Sonntag, 17. Januar 2016

In den Bergen ist der Sommer kurz

 

 

Wenig Zeit für reife Damen

 

Autor: KIMO

 

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Als ich das erste Mal vor drei Jahren bei Enrico war, hatte der italienische Hanf-Bergbauer ein paar „Ice“ und ein paar „White Widdow“ hinter dem Haus stehen, die ob der Bergsonne und des milden Klimas auf der Alpensüdseite zu wahren Leckerchen heran gereift waren (Hanf Journal 04/2013: „De Cannabis nil nisi bene“). Mein nächster, beschwerlicher Trip in die Berge auf über 1000 Meter über NN sollte im Herbst 2015 folgen. Am Telefon bespricht man ja solch heikle Themen nicht, aber ich hatte still und heimlich gehofft, auch dieses Mal wieder einen Growreport von Enricos Hanfdamen als kleine Beigabe meiner italienischen Reise mitzubringen – und wurde belohnt.

 

Mein Gastgeber war gerade mitten in der Ernte seiner „Ultimate“-Ladys, die, wie all die Jahre zuvor, versteckt vor neugierigen Blicken, in einer sonnigen Ecke hinter dem Haus stehen. Da in Italien Essen auch Potheads noch viel wichtiger als Kiffen ist, muss ich erst Unmengen Ziegenkäse, Brot, Olivenöl und andere Leckereien verschlingen, bevor Enrico eine schöne „Ice“-Tüte baut. Den Geschmack kenne ich noch ganz genau, es schmeckt genau so „lila“, wie es aussieht: erdig, stark, süßlich-würzig und mit einem klaren High. Ich möchte von meinem Gastgeber wissen, ob er 2015 dieselben Strains wie vor drei Jahren angebaut hat?

 

 

„Nein, wir rauchen die Reste vom letzten Jahr. Nach insgesamt drei „White Widdow“ und „Ice“-Jahren brauchte ich mal einen Sortenwechsel. Ich war Anfang des Jahres sowieso in Spanien und habe meinen Aufenthalt gleich genutzt, um mir ein paar Samen zu kaufen. Ich entschied mich für “The Ultimate“ von Dutch Passion, weil das für unsere Bergregionen ziemlich gut funktionieren soll. In Spanien ist es ein wenig schwierig, Saatgut für unsere speziellen Anforderungen zu bekommen. Viele Sorten werden aufgrund der Höhenlage bei uns gar nicht reif, weil ich die vorgezogenen Samen erst im Mai raus stellen kann und manchmal im September schon der erste Nachtfrost da ist. Automatic-Sorten will ich nicht anbauen, weil ich da die doppelte Anzahl bräuchte, um den gleichen Ertrag zu erzielen. Meine fünf Pflanzen sollen das ganze Jahr über reichen, da ist der Ertrag schon wichtig, auch wenn ich immer noch nicht wissen will, wie viel es insgesamt ist. Hauptsache es reicht 12 Monate. Als du das letzte Mal hier warst, waren es auch ein paar mehr Pflanzen, weil ich noch mit meiner Freundin zusammen gewohnt habe. Die studiert mittlerweile in Mailand und baut in ihrer kleinen Box unter 250 Watt an.

Früher war das mit dem Saatgut einfacher, da konnte ich einfach kurz rüber in die Schweiz laufen und hatte viel mehr Sorten zur Auswahl. Schweizer Firmen wie Swiss Seeds hatten sich ja schon früh auf Bergbauern wie mich spezialisiert. Aber seit die Schweiz Samen verboten hat und sogar die Post von Leuten, die Samen im Netz bestellt haben, kontrolliert, um ihnen anschließend auf die Bude auf den Kopf zu stellen, fällt diese Option für mich flach.“

 

Nutzt du nur reguläre Samen oder auch feminisierte?

