich dann um eine Medizin!‘

    Ich halte davon absolut nichts!

  8. Harald

    @ R.Maestro
    Hallo Maestro,
    stimmt genau, was du sagst. Aspartam war bis in die 70er Jahre auf der Liste der chemischen Kampfstoffe.
    Na dann, süße Träume!!!!

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