Mittwoch, 10. Februar 2016

Apotheker für ärztlich verordnetes Cannabis

 

 Bundesärztekammer will Änderungen in der Gesetzesinitiative

medical-hemp-news

 

Der im Januar vorgestellte Entwurf des ‚Gesetzes zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften‘ wird von der Bundesapothekerkammer begrüßt. „Es ist wichtig, dass Patienten Cannabis in kontrollierter pharmazeutischer Qualität aus der Apotheke bekommen können, wenn sie es aus medizinischen Gründen brauchen. Es ist konsequent, wenn die Krankenkassen diese Medikamente auch erstatten“, kommentierte Dr. Andreas Kiefer, der Präsident der Kammer.

 

Ärzte sollten allerdings beim Verschreiben von Cannabis-Blüten aus Gründen der Arzneimitteltherapiesicherheit darauf achten, die genaue Dosierung und Sorte anzugeben, da bei den verschiedenen Cannabis-Sorten große Unterschiede der Zusammensetzung bestehen, was die Wirkung beeinflusse. Derzeit arbeitet die Kommission des DAC/NRF (Deutscher Arzneimittel-Codex/Neues Rezeptur-Formularium) an der Erstellung einer Monographie für Cannabis. „Wir werden Qualitätsanforderungen definieren und auch Empfehlungen zu Darreichungsformen erarbeiten“, sagte Kiefer, der ebenfalls der Kommission vorsitzt.

 

Die Bundesärztekammer (BÄK) und die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) stehen dem Vorhaben der Bundesregierung ebenfalls positiv gegenüber. Jedoch fordern sie Änderungen des Referentenentwurfs. In einer Stellungnahme wird darauf hingewiesen, dass es genügend verwertbare wissenschaftliche Daten gebe, um eine Übernahme von standardisierten Cannabis-Medikamenten für bestimmte Krankheiten durch die Krankenkassen zu rechtfertigen. Allerdings sei nicht nachvollziehbar, warum für eine Behandlung die Chroniker-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses erfüllt werden müssen, bevor mit Cannabis behandelt werden kann. „In der Praxis würde dies bedeuten, dass ein erkrankter Patient zunächst ein Jahr lang mit anderen verfügbaren Arzneimitteln behandelt werden müsste, bevor ihm eine Therapie mit cannabinoid­haltigen Arzneimitteln erstattet wird“ lautet die entsprechende Passage der Stellungnahme.

 

Das Vorhaben, künftig auch Cannabis-Blüten von der Krankenkasse übernehmen zu lassen, wurde hingegen von der Ärzteschaft abgelehnt. In dem Fall sei keine exakte Dosierung möglich und es fehle an wissenschaftlichen Belegen. Außerdem sei das Rauchen eines Joints für Patienten nicht geeignet unter anderem wegen der schädlichen Wirkung des Tabakrauchens.

 

22 Antworten auf „Apotheker für ärztlich verordnetes Cannabis

  1. Jemand

    Diese oportunen Arschgeigen wollen doch nur den Trend nicht verpassen und sich über den Umweg der „Qualitätskontrolle“ einen Monpolstatus im Vertrieb sichern!
    Die haben offenbar auch langsam kappiert das da viel Kohle zu holen ist mehr steckt da nicht dahinter!
    Glaubt bloss nicht das es den Erfüllungsgehilfen der Pharmaindustrie (neben den Ärzten) um die Gesundheit von Menschen geht!

  2. Littleganja mit Ausnahmeerlaubnis

    Ich sag nur es geht langsam aber sicher los ich freue mich für euch, für mich sind 120 Gramm Weed pro Monat schon Legal und das seit Dezember 2015.

    Mir hilft es und ich bin den Menschen die das möglich gemacht haben sehr dankbar, ich habe auch eine wie ich finde sehr gute Apotheke, ich muss nicht in Vorkasse gehen und bezahle aktuell 15 Euro pro Gramm.

    Danke an die CDU die diese Möglichkeit geschaffen hat, die SPD & Grünen haben immer nur Scheiße gelabert und nie etwas in der Richtung unternommen. Wenn das Gesetz wirklich in Kraft tritt und ich bekomme mein Weed bezahlt, kann Frau Merkel mit meiner Stimme rechnen. Zuletzt habe ich Grüne und Piraten gewählt 😉

  3. Zusammen sind wir stark! Weedstorm³ steht nun an! Vernetzen wir uns – helfen wir uns gegenseitig. Beschützen wir unsere Kinder … NICHT unbedingt mit Waffen …

    Wie ist die Pharma-INDUSTRIE strukturiert?

    Chemie-Forschung-Produktion-Werbung-Vertrieb?