 

„Am liebsten beides, aber in Spanien gab es leider nur feminisierte. Wenn schon feminisiert, dann aber nur von Samenbanken mit Ruf wie Sensi Seeds, Dutch Passion oder Dinafem. Ich habe bei billigen feminisierten Samen schon Zwitter und sogar mal einen Mann dabei gehabt. Das war allerdings zu Anfangszeiten der verweiblichten Samen, seit ein paar Jahren scheinen die stabiler zu sein. Wenn ich die Wahl habe, bevorzuge ich reguläre Sorten, die sind „näher“ an der Natur. Selbst wenn ich dann im Sommer die Männchen raus reißen muss, um Sensimillia, also Weed ohne Samen, zu bekommen.“

 

 

Kurze Sommer- lange Vorwachszeiten

 

 

Gibt es in Italien keine Stecklinge? Das wäre doch gerade zum Vorwachsen besser, wenn der Sommer ohnehin so kurz ist?

 

„Die Leute aus meinem Freundeskreis nehmen alle Samen, die sind ja in Italien erlaubt. Meine Freundin hat in Mailand letztes Jahr mal ein paar Stecklinge geschenkt bekommen, aber das war eher auf privater Ebene. Stecklinge kaufen kann man hier auch illegal eigentlich gar nicht. Wer welche braucht, muss sich selbst eine Mutterkammer bauen.“

 

Musst du auch gießen oder reicht der Regen?

 

„Die 25-Liter Töpfe stehen in Plastikwannen mit Hähnen, aus denen das überflüssige Wasser einfach abläuft. Regnet es viel, mache ich den Hahn auf, ist es eher trocken, bleibt er zu. Hier in den Bergen haben wir eigentlich selten Probleme mit zu wenig Regen, eher im Gegenteil. Trotzdem inspiziere ich jede der fünf Damen spätestens alle zwei Tage auf Schädlinge und Schimmel. Besonders in feuchten Jahren ist die Braunfäule hier oben sehr gefährlich und hat schon so manchen Topbud vernichtet. Als Medium nehme ich immer schon Erde, auf der bei den Ladys eine Schicht Perlite liegt, damit das Wasser langsamer aus dem Topf verdunstet. Das größte Problem hier sind neben dem oft feuchten Herbst die Schädlinge, wir haben hier vom Dickmaulrüssler über die weiße Fliege bis hin zu Thrips, Spinnmilbe & Co alles, was auf Hanf steht. Deshalb sprühe ich bis zur Blütebildung monatelang Neem-Öl und eine selbst angesetzte Spritzbrühe aus Brennnesseln. Ich sammle sogar Marienkäfer, die ich auf den Pflanzen und in deren Nähe aussetze. Auch mein Kräuterbeet, das mit dem Hanf zusammen steht, soll für eine möglichst Fraßfeind-freie Umgebung sorgen. Ich habe zwar immer ein paar Viecher an den Pflanzen, aber bisher nie so, dass meine Buds Schaden genommen hätten.“

 

 

Im Garten steht noch eine Pflanze, den Rest hat Erico schon geerntet. Richtig trocken ist die neue Ernte leider noch nicht, doch die zwei verschiedenen Phänotypen der „Ultimate“, deren Buds schlussendlich in Enricos Schraubgläsern gelandet sind, sehen sehr verführerisch aus und verströmen bereits ein sehr narkotisches Aroma.

 

„Leider habe ich dieses Jahr nur drei der fünf Pflanzen ernten können. Ein Samen ist nicht gekeimt und einer der Sämlinge hatte ein ziemlich verkrüppeltes Wuchsbild. Ich hatte aber genug Zeit zum Vorwachsen, weil ich die Samen bereits im Februar mit Neonlicht am Fensterbrett zum Keimen gebracht habe. Deshalb habe ich mich im Mai entschieden, lieber drei richtig gesunde Damen in meine Outdoor-Ecke zu stellen, als die ohnehin hässliche, kleine fette Madame noch Monate mit durch zu füttern. Meine Hasen haben sich über die großen Blätter gefreut.“

 

Du hast die unteren Triebe ziemlich radikal entfernt?

 

„Ich schneide bis zur dritten Blütewoche im August alles ab, was weniger als 40 Zentimeter vom Boden entfernt ist. Das macht es Schädlingen schwerer, ich bekomme fettere Tops, spare Zeit und Arbeit beim Ernten und habe sogar ein wenig mehr Ertrag. Aber sag‘ den Leser/innen bitte, sie mögen das nicht mit dem Beschneiden des Topbuds verwechseln. Das macht man auch Outoor eigentlich nur, wenn man zu wenig Pflanzen für den vorgesehenen Platz hat. Wenn überhaupt, dann bitte in der vegetativen Phase, nicht während der Blüte.“

 

 

Erde und Dünger sind hausgemacht

 

 

Düngst Du die Damen irgendwie?

