Mittwoch, 30. September 2015

Kanadische Studie: Cannabis ist eine sichere Schmerzmedizin

 

Wenig Nebenwirkungen und gute Schmerzlinderung

 

Vergammelt bei den Mountys: Beste Kanadische Hanf-Genetik

Fit mit durchschnittlich 2,5 Gramm Gras am Tag: Kanadische Patienten

 

Eine Studie von insgesamt sieben kanadischen Schmerzkliniken unter Leitung des McGill University Health Centre hat belegt, dass Cannabis gut gegen chronische Schmerzen hilft, ohne viele negative Nebenwirkungen auszulösen. In der vierjährigen Studie wurden zwei Gruppen von Patienten mit chronischen Schmerzen in sieben Spezialkliniken  untersucht. Eine der beiden Gruppen rauchte, vaporisierte oder aß Gras, die andere wurde konventionell behandelt.

 

In beiden Gruppen konnte eine Verbesserung des Gesamtzustands dokumentiert werden und auch die  Nebenwirkungen waren in beiden Gruppen vergleichbar. Allerdings berichten die Ärzte, der Zustand der Cannabis-Patienten habe sich “viel signifikanter als der, der anderen Kontrollgruppe verbessert.”

 

Die Patienten hatten durchschnittlich 2,5 Gramm medizinisches Cannabis mit einem Wirkstoffgehalt von 12% THC aus Kanadas staatlich überwachter Produktion erhalten. Neurologische Tests hätten zudem bewiesen, dass die Cannabis User keine kognitiven Einschränkungen hatten und auch auf Blut- sowie Leberwerte sowie Nieren und der Hormonhaushalt waren unauffällig. Allerdings hatten die Raucher unter den Patienten leichte Einschränkungen der Lungenfunktion.

 

“Wir waren leider nicht in der Lage, die Nebenwirkungen des Tabak-Konsums separat zu dokumentieren” kommentierte Dr. Mark Ware, der Leiter der Studie, die Ergebnisse. “Wir konnten nicht sagen, welche der Nebenwirkungen vom Tabak und welche von Cannabis stammte. Wir raten deshalb generell beim Rauchen zur Vorsicht,” so Ware weiter.

 

Schnelles Login:



Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
4 Kommentare
Ältester
Neuster
Inline Feedbacks
Alle Kommentare zeigen
Zottelkopp
6 Jahre zuvor

“Neurologische Tests hätten zudem bewiesen, dass die Cannabis User keine kognitiven Einschränkungen hatten und auch auf Blut- sowie Leberwerte sowie Nieren und der Hormonhaushalt waren unauffällig”

Das ist kein Wunder und auch erklärbar. Cannabis bindet an den CB1-Rezeptor, damit erhöht sich das Vorkommen des Steroidhormonvorläufers Pregnenolon.
Genauer nachzulesen hier:
https://evolutionvsprohibition.wordpress.com/2015/09/29/recherchieren-aber-richtig/

Aber auch die schmerzstillende Wirkung ist erklärbar und hängt u.a. mit den Anstieg des Tryptophanspiegels im Gehirn zusammen. Eigentlich alles kein Wunderwerk, nur ist es wohl nicht gewollt, dass die Menschen sich selbst “therapieren” ohne es überhaupt zu merken, nur weil sie Abends statt Bier oder Wein lieber einen legalen Joint rauchen würden.

Lars Rogg
Lars Rogg
6 Jahre zuvor

1000 Jahre empirische Werte sind mal wieder bewiesen worden. Aber für die Wahrheit hat sich unsere Lobbygesteuerten Regierungen ja noch nie interessiert. Diene, gehorche, zahl Steuern und halts Maul. Das Credo unserer Herrscher….

alex
6 Jahre zuvor

Schön zu sehen dass mit Cannabis auch Menschen mit chronischen Schmerzen geholfen werden kann. Hoffentlich checken es jetzt auch mal die Politiker und legalisieren es. Wenigstens für Menschen die damit einen therapeutischen Nutzen erzielen können.

Energischjo
Energischjo
6 Jahre zuvor

Es freut mich sehr dass Ihre Homepage über alle Aspekte von Hanf und Cannabis informiert und lobbyiert. Was mich anwidert ist der gewollte Autismus von Ärzten, Politikern und Polizisten: In JEDER Diskussion geht es um das RAUCHEN von Cannabis, was natürlich extrem ungesund ist. Dass THC auch in einer Backware gegessen oder mit einem Zerstäuber in unverbranntem Zustand konsumiert werden kann fällt immer dann unter den Tisch wenn Massensender das Thema behandeln, nur in ausgesprochenen Minderheitenprogrammen wie 3Sat oder Arte kommt dieser Aspekt vor. Ein Schelm der böses dabei denkt…. Wie der Teufel das Weihwasser so fürchtet die Pharmaindustrie diesen Wirkstoff: Oh Gott oh Gott, er ist NICHT patentierbar weil freiwachsend, das darf nicht sein! Immerhin wurden vor ein paar… Weiterlesen »