Donnerstag, 27. Juli 2017

Werde Teil der breiten Masse

Letzter Aufruf zur zwanzigsten Hanfparade!

 

 

Am 12. August 2017 ist es endlich wieder so weit. Dank der andauernden Prohibition von Hanf darf in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal auf die Straße in Berlin gegangen werden, um lauthals für ein weiteres Umdenken in der Cannabispolitik Deutschlands Stellung zu beziehen. Dass der Drogenkrieg gescheitert ist und besonders das äußerst nützliche Gewächs dummdreist dazu missbraucht wird, unbescholtene Bürger aufzuspüren und zu bestrafen, ist mittlerweile bei den meisten intelligenten Menschen angekommen, weshalb sogar einige Politiker und Parteien die Freigabe von Marihuana für Erwachsene fordern.

 

Zusammen mit den vielen Millionen Menschen, denen der Konsum des auch als Heilkraut einsetzbaren Pflanzenmaterials ein Genuss ist, müssen die wenigen agierenden Staatenlenker endlich dafür sorgen, dass auch der letzte ungerechtfertigte Paragraf aus dem diskriminierenden Betäubungsmittelgesetz gestrichen wird. Nur bei breiter Aufstellung in der Hauptstadt unseres Landes werden die Verteidiger der unhaltbaren Zustände ernsthaft ihre Lauscher aufsperren und sich daraufhin vielleicht einmal am Abendbrottisch mit der Familie über die Thematik ehrlich unterhalten. Nur wenn eine breite Masse von freundlichen Marihuanabefürwortern stichfeste Argumente für die Beendigung des allgemeinen Hanfverbotes in die Gedankenwelt der noch unentschlossenen Bürger bewegt bekommt, werden die viele Jahrzehnte lang aufgebauten Unwahrheiten über Cannabis und seine Konsumenten langsam wieder fortgefegt.

 

Daher steht die zwanzigste Hanfparade in Berlin im Jahr 2017 auch unter dem Motto „Breiter kommen wir weiter!“, um die Notwendigkeit des Zusammenhalts in der Gesellschaft aufzuzeigen und dabei die Demonstration zu vergrößern. Da ein Viertel der gesamten Bevölkerung mit Marihuana trotz des Verbotes in der Vergangenheit nähere Bekanntschaft schließen konnte, beweist dieser hohe Wert nicht nur die allgegenwärtige Verfügbarkeit des illegalen Gewächses, sondern auch die Verwurzelung des Krautes im gesamten Umfeld. Jeder Mensch im Land ist über Ecken mit Cannabiskonsum und den Folgen der Prohibition verbunden und spürt die negativen Auswirkungen am eigenen Leib. Sei es ein Sohn, der aufgrund eines Führerscheinentzugs seinen neuen Job verliert, oder die Großmutter, die seit Wochen auf ein Cannabisrezept gegen ihre Arthritis hofft, das ihr der Arzt jedoch nicht verschreiben möchte – der legale Umgang mit der Nutzpflanze Hanf muss zukünftig wieder zurück zu einem freien Gebrauchsrecht geführt werden, das niemanden für seine eigene Wahl strafrechtlich verfolgt oder mündige Bürger in ihrer Eigenverantwortlichkeit und Entfaltung beschneidet.

 

Damit Polizei und Gerichte in Bälde ernst zu nehmende Verbrecher aus der friedliebenden Öffentlichkeit fischen können, Jugendschutz endlich mit Wirksamkeit betrieben werden kann, Kranke ihre Medizin erhalten und der Staat einmal Geld einnehmen statt ausgeben darf, treffen sich hoffentlich wieder über zehntausend Cannabisfans auf der diesjährigen Hanfparade in Berlin.

Ansprachen, Musiktrucks, namhafte Live-Acts und viel Cannabispower locken neben der Hauptstadtsonne auf die größte Legalisierungsdemonstration Deutschlands und versprechen einen unvergesslich guten Tag für eine breite Masse. Ein extra produziertes Hanfparade Magazin darf von den Teilnehmern des Berliner Mega-Events zur Jubiläumsfeier auch erwartet werden, das über Entstehung der politischen Veranstaltung und die Hintergründe des Cannabisverbotes etwas Auskunft geben wird.

 

Zwanzigste Hanfparade in Berlin am 12.08.2017

Treffpunkt ab 10:00 Uhr auf dem Washington-Platz am Hauptbahnhof.

Start des Umzugs: 14:00 Uhr

Ab 16:00 Uhr am Alexanderplatz Abschlussveranstaltung mit Nutzhanfareal, Forum für Hanfmedizin, Konzertbühne und Infoständen.

Ende um 22:00 Uhr

 

Acts: B-Tight, Mono & Nikitaman, Macka B, Plusmacher, Planet Ion

www.hanfparade.de

42 Antworten auf „Werde Teil der breiten Masse

  1. Peace

    Wie wäre es mal mit einer Amnestie?
    Bei Waffen ist das alle Jubeljahre möglich, wieso nicht bei Hanf?
    Bei den Flüchtlingen wurden auch die Grenzen aufgemacht.

    1-2 Jahre Amnestie für Cannabis und gucken was passiert.

    Wenn dann das Abendland droht unterzugehen, kann ja wieder zur Tagesordnung zurückgegangen werden, wenn nicht ist es ein Grund das BtmG zu ändern.

    Mindestens jeder Patient sollte solange vom BtmG-Vorschriften ausgeschlossen sein, bis es keine Lieferengpässe mehr gibt.