 

„Ja, mit dem, was meine anderen Pflanzen im Garten auch bekommen. Im Frühjahr, wenn die Erde nur so vor Nährstoffen strotzt gebe ich meine selbst produzierte, organische Bewurzelungshilfe, die ich aus heimischen Bergweiden herstelle und mit der ich seit Jahren nicht nur bei Cannabis sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Die funktioniert so gut, dass ich sie sogar wie dieses Clonex-Zeug zum Schneiden von Obst-und Gemüseablegern nutzen kann, ohne Chemie zu verwenden.“

 

Wenn die so cool ist, erzähl unseren Leser/innen doch mal kurz, wie Du dein Wundermittelchen zusammen rührst!

 

„Ich nehme die Äste eines mindestens einjährigen Weidenstrauches und schneide ihn in 1 Zoll breite Stücke, nachdem ich das Laub abgestreift habe. Man kann auch längere Stücke benutzen, aber ich glaube, dass kleinere Stücke die Oberfläche und somit die abgegebene Wirkstoffmenge erhöhen. Dann übergieße ich die Weidenabschnitte mit reichlich kochendem Wasser. Ich nehme von Anfang an schon heißes Wasser, weil ich denke, dass somit nicht nur das Wasser keimfrei ist, sondern auch die Wirkstoffe besser aus dem relativ harten Ästen heraus gelöst werden. Für ein Kilo Weidenzweige nehme ich dreieinhalb Liter kochendes Wasser. Meine Oma hat früher einen Kaltwasserauszug gemacht, und ich habe in der Gartenfachliteratur gelesen, dass man die Äste auch ein paar Minuten abkochen kann. Was jetzt die beste Herstellungsart des Weidenwassers ist, muss jede/r für sich ausprobieren. Alte Heilkräuterbücher empfehlen grundsätzlich bei holzigen, wenig quellbaren Pflanzenteilen einen halbstündigen Ansatz mit kaltem Wasser, der anschließend 10 bis 15 Minuten bei geschlossenem Deckel gekocht werden soll. Danach kann der Sud abgegossen und ausgepresst werden. Da diese Zubereitung jedoch meist bei Heilkräutern und Tees für den Verzehr angewendet wird, kann es durchaus sein, dass mein kochendes Wasser zu Wirkstoffverlusten oder gar Zerstörung wichtiger Inhaltsstoffe führt. Es funktioniert aber trotzdem, mein Basilikum wurzelt nach drei Tagen. Ich denke, wenn ich Gras aus Stecklingen ziehen würde, würde ich den Weidenextrakt jedem Chemo-Gel oder Pulver vorziehen.

Den Sud lasse ich dann auskühlen und einen Tag lang stehen, bevor er durch ein Sieb abgegossen wird. Was ich nicht gleich verbrauche, wird in Eiswürfelformen eingefroren und hält sich so im Tiefkühlfach bis zum kommenden Jahr. Noch wissen nicht mal Botaniker, welcher Wirkstoff der Weide die Wurzel so sprießen lässt. Wahrscheinlich handelt es sich, ähnlich wie bei den künstlichen Bewurzelungshilfen, um natürliche Pflanzenhormone. Weidengewächse sind ein Symbol für Anpassungsfähigkeit, Wuchsfreudigkeit und Widerstandskraft. Einen Weidenast muss man nur in feuchte Erde stecken, damit er innerhalb weniger Tage wurzelt. Eine Weidenhütte in Form eines Iglus, wird innerhalb kürzester Zeit nicht nur Wurzeln, sondern sogar Blätter bekommen. Entfernt man es vor dem Winter nicht, hat man im Folgejahr Probleme, den Weiden-Iglu mit der Gartenschere in Form zu halten.“

 

Beim Thema Garten blühst Du da richtig auf. Nutzt Du denn auch andere Zusätze, damit dein Gras aufblüht?

