Montag, 18. Januar 2016

Marihuana als Mohrrüben getarnt

 

Drogenhunde enttarnen das falsche Gemüse

 

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Grafik: Schmiddie

 

An der Grenze zwischen Mexiko und dem US-Bundesstaat Texas haben die Grenzbeamten letzte Woche einen ungewöhnlichen Fund gemacht. Schmuggler hatte Marihuana unter eine Ladung Karotten gemischt und dann versucht diese in zwei Pick-up Trucks über die Grenze zu befördern. Um ihre Ware zu tarnen, hatten die Verdächtigen das Cannabis erst möhrenförmig gepresst und anschließend mit orangem Klebeband umwickelt. Danach wurden die Drogenrüben mit dem echten Gemüse vermischt.

 

Die illegale Ware war für das Auge zwar schwer zu erkennen, die Spürhunde der Zollbeamten konnten so jedoch nicht hinters Licht geführt werden. Nach der Durchsuchung wurden 2817 Drogenkarotten sichergestellt, mit einem Gesamtgewicht von rund 1130 Kilo. „Abermals haben Drogenschmuggler-Organisationen ihre Kreativität bewiesen, um große Mengen an Betäubungsmitteln über die Grenze zwischen den USA und Mexiko zu bringen“, kommentierte Efrain Solis jr. von der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde den Fund. Wäre das Cannabis auf der Straße verkauft worden, hätte dies den Händlern rund 500.000 Dollar einbringen können.

 

Laut einem Bericht der New York Daily News sei dies keinesfalls das erste Mal, dass illegale Drogenhändler versucht hatten ihre Ware als Gemüse zu tarnen. Bereits im Dezember wurden an dem selben Grenzübergang Drogenschmuggler gestoppt, die Drogen im Wert von 1,7 Mio. Dollar als Gurken und Mohrrüben getarnt transportierten. Zwei Wochen später wurde Marihuana im Wert von rund 480.000 Dollar zwischen Tomaten entdeckt.

 

 

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