  2. Fred

    @Peace

    Glückwunsch. So ziemlich der beste Kommentar, den ich hier seit langem gelesen habe !

  3. Cosmo

    Kann mir jemand Daniels Kommentar übersetzen. Den verstehe ich so gar nicht.
    @Peace.
    Faire Forderung. Nur geht das Abendland schon unter. Damit könnten diese dann das Kraut für verantwortlich machen.

  4. Cosmo

    Noch ein wichtiger Punkt, warum sich etwas ändern muss. Der Preis für medizinisches Cannabis, den ein Importeur aus Deutschland bezahlen muss, liegt bei 6,90. In der Apotheke dann € 18,- und derzeit knapp € 30,- für den Patienten. Das ist aktuell eine riesen Sauerei.
    Das ist pro Gramm.
    So legt man den Schwarzmarkt trocken! Welcher Patienten würde nicht nur eine Dose in der Apotheke kaufen und den Rest beim Lieferanten des Vertrauens nachfüllen lassen?
    Quelle: http://www.express.de/koeln/lieferengpaesse-koelnern-geht-das-medizinische-marihuana-aus-28029786

  5. ADHSPatient

    @Cosmo:
    Derweil wird in Kanada Cannabis bereits in nem normalen Gewächshaus angebaut. Also, dürften Preise wie bei Tomaten drin sein. Nur wegen der Jahrzehnte andauernden Prohibition kam man auf die seltsame Idee Pflanzen unter Kunstlicht wachsen zu lassen, was die Kosten treibt.
    30€ pro Gramm für den Endkunden ist Wucher.

    Eine Feinunze Gold kostet aktuell ca. 35€. Das muss man sich mal geben. Das Cannabis aus der Apotheke ist also sprichwörtlich gold wert.

    Eine verfickte (entschuldigt die Wortwahl) Pflanze mit dem Marktwert eines Edelmetalls!

  6. ADHSPatient

    Korrektur:
    Ich meinte ein Gramm Gold, nicht eine Feinunze. Sonst macht es auch keinen Sinn, war als 1:1 Vergleich, also basierend auf dem Grammpreis gemeint.

  7. Fetales Alkoholsyndrom

    Der Verkauf von Alkohol und Tabak verstößt gegen , Art. 2 des Grundgesetzes und Kostet täglich 500 Mitbürgern das Leben sowie 50 Milliarden Euro jährlich . Deutschland hat ein Alkoholproblem . Juristisch gesehen besteht Notwehr , wenn man ,Werbung und Verkauf , mit Gewalt einschränkt .

  8. rainer sikora

    Bin mal gespannt ob die Veranstalung im Maimstream erwaehnung findet.Dann schon wäre mehr erreicht als ich erwarte.

  9. Cosmo

    @FAS

    Kannst du mal bitte ne interessante Website einbinden? Einfach in die Kommentarmaske eingeben, wenn man dann auf den Name klickt, wird man dahin geleitet.
    Habe das mal mit ner entsprechenden Website gemacht.

  10. Ralf

    @Peace
    Eine Amnestie von den Prohibitionsverbrechern? Die brauche ich nicht, sondern mein MENSCHENRECHT auf GLEICHBEHANDLUNG und der Beweis daß kein Chaos ausbricht, den gibt es schon seit 5000 Jahren. Das Chaos auf dieser Welt haben bigotte selbstverliebte Säufer organisiert und vom Zaun gebrochen, weil diese Leute einfach nie bis zu Ende denken und ihnen Gerechtigkeit scheißegal ist.Unser Elend ist das Produkt von, die Alkoholprohibition beendet und dafür die Cannabisprohibition eingeführt habenden Aminazis, die auch Hitler ideologisch verseucht und aufgebaut haben.
    Die antisemitischen Nazischriften von Henry Ford und anderen Hassern dieser Zeit, wie Anslinger oder die Familie Dupont, schenke ich mir hier, kann sie aber bei Interesse nachliefern. Dafür habe ich mal wieder das hier vom Nixonnazi das eigentlich im Stil von Eichmann, der sich ja auch mit seinen Massenmorden auch noch öffentlich gebrüstet hat, alles sagt:
    [… „Wir wussten, dass wir es nicht illegal machen konnten, gegen den Krieg oder schwarz zu sein, aber indem wir die Öffentlichkeit dazu brachten, die Hippies mit Marihuana und die Schwarzen mit Heroin zu assoziieren, und beides streng kriminalisierten, konnten wir diese Bevölkerungsgruppen schwächen. Wir konnten ihre Anführer festnehmen, Razzien in ihren Häusern durchführen, ihre Treffen auflösen, und sie Abend für Abend in den Nachrichten diffamieren. Wussten wir, dass wir logen, was die Drogen anging? Natürlich wussten wir das.“ …]

    Zitat: John Ehrlichmann, ehemaliger Nixon-Berater.
    oder noch einen aus den 70ern vom Anslinger, dem bekennenden Hitlerfan und Prohibitionsteufel persönlich: „Wir wissen ja heute daß das Marihuana nicht schädlich ist, es ist aber eine schöne Methode dem Volk die Macht des (meines) Staates zu beweisen“,
    die Aussage eines „lupenreinen Demokraten“ der den Staat in dem das VOLK doch normalerweise die Macht haben sollte, zu einem oligarchischen Schweinestaat erklärt.

