Donnerstag, 5. November 2015

Irland entkriminalisiert Cannabis

 

Irland entkriminalisiert Cannabis und andere Substanzen für den Eigenbedarf

 

Regierung kündigt „radikalen Kulturwandel“ an

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In Irland ist der Weg noch weit  / Illustration: marker

 

 

Aodhán Ó Ríordáin, Staatssekretär der irischen Regierung, hat Anfang der Woche angekündigt, den Besitz geringer Mengen illegaler Substanzen zu entkriminalisieren. Ein entsprechendes Gesetz soll im kommenden Jahr in verabschiedet werden. „Ich bin fest davon überzeugt, dass einen Kulturwandel bezüglich unserer Haltung zum Substanzmissbrauch geben muss, wenn wir den Teufelskreis durchbrechen und Alkohol- und Drogenabhängigkeit effektiv bekämpfen wollen“, sagte Ó Ríordáin gegenüber der Irish Times.

 

Zudem hat der Staatssekretär Drogenkonsumräume für Dublin, Cork, Galway und Limerick angekündigt, die im kommenden Jahr eröffnen sollen. Die aktuelle Regierung will so noch in der jetztigen Legislaturperiode die Grundlage für eine schadensmindernde Drogenpolitik legen, deren konkrete Umsetzung nach den Wahlen im April 2016 allerdings Aufgabe der kommenden Regierung sein wird.

7 Antworten auf „Irland entkriminalisiert Cannabis

  1. Cosmo

    Es fühlt sich langsam so an, als ob es losgehen wird. Man kann auf die Zukunft gespannt sein.

  2. Papa

    Sag ich schon immer, es lag nur am Ami.
    Der hats verboten beginnt so langsam aber sicher einsichtig zu werden und jetzt lösen sich so langsam all die eingezogenen Schw…… die seit Jahrzehnten sich nicht trauen.

    Die Mortler fängt ja auch schon an kleine hennadäppala zu machen.

    In diesem Sinne
    A hanfigs Grüssle

  3. greenness

    Die Zustimmungsrate in der US-Bevölkerung beim Thema Legalisierung von Cannabis (ich vermute zum Colorado-Modell) wandert kontinuierlich auf die 60% zu.

    Am Beispiel Ohio sieht man, daß die Bevölkerung sogar genau hinsieht und es sich, trotz eigentlich genereller Zustimmung zur Legalisierung, nicht nehmen läßt, in fast schon snobbistischer Art diesen nicht-genehmen Legalisierungsvorschlag abzulehnen.

  4. @Papa

    Du fällst genau auf die nun nachträglich von Mortler geheuchelte „Verbesserung der Versorgung der Patienten“ herein und merkst nicht, dass diese Reaktion durch das Urteil der Kläger vor dem OVG Köln erzwungen wurde, um den Eigenanbau weiterhin zu unterdrücken. Diese vier Menschen hätten der Kontra Fraktion binnen kurzer Zeit das Scheinargument genommen, bei Eigenanbau könne weder Reinheit, noch Wirkstoffgehalt sicher festgestellt werden, indem sie sich selbst als beste Gegenbeispiele hätten präsentieren können.

    PS (ist die Reinheit bei selbst angebautem Gemüse auch gewährleistet?)

  5. Ralf

    Hä? Was schreibt dieser irische arrogante Pisser ? Substanzmißbrauch ? Kulturwandel ? Aha dann ist der Bruch der Menschenrechte mit Stigmatisierung, Kriminalisierung und sozialem Mord also jetzt (wieder oder immer noch und nie verändert) Kultur, die nur ein bischen gewandelt werden muß, ahnlich wie unsere kaputte Atmosphäre! Tut mir leid, aber von solchen Arschlöchern möchte ich nicht legalisiert werden da bleibe ich lieber kriminell aber behalte meinen Stolz und meine Würde, die so ein Schwein noch einmal zusätzlich mit Füßen tritt. Der soll sich den Finger in den Ar…. …….cken. Was er von diesem dann ableckt passt schon zu dem was er im Kopf hat !!!

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