Montag, 11. Mai 2015

Mit 0,01 Gramm erwischt und verurteilt

In Bayern mit 0,01 Gramm erwischt und verurteilt

 

Interview mit einer Betroffenen – von Janika Takats

 

ImInterview

 

„Ich wurde also wegen einer nicht mal messbaren Menge Cannabis verurteilt.“

 

 

Heutzutage wird der Besitz von geringen Mengen Cannabis oft nicht mehr zur Anklage gebracht bzw. das Verfahren dann wieder eingestellt. Dafür bekommen viele Konsumenten nachträglich mit der Führerscheinstelle Probleme und müssen einer langwierigen und kostenaufwendigen MPU unterziehen, um ihren Lappen wieder zu bekommen. Unsere Interview-Partnerin hat es doppelt hart getroffen. Marta* wurden wegen einem Krümel verurteilt und ist seit dem auch ihren Führerschein los. Zudem muss sie ein Berufsverbot befürchten, wie sie uns im Interview berichtet.

 

 

Hallo Marta. Stelle dich unseren Lesern doch bitte kurz vor, bevor du uns deine Geschichte erzählst.

 

Gerne. Ich bin seit 13 Jahren Grundschullehrerin und mache meinen Job gern. Ich wohne in Bayern auf dem Land und habe drei Kinder. Meine Tochter ist vier und meine beiden Söhne sind sieben und 20 Jahre alt.

 

Wie würdest du deinen Cannabis-Konsum beschreiben?

 

Ich kiffe seit ich 16 Jahre alt bin. Seitdem gab es immer wieder Phasen, in denen ich mal mehr mal weniger konsumiert habe. Zu der Zeit als ich von der Polizei angehalten wurde, habe ich eher selten gekifft.

 

Was ist damals genau passiert?

 

Ich hatte das letzte Mal Sonntagabend einen geraucht. Als ich Dienstagmorgen zu Arbeit fahren wollte, haben sie mich rausgezogen. Das kam so: Mein ältester Sohn hatte an dem Morgen verschlafen, daher habe ich ihn in die nächste Stadt zur Arbeit gefahren. Da die Stadt in entgegengesetzter Richtung lag, war ich ziemlich in Eile. Vor mir fuhr ein langsames Fahrzeug mit gerade mal 70km/h auf der Landstraße. Das habe ich überholt ohne zu merken, dass es sich bei den Insassen um Zivilpolizisten handelte. Sie führen hinter mir her und haben mich ein Dorf weiter angehalten. Ihrer Aussage nach, wäre ich auffällige Schlänker gefahren, weshalb sie mich kontrollieren wollten. Sie wollten meine Papiere sehen, haben mir in die Augen geleuchtet und meinten, sie müssten mich mit zur Wache nehmen. Dort sollte ich einen Urintest machen. Ich erklärte mich dazu bereit, weil ich dachte mein letzter Konsum würde ausreichend weit zurück liegen. Der Test ist allerdings trotzdem positiv ausgefallen, weshalb ich dann zur Blutabnahme musste. Viele Wochen später habe ich dann erfahren, dass ich noch 0,9 Nanogramm Alpha-THC im Blut hatte. Damit lag ich unter dem zulässigen Grenzwert von 1,0 ng. Nach dem Urintest haben sie alles durchsucht und aus meinem Auto irgendwelche Pflanzenteilchen mitgenommen. Meine Handtasche haben sie ebenfalls durchwühlt und einige Krümel eingesammelt. Bei den Krümeln aus meiner Tasche war wohl irgendein Pflanzenteilchen dabei, dass THC enthielt. Das haben die mit einem Spray festgestellt. Auf Grund dieses Krümels wurde Klage gegen mich erhoben und ich habe mir einen Anwalt genommen. Irgendwann habe ich ein Schreiben von der Bußgeldstelle bekommen, dass ich meinen Führerschein für einen Monat abgeben muss und ein Bußgeld von 500 Euro zu zahlen habe. Zusätzlich sollte ich auch die Kosten für den Bluttest tragen.

 

Wie ging es dann weiter?