  11. Ralf

    @Fred
    Von dir vermisse ich nach wie vor die Antwort auf meine einfache Frage: „Wer sind die Verbrecher, die Prohibitionisten oder wir Cannabiskonsumenten“? Der VERBRECHER MUSS BESTRAFT WERDEN, da sind wir uns doch alle einig.
    Wer also verdient hier Verfolgung und Strafe, die Erfüllungsgehilfen der Kifferhasser, die Schergen, oder wir, und falls wir es nicht sind, brauchen wir von gewalttätigen Hassern eine Amnestie? Ich bin sicher, auch diesmal wirst du dich um eine klare Antwort drücken !

  12. Fred

    @Ralf
    sorry, deinen Beitrag habe ich soeben erst gelesen. Ok versuchen wir es nochmal.
    Schnapp dir ein beliebiges Gesetzbuch und drück es einem der dir begegnet in die Hand, mit der Bitte ein paar Gesetze rauszusuchen, die ihm ungerecht vorkommen. Er wird mit Sicherheit ein paar finden. Kann man jetzt, aufgrund dieser subjektiv empfundenen ungerechten Gesetze davon ausgehen, in einem Unrechtsstaat zu leben ? Kann man also behaupten, das wenn auch nur ein Gesetz primär als ungerecht empfunden wird, der Staat ein Ungerechter ist. Ich für meinen Fall würde sagen, das man eben das nicht machen kann. Man wird wohl in dieser Welt keine Gesellschaft finden, in der jeder mit allem einverstanden ist.

    Wie erkennt man also jetzt einen Rechtsstaat bzw einen Unrechtstaat ? In erster Linie über den Aufbau. Sind die Gewalten in der Gesellschaft getrennt ? Neben z.b der Meinungsfreiheit, der Religionsfreiheit usw. Also, Trennung der Staatsgewalt. Schauen wir mal auf den Hanf. Vor Jahren sind ein paar mutige Menschen vor Gericht gezogen und haben sich ihr Recht auf Cannabis erklagt. 2016 vor dem Kölner Verwaltungsgericht erstritt ein Kläger sogar das Recht auf Eigenanbau. Als Reaktion folgte dann die Politik mit dem med. Cannabisgesetz.

    Also was haben wir jetzt. Eine Regierung, konservativ geführt, die dieses „Teufelszeug “ am liebsten immer noch mit allen Mittel bekämpfen würde, die mit ziemlicher Sicherheit die Verfolgung von Konsumenten noch mehr intensivieren würde… wenn sie es denn könnte. Die Justiz steht im Weg. Unabhängig von der politischen Meinung, hat sich dieses Gericht rein nach Sachlage – der Kläger konnte sich das für ihn notwendige nicht leisten – entschieden. Und die Politik hat reagiert. Gegen ihre Grundüberzeugung ein Gesetz verabschiedet, das nun so ziemlich jedem ermöglicht, an Cannabis zu gelangen. Nun bocken die Krankenkassen, und die Regierung, wohlgemerkt die mit der Contra Grundüberzeugung, werden alles dransetzen, das ihr Gesetz befolgt wird und eben nicht von ein paar Kosteneinsparern torpediert wird. Ich denke, klarer kann sich ein Rechsstaat gar nicht darstellen.

    Was wäre wohl in einem Unrechtstaat geschehen. Ich erspare mir das jetzt, schau einfach in die Türkei.

    Ok, folgt man jetzt meiner Meinung und erkennt an das wir in einem Rechtsstaat leben ist die Beantwortung deiner Frage ziemlich einfach. Du, ich, wir alle sind leider Gottes die Rechtsbrecher. Wir haben gegen Gesetze des Rechsstaates verstoßen… die Folge sind dann eben Strafen. Moralisch sehe ich uns aber absolut im Recht. Gegen dermaßen dämliche Gesetze betrachte ich einen Verstoss schon fast als Bürgerpflicht !
    Nur sollte man sich nicht erwischen lassen. Der War on Drucks ist verloren. Und die anderen haben ihn verloren.
    Was da jetzt noch kommt, sind Rückzugsgefechte. Mehr nicht. Cannabis wird sich durchsetzen, erst im medizinischen Bereich und dann für alle. Und wenn man bei der Kriegsrhetorik bleibt, ist es jetzt an der Zeit die Nachkriegsordnung festzulegen, bzw daran mitzuwirken. Und um deine Frage wie gefordert klar zu beantworten : Keiner sollte bestraft werden. Die die Verstöße gegen geltendes Recht verfolgen kannst du nicht bestrafen, und ganz im speziellen beim Hanf, die die die Verstöße begehen, sollten nicht ( mehr ) bestraft werden.

  13. rainer sikora

    Meine Erfahrung ist Haß und Wut seitens der Polizei, vorwiegend auf Kffer und regelrechter Sardismus beim auseinanderbauen des Konsumenten.

  14. ADHSPatient

    @Fred:

    Dafür kriegst du von mir nur teilweise Zustimmung.

    Du sagst selbst, dass bei gegenwärtiger Lage Gegenwehr
    praktisch Bürgerpflicht ist.

    Dein Beispiel von wegen Gerichten und so weiter, und dass
    die Politik gezwungen wird der Rechtssprechung zu folgen,
    ist auch so weit richtig.

    Meiner Meinung nach habt ihr beide Unrecht. Es ist weder
    ein Rechts- noch ein Unrechtsstaat. Es ist eine Mischung aus Beidem,
    und wir befindem uns auf dem Spektrum vom totalitären Unrechtsstaat
    bis zum liberalen Rechtsstaat definitiv sehr viel näher beim liberalen Rechtsstaat als beim totalitären Unrechtsstaat. Dein Vergleich mit der Türkei reicht um das zu zeigen.

