Samstag, 2. Mai 2015

GMM 2015 – Polizei jagt Vogelfutter

Vogelfutter-hanf

Stuttgart:  Beim diesjährigen Global Marijuana March in Stuttgart ist es zu mehrfachem Vorgehen der Polizei der Rotgrünen Landesregierung gegen TeilnehmerInnen gekommen.

Insbesondere wurden Teilnehmer der Demonstration anlasslos durchsucht, wodurch natürlich weitere Bürger von der Teilnahme abgehalten wurden.

Der Höhepunkt der Polizeiaktion bestand in der Beschlagnahmung von insgesamt 215 Tütchen mit Hanfsamen, die zum Füttern bedrohter Vogelarten gedacht sind.  Diese Vogelrettungspakete (Vogelfutter-Hanf) hatte die Piratenpartei Stuttgart verteilt um für ihre Tierschutzpolitik politisch zu werben.  Vollkommen zusammenhangslos und anscheinend politisch narkotisiert wurde der Stadtrat Stefan Urbat seitens der Polizei angegangen. Eine Strafanzeige gegen den Politiker der Piratenpartei wird vorbereitet, so die Polizei.

Von den Schikanen ließen sich 500 StuttgarterInnen nicht abhalten, gegen die Verfolgungspolitik des Grünen Ministerpräsidenten Kretschmann und seines SPD-Innenministers Gall sowie für die sofortige Freigabe von Hanf und Cannabis, zu demonstrieren. Die Veranstalter rund um Timo Strohmenger und den Cannabis Social Club Stuttgart zeigten sich schockiert vom Eingreifen der Polizei, die schon vorher per Ankündigung durch das Ordnungsamt die Vogelfutterverfolgung einleitete.

Insgesamt ziehen die Veranstalter eine positive Bilanz der Veranstaltung, die mit den Städten Augsburg, Erlangen, Heidelberg, München und Wien die diesjährigen Global Marijuana Märsche im deutschsprachigen Raum einleitete.

Unser Kommentar: „Die Polizei hat eindeutig den Vogel abgeschossen“

5 Antworten auf „GMM 2015 – Polizei jagt Vogelfutter

  1. Mörnest

    Hm…. Stuttgart ist etwas zu früh für solche offenen Aktionen, hier empfiehlt es sich das Ganze so zu machen das sich im besten Falle die lieben Vögel im Herbst selbst versorgen können.

  2. Lars Rogg

    In Stuttgart oder in ganz BW bzw Bayern sind die Bulle schon immer gnadenlos gewesen. Die führen jeden Befehl der von oben kommt auch aus…kommt einem das nicht bekannt vor ??…soviel zum Thema Geschichtsbewustsein bei der süddeutschen Bullerei. Der Unterschied zu Nazischergen aus dem 1000 jährigen Reich ist verschwindend gering. Wir werden zwar nicht immer ermordet ( siehe Burghausen !!) aber gesellschaftlich, sozial und menschlich erniedrigt. Sowas macht man eben mit Untermenschen die sich nicht unterwerfen und klein bei geben wollen…nicht wahr liebe Polizei?? Wer selbständig denkt und entsprechend handelt, ohne dritte zu gefährden, wird drangsaliert, diffamiert und weggesperrt. Rechtsstaat, ich könnte kotzen…

  3. Christoph Kierspel

    Erst mal Gratulation zu der Wortschöpfung „politisch narkotisiert“ 🙂
    Im Gegensatz zu Lars möchte ich diesen Bogen nicht spannen.
    Paralelen lassen sich immer finden. Die Frage ist, ob das zur Erhellung der Situation beiträgt. Hat eher was von einem Artikel aus dem Postillon, wenn sich die Stuttgarter Poplizei ( sorry … verschrieben 🙂 ) genötigt fühlt, ganze 215 Vogelfuttertütchen aus dem Verkehr zu ziehen.

  4. Lars Rogg

    Für mich ist die Situation hell genug…alles offensichtlich. Der Vergleich mag nicht ganz zutreffend sein, doch fühlt man sich in Süddeutschland wie ein verfolgter Verbrecher…obwohl man das „ganz objektiv“ nicht ist. Man hat genauso wenig der Gesellschaft geschadet wie die Juden…fakt bleibt die Verfolgung unter lächerlichen Begründungen, sowie Staatstreue Schergen, die für Geld alles machen…für mich passt der Bogen wunderbar obwohl wir 4 Millionen verfolgte und nicht über 6 Millionen ermordete sind. Ein direkter Vergleich dessen wäre eine Beleidigung der getöteten, aber die Verfolgung und Erniedrigung von harmlosen Kiffern und Vogelfütterern läßt nicht auf Geschichtsbewustsein schliessen. Doch wenn es darum ginge hätten wir auch keine Waffenverkäufe, denn von Deutschland darf niemals wieder ein Krieg ausgehen. Damit aber jeder andere Krieg führen kann, beliefern wir jeden Schurkenstaat der es wünscht mit aller Art Waffen. Wieviel wir doch gelernt haben…

  5. f

    demos sind kinderkacke, es braucht sich niemand zu wundern wenn die hanfbewegung nicht ernst genommen wird mit ihrer naiven mimimi-taktik.

    solange der dhv lernresistent bleibt und sich nicht endlich zur seit langem überfälligen gründung einer hanfpartei entschliesst wird das nichts mit der beschleunigten legalisierung, da können die hänflinge marschieren bis sie schwarz werden.

    wer soviel geld eingesammelt hat wie mister hanfverband georg wurth sollte dann auch irgendwann mal was brauchbares abliefern wenn er nicht als fehlbesetzung in die geschichte eingehen will ! und bitte keine weiteren ausflüchte lieber dhv, jetzt ist es an der zeit nägel mit köpfen zu machen.

    es gibt ja offensichtlich genügend mitstreiter im ganzen bundesgebiet die das ganze dann unterstützen und bis runter auf landes/-kommunalebene verwirklichen können. das ganze hätte zwar schon jahre früher passieren müssen, aber besser spät als nie !!

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