 

Kurze Zeit später wurde ich nochmal angehalten. Ich weigerte mich dieses Mal natürlich einen Urintest zu machen und sie haben darauf verzichtet mich mitzunehmen. Wahrscheinlich, weil meine Kinder mit im Auto waren. Sonst hätten sie die ja auch noch mitnehmen müssen. Die Polizei hat mir dann einige Zeit nochmal aufgelauert. Das war dann das dritte Mal innerhalb von sechs Wochen. Das war zwei Tage nach meinem Geburtstag. Sie haben quasi am Ortsausgang auf mich gewartet. Ich habe sie erkannt und bin ganz ordnungsgemäß gefahren, weil mir bewusst war, dass sie mir folgen. Im Nachbarort habe ich angehalten, um abzuwarten was sie machen. Sie kamen zu mir für eine Fahrzeugkontrolle und die Prozedur ging von vorn los. Ich habe mich auch dieses Mal geweigert einen Urintest zu machen. Durch einen richterlichen Beschluss haben sie dann allerdings erwirkt, dass ich erneut zum Bluttest muss. Beim erneuten Test war wieder eine Restmenge nachweisbar. Dieses Mal wurden genau 1,0 ng festgestellt. Den Bußgeldbescheid dafür habe ich komischer Weise noch vor dem ersten für die 0,9 ng bekommen. Daher bin ich zuerst davon ausgegangen, dass ich auf Grund des geringen Wertes keine Strafe aufgebrummt bekomme. Ich habe das Bußgeld für die 1,0 ng bezahlt.

Einen Anwalt habe ich mir erst danach genommen, weil ich mir dachte, das geht so nicht mit rechten Dingen zu. Mein Anwalt meinte, dass sie mir für die 0.9 ng kein Bußgeld berechnen, da sie unter dem Grenzwert liegen. Das ist bis heute eine ungeklärte Streitfrage. Das Ganze ist jetzt ca. ein Jahr her. Seitdem wurde ich auch nicht wieder von der Polizei belästigt.

 

Hast du deinen Führerschein abgegeben?

 

Ich habe mich mit meinem Anwalt beraten und beschlossen den Führerschein in den Ferien abzugeben, was für mich weniger schlimm gewesen wäre. Im Juni kam dann jedoch von der Führerscheinstelle die Aufforderung mich einer MPU zu unterziehen. Das hätte innerhalb von zwei Monaten passieren sollen. Damals war nicht klar wie lange ich eine Abstinenz nachweisen muss. Ich war bei einer MPU-Beratung und bei einem Verkehrspsychologen, der mir sagte, dass ich wohl drei bis sechs Monate Abstinent gewesen sein muss. Drei Monate hätte ich nachweisen können. Bei sechs wäre es eng geworden. Nach dem zweiten Vorfall habe ich gar nicht mehr geraucht, das Risiko war mir zu groß. Nachdem die Aufforderung erst im Juni kam, konnte ich für die Zeit vorher keinen Nachweis erbringen. Deshalb habe ich später eine Haaranalyse machen lassen.

Im August habe ich die MPU gemacht und bin durchgefallen, weil die Psychologin zu mir meinte, ich müsse ein ganzes Jahr nachweisen, was ich natürlich nicht konnte. Bei den anderen Test habe ich ganz gut angeschnitten, was mir allerdings nichts geholfen hat.

Von Landratsamt kam dann die Aufforderung meinen Führerschein abzugeben, nachdem ich keine positive MPU vorweisen konnte. Im September musste ich also den Lappen ganz abgeben. Seitdem bin ich führerscheinlos, was sehr lästig ist. Momentan bin ich dabei mich auf die nächste MPU vorzubereiten. Die wird Ende April/Anfang Mai stattfinden.

 

Was hast du daraufhin getan?