    Trotzdem ist der Staat im Bezug auf bestimmte Themen, darunter auch die Prohibition (insbesondere die Repression) von psychoaktiven Substanzen ein Unrechtsstaat in dem selben Sinne, in dem er das war als in der BRD Schwulsein noch verfolgt werden konnte, und auch Juden im Dritten Reich. Auch wenn Letzteres auch für mich überzogen klingt, ist es im Prinzip das selbe. Auch die Nazis haben sich Gesetze geschaffen, und waren in ihrem Universum keine Rechtsbrecher.

    Schwule waren auch mal Rechtsbrecher.

    Ich denke, dass es schon alleine vom Denkansatz her falsch ist, von sich selbst als Rechtsbrecher zu sprechen, wenn man genau weiß, dass man nichts Falsches macht. Damit liefert man dem Gegner ein unnötiges Argument.

    Es war ja auch richtig die Nazis nach dem Krieg zu verurteilen und zu erhängen.

    Wer führt Krieg gegen wen? Verfolgen wir sie oder sie uns?

    Ralf hat da im Kern Recht.

    Trotzdem würde ich nicht so weit gehen, nach der Wende (also wenn wir Unrechtsgesetze beseitigen konnten) die Prohibitionisten zu bestrafen, weil die überwiegende Mehrheit derselbigen keine Ahnung hat was sie damit anrichten. Sie glauben die Lügen über Drogen, und darum glauben sie, dass nur kriminelle und böse Menschen selbige nehmen würden. Die allermeisten Prohibitionisten sind schlicht Opfer einer Jahrhundertpropaganda. Und wie will man sie überhaupt dafür bestrafen?

    Die größte Strafe für sie wird sein, dass sie diesen Krieg verloren haben, und sie uns unsere Freiheit werden lassen müssen.

    Es gibt sicher einige besonders unmenschliche Prohibitionisten, die eine härtere Strafe verdient hätten, und alles andere als unschuldig sind, weil sie ausreichend Hirnleistung besitzen.

    Aber auch da sehe ich nicht wie eine Strafe aussehen sollte. Wer sollte das Tribunal bilden?

    Ich denke Karma wird diese Leute, die wirklich eine Strafe verdienen, irgendwie strafen.

    Würde das Grundgesetz zu 100% Ernst genommen und besonders der Artikel 1 zum Leitsatz aller Handlungen gemacht, dann wäre dieser Staat sehr viel näher am echten liberalen Rechtsstaat. Die BRD ist mehr wie die Verheißung, die sich zu oft selbst betrügt. Das zu ändern ist Aufgabe aller Bürger über die Mittel der Demokratie.

  15. ADHSPatient

    Beim Satz:
    Schwule waren auch mal Rechtsbrecher.

    habe ich die Anführungszeichen vergessen, es sollte heißen:

    Schwule waren auch mal „Rechtsbrecher“.

    Ich denke nicht, dass sie nötig sind, aber die Anführungszeichen sollten den letzten Zweifel beseitigen, wie es gemeint ist.

  16. ADHSPatient

    Ergänzung:

    Ich schrieb:
    Meiner Meinung nach habt ihr beide Unrecht.

    Da ihr beide gegenteiliger Meinung seid, und ich der Meinung bin,
    dass beides nicht richtig ist, bedingt das natürlich, dass ihr beide (nach meiner Auffassung) ein Stück weit Recht habt.

    🙂

    Peace

  17. Fred

    @Adhspatient
    Schön das hier mal eine Diskussion aufkommt.

    Sich grundsätzlich selbst einen Rechtsbrecher zu nennen, ist bei nüchterner Betrachtung der Dinge leider nicht anders möglich. Im juristischen Sinne handelst du gegen bestehende Gesetze, und begehst damit eben eine Straftat. Simpel und einfach. Ich denke, diese Tatsache ist ja nun allgemein bekannt und kann wohl kaum als neues Argument von der anderen Seite verwendet werden.

    Mit welchen Mitteln jetzt der Staat gegen, nennen wir es mal Regelverstöße, vorgeht ist eine andere Frage. Selbstverständlich ist es höchst bedenklich jemanden den Lappen zu entziehen, und zwar mit dem Vorwurf des mangelnden Trennungsverhalten zwischen Konsum und Teilnahme am Strassenverkehr, wenn eben zwischen Konsum und Teilnahme mehrere Tage liegen. Ein solches Verhalten ist eines Rechtsstaates nicht würdig, macht ihn in meinen Augen aber auch nicht direkt zum Unrechtsstaat.
    Letztlich unterliegen Gesetze einem Zeitgeist. Und wenn in den muffigen 50er Jahren ein solches Gesetz zu Papier gebracht wird und über Jahrzehnte durch die Rechtssprechung bestätigt wird, dann schleppt man halt Gesetz und Durchsetzung mit. Das scheint mir beim Hanf genauso zu sein, wie bei Schwulen und Lesben.
    Letztlich ist das ganze aber auch müssig. Es bringt einfach nichts, ständig in die Vergangenheit zu schauen. Schuldige, Täter und Opfer zu benennen. Wir haben jetzt die einmalige Chance grundsätzlich die Drogenpolitik zu verändern. Und alle Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Das sollten wir machen, und zwar mit aller Energie.

  18. Fred

    Das zu ändern ist Aufgabe aller Bürger über die Mittel der Demokratie

    Diesen Satz unterschreibe ich dir sofort.