 

„So gut wie gar nichts. Ich kompostiere ja eine Menge Pflanzenabfälle und bereite seit vorletztem Jahr jedes Frühjahr so viel Erde selber auf, wie mein Komposter über ein Jahr hergibt. Zuallererst bekommen natürlich meine Hanfdamen diese extrem nährstoffhaltige Bio-Erde, danach die Tomaten und meine anderen Nutzpflanzen. Ich nutze den „Abfall“, denn dort ist ein Großteil der verbrauchten Energie, also der Nährstoffe, gespeichert. Sind alte Erde und die Pflanzenabfälle ordentlich kompostiert und ein wenig aufgepeppt, sind sie genauso gut wie hochwertige Erde aus dem Baumarkt oder dem Growshop. Doch der Aufwand ist nur etwas für Leute, die sowieso einen großen Garten haben.

Um ein Einschleppen von Keimen, Bakterien, Viren oder gar Schädlingen zu vermeiden, muss das Material während des Kompostierungs-Prozesses bis in den Kern hinein auf über 60 Grad erwärmt worden sein. Um solche oder höhere Temperaturen im Kompostinneren sicher zu stellen, werfe ich im Sommer regelmäßig ein wenig frischen Grasschnitt in den Kompost. Aufgrund der langen Lagerzeit und der hohen Erwärmung des Kompostes kann ich im folgenden Frühjahr ziemlich sicher sein, ein keim- und schädlingsfreies Bio-Medium zu haben. Ich mische dann noch zehn Prozent Regenwurmhumus, ein paar Löffel Horn- und Blutmehl und ein wenig Perlite unter – fertig ist die hausgemachte Bio-Erde. So muss ich bis zu Blütebeginn nicht düngen. Im August gebe ich dann ein wenig Hopfenextrakt als Blütestimulator. Sobald ich erste Blütenansätze entdecke, verabreiche ich einmal die Woche Bio-Fledermausdünger. Guano und Hopfenextrakt sind die einzigen beiden Produkte, die aus dem Fachhandel, also nicht aus heimischer Produktion stammen. Selbst das Horn- und Blutmehl sowie den Regenwurmhumus kaufe ich im Nachbardorf. Mein Wasser kommt vom Himmel und ist schön weich. Solche Dinge wie das Messen von pH- oder Ec-Wert überlasse ich lieber den Kunstlicht-Gärtnern.“

 

Zweimal grün, einmal purple

 

Haben die drei „Ultimate“ unterschiedliche Phänotypen ausgebildet?

 

„Ja klar. Zu Blüteanfang waren sie fast schon einen Meter hoch und haben in der Blüte noch einmal das Doppelte an Höhe zugelegt. Der Strain hat 50 Prozent Sativa- und 50 Prozent Indica-Anteil und ich habe bei mir zwei Indica-lastige und einen Sativa-lastigen Phäno ausgebildet. Der Sativa lastige hatte viele kleine Verzweigungen und etwas kleinere Buds. Der steht auch noch draußen und braucht eine Woche länger als die anderen beiden. Seit drei Wochen werden die Blüten richtig lila. Die anderen beiden hatten eher einen Tannenbaum artigen Wuchs, aber trotzdem viele starke Seitentriebe und waren schon Ende Oktober reif. Die Buds sind dicker als die ihrer dunkleren Schwester, dafür nicht ganz so kompakt. Insgesamt war der Indica-Phänotyp ertragreicher, aber ich glaube die Purple“-Variante wird mir persönlich besser munden, auch wenn der Harzbesatz nicht ganz so stark wie bei der Indica-“Ultimate“ ist.“

 

Bei meinem letzten Besuch hattest Du überlegt, mal eine Automatic-Sorte zu growen. Du meintest damals, das sei ideal für den kurzen Sommer hier?