 

Gegen die MPU-Anordnung kann ich nicht klagen, weil sie zum Verwaltungsrecht gehört. Gegen das Urteil des Strafprozesses habe ich Widerspruch eingelegt und wollte ein Berufungsverfahren erwirken. Ich bin verurteilt worden, weil ich angeblich berauscht gefahren sein soll, was definitiv nicht der Fall war. Die Richterin hat sich daran festgehalten, dass ich berauscht gewesen wäre und auch noch zu schnell gewesen sein sollte. Sie bezog sich dabei auf die Aussage der Polizisten. Die haben allerdings falsche Angaben gemacht. Sie behaupteten, ich wäre 120 auf der Strecke gefahren. Ich fahre die Strecke täglich und als ich noch einen Führerschein hatte, hab ich mal versucht auf die Geschwindigkeit zu kommen. Das ist auf der Strecke schlichtweg nicht möglich. Die Richterin hat es natürlich geglaubt und fand mein Verhalten sehr verurteilungswürdig, da ich eine Gefahr für den Verkehr gewesen sei. Auf Grund der Tatsache, dass ich eine Lehrerin bin, gäbe es ein öffentliches Interesse, weswegen das Verfahren nicht eingestellt und ich trotz dieser minimalen Menge verurteilt wurde. Das Strafmaß belief sich auf zehn Tagessätze à 70 Euro sprich 700 Euro zusätzlich der Verfahrenskosten. Bei der Verhandlung gab es so einige Unstimmigkeiten. Mein Anwalt und ich sind in die Verhandlung gegangen und wussten nur von dem Pflanzenteilchen, das keinen Wirkstoff enthalten hat. Wir wussten nichts von den 0.01g mit Wirkstoff, weil es nicht in der Akte stand, die mein Anwalt hatte. Es tauchte dann plötzlich bei Gericht auf, was sehr dubios war. Bei der Gerichtsverhandlung letzten September, hat dann ein Polizist bestätigt, dass sie die Menge des THC-haltigen Krümels auf 0,01 Gramm festgelegt haben. Das war der kleinste messbare Wert, den die Waage hergab. Auf die Frage meines Anwalts, ob es auch weniger sein könnte, räumte der Polizist ein, dass es auch 0,001g oder 0,0001g hätten sein können. Solange sie jedoch etwas feststellen können, würden sie auf Grund der Begrenzung der Waage 0,01 Gramm angeben. Ich wurde also wegen einer nicht mal messbaren Menge Cannabis verurteilt.

 

Hatte das Verfahren für dich berufliche Konsequenzen?

 

Das steht noch aus, daher kann ich es im Moment noch nicht sagen. Tatsächlich gibt es einen Paragraphen, der besagt, dass wenn jemand, der in der Erziehung arbeitet, wegen irgendeinem Rauschgift verurteilt wird, bis zu fünf Jahre Berufsverbot erteilt bekommen kann. Das wäre ja dann bei mir der Fall.

Das Verfahren ist noch nicht ganz durch. Der Antrag auf Berufung wurde zwar abgelehnt doch mein Anwalt hat Einspruch erhoben. Der Grund für die Ablehnung war, dass es angeblich keine Begründung gab. Mein Anwalt meinte jedoch, dass so eine Begründung gar nicht üblich sein, weil bei einem Berufungsverfahren das Ganze noch mal neu aufgezogen wird. Der zweite Grund war ein Paragraph, der besagt, dass wenn man unter 15 Tagessätzen verurteilt wird, das Gericht eine Berufung anlehnen kann. Dieser wird wohl äußerst selten angewendet, was in meinem Fall anscheinend nicht relevant war.

Dadurch, dass das Verfahren noch in der Schwebe ist, musste ich mich bisher keinem Disziplinarverfahren stellen. Ich hoffe einfach das Beste. Momentan unterrichte ich also noch, habe  es jedoch schwer zur Arbeit und zurück zu kommen. Es gibt von mir aus dahin keine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. An einigen Tagen habe ich eine Mitfahrgelegenheit. Ansonsten fahre ich viel Fahrrad, was natürlich auch nicht immer einfach ist. Der Winter war zum Glück nicht ganz so streng. Das Ganze ist nicht spaßig. Eigentlich kann ich auch nicht mein kleines Kind in den Kindergarten bringen und dann noch zur Arbeit fahren. Wenn ich keine Leute hätte, die mich unterstützen, wüsste ich nicht was ich machen soll.

 

Vielen Dank für das Interview. Hoffentlich geht die Sache doch noch gut für dich aus.