    Allerdings sollte sich jeder Bürger in diesem Land auch einmal an die eigene Nase fassen. Denn Demokratie gibt es nur mit Toleranz. Und die fehlt nahezu überall. Ob es andere Meinungen sind, ob jemand Bier trinkt oder kifft, Schwul ist oder nicht, an den lieben Gott glaubt oder eben nicht sind niemals Gründe Personengruppen ins gesellschaftliche Abseits zu stellen. Das muss sich ändern, dann haben wir eine wirklich gute Gesellschaft.

  19. ADHSPatient

    „Allerdings sollte sich jeder Bürger in diesem Land auch einmal an die eigene Nase fassen. Denn Demokratie gibt es nur mit Toleranz. Und die fehlt nahezu überall. Ob es andere Meinungen sind, ob jemand Bier trinkt oder kifft, Schwul ist oder nicht, an den lieben Gott glaubt oder eben nicht sind niemals Gründe Personengruppen ins gesellschaftliche Abseits zu stellen. Das muss sich ändern, dann haben wir eine wirklich gute Gesellschaft.“

    Sorry, deine Formulierung gefällt mir nicht, weil dies Toleranz gegenüber Intoleranz einschließen würde. (Sie geht mir zumindest nicht weit genug, bzw. ist mir zu lasch!

    Die meisten Religionen (und manche mehr als andere) fördern Intoleranz (z.B. gegenüber Schwulen oder Atheisten oder Frauen oder Andersgläubigen oder oder oder) und so lange das so ist werde ich den Teufel tun (pun intended) und Religionen pauschal „tolerieren“.
    (Religionen hier nur als bedeutendes Beispiel, auch andere Formen von Ideologien stoßen mir sauer auf…, ich will jetzt an dieser Stelle aber kein Buch schreiben,…)

    Toleranz/Akzeptanz muss man sich durch Toleranz/Akzeptanz verdienen.

    Wer selbst wenig Toleranz gegenüber Leuten hat die anders sind, bekommt von mir entsprechend auch nur wenig Toleranz bis zu dem Zeitpunkt an dem er sich ändert.

    Wenn jemand beispielsweise gegen Schwule ist, dann gehört er ins gesellschaftliche Abseits. Genauso wenn er der Meinung ist Atheisten sollten als Gotteslästerer bestraft werden. Wenn es für sowas kein gesellschaftliches Abseits gibt, wofür gibt es das dann überhaupt?

    Menschen mit solchen rückständigen Einstellungen gibt es in diesem Land leider noch genug.

    Genau so gehören die Drogenprohibitionisten ins gesellschaftliche Abseits.

    Strafen nein. Gesellschaftliches Abseits ja.

    😀

    Diskussionen immer gerne.

    „Sich grundsätzlich selbst einen Rechtsbrecher zu nennen, ist bei nüchterner Betrachtung der Dinge leider nicht anders möglich.“

    Man darf zum Glück alles so oder so auslegen. Es gibt ein Unterschied zwischen Recht haben und Recht bekommen. Und es gibt einen Unterschied zwischen dem was Recht ist und dem was Gesetz ist.

    Wenn du sagen würdest Gesetzesbrecher, könnte ich dir kaum widersprechen. Rechtsbrecher wäre ich nach dem wie ich das Wort verstehe und wie es für mich am meisten Sinn macht nur dann, wenn ich etwas unrechtes tue. Und ob etwas unrecht ist oder nicht hängt nicht von einem einzelnen Gesetz oder der aktuellen Rechtssprechung ab, sondern selbstverständlich auch davon wie das Geschehen einmal historisch rückblickend von einem weisen allwissendem hypothetischen Wesen betrachtet werden wird. Also quasi das universale Rechtsempfinden.

    Bloße Drogenkonsumenten tun absolut nichts Unrechtes, nichts was mein Rechtsempfinden in irgendeiner weise stört, und ich denke die Geschichte/Zukunft wird mir Recht geben.

    Gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßende Menschen sind genau dann nicht gesetzestreu handelnde Menschen, wenn sie sich das Recht nehmen für sich rechtens zu handeln indem sie geltendem Recht widersprechen. Was zwar nach geltendem Recht unrechtens sein mag, aber im Grunde Zivilcourage ist um einem höheren Recht (Artikel 1, sowie Grundrecht jeden Menschens auf freie Enfaltung, etc.pp.) zu verschaffen. Der wahre Rechtsbruch ist der Bruch der Grundrechte. Da der Grundrechte (oder Menschenrechte) höher stehen als Gesetze, ist der Bruch eines Grundrechtswidrigen (nach meiner festen Meinung) Gesetzes sogar die Herstellung von Recht, also das Gegenteil von einem Bruch. Wir sind keine Verbrecher! Das muss aus deinem Kopf raus, Fred, da liegt du zu 100% falsch. Im engeren Sinne mögen wir es sein, aber wenn du tief in dich hinein gehst, weißt du dass du kein Verbrecher bist, und dass ich kein Verbrecher bin, und dass Ralf kein Verbrecher ist, egal wie oft es dir jemand einreden will (oder wie viele Gesetze das behaupten). Die Schwulen haben nicht akzeptiert Verbrecher zu sein. Und wir sollten das auch auf keinen Fall tun. Da machst du einen großen Denkfehler.

  20. Fred

    @adhspatient

    Du hast mich zweimal falsch verstanden. Ich wollte ebenfalls kein Buch schreiben, deshalb habe ich mich vielleicht zu kurz gefasst. Umfassende Toleranz muss das Ziel sein. Jeder achtet den anderen. Und wer diesen Grundsatz nicht achtet, wird auch von mir ins Abseits gestellt.

