Eine Antwort auf „Hanf Journal 215 – Dezember 2017

  1. Faktensammler Müller

    Vielleicht gibt es doch eine kostenlose, legale und zuverlässige Möglichkeit sein Gras aus der Apotheke auf Schimmelbefall testen zu lassen!
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    Was tun, wenn man verschimmeltes Cannabis aus der Apotheke bekommt?
    Den Importeur anrufen? Über die Gespräche habe ich mich hinreichend geäußert und die Sinnhaftigkeit eines solchen Unterfangens kann danach jeder selbst abschätzen!
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    Das Bfarm anrufen? Wie ebenfalls, bereits erklärt, werden wir dort nicht mehr weiterverbunden, unabhängig vom Anliegen, das gleiche haben mir auch andere berichtet, weswegen Anrufe beim Bfarm ebenfalls reiner Zeitvertreib sind!
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    Seine Apotheke anrufen und es reklamieren? Das Verhalten der Apotheke habe ich ebenfalls nicht unkommentiert gelassen.
    Sachstand jetzt: In der Apotheke will man nichts mehr mit uns zu tun haben, wir sollten alles Weitere mit dem Importeur klären man wolle keine weiteren Tests mit dem Cannabis das wir noch haben machen, um einen weiteren und genaueren Nachweis zu erhalten. Das hat man uns heute bei einem letzten Telefonat erklärt, bei dem wir eigentlich Gelegenheit bekommen sollten, mit der Chefin persönlich zu sprechen. Geld zurück käme nicht in Frage! Nicht nachvollziehbar!
    Die aktuelle Charge Pedanios 22/1 ist nach meinen Informationen von Hefepilzen befallen, das hat die Überprüfung eines Apothekers, der die Charge zurückgewiesen hat, laut einem Patienten ergeben. Mir gegenüber wurde „Schimmel“ auf Pedanios von der gleichen Apotheke bestätigt.
    Selbst Pedanios hat mir gegenüber behauptet, die neue Charge würde zurückgehalten, weil man mit der „Microbiologie nicht zufrieden“ sei.
    Ein anderer Beschwerdeführer hat mir gegenüber geäußert, dass Pedanios mittlerweile selbst von „Schimmel“ spricht.
    Die Bock Apotheke hat die Restbestände der Charge 17-024(2), nach eigener Aussage an Pedanios zurückgeschickt und reklamiert, meine Beobachtungen im Grunde bestätigt, angekündigt in Zukunft besser zu schauen. Dass Magda dafür umsonst ein halbes Vermögen ausgegeben hat und dass es angebracht wäre Magda ihr Geld zurückerstatten, sieht man dort allerdings nicht so. Dass man sich nicht mal veranlasst sieht, den Rest ihres Cannabis zurückzunehmen und zu untersuchen spricht für vollständige Gleichgültigkeit gegenüber der Gesundheit des Patienten, stattdessen wird weiterhin behauptet, das Cannabis sei einwandfrei. Das Verhalten der Apotheke stellt eine direkte Gesundheitsgefährdung dar! Letzten Endes führt dieses Verhalten dazu, dass Patienten verschimmeltes Apothekencannabis konsumieren, weil ihnen aus Profitinteresse suggeriert wird, dass es nicht verschimmelt ist! Warum dann die Reklamation? Das ist traurig!
    Für mich ist das nicht nachvollziehbar, selbst jetzt, wo nachweislich die nächste Charge Schimmel aufweist wird Magdas Beschwerde weiterhin kaltschnäuzig zurückgewiesen!
    Allerdings ist jeder Apotheker oder Apothekerin anders!
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    Die Apothekerkammer anrufen? Auf einen Rückruf der Apothekerkammer warteten wir von Dienstag bis heute gestern (Freitag). Heute hat Magda dann selbst nochmal angerufen, nur um sich sagen zu lassen, sie solle eine schriftliche Beschwerde einreichen.
    Magda hat das allerdings nicht akzeptiert und hat, in nicht gerade freundlichem Ton, erklärt, dass die Gefahr besteht, dass die Tatsache, dass sie verschimmeltes Cannabis aus der Apotheke erhalten hat vertuscht wird, wenn nicht schnell gehandelt wird und dass eine schriftliche Beschwerde deswegen ungeeignet ist. Daraufhin hat man bei der Apothekerkammer eingelenkt und erklärt, Magda müsste Kontakt zur Pharmazeutischen Abteilung beim Regierungspräsidium Kassel aufnehmen.