    … „direkt ins Gehirn diese Substanz injizierten,“ … Umprogrammierbare Ameisen? Was tut uns BIG-BIOTECH-PHARMA an? … Schützt unser natürliches Immunsystem! … Was bewirkt z.B. Glyphosat alleine (oder in Kombination mit anderen Schadstoffen) in den Gehirnen unserer lieben Kinder? … und wie wirkt es langfristig im Erbgut unserer Kinder und Enkel? … Wie können wir sie davor beschützen? Fragen über Fragen …

    http://www.diehanfinitiative.de -> Nobelpreis please

    „Beihilfe zum Genozid“ ist ein weiterer Anklagepunkt …

    … und noch eine Frage Frau Mortler: wird Krebs als Krankheit explodieren? Was passiert in den Gehirnen unserer Kinder?

    BITTE ENDLICH UM EINE ANTWORT!

  4. Jemand

    @Littleganja mit Ausnahmegenehmigung

    Ich hoffe doch sehr das mit „CDU wählen“ war ein Witz! Kein vernünftiger Mensch kann ernsthaft dieses Dreckspack wählen! Klauen sich die Alleinstellungsmerkmale jeder Partei (vorallem der Linken) und führt sie ad absurdum (Mindestlohn zB)

  5. Edi

    „Das Vorhaben, künftig auch Cannabis-Blüten von der Krankenkasse übernehmen zu lassen, wurde hingegen von der Ärzteschaft abgelehnt“,
    war irgendwie klar, „Zuwendungs-Verluste“ durch die Pharmaindustrie.
    „Außerdem sei das Rauchen eines Joints für Patienten nicht geeignet unter anderem wegen der schädlichen Wirkung des Tabakrauchens“.
    Hoppala, da haben welche seit ihren Selbstversuchen (Joint rauchen) während Studentenzeit nicht dazu gelernt! „Tabak rauchen kann Krebs auslösen“, steht zumindest bei mir auf der Zigarettenschachtel.
    Die Uhr hat sich weitergedreht, bitte die Ärztschaft um Weiterbildung, gehört zu einer richtigen Beratung, dem Patienten die richtige Einnahme von Medizin zu erklären!
    Ha, ein Tipp.
    Ihr habt doch IGEL, kann man eine richtige Beratung über IGEL-Obulus machen? Liebe Ärzteschaft, vielleicht kompensiert das ja ein wenig Ihre „-Verluste“?!

  6. hardo

    die politiker der cdu sind nicht christlich ,lassen patienten leiden indem sie die natürliche medizin verbieten,egal ob als medizin oder als chillige entspannung die haben doch echt mal den arsch offen, menschen so mies zu diskriminiern und kriminalisiern wegen einer alten kultur und heil pflanze die sehr wertvoll ist,und nicht giftig ist so wie alkohol und tabletten. eine riesen sauerei das sowas noch regiert, sperrt die politiker alle weg damit wir in freiheit und frieden unser leben geniessen können ohne bullen und knäste,wem tut ein kiffer weh ?????????

  7. reefermadness

    Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft unter dem Vorsitz von Herrn Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, Berlin, setzt sich aus bis zu 40 ordentlichen und ca. 140 außerordentlichen Mitgliedern aus allen Gebieten der Medizin, Pharmazie, Pharmakoökonomie, Biometrie und des Medizinrechts zusammen und stellt damit ein einzigartiges Beratungsgremium dar. Alle Mitglieder der Kommission arbeiten ehrenamtlich.

    Ordentliche Mitglieder
    Die ordentlichen Mitglieder der AkdÄ werden für drei Jahre vom Vorstand der Bundesärztekammer berufen und vom Vorsitzenden zu der jährlich stattfindenden Gesamtsitzung der AkdÄ eingeladen. Alle drei Jahre wählen sie einen fünfköpfigen Vorstand aus ihren Reihen.
    Außerordentliche Mitglieder
    Die außerordentlichen Mitglieder werden durch den Vorstand der AkdÄ ernannt. Ebenso wie die ordentlichen Mitglieder sind sie vielfältig beratend für die AkdÄ tätig.
    Vorstand
    Der Vorstand der AkdÄ umfasst sieben Mitglieder. Fünf Mitglieder des Vorstandes werden aus der Mitte der ordentlichen Mitglieder der AkdÄ durch die ordentlichen Mitglieder gewählt. Je ein Mitglied des Vorstandes wird vom Vorstand der Bundesärztekammer und vom Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unmittelbar benannt.
    Das Vorhaben, künftig auch Cannabis-Blüten von der Krankenkasse übernehmen zu lassen, wurde hingegen von der Ärzteschaft abgelehnt. In dem Fall sei keine exakte Dosierung möglich und es fehle an wissenschaftlichen Belegen. Außerdem sei das Rauchen eines Joints für Patienten nicht geeignet unter anderem wegen der schädlichen Wirkung des Tabakrauchens.