    Und selbstverständlich sehe ich mich oder einen anderen nicht als Straftäter im übertragenen Sinn. Formal juristisch sind wir es aber nun mal. Jedenfalls noch.

  21. Ralf

    @Fred
    “ Kann man jetzt, aufgrund dieser subjektiv empfundenen ungerechten Gesetze davon ausgehen, in einem Unrechtsstaat zu leben „?
    Aha, das ist doch mal eine klare Antwort, die den Rest zu lesen vollkommen überflüssig macht. Wir Cannabiskonsumenten sehen das alles viel zu subjektiv ! Dann haben die Juden den Rasseschandeparagrafen viel zu subjektiv gesehen und alle die sich gegen ihn aufgelehnt und dieses damals „geltende Gesetz“ gebrochen haben waren zu „Recht“ verurteilte Verbrecher. Der Mauerschützenparagraf, der hunderttausenden………., (oder waren es nur Hunderten ?)…… das Leben gekostet hat, war aber ein Unrechtsparagraf der die DDR, und darüber wird garnicht diskutiert, zu einem Unrechtsstaat gemacht hat. Es gibt also gar keine Ungleichbehandlung, auch keinen Entzug der Selbstbestimmung oder gar den Entzug der körperlichen Unversehrtheit oder Bedrohung unseres Lebens. Ok, wenn das so ist, bin ich ein Verbrecher und muß mich bei den „Polizisten“ die gewaltsam in meine Wohnung eingedrungen sind für meine subjektive Sicht entschuldigen. Weiterhin muß ich mich bei ihnen bedanken mich so intensiv auf den „rechten“ Weg zurückgeführt zu haben, vielen vielen Dank !!(Ironie aus)

  22. Fred

    @Ralf

    Ich habe nicht ernsthaft daran geglaubt, dich überzeugen zu können. Kann ich aber mit leben.

  23. Ralf

    @Fred
    Du kannst mich und viele andere nicht überzeugen weil du, genau wie die Prohibitionsverbrecher, keine Argumente hast, ich dagegen dich, einschließlich wissenschaftlich beweisbarer Fakten, damit zuscheißen kann ! Und das gilt für all das braune Tätergesindel, das uns mit immer schlimmeren, aber alt bekannten Methoden zu dem stempeln will, was sie selbst sind.
    Jeder der da mitmacht und ihnen auch nur einen Raum zu Selbstdarstellung, den sie ja über ihre Massenmedien oder die Indoktrination über unsere Bildungseinrichtungen, eh schon so übermächtig in unfairster Art und Weise haben, zur Verfügung stellt, vehöhnt die Opfer.

  24. Fred

    @ralf
    Deine Beweise sind durch die Bank Verschwörungstheorien. Es ist dir, aus welchen Gründen auch immer, nicht gegeben Fakten zu sehen und entsprechend einzuordnen.
    Z.b das aus der “ Teufelsdroge “ inzwischen ein Heilmittel geworden ist. Und das ausschliesslich mit rechtstaatlichen Mitteln. Und wenn das gelungen ist, könnte man glatt drauf kommen auch in einem Rechtstaat zu leben.
    Hat man das erkannt und bringt die Diskussion auf eine sachliche Grundlage, haben wir inzwischen richtig gute Karten diesem Spuk ein Ende zu bereiten.
    Mit einer Verweigerungshaltung, “ ich rede nicht mit denen “ hat noch nie eine Auseinandersetzung geendet. Hätten wir alle diese Haltung könntest du auch in 50 Jahren noch mit unangemessenem und Besuch rechnen.
    Das ist mal sicher.

  25. Ralf

    @Fred
    Ach,ja das Totschlagargument Verschwörungstheorie, da habe ich noch drauf gewartet. Das ist ja nun das allerletzte, das permanent von den Mainstreammedien mißbrauchte Mittel, um die Argumente des Gegners nicht widerlegen zu müssen, hier rein zu würgen. Dann war unser allseits respektierter Jack Heerer also nur ein Verschwörungstheoretiker.(falls du überhaupt weißt wer das war, geschweige denn sein Buch gelesen hast) Dann sag mir doch mal wer das Heilmittel Cannabis warum zur „Teufelsdroge“ gemacht und dafür die Massenmedien mißbraucht hat !!! Alles nur Verschwörungstheorie. Wer dieses Pseudoargument benutzt und „durch die Bank“ auf alles anwendet was sein Gegner äußert, ist nichts weiter als ein erbärmlicher Schaumschläger, der für sich in Anspruch nimmt die Wahrheit alleine zu kennen. Du disqualifizierst dich gerade aber so was von selbst. Schreib lieber nix mehr, du bestätigst immer nur wieder mein Hauptargument daß du keine Argumente und noch weniger Beweise hast. Dein sogenanner „Rechtsstaat“ kriminalisiert unschuldige Menschen und indem du die Kriminalisierer ständig legitimierst, schlägst du millionen Opfern wie mir verbal in die Fresse ! Nochmals vielen Dank auch dafür, im Namen aller Diskriminierten und zusätzlich noch verhöhnten!!
    Allen anderen sage ich nur,
    Die Schwulenbewegung heißt GAY-PRIDE was korrekt übersetzt Homosexualität-Stolz heißt, und so treten sie auch auf !
    Sie prangern die Stigmatisierer und Kriminalisierer hemmungslos an und vertreten mit Stolz was sie sind. Deswegen und nur deswegen sind sie heute keine Kriminellen mehr, diejenigen die sie aber weiter kriminalisieren wollen schon. Die kann man heute als Schwuler verklagen !
    Wir verkriechen uns in unsere „Kiffermauselöcher“ und hoffen daß die Katze uns in Zukunft nicht mehr frißt! Erbärmllich, NOT IN MY NAME !
    Typisch für Leute wie @Fred daß sie statt beweisbaren Argumenten ungelegte Eier in die Diskussion werfen. In einer Zeit in der für uns gerade alles richtig beschissen wird, erzählt er einen davon, daß das in 50 Jahren nicht mehr so sein wird, das hört sich an wie die Wahlversprechen unserer korrupten Politikerkaste. Wo hat der nur eine so exakt die Zukunft voraussagende Glaskugel her? Was der von sich gibt ist in höchstem Maße „postfaktisch“!

