Montag, 28. September 2015

84 Prozent der Berlinerinnen und Berliner für Cannabis als Medizin

 

Sogar 23 Prozent der CDU-Wähler sind für die Legalisierung

 

Foto: Abgeordnetenhaus Berlin
0-Tolerance à la Henkel ist in Berlin gescheitert / Foto: Abgeordnetenhaus Berlin

 

 

 

Berlin ist in Sachen Cannabis seit jeher ein einig liberaler als der Rest der Republik. So wundern die aktuellen Umfrageergebnisse, die im Auftrag der Berliner CDU ermittelt wurden, nicht. Für eine medizinische Freigabe von Cannabis sind 89 der Befragten, Coffeeshops wie in Colorado wollen allerdings nur 39 haben. Drei Viertel aller Anhänger der beiden großen Parteien stimmten gegen einen regulierten Cannabis-Abgabe.

 

Doch selbst unter den CDU-Wähler/innen der insgesamt 1007 Befragten sind 23 Prozent für Coffeeshops und 55 Prozent für die medizinische Verwendung. Das heißt, dass sogar 78 Prozent der CDU-Anhänger mit dem Staus Quo, der Cannabis-Patienten noch immer stigmatisiert, nicht zufrieden sind. Die insgesamt wachsende Zustimmung in der Bevölkerung ist ein klares Zeichen dafür, dass auch bei den großen Volksparteien Diskussionsbedarf besteht.

6 Antworten auf „84 Prozent der Berlinerinnen und Berliner für Cannabis als Medizin

  1. X-KIFFER

    „Drei Viertel aller Anhänger der beiden großen Parteien stimmten gegen einen regulierten Cannabis-Abgabe.“
    Das bedeutet also weiterhin aufs BTMG scheißen und auch auf die 75 % meiner Mitunmenschen!
    Hoffentlich verrecken die alle am Alk und Tabak! Leberzirrose und Lungenkrebs für alle!

  2. Lars Rogg

    @ X-Kiffer
    Du wünscht Menschen eine grausamen Tod, weil sie nie gelernt haben sich eine eigene Meinung zu bilden.?? Nur zur Info: in Deutschland wird Gehorsam belohnt, nicht freies Denken. Beginnt in der Schule, geht weiter im Berufsleben und Gipfelt in der Wahl der immer Gleichen Labersäcken. Menschen die so konditioniert wurden, kann man nicht wirklich verantwortlich machen. Schliesslich wurden sie seit vielen Jahrzehnten nach Strich und Faden angelogen und instrumentalisiert. Sie haben gelernt den Kapitalismus anzubeten und Drogen zu fürchten. Diese Einstellung kann keiner von diesen Fehlgeleiteten begründen- sie haben es halt so gelernt. Bei entsprechenden Umfragen geben diese Lemminge eben die Antworten, die die Bild und die Regierung von ihnen erwarten. Das schon 25% derart Aufgeklärt sind und sich eine eigene Meinung leisten, finde ich schon einen echten Fortschritt. Zum großen Teil durch die Aufklärungsarbeit von Hajo, Hanfverband sowie aller anderen Menschen und Vereinen die sich trauen in der Öffentlichkeit das Maul auf zu machen. Auch die Tatsache, dass einige Medien sowie viele Rechtgelehrten, Ärzten, Schildower Kreis, Jugendrichter Müller, etc sich dazu entschlossen haben die Wahrheit kund zu tun, hat dazu beigetragen den Menschen in Deutschland die Augen zu öffnen. Die Verhältnisse in Teilen der USA und die positiven Erfahrungen von dort tun ihr Übriges. Viele haben es kapiert, nur unsere behinderte Regierung sowie die meisten deren geistfreien Wähler noch nicht.!!! Je länger und hartnäckiger wir alle an der Aufklärung der restliche 75 % arbeiten, desto wahrscheinlicher wird die Zustimmung für die Legalisierung sich erhöhen. Gib deinen Todgewünschten einfach noch etwas Zeit. Für die verfolgten und stigmatisierten Kranken und Spasskiffer zählt zwar jeder Gottved…..Tag, aber die Zeiten der Prohibition sind gezählt…ob es unserer Menschen verachtenden Regierung gefällt, oder nicht…

  3. Mörnest

    Ich sag mal so. Waffen kann sich jeder Vollpfosten kaufen. Es braucht nur nen Schützenverein dafür. Ich wette die Mehrheit ist dagegen das man einfach so Schusswaffen erwerben darf. Trotzdem wird das Gesetz nicht geändert. Wir haben bereits mehr auf unserer Seite.

  4. Zweifel

    Eine von forsa durchgeführte Umfrage im Auftrag der CDU? Und ihr glaubt das Ergebnis entspricht auch nur annähernd der Realität?
    – ohne Worte –

  5. overlution

    die kulturgut alkohohl-lobby samt doktor-psychpille ist amüsiert über die verstreblichen versuche der legalisierungsbefürworter und hat was zum schmunzeln für die langen winterabende am steinernen kamin.
    auch zweisicht und hirmasse brauchen ihre zeit.
    der deutsche kriegt sein schaukelpferd erst 2025 aber erst muss es sich aus den fängen der verlogenen druffi-krake befreien.

    auf die nächsten jahre in der stehtrebüne genossen 🙂

  6. Ralf

    Es ist schon eine Frechheit an sich, die Einhaltung der Menschenrechte von der Meinung eines Volkes abhängig zu machen, welches auch schon mal die Rassenschandeparagraphen Hitlers als rechtmäßig anerkannt hat. Genau damit soetwas durch ein geistig minder bemitteltes Volk und seine nicht weniger minder bemittelten „GEWÄHLTEN“ Vertreter nicht wieder passieren kann , sind nach dieser vom Volk gewählten Barbarei die Menschenrechte im Grundgesetz ganz klar definiert worden. Schon der Versuch eines dieser Rechte einzuschränken muß sehr gut begründet werden. Im Falle dieses verbrecherischen Cannabisverbotes sind aber gleich mindestens 5 Paragraphen eingeschränkt worden und das ganz ohne die geringsten wissenschaftlichen Studien zu machen, geschweige denn Beweise zu haben, genau wie bei Hitlers pseudowissenschaftlichen Begründungen seines institutionalisierten Monstertums!

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