    Applaus na da gratuliere ich den Weisen Damen und Herren ,und spendiere
    180 Kubanische Zigarren(die guten mit der Bauchbinde)!
    Auf eurem nächsten Kongress und Geschäftsbeschluss-Sitzung dürft ihr die auch anstecken und in euere verlo…. .. Gesichter stecken!
    Die Damen bekommen noch ein Glas Champagner dazu.
    (es gibt doch nichts erotischeres oder was mehr sexappeal hat wie eine erfolgreiche Arzt und Geschäftsfau mit einem Glas Champus und so einer Riesenzigarre im Gesicht)
    mfg

  8. Trump, AfD, Seehofer: Wir schlittern in die Schreispirale Eine Kolumne von Sascha Lobo Durch kalkulierte "Provokationen" von Politikern wie Donald Trump wird die politische Öffentlichkeit zu einem immer schriller kreischenden Stammtisch. Die Mechanisme

    Sorry @Gasterl das wollte ich nicht, dass Du etwas übersiehst. Tut mir leid. Ich wünsche Dir gute Konzentration. Schade, dass es hier keinen „Ausblenden“-Button gibt, sonst könntest Du meine Beiträge einfach ausblenden und hättest nicht so einen Stress, wegen mir! Könnt ihr da nix machen, liebes Hajo?

    Zur Zeit habe ich leider die „TRUMP“itis … ich kann aber Besserung nicht geloben :-/

    Ich muss dem Sascha mal wieder recht geben!

    [… Die Welt wandelt sich mit dem Web, und wir erfahren gerade erst, welche Energien die digitale Öffentlichkeit im Alltag der Demokratie entwickeln kann. Und ob außer Trump, AfD und dem seinem Politgespür hinterherirrlichternden Seehofer diese neuen, politischen Kommunikationsformen auch durch Kräfte aktiviert werden können, die andere Maßstäbe haben als nur den 2016 digital gewordenen Stammtisch. Menschlichkeit zum Beispiel, um mal etwas Absurdes zu nennen.

    tl;dr

    Der politische Trumpelpfad des netzbefeuerten Pöbel-Populismus wird auch in Deutschland beschritten werden. …]

    In diesem Sinne 😉 schönen 420 🙂

  9. danydanone

    Der über mir ist scharf wie’ne AK47, der steht ab nun unter meinem persönlichen Schutz!

  10. Ulfus Maximus

    Patienten sollten ja auch nicht unbedingt Joints rauchen, sondern eher folgende Applikationsformen nutzen:
    1.) Vaporisieren – hier wird kein schädlicher Rauch erzeugt, sondern nur die wirklichen Inhaltsstoffe herauslöst.
    2.) Essen: auch hier wird ganz klar kein Rauch erzeugt und die Inhaltsstoffe gehen direkt ins Blut.
    3.) Öl-Extraktion: gleicher Part wie Nummer 2, bloß das hier die hoch konzentrierte Medizin vorliegt, welche entweder direkt eingenommen werden kann(Kapseln bzw. Tropfen unter die Zunge) oder auch auf die Haut appliziert werden kann.

    Auf diese Formen sollte die ach so tolle Ärzteschaft mal lieber schauen, bevor Sie so einen Schwachsinn von sich geben!

  11. reefermadness

    @ danone prima Recherche…..
    nun gilt es den Streckmittelmelder der Ärtzekammer auf sozial Media zu verteilen damit Global Governance informiert ist!!
    Sobald die ersten Chargen der Pharmalobbisten den Markt überschwemmen
    mit homöopathieschen Tinkturen / Dosen, sobald hier die ersten Afganischen-Türkischen-Haschischtabletten geliefert werden…..ist sofort der Roten ChargenrückrufsButton zu drücken und das Formular auszufüllen!!
    http://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/UAW-Meldung/index.html
    Diese illuminierten Blitzbirnen die sich Ärtze schimpfen wollen einem DEUTSCHEN BUNDESBÜRGER, das inhalieren verbieten,wohlmöglich noch fürs Atmen ein Rezept ausstellen,wogegen dann die der Abrechnungs-Kassen kämpfen?
    es Wird immer ABTRUSER hier!!
    mfg