  26. Ralf

    @Fred
    Von dir vermisse ich nach wie vor die Antwort auf meine einfache Frage: „Wer sind die Verbrecher, die Prohibitionisten oder wir Cannabiskonsumenten“? Der VERBRECHER MUSS BESTRAFT WERDEN, da sind wir uns doch alle einig.
    Wer also verdient hier Verfolgung und Strafe, die Erfüllungsgehilfen der Kifferhasser, die Schergen, oder wir, und falls wir es nicht sind, brauchen wir von gewalttätigen Hassern eine Amnestie? Ich bin sicher, auch diesmal wirst du dich um eine klare Antwort drücken !
    Na? Hat auch nur ein einziger die Erwähnung meiner obigen Aussage gefunden, geschweige denn auch nur eine einzige mit dieser Frage verknüpfte Antwort ? Nichts als nix sagendes Bla Bla, gemischt mit persönlichen Angriffen und Abqualifizierung als Verschwörungstheoretiker, was nur dem Ziel dient meine Beweise nicht widerlegen zu müssen, da dies nur durch eine Lüge ginge, die man dann auch durch Fakten leicht widerlegen könnte. Das sollte doch eigentlich auch dem letzten hier zu denken geben !

  27. Ralf

    @Fred
    Mit einer Verweigerungshaltung, “ ich rede nicht mit denen “ hat noch nie eine Auseinandersetzung geendet.
    Aber mit dem Eindringen bewaffneter Schergen(so reden die mit uns) dem abnehmen von Fahrerlaubnissen und Berufsverboten schon, oder? Geht`s noch?

  28. Fred

    Ralf,

    Gedenke in aller Ruhe der Opfer, und bleib schön in deiner depressiven Welt. Andere, wie z.b der DHV , sorgen derweil dafür das in Zukunft keine Opfer mehr zu beklagen sind. Ich für meinen Teil werde mich ganz sicher nicht mit deinen wirren Thesen von Nazi unterwanderten Regierungen , und von Medien unterstützen Prohibitionisten oder sonstigem Unsinn befassen.
    Ich kenne einfach bessere Arten meine Zeit zu verschwenden.

  29. ADHSPatient

    @Ralf @Fred
    Wir drehen uns im Kreis.

    Ich nehme Ralfs letzten Kommentar nur als Beispiel:
    >> Fred: Mit einer Verweigerungshaltung, “ ich rede nicht mit denen “ hat noch nie eine Auseinandersetzung geendet.
    > Ralf: Aber mit dem Eindringen bewaffneter Schergen(so reden die mit uns) dem abnehmen von Fahrerlaubnissen und Berufsverboten schon, oder? Geht`s noch?

    Ralf geht gar nicht erst auf die Argumente von Fred ein, sondern dreht es um. Was umgekehrt ähnlich abläuft. Das beide einen Punkt haben, will keiner zugeben, oder möchten beide nicht einsehen. Beide sprechen in Absoluten (aus meiner Sicht einer der beiden sehr viel mehr als der andere, wer das ist möge jeder selbst beurteilen), anstatt nuanciert.

    Fred und mir geht es darum, dass man die normale politische Auseinandersetzung suchen muss, bei der es auch mal vorkommt, dass man gemeinsam an einem Tisch sitzt. Das dreht Ralf dann so hin, dass man mit denen nicht reden kann, wenn sie bewaffnet in der Wohnung stehen. Was wir natürlich nie so gemeint haben. Irgendwo enthält Ralfs Aussage einen Kern von Wahrheit, aber dass den auch unsere Seite enthält will Ralf niemals einsehen.

    Auf der anderen Seite gibt Fred nicht nach bei der Frage, ob der Rechtsstaat vielleicht mehr Schein als Sein ist, und darum die Bezeichnung Unrechtsstaat durchaus gerechtfertigt sein kann. Da enthalten auch beide Seiten wiederum einen Kern von Wahrheit, dennoch stellen sie sich gegenseitig als verblendet hin.

    So wie die Diskussion verläuft könnt ihr nicht auf einen grünen Zweig kommen, und bei Ralf habe ich das Gefühl, dass er darauf sowieso keinen Wert legt.

    Wenn man überlegt, dass uns alle die gleiche Ungerechtigkeit bewegt und wir uns nur deswegen auf dieser Homepage rumtreiben, ist das schade.

    Ralf stilisiert Fred zum Verteidiger eines quasi Nazistaates, was aus meiner Sicht absolut überzogen ist, und Fred lässt keinen Spalt breit nach bei der Frage, ob wir nicht doch in einem Unrechtsstaat leben, womit er unserem aktuellem System in der Tat eine Art Absolution erteilt, die es nicht verdient.

    Ich kann nicht sehen, wie man die Prohibitionisten bestrafen könnte. Ich wäre dazu mal auf Vorschläge von Ralf gespannt. Würde mich auch interessieren wer diese Strafen durchsetzen sollte. Weiterhin würde mich interessieren wie er diese Strafen politisch durchsetzen möchte. Ich sehe Chancen darauf in den nächsten hundert Jahren bei Null, und bis dahin wären alle Täter gestorben.