 

 

*Name von der Redaktion geändert

 

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Carstón
Carstón
6 Jahre zuvor

Was für ein Irrsinn! Die arme Frau, mein Beileid. Ich wünsche viel Kraft und Unterstützung & dass die Cannabis Prohibition endlich ein Ende hat.

schafgabe
schafgabe
6 Jahre zuvor

Ich komme selbst aus der Gegend und habe das über die Lokale Presse erfahren.

Das ist eine riesen Sauerei wie mit friedlich lebenden Menschen umgegangen wird. Wenn man in Bayern einfährt steht da, “Freistaat Bayern”, dies gilt wohl leider nur für Unternehmen denen der Hof gemacht wird.
Ich wünsche der Betroffenen alles Gute, ich verfolge das weiter und drück die Daumen, leider kann man ja nicht mehr machen.

Salah Eddine
Salah Eddine
6 Jahre zuvor

Liebe Marta anscheinend gehen nicht nur die Uhren in Bayern anders sondern auch die Waagen! Ich gehe davon aus das das eine Digitalwaage eingesetzt wurde. Wäre bei einer Balkenwaage, sprich dem wägebereich ebenfalls fraglich, da könnte man aber durch auflegen der Gewichte ein genaues Ergebnis erwarten. Als erstes ist einmal, was kann die die Waage „maximal“ wiegen? Denn ab einem gewissen Maximalwert, ist so ein kleiner Wert gar nicht mehr im Wägebereich. Bei einer Digitalwaage ist es so, das wenn der mittlere wert erreicht ist die Waage nach oben springt, darunter zeigt sie nichts an. Also bei kleineren Werten die Waage nicht anzeigt. Auch sollte man in Betracht ziehen, bei solch fragwürdigen (kleinen) Werten, die Type der Waage und deren… Weiterlesen »

substi
substi
6 Jahre zuvor

Das ist ungeheuerlich, ich verfolge diesen Fall auch schon länger und je mehr ich höre, desto unglaublicher wird er!
Diese Frau hat Rechte und diese werden hier eklatant mit Füßen getreten und die Richterin war ja eindeutig befangen, warscheinlich hat sie auch Enkel, die in die Grundschule gehen und sah vor ihrem geistig umnachteten Auge eine monströse, aus dem Mundwinkel tropfende Haschgiftfixerin die den Kindern ohne weiteres etwas antun würde, wenn sie total zugedröhnt ist… Es ist eine Schande, wie friedliche Menschen zu Terroristen gemacht werden, nur weil jemand statt Alkohol, Cannabis konsumiert! Bah@Die Richterin!
LEGALIZE IT!

Was von Dez Realität ja soweit entfernt ist

andi
andi
6 Jahre zuvor

erstmal: ich kiffe auch ab und zu (bin 16). 0,01 ist schon extrem wenig und eine frechheit das das alles so passiert. ABER: Solange es noch nicht legal ist in DE (ab 18 oder in shops wie es in den Niederlanden ist) gilt nunmal das man nichts dabei haben darf. WIE in Frankreich die 0,0 Promille Grenze. Wer da auch nur mit 0,1 Promille erwischt wird da passiert ähnliches (okay das mit dem job ist schon krass).
Klar ist das mies aber wie gesagt null ist null. zumindest wenn man erwischt wird 😉

420
420
Antwort an  andi
6 Jahre zuvor

0,01g ist schon Null genug! Nimmt man dagegen mal die Strafe,so merkt man schnell das man sich hier im Niveau bewegt was du sonst nur in Singapur oder Malaysia etc hast!

Louis Cyphir
Louis Cyphir
6 Jahre zuvor

Das ist Menschenjagt und der Davidstern wurde durch das Hanfblatt ersetzt. Schrecklich und das in Deutschland!LGLouis