  12. reefermadness

    @emmie…etc……
    img freischalten für die kommentarfunktion, damit man auch karikaturen reinsetzen kann! natürlich im Rahmen der freiheitlichen demokratischen Grundordnung und der repräsentativen parlamentarischen direktdemokratie!!
    ihr habt ja die zensurfunktion falls einige Kiddies mal über die strenge schlagen!
    @danone—- hier ihr gegensätzlicher softdrink zu ihrem Link!
    https://www.youtube.com/watch?v=NwOcVbGn7Qs
    in dem sinne ERSTIMME STRÖBELE!!
    http://www.taz.de/picture/342761/948/stroebele_seyfried.jpg

    ps @ärtzeshaft…. aus was besteht marx wolke?
    mfg

  13. LUDWIGSBURG taz | Die Zentrale Stelle zur Ermittlung von nationalsozialistischen Verbrechen in Ludwigsburg steht vor einer Neuausrichtung. Leiter Jens Rommel sagte der taz, man wolle die bisherigen Ermittlungsansätze neu bewerten und einen rechtlichen Pl

    Da kommt mir ein Gedanke … nach noch lebenden „Teilnehmern“ aus der sog. „IG-Farben-Familie“, haben wir nicht gesucht/recherchiert … das könnte der größte Skandal in der Nachkriegsgeschichte der deutscher Pharmazie/Ärzteschaft werden … Mit solchen „Dimensionen“ hatten wir anfangs wahrlich nicht gerechnet! :-/ Es wurde (und wird immer noch) sehr viel verschleiert. Von verschiedenen Interessengruppen. … Recherchen aufgenommen …

  14. Hero Lucky King Unchanged

    Lasst Angela in Ruhe. Sie kämpft für unsere Freiheit und wer es nicht kapiert kann doch nach Bayern ziehen. Da gibt es passende Zugkatastrophen um nicht nach Passau zu müssen und Alkohol ist definitiv a) harmloser und b) tödlicher als Cannabis. Die Welt von Vollhorst und seinen ganz feinen Säuferfreunden. Verstehen nur die, die dazu gehören zu dieser asozialen Welt. Ganz Europa ist eine gemobbte Wahnvorstellung. Schaltet endlich das Hirn ein (und legalisiert Cannabis sofort).

  15. Ralf

    „Außerdem sei das Rauchen eines Joints für Patienten nicht geeignet unter anderem wegen der schädlichen Wirkung des Tabakrauchens“.

    Das ist ja mal wieder die Höhe an Verlogenheit, weil der Tabak schädlich ist, müssen wir Cannabis verbieten. Ich rühre Tabak nicht an und konsumiere seit 30 Jahren Cannabis nur pur. Meine Lunge befindet sich laut Aussage meines Arztes im Stadium eines Babys. Wie durchlöchert und von Gehirnmaden zerfressen müssen solche Hohlköpfe die eine gefährliche, jährlich über 100 000 Menschen tötende, Todesdroge dafür verwenden, eine andere harmlose zu verbieten, schon sein ?

  16. H.Miesen

    Hallo bin neu hier und versuche Hilfe zu bekommen. Zu meiner Leidensgeschichte . Bin 54 jahre und habe seit 2002 ein Ärztemaraton hinter mir. Habe dauerhaft Schmerzen habe über 10 Jahre Tilidin im gross Packung verschrieben bekommen.Bei jedem Arzt eine andere Diaknose.Schmerztherapie keine besserung. Vor einem Jahr einen Anfall bekommen Verdacht auf Epilepsie. Es kam herraus das es keine ist . Im Krankenhaus Tilidin entzug dafür Antiepiletika und Antidepressiva und Tramadol immernoch dauerschmerzen am ganzen Körper. Wurde dann zu einen Rheumatologen überwiesen.Verdacht auf Fibromyalgie . Dann zu einen Arzt der diese Krankheit kennt dieser bestätigte die Diagnose. Ich habe dann im internet Fibromyalie info gesucht und gelesen das Cannabis helfen könnte habe vor 2 Monaten mal getestet und vor dem zubettgehn eine Zigarette mit Cannabis geraucht bin nach 10 min. eingeschlafen und 8 Stunden durch .Am nächsten morgen war ich ausgeruht und die Schmerzen waren nicht mehr ganz so hart.Normal hatte ich im schnitt nur ca. 3 stunden Schlaf und fühle mich am tag wie gerädert. Das mit dem Cannabis hatte ich eine Woche gemacht ES HAT GEHOLFEN !!Nun wollte ich es mir Verschreiben lassen die Krankenkasse sagt das meine Krankheit in der Liste steht und es bewilligt werden kann wenn ich einen Arzt finde der mir das Rezept ausstellt . Finde keinen Arzt in Rheinland-Pfalz . Meine weigern sich alle und stellen mich als drogen süchtige hin . Wer kann mir helfen.

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