Donnerstag, 11. Juni 2015

Selbststellerin des Monats – Wieso legal Highs doof machen

„Ich will mein Grasgeld zurück!“

 

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Wenn ich nur wüsst‘, was drinne ist….

 

In Texas scheint das Legal High „Flakka“ immer mehr Anhänger zu finden. Flakka enthält alpha-PVP, das ähnlich wie Kokain wirken soll. A-PVP und eng verwandte Substanzen sind sehr schwer zu dosieren, weshalb es besonders im Süden der USA zu immer mehr Vorfällen und Vergiftungen im Zusammenhang mit Flakka kommt. Die Medien erledigen den Rest, weil sie, anstatt über die Substanz zu informieren, lediglich über den Markennamen und die negativen Auswirkungen von Überdosierungen und Missbrauch berichten. Das ist die beste Werbung für solche Substanzen. Ähnlich wie bei Spice gibt es deshalb jetzt zahlreiche Flakka-Variationen, deren Inhalt und Potenz stark variieren und die so schwer dosierbar sind. Flakka gibt es sowohl auf dem Schwarzmarkt als auch online zu kaufen. In Deutschland fällt a-PVP seit 2014 unter das Betäubungsmittelgesetz, aber wie bei allen Legal Highs gibt es bereits legale Nachfolgeprodukte. Doch auch das Verbot der Substanzen hat nichts daran geändert, dass sie, egal ob verboten oder noch legal,  über das Internet aus Fernost immer sehr leicht zu bestellen sind, so wie Flakka.

 

Wie blöd Flakka macht, wenn man die Dosierung nicht hinbekommt oder zu oft konsumiert, hat gestern wieder eine junge Frau aus Texas bewiesen. Sie wollte sich beim Dealer ihres Vertrauens im Flakka-Rausch noch ein wenig Gras kaufen. Der Hanfhändler soll die fünf Dollar für das Gras eingesackt haben, ohne ihr dafür ein Blütchen zu überlassen.

 

Das hat die so Betrogene dermaßen in Rage gebracht, dass sie den Notruf wählte und empört die Rückgabe der fünf Dollar forderte. Seitdem sitzt die 19-jährige wegen Drogenbesitz und Missbrauch des Notrufs im Knast. Über das weitere Schicksal ihres angeblich betrügerischen Grasdealers haben die Medien hingegen nicht berichtet.

 

Ein anderer a-PVP-Konsument hatte kürzlich versucht, bei der Polizei einzubrechen. Auch die Vergewaltigung eines Baums sowie mehrere „Flitzer“ sollen auf das Konto von a-PVP Unfällen gehen.

 

Flitzer auf a-PVP:

 

 

 

 

Versuchter Einbruch im Polizeirevier:

 

 

4 Antworten auf „Selbststellerin des Monats – Wieso legal Highs doof machen

  1. Walter Belohaubek

    Hallo
    Dass es Substanzen gibt wie die oben genannten mag schon sein.
    Und ein Verbot ist immer gerechtfertigt, wenn es der Gesundheit mehr schadet als nützt. Aber die meisten von uns wollen mit solchen Substanzen ja gar nichts zu tun haben. Uns geht es rein um das Cannabis.
    Da sind ja Wirkung und Schädlichkeit durchaus hinreichend bekannt.
    Außerdem würde eine Legalisierung den Kontakt mit Leuten die mit derlei ungesundem Zeug handeln, großteils eingeschränkt. Lg.belo.

  2. Papa

    Unser Staat möchte cannabis nichg legalisieren da die ja dann zugeben müssten dass sie die letzten Jahrzenete ale angelogen haben. Ebenso würde unsere Alkohol Produzenten erhebliche Einbussen erleben da auf Partys eher einer gekifft als gesoffen werden würde.

  3. Hero Lucky Unchanged

    Gehirnzellen sterben eigentlich nur durch den Genuss von Alkohol ab, also faktisch. Aber ideologisch lässt sich durchs gegen Cannabis sein sehr leicht viel Geld als Autor verdienen. Und Geld ist doch das Allerwichtigste. Gut, man könnte auch Cannabis Aktien kaufen. Das ist aber schwieriger, als Propaganda zu verfassen.

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