Otmar Straub
Otmar Straub
6 Jahre zuvor

Ich war auch mal Beamter in Bayern und hab in den achtzigern die einzige wirkliche Straftat begangen, die in meinen Augen sanktionswürdig ist. Ich hab eine Flasche Champagner und zwei andere kleine Sachen geklaut. Dafür gab es 1000 Mark Strafe und eine Ankündigung, beim nächsten Mal die Karriere versaut zu haben. Bei Delikten in den unteren Rängen wird “der Staat” so richtig gemein – Nestbeschutzer werden bestraft – in den oberen Rängen deckt man einander und bringt notfalls Bauernopfer. Viel später – ich war nicht mehr Beamter (selbst gekündigt aufgrund er unerträglichen Korruption und Kungelei – u.a.) – wurde ich mit 0,12 Gramm Marihuana erwischt. Auf der Wache verschwanden dabei beschlagnahmte Döschen (die Staatsanwaltschaft erpresste mich daraufhin, daß, wenn ich… Weiterlesen »

Maik Herrmann
6 Jahre zuvor

Einfach zu krass….Wie ein richtig mieser Film. Unglaublich was wir für korrupte Gerichte und Staatsdiener haben.

*ragemode on*
Man möchte denen ihre eigene Dummheit um die Ohren klatschen, diesen elenden, verblendeten Mistviechern. Alle in einen Sack und mit einen Knüppel drauf kloppen und du triffst nie einen falschen.
*ragemode off*

Hanfpferd
Hanfpferd
Antwort an  Louis Cyphir
6 Jahre zuvor

@louis Cyphir: Bitte öfters mal einen Kopf weniger rauche, dafür einen mehr machen, was man da für einen Sprühschiss in den Äther bläst. Davidstern mit Hanfblatt ersetzen? Ach stimmt ja, gerade gestern sind wieder die Züge aus den Kifferghettos in Richtung Auschwitz abgefahren, die Schilder “Deutsche! Kauft nicht bei Kiffern” hängen in jedem Headshop und die SS verhindert mit der Waffe im Anschlag den Zugang zu ebendiesen…o_O Liest man solch einen Kommentar, dann fragt man sich wirklich, ob die Idee einer Legalisierung für so manchen nicht das endgültige Abtauchen in geistiges Irrlichtern und grassierenden Wahn bedeuten könnte. Mag sein, daß die bayrische Justiz hier mal wieder und keineswegs überraschend maßlos überreagiert hat. Mag sein, daß jedem normal denkenden Menschen eine… Weiterlesen »

Copsmustdie
Copsmustdie
6 Jahre zuvor

!!! Langsam wirds witzlos. Bevor diese Menschen nicht alle Tod sind, kann sich nichts ändern.
Sprich 50-100 Jahre. ^:(

Quangel
Quangel
Antwort an  Hanfpferd
6 Jahre zuvor

Großer Dank für diese umfassende Antwort. Wichtig, diesen unsäglichen Vergleich als Nonsens zu entlarven.
Der Grund für das Bildungsdefizit ist aber nicht, dass unsere “Kinder” zu viel kiffen. Vielmehr ist die Vollverblödung der jungen Menschen ein gesellschaftliches Problem – und das geht queerbeet.

Quangel
Quangel
Antwort an  Copsmustdie
6 Jahre zuvor

Keine Sorge, wir leben im Land der Richter und Henker. Und diese Brut stirbt garantiert nicht aus. Das wächst nach, wie man an der Renaissance der Deutschtümelei sieht.
Glaubt man zudem der Umfrage, dass in Bayern von drei Leuten einer eine braune Sau ist, dann wundert mich gar nichts mehr.
Mein Rat an die arme Frau wäre übrigens, bei Nacht und Nebel aus dem Freistaat zu flüchten und in Berlin politisches Asyl zu beantragen. Eine Stelle als Lehrer im Bildungsnotstandsgebiet Berlin wird sich bestiummt finden.