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    Ein Beamter eines Hessischen Regierungspräsidiums https://de.wikipedia.org/wiki/Regierungspr%C3%A4sidium…, unsere letzte Hoffnung, doch noch einen Aussagekräftigen Schimmelnachweis zu bekommen? Kaum zu glauben!
    Der freundliche Herr im Präsidium, in Darmstadt, war allerdings sehr engagiert. Die Apothekerin, die Magda das Cannabis verkauft hat, die Chefin der Bock Apotheke, kannte er jedoch sofort mit Vornamen.
    Magda solle ihm eine Probe des angeschimmelten Cannabis zukommen lassen, per Post und er würde es dann untersuchen. Das Feststellen solcher Mängel sei sein Job! Das werden Magda und ich Montag früh gleich machen.
    Wir werden alle Testergebnisse veröffentlichen, auch wenn der Nährbodentest des Labors nicht mehr anschlägt, was durchaus passieren kann, weil die Blüten sehr oft mikroskopiert und hin und her transportiert wurden und auch weil wir erstmal nur einen sehr kleinen Teil hinschicken werden, um weiterhin einen Teil als eigenen Beweis zu haben. Ich gehe allerdings davon aus, dass der Test ein eindeutiges Ergebnis liefern wird, das meine Aussage bestätigen wird, trotzdem wäre meine Behauptung im gegenteiligen Fall auch nicht schlussendlich widerlegt. Auch die Apotheke mikroskopiert ausschließlich, wie man uns erklärt hat. Selbst kleinste Mengen können durch Mikroskopie entdeckt werden, für einen Nährbodentest braucht man immer eine gewisse Menge Sporen, während man unter dem Mikroskop rein theoretisch einen einzelnen Pilz entdecken kann. Allerdings ist ein Nährbodentest anschaulicher, aussagekräftiger und für jeden nachvollziehbar!
    Eine genaue Bestimmung der Art des Schimmels würde die Glaubwürdigkeit meiner Aussage erhöhen, aber darum geht es mir nicht in erster Linie! Für mich steht unabhängig vom Ausgang dieses Tests fest, dass Schimmel auf den Blüten war und ist. Ein Test könnte jedoch mehr Klarheit darüber bringen, welche Pilzart vorliegt und damit könnten zum einen Rückschlüsse darauf gezogen werden, an welcher Stelle, der Produktionskette, es zur Kontamination kam, zum anderen kann eine Aussage über den Grad der Gefährlichkeit getroffen werden. Zudem ist ohne die Aussage, eines unabhängigen Labors, ausgeschlossen, dass Magda das Geld zurückbekommt und das wäre eigentlich das mindeste gewesen, deswegen werden wir versuchen eine unabhängige Bestätigung, zu erhalten.
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    Wer Schimmel auf seinem Cannabis vermutet, kann sich im Grunde die Anrufe beim Bfarm, den Importeuren und den Apotheken komplett sparen, weil keiner der Genannten auch nur das geringste Interesse an einer Aufklärung des ganzen Sachverhalts haben wird, in der Regel zumindest! Jeder sollte natürlich so fair sein und trotzdem seiner Apotheke die Möglichkeit geben ein aufgetretenes Problem selbst zu lösen und sie zuerst selbst ansprechen, aber wenn jemand das Gefühl hat, nicht ernst genommen zu werden, besteht offenbar die Möglichkeit ein Regierungspräsidium seines Bundeslandes zu kontaktieren und das Cannabis legal mit der Post, nach Vereinbarung dort hinzuschicken und es untersuchen zu lassen, kostenlos. Wer einen solchen Verdacht, in Zukunft selbst hat, oder wer noch Reste der Pedanios Charge 17-024(2) hat, sollte dies tun!
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    Anmerkung: (Auszug aus Wikipedia) „Regierungspräsidien gibt es in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen. In Bayern tragen sie den Namen Regierung, in Nordrhein-Westfalen Bezirksregierung.“ https://www.facebook.com/heiko.hartnagel.104/posts/162455034487863 nichts dazu sagen, welche Behörden in den anderen Bundesländern dafür zuständig sind! Im Zweifelsfall wieder die Apothekerkammer anrufen und nicht locker lassen!

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