 

„Ja, aber das Problem war eben, dass ich in der Schweiz, wo ich ständig hinkomme, seit deinem letzten Besuch keine Samen mehr kaufen konnte. In Spanien gibt es wiederum viele Automatic-Sorten, aber ich war dieses Jahr ja nur drei Tage da und konnte nicht allzu viele Shops abklappern. Die „Ultimate“ hätte ich gerne auch noch als Automatic getestet, aber die war nicht vorrätig. Ich denke auch, dass selbst eine gute Automatic innerhalb von zehn Wochen nicht so viel Blüten produzieren kann wie eine gut vorgewachsene Dame aus einem normalen oder regulären Samen innerhalb von sechs Monaten produziert. Weil ich im Laufe des Jahres wirklich jedes Gramm brauche, um am Ende nicht noch was kaufen gehen zu müssen, habe ich bei Automatics ein wenig Angst, zu wenig Ertrag zu haben. Woanders kann man das mit zwei Automatic-Ernten im Jahr ausgleichen, aber hier oben haben wir nur dreieinhalb frostfreie Monate. Nichtsdestotrotz werde ich versuchen, bei meinem nächsten Einkauf auch mal eine Automatic-Sorte zu besorgen. Eigentlich haben wir hier ja auch Shops, aber er nächste ist Stunden entfernt. Im Internet möchte ich aus Sicherheitsgründen nicht bestellen.“

 

Apropos Sicherheit. Wie sieht es denn hier mit Nachbarn und Polizei aus? Schließlich wohnst Du ja nicht außerhalb, sondern mitten in einem kleinen Ort?

 

„Von der Straße aus ist der Platz nicht zu sehen, außerdem ist ja noch das alte Mäuerchen davor. Ich bin nicht der einzige unter 40, der hier im Ort ein paar Pflänzchen im Garten hat – und die Polizei sucht, wenn sie mal am nördlichen Arsch Italiens blicken lässt, sicher nicht nach Graspflanzen. Für die, die nicht kiffen, sind Drogen im Dorf mit Ausnahme von Wein und Schnaps gar nicht präsent- „Wir nehmen so was hier nicht“. Diese Einstellung hat nicht nur schlechte Seiten. Aber dafür ist mir letztes Jahr schon wieder eine Pflanze geklaut worden, als ich im August bei meiner Freundin war. Dieses Jahr habe ich mir zwei Gänse zugelegt, die meine Ladys super bewacht haben, wenn ich unterwegs war. Hätten sie das nicht getan, gäbe es Weihnachten Gras-Gans. So behalte ich sie. Vorerst.“

 

Zu früh gefreut

 

 

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„Leider komme ich 2015, anders als 2012, nicht in den Genuss der fertigen Ernte, obwohl ein paar Buds schon trocken genug zum Verknistern wären. Aber echte Cannaseure haben Geduld und begnügen sich mit den Resten vom Vorjahr, bis die Pflichten als Growreporter wieder in den kalten Norden rufen. Deshalb bitte ich Enrico, mir in ein paar Wochen noch einen kurzen Erlebnisbericht der Erstverkostung seiner beiden „Ultimate“-Phänos zukommen zu lassen. Kurz vor Weihnachten erhalte ich hightere Grüße aus den Alpen:

 

„Der Ultimate-Indica Phäno:

Super Lecker. Sehr viel Harz, extrem blumiges Aroma, das selbst beim Rauchen noch durch schmeckt. Die Wirkung ist starkes High, macht aber nicht träge oder müde. Lässt die Gedanken kreisen und ist nichts für Anfänger.

 

Der Ultimate-Sativa Phäno:

Mehr Ertrag, dafür ein bisschen weniger Harz. Der Geschmack hatte etwas „cheesiges“ und ist, wie man es von dunklen Outdoor-Sorten kennt, aromatisch-erdig und sehr süß. Eher ein Gras für den späten Abend, das schnell rote Augen macht.

 

Die Menge: Unbekannt. Circa 10 Schraubgläser à 1 Liter.“

 

 

 

 

Der Anbau von Hanf oder auch nur die Aufforderung zum Anbau sind eine Straftat, weshalb wir Euch dringend warnen müssen, es dem Enrico gleich zu tun. Bei uns gilt: Nur anschauen, nicht nachmachen.

 

 

2 Antworten auf „In den Bergen ist der Sommer kurz

  1. Selten

    Wenn ihr ein seriöses Blatt, bzw. Internetjournal sein wollt, dann solltet ihr dringend auf eure Rechtschreibung achten. In Zeiten der Legalisierungsbewegungen ist das besonders wichtig!

  2. Was Name?

    Die auf dem ersten Bild sehen stark ernterweif aus, die welken schon und da wächst wohl nichts mehr.

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