Mörnest
Mörnest
6 Jahre zuvor

Das ist doch mit Sicherheit von der CSU gesteuert, ein Exempel statuieren. Schämen sollten sich die Bayern. Ich bin so Froh nicht mehr dort zu leben, ein schönes Land mit netten Menschen, die leider immer wieder die falsche Partei wählen. Die können eine Sauerei nach dem anderen abziehen, aber wenn Wahltag ist, sind es halt Bayern auf dem Wahzettel, Bayrische Namen. Eine andere Erklärung gibt es für mich nicht. Der CSU traue ich es auch durchaus zu. Einer ganz bestimmten Person sowieso. Sich dafür stark zu machen und sogar Einfluss nehmend, im Geheimen, einer Haschgiftspritzende Hippilehrein die Möglichkeit zu nehmen ihre Bayrischen Schülern zu verderben. Oder warum wird wegen eines Staubkorns so ein Aufriss gemacht? Hast du liebe Betroffene eventuell… Weiterlesen »

hardo
hardo
6 Jahre zuvor

komische sache wo ein stinkbesoffener aggresiver randalierer ohne selbstkontrolle mild behandelt wird,und ein ruhiger kiffer zum sündenbock gemacht wird,möcht mal wissen was den bullen über canabis erzählt wird in der ausbildung,alles spritzen junkies oder was?ich glaube die sind verblödet worden durch die lügenmärchen übers hanf,so wie immer,sind ja schon milliarden menschen von zu fixern geworden,nur der gute gesellschaftlich anerkante todesstoff alkohol der ist ok,zum kotzen diese richter,0 ahnung vom leben aber gott spielen müssen?

noah
noah
Antwort an  substi
6 Jahre zuvor

Das ist modernisierte folterung und untetdrückung pervers einfach pervers !!!!!!!!!

trauriger_bayer
trauriger_bayer
6 Jahre zuvor

hab ne ähnliche Story. Es intersiert einen scheiß ob Du Dein Leben im Griff hast und wer Du bist oder was Du machst. Drogen = Verunrteilt (die Cannabis Spritze im Arm wo man nie wieder normal wird) Die machen einen einfach fertig ohne Fragen zu stellen. Ich wurde mit 0,4 Gramm verurteilt. Klar, ist die gute Frau ihren Job los. Als Drogensüchtiger in Bayern bist Du eine Gefahr für Kinder und Jugendliche. Dieser Satz wurde bei mir eingetragen. Ist so ein Kann Paragraf. 218 oder so. Daraufhin durfte ich meine Azubis in meiner Firma raus schmeißen, durfte meinen Sportverein nicht weiter führen. Man hat mir meine Gastronomielizenz abgenommen (wir lassen doch keinen Drogensüchtigen eine Gastronomie führen). Führerschein sowieso. Man kann… Weiterlesen »

Dr. Greenthump
Dr. Greenthump
Antwort an  andi
6 Jahre zuvor

erstmal würd ich auch im Internet nich so ganz schlau verkünden dass ich 16 bin und kiffe, also du und zweitens… boah krieg ich die Übelkeit bei so klugscheißerei.. .ich kenn kumpels wenn du da wie son Spürhund fein säuberlich jeden Millimeter des bodens absuchst … und bulln machen das… dann haste in 10 Minuten irgendwas zwischen 0,1 und 0,3 g zusammen xD … also aufm autoboden… weil die einfach gern hotboxen Nachtens… soll doch jeder tun wie er mag es tut doch keinem andern weh. .der ganze fall ist lächerlich und blamabel für das deutsche rechtssystem FAKT PUNKT ENDE! also will sagen, die frau wird die 0,01 g nich bewusst beigeführt haben dass war ein krümel aufm handtaschenboden oder… Weiterlesen »

mr tola
mr tola
Antwort an  Hanfpferd
6 Jahre zuvor

alles eine sorte menschenob gestapo lka oder dea,es stimmt,man wird nicht mehr vergasst,aber die unmenschliche Behandlung geht weiter,jahre im gefängniss Führerschein weg usw.sie können dir dein leben äusserst unanganehm machen.scheiss btmg

Jemand
Jemand
Antwort an  trauriger_bayer
6 Jahre zuvor

Es ist einfach nicht erwünscht das Leute durch den Kosum von Drogeb ihren Horizont dahingehend erweitern das es ihnen möglicherweise auffallen könnte was so alles schief läuft auf der Welt (Sklaverei bzw wie man es heute nennt “Billiglohnsektor” usw) und das es eigentlich garnicht viel braucht um dieses Systhem zu stürzen!
Deswegen sind auch die einzigen Drogen die den Horizont nicht in irgendeiner Weise positiv(!!!) beeinflussen erlaubt…also Alkohol und Tabak!