Donnerstag, 10. Dezember 2015

Gesellschaft für Psychiatrie bewertet Cannabiskonsum

Die DGPPN veröffentlicht Positionspapier

Die Drogenschule
Die Drogenschule

Um den derzeit viel diskutierten Cannabiskonsum aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht zu bewerten, hat die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie Psychosomatik und Nervenheitkunde (DGPPN) die wichtigsten Erkenntnisse, Empfehlungen und Forderungen zum Thema zusammen getragen. Dabei sei es nicht Aufgabe der DGPPN, „den strafrechtlichen Umgang mit Cannabis zu bewerten. Vielmehr liege die Aufgabe „in der Bewertung eines möglichen medizinischen Nutzens von Cannabinoiden bzw. möglichen gesundheitlichen Schadens des Cannabiskonsums und der Folgen für das medizinische Versorgungssystem“ heißt es in dem Papier. Tortzdem spricht sich die DGPPN dafür aus, dass die „strafrechtlichen Möglichkeiten zur Entkriminalisierung des Gebrauchs“ verbessert werden sollten.

 

Laut der Gesellschaft entwickele jeder zehnte Cannabiskonsument eine behandlungsbedürftige Abhängigkeitserkrankung und Cannabis sei momentan der häufigste Anlass für eine erstmalige Drogentherpie. Zum Vergleich: Prof. Florian Eyer, Toxikologe an der Technischen Universität München beschreibt, dass jeder achte Erwachsene einen problematischen Konsum von Alkohol zeigt. Das Positionspapier beschreibt das Konsumalter als bedeutenden Risikofaktor für die Entwicklung psychischer Erkrankungen. Das Risiko sei im jugendlichen Alter am höhsten. Gleichzeitig sei nicht abschließend geklärt, ob Cannabiskonsum Psychosen bei Menschen auslösen kann, die ohne Cannabiskonsum nicht erkrankt wären, auch wenn die klinisch plausibel sein.

 

In der Zukunft seien weitere Froschungen nötig, um die Risikofaktoren der unterschiedlichen psychopathologischen Wirkungen des Konsums sowie deren Behandlung besser einschätzen zu können. Auch müsse der Zusammenhang zwischen einer Erleichterung des Zugangs zu Cannabis und einem eventuellen Anstieg der Konsumentenzahlen bzw. des Missbrauchs weiter untersucht werden. Außerdem solle eine wissenschaftliche „Analysen der Daten der krankenkassenärztlichen Versorgung bezüglich Prävalenz, Verlauf und Kosten von cannabisbezogenen Störungen“ erfolgen, so das Ergebnis der Stellungnahme.

 

Das vollständige Positionspapierwurde auf der Seite der DGPPN veröffentlicht.

9 Antworten auf „Gesellschaft für Psychiatrie bewertet Cannabiskonsum

  1. E.B.

    Man merkt schon zu Anfang, wes Geistes Kind das Papier ist. Unter den „wichtigsten Erkenntnissen“ zuvorderst: „Jeder zehnte Cannabiskonsument entwickelt eine behandlungsbedürftige Abhängigkeitserkrankung. Cannabis ist momentan der häufigste Anlass für eine erstmalige Drogentherapie.“ Die Therapie-statt-Strafe-Option in diesem Kontext zu ignorieren, ist einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung unwürdig. Wenn es wenig später heisst „Gleichzeitig kann der Kontakt mit der Justiz auch Behandlungschancen eröffnen.“, legt das nahe, dass die Autoren sich im Klaren über genannte Option sind. Summa summarum: gemeiner Vorsatz. Und wer sind diese anrüchigen Autoren, die sich abschließend als Vertreter der Ethik darstellen? Dem pdf nach sind das: Prof. Dr., Dr., Prof. Dr., Prof. Dr. und last but not least Prof. Dr.. Schwarze Schafe unter weißem Kittel, oder wie?

    In meinen Augen – wie bereits zur Studie mit aargauer Schülern bemerkt – ist auch dies keine objektive Wissenschaft sondern politische Verleumdung und gehört sanktioniert.

  2. X-KIFFER

    Alles dummes Gelaber von Scharlatanen, das Papier nicht wert auf das es gerotzt wurde. Diesen Pseudowissenschaftlern sollte man ihren Müll rechts und links um die Ohren schlagen gefolgt von ein paar kräftigen Arschtritten.

  3. tribble

    Meiner Meinung nach sollte insbesondere in dem Umfeld der Arbeit dieser Leute und den über 130.000 Strafverfahren alleine wegen Cannabis jedes Jahr es sehr wohl im Interesse des DGPPN sein, darüber Stellung zu beziehen!

    Warum werden denn viele Leute „Erstauffällig“ und zu den Psychologen und Psychiatern geschickt? Es ist eine politische Entscheidung, die betroffenen Personen Strafrechtlich zu verfolgen und Ihnen mehr oder weniger Berechtigt eine Therapie anzuhängen!

    Und nicht nur das: alleine die Anzahl der Strafverfahren sollte bei jede/m Fragen aufwerfen! Da kann doch was nicht stimmen!