    Ich sehe eine realistische Chance darauf, dass man Drogenkonsumenten nach einer Legalisierung rehabilitieren könnte und wird. Wenn es legal ist als Erwachsener zu konsumieren, wieso sollten Vorstrafen dann nicht getilgt werden?

    Eine Entschuldigung des Staates gegenüber den ehemalig verfolgten wäre mehr als angemessen, und das könnte, so sich der Wind den endgültig gedreht hat und die Legalisierung kein Experiment sondern dauerhafte Realität ist, ich mir vorstellen.

    Mir wird diese Diskussion ab jetzt zu müßig, wie gesagt drehen wir uns im Kreis.

  30. Fred

    @ADHS Patient

    und Fred lässt keinen Spalt breit nach bei der Frage, ob wir nicht doch in einem Unrechtsstaat leben, womit er unserem aktuellem System in der Tat eine Art Absolution erteilt, die es nicht verdient.

    DAS siehst du völlig falsch. Das Gegenteil ist der Fall. Ich halte die Drogenpolitik für ungerecht, falsch und unwürdig für einen Rechtstaat. Weil sie diskreminiert und ausgrenzt. Und das muss dem Staat und der Gesellschaft ( die ja bekanntlich wenig dagegen unternimmt ) klar vor Augen gehalten wird. Es muss möglich sein, das z.b Ralf für den Eigengebrauch ein paar Pflanzen im Schrank stehen hat, ohne von der Staatsgewalt behelligt zu werden. Und er hat völlig recht wenn er sich beschwert.
    Also, alles gut im Rechtstaat… ganz sicher nicht. Aber alles in Frage zu stellen geht auch nicht. Absolution erteilen… auch nicht. Selbst wenn man den Rechtstaat als solchen anerkennt, und die Drogengesetzgebung unter dem damaligen Zeitgeist der 50er Jahre unter rechtstaatlichen Bedingungen zustande gekommen ist, muss man den nachfolgenden Regierungen vorwerfen, eben diese Politik nicht dem aktuellen Stand der Gesellschaft angepasst zu haben. Gerne kann man der aktuellen Regierung auch vorwerfen, das sie immer noch im Stil der 50er Jahre handelt. Wer das behauptet hat mich sofort an seiner Seite.
    Ich dachte aber auch, das das aus meinen Kommentaren klar hervorgeht.

  31. Fred

    Finde ich übrigens gut und bemerkenswert, das du dich in unseren Disput einbringst.

  32. Ralf

    Und ich sage es jetzt ein letztes Mal, mit Verbrechern die mir diese Gewalt antun wie dieses Bullenpack das getan hat , und vor allem immer noch tut, verhandle ich nicht über meine Menschenrechte, die sollen nur einfach zur Hölle fahren! Und jeder der mir dieses Recht absprechen will und ihnen auch nur die geringste Legitimation gibt, macht mit den Menschenrechtsverbrechern gemeinsame Sache, und schlägt mir damit persönlich und meiner von ihnen geschundenen und traumatisierten Familie in ihrem Namen in die Fresse, vielen Dank, auch im Namen meiner Familie, die geschlossen über das dämliche Rechtsstaatsgeschwätze hier den Kopf schüttelt !

  33. Ralf

    ADHSPatient
    Im Gegensatz zu @Fred habe ich alle seine Aussagen wiederholt und bin darauf eingegangen, habe mir die Arbeit gemacht jedes einzelne seiner Geschwätze einzeln mit Beweisen zu entkräften. Das hat von euch beiden keiner, nicht ein einziges Mal gemacht. Ich schreibe das doch hier nicht alles, und mach mir die Arbeit die Beweise aufzuführen, damit ihr einfach so darüber weggeht und so tut als ob ich es nie geschrieben hätte! Genau so hat diese dämliche Richterin auf em Verwaltungsgericht meine Arbeit behandelt um mir den Lappen trotzdem abnehmen zu können! Einfach nur schäbig und arm. Weil ihr nicht in der Lage oder Willens seid den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen, seid ihr einfach nur unfähig eine korrekte Diskussion zu führen, und alles muß sich bei einer solchen nichtbeachtung von Argumenten und Beweisen zu einem Chaos werden und zwangsläufig im Kreis drehen. Ich verschwende deswegen meine Zeit nicht weiter mit euch Ignoranten. Geht auf meine Zitate und Quellennachweise wie z.B. das Buch von Jack Heerer ein, oder es wird nix mehr mit uns!

  34. Ralf

    Die Beantwortung meiner Frage, wer die Verbrecher ist , der prohibitionistischen Gewaltmonopolist der mich mit dem Tod bedroht hat, oder ich der Cannabiskonsument, hat ja auch schon längst stattgefunden. Fred hat die klare Aussage getroffen, daß wir alle Verbrecher sind weil wir das BtmG dieses „Rechtsstaates“ brechen! Nun ihr verbrecherischen Kiffer, bedankt euch auch alle schön dafür bei ihm, daß ihr endlich wißt was ihr seid!

  35. Ralf

    Du siehst ADHSPatient ich gehe immer auf die Argumente meines Gegners ein, ich wiederhole sie sogar, damit es keinen Zweifel gibt, über welchen seiner Widersprüchlichkeiten ich hier rede, während er ein Buch das er nie gelesen hat pauschal als Verschwörungstheorie verunglimpft!

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