Mittwoch, 4. November 2015

Kein Gras für Ohio

Wähler stimmen gegen die Legalisierung

 

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Foto: Su

 

Bis gestern Abend 19.30 Uhr Ortszeit hatten die Bürger Ohios Zeit abzustimmen. Jetzt steht das Ergebnis fest. Die Mehrheit hat sich gegen Issue 3 und damit gegen die Legalisierung von Marihuana zu medizinischen Zwecken und als Genussmittel entschieden. Der Executive Director der Campagne Ian James „YesOn3“ veröffentlichte daraufhin ein Statement, indem er allen Beteiligten für ihre Mithilfe dankte und gleichzeitig ankündigte, dass die Initiative weitermachen werden. Man vertraue den Wählern, doch werde man nicht aufgeben und die Diskussion fortführen. Patienten in Ohio bräuchten ihre Medizin, gleichzeitig würde die Legalisierung dringend benötigte Arbeitsplätze und Steuereinnahmen schaffen. Ohio wäre der erste Staat gewesen, der Marihuana in einem Durchgang als Medizin und als Genussmittel legalisiert hätte.

 

Wäre die Initiative erfolgreich gewesen, hätten zehn Farmen im Staat die Erlaubnis erhalten Cannabis anzubauen. Durch diese Einschränkung wären Oligopole entstanden und der wirtschaftliche Gewinn wäre nur einigen wenigen Unternehmen zugutegekommen. Diese Unternehmen waren es auch, die die Kampagne für die Legalisierung hauptsächlich finanziert haben. Gegen diese Vormachtstellung regte sich im Vorfeld eine Menge Widerstand. Experten sehen darin auch mit den Grund, warum die Abstimmung nicht erfolgreich war, zumal im Vorfeld Umfragen ergeben hatten, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung für die Legalisierung ausspricht.

 

 

4 Antworten auf „Kein Gras für Ohio

  1. Lars Rogg

    Schön das die Menschen nicht auf Teufel komm raus legalisieren wollen. Gesunder Menschenverstand nenn ich das. Monopolisten oder Oligopolisten sind nie gut…

  2. Ralf

    Gut gemacht, Bürger von Ohio. Es ist schon unglaublich was diese Großkozernpisser so an Perversitäten ausbrüten. Aber die Menschen scheinen dazu gelernt zu haben und haben diese Machenschaften durchschaut. Damit ist einfach immer wieder zu rechnen und egal wo eine sogenannte Legalisierung stattfindet, wachsam sein, wer es warum tut! Dieses Gesindel jedenfalls hat sich diesmal gewaltig geirrt, und ihre dämlichen Monopolisten Visagen hätte ich am Wahlabend gerne gesehen!

  3. Mörnest

    Gefällt mir auch gut. Die Amis sind eh gestraft ohne Ende mit diesen Industriellen Nahrungsmitteln, die trifft es ja noch Ärger, die ähnlichen Zustände beim Weed? 10 Firmen die sich den Markt aufteilen und die Preise absprechen? Nö, intelligente Entscheidung, nicht wie so viele Biertrinkende Schafe.

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