  4. Lars Rogg

    Mein Gott….oder wer auch immer…wie kann man nur so einen Dreck als wissentschaftlich bezeichnen. Es gibt unzählige kleine Kiffer und Selbstversorger die sich, wenn sie erwischt wurden, lieber freiwillig in „Behandlung“ begeben (um vor Gericht besser dazustehen und um potentielle Strafen zu minimieren) als in den Knast zu gehen o.ä. Diese Tatsache wird aber auch in den Medien regelmäßig ignoriert. Ob die es nicht besser wissen oder nicht besser wissen wollen bleibt dahin gestellt. Als die Sache mit dem Mediweed (Weiglein und co) vor kurzem aktuell war und überall darüber berichtet wurde, kam auch immer das „aber es gab noch nie so viele Kiffer die sich in Behandlung begeben mussten, wie zur Zeit.“ Klar, es wurden auch noch nie so viel kleine Kiffer gefickt wie zur Zeit (s. Udopea). Die Scheuklappen ob dieses Themas sind immer noch allzu präsent. Siehe der schwachsinnige Bericht kürzlich bei Galileo, oder Horrormeldungen über Süchtige auf Spiegel TV. Das der tagtägliche, tausendfache Alkoholmissbrauch kaum zur Sprache kommt und subtil immer die Gefahr des Cannabiskonsums (in deren Sprachgebrauch auch gerne Missbrauch genannt) hervorgehoben wird ist doch beabsichtigt. Die Bevölkerung soll gar nicht ehrlich aufgeklärt werden sondern auf Regierungslinie gehalten werden. Grüße an die Schwachköpfe Mortler, Gröhe, Vogelsang, Holm Hadulla, Thomasius und co. Cannabis wird absichtlich als gefährlich dargestellt, sonst gäbe es ja nicht so viele „Süchtige“ die in Behandlung müssten. In diesem Sinne ist auch der Wisch von diesen Psychonkeln zu werten. Die Info das erwischte sich nur „therapieren“ lassen und sich „einsichtig“ zeigen um die Strafen zu mildern, lassen die Medien dabei gerne untern Tisch fallen. Guter Journalismus sieht anders aus…aber woher sollen ARD, ZDF, Pro 7 etc das wissen. Viele Menschen in Deutschland beginnen gerade aufgeklärt zu werden, doch wir müssen aufpassen, dass sich der Wind nicht wieder gegen uns wendet und wir nicht wieder zurück ins drogenpolitische Mittelalter zurückfallen. Die Medien sind ja nicht auf der Seite der Wahrheit, sondern wollen Schlagzeilen. Auf den bösen Hanf und blöde Kiffer einzuschlagen hat immer geholfen…weil es so schön einfach ist !!! Mit Hilfe von solchen Psychopissern können die ihr Verhalten sogar untermauern, egal wie falsch es ist. Scheiss Spiel…

  5. X-KIFFER

    Ich wollte noch hinzufügen das Dr. Mengele seine Folterungen und Morde ja auch unter dem Deckmantel der Wissenschaft durchgeführt hat. Traue keinem der sich „Wissenschaftler“ nennt.

  6. Surak

    „Zuerst gewalttätig sein und dann in Furcht vor dem eigenen Volk geraten, das ist der Gipfel der Unfähigkeit.“ 孫武 (Meister Sūn, um ca. 500 v. Chr.)

  7. reefermadness

    der grosse zusammenhang! wohl der beste film aller zeiten….seit diesem film habe ich keine offenen fragen mehr und kann die menschheitsentwicklung entspannt weiterverfolgen….smile

    http://www.dailymotion.com/video/xtg209_the-century-of-the-self-teil-1-deutsch-german_school

    „Man muss die Menschen von einer Bedarfskultur zu einer Verlangenskultur umwandeln. Die Menschen müssen trainiert werden, zu verlangen, neue Sachen zu wollen, auch wenn die alten noch nicht gänzlich verbraucht sind. Die Sehnsüchte eines Menschen müssen dessen Bedürfnisse in den Schatten stellen.

    das affige pseudopyschopositionspapier ausdruckt und sich,damit den arsch abputzt………. beidseitig benutzbar, der erfolg liegt auf der hand!
    ps. muss eh gerade ……… verrichten!
    mfg

  8. dermenschdasarschlochspieltgott

    die Gesellschaft für Psychiatrie sind geldgierige arschlecker.
    ich mach nur mein job und muss von was leben sagen die perversen arschlöcha und zaubern die nächste medikamentenverpackung aus der hose. und ihr behinderten wesen wollt andere heilen??
    heil dich erstmal selbst geldsüchtiger idot mit doktor titel.

  9. Copsmustdie

    unsinn ausegedacht. Es ist so stark, definiere Psychich krank mittels Konsum von Cannabis. Menschen die Konsumieren müssen erst therapien machen um nicht strafrechtlich verfolgt zu werden. Man erzeugt „krank“ durch defintion rein willkürlich und lässt sich dass dann bezahlen.
    Der Unterschied zur Hexenverfolgung ist, dass die wenigstens zugegeben haben, dass wenn eine „Hexe“ im See ersoffen ist, es keine Hexe war.

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