Mittwoch, 8. April 2015

Kreativ-Köpfe gefragt

CSCistOK! – Es geht voran!

 

CSCistOK-neue-Seite

 

Wie jeden Monat berichten wir euch hier auch diesmal wieder über die Neuigkeiten und Fortschritte bei der Kampagne CSCistOK!, die letztes Jahr im September aus der Taufe gehoben wurde und sich für die Einrichtung von Cannabis Social Clubs in ganz Europa stark macht.

 

Die augenscheinlichste Neuerung ist wohl der verbesserte Internetauftritt der Kampagne. Die alte Homepage wurde abgelöst und erstrahlt jetzt nicht nur in einem schicken Design, sondern punktet auch mit einigen tollen, neuen Funktionen. So können dort zum Beispiel diverse Leitfäden für HanfaktivistInnen heruntergeladen werden, die die Arbeit rund um Pressemitteilungen, Demonstrationsanmeldungen und Ähnliches erleichtern sollen. Des Weiteren findet man dort auch einen AktivistInnen-Bogen, in den sich interessierte Menschen eintragen können, um für die Re-Legalisierung aktiv zu werden. In den nächsten Wochen werden dann noch ein Merchandise-Shop und eine AktivistInnenkarte für Deutschland dazukommen um das Ganze abzurunden. Die alten Features, wie „News“ oder unseren Kalender mit vielen wichtigen Terminen zum Thema Cannabis findet ihr natürlich weiterhin wie gewohnt unter www.cscistok.eu

 

Ein Modul der Kampagne „CSCistOK!“ besteht in der Aus- und Weiterbildung von AktivistInnen. Dies geschieht hauptsächlich durch Vorträge und Seminare die von unserer Zentrale angeboten werden. Am 02.03.2015 fand eine solche Veranstaltung in Ingolstadt statt. Organisiert und durchgeführt wurde das Ganze diesmal vom Verein „Cannabis Social Club Ingolstadt“. Als Referent war Emanuel Kotzian geladen. Dieser referierte für die anwesenden AktivistInnen über Aufbau und Struktur von CSC’s, die Vorteile gegenüber anderen Abgabemodellen und natürlich über diverse Möglichkeiten die Idee der Cannabis Social Clubs in Deutschland und Europa weiter voranzutreiben. Auch in anderen Städten sind bereits solche Seminare in Planung und wir hoffen natürlich, dass es noch viele mehr werden!

 

Auch die Vorbereitungen für unseren Cannabis Social Club hier auf Fuerteventura laufen auf Höchst-Touren. Allerdings fehlt uns bis jetzt noch ein ganz wichtiges Detail: Der Name! Deshalb rufen wir alle Kreativ-Köpfe unter euch dazu auf, sich einen oder mehrere Namen für unseren Club einfallen zu lassen, und diese(n) dann an cscistok@gmail.com mit dem Betreff „Name für den Club“ zu schicken. Sollte eure Idee das Rennen machen, lassen wir uns eine schöne Überraschung für euch einfallen. Also nichts wie ran, lasst eurer Kreativität freien Lauf – wir sind gespannt!

 

Auch bei unseren Hangouts gibt es neues zu berichten. Ab diesen Monat wird es nicht mehr wie bisher alle zwei Wochen ein virtuelles AktivistInnentreffen geben, sondern wir werden an jedem 15. des Monats einen Videobericht aus der CSC-Zentrale mit allen relevanten Neuigkeiten für euch online stellen, und an jedem 30. des Monats gibt es dann wie gewohnt den großen CSC-Hangout für alle AktivistInnen und Interessierten zum gemeinsamen Austausch und dem schmieden weiterer Pläne.

Ihr seht, es hat sich einiges getan und das ist gut so. Wir werden nämlich keine Ruhe geben bis diese Prohibition endlich der Geschichte angehört! Let’s get green!

 

 

Autor: Floh Söllner

 

 

17 Antworten auf „Kreativ-Köpfe gefragt

  1. Jemand

    Der CSC als Abgabemodel ist eigentlich DAS Symbol dafür was in der Legalisierungsdebatte falsch läuft! Eine derartige Überregulierung von Besitz- und Konsummengen ist weder nötig noch wünschenswert und erst recht nicht akzeptabel! Auch die staatliche Registrierung ist nicht herade von Vorteil ohne gewisse Rechtssicherheit! Wer garantiert es mor das eine zukünftige Regierung diese Daten nicht missbraucht und die „Kifferdatenbank“ benutzt um weiterhinn Konsumenten zu drangsalieren und zu krimminalisieren!?
    Ein CSC kann nur dann eine Möglichkeit darstellen gemeinsam Gras anzubauen wenn Cannabis WIRKLICH legal ist…dann kann niemandem verboten werden einen solchen Club zu gründen!
    Durch CSC’s wird nämlich NIX legal…man wird wenn überhaupt auf eine völlig unzureichende Art und Weise entkrimminalisiert…das mag bei Regierungen funktionieren die sich irgendwo einsichtig zeigen…bei unsrer Politdarstellerbande wäre soetwas nur ein gesundes Fressen…man würde uns solange Steine in den weg legen bis sie das Ganze wieder einstampfen dürfen „weil es hat ja eh nichts gebracht“
    Dazu gehören ständige Steuererhöhungen (siehe Zigaretten und Benzin) genauso wie überrmässig strenge Kontrollen…die vermutlich eh gegen das GG verstossen würden!

    Alles in allem bleibe ich dabei das ich mich niemals bei so einem CSC registrieren werde…und mir erst recht von NIEMANDEM vorschreiben lasse wieviel ich im Monat kiffen darf! CsC ist NICHT ok!!!!!

  2. X-KIFFER

    Das sehe ich genauso!
    CSC ist eine Kapitulation vor der Prohibition. Dann müste es für Raucher ebenfalls Clubs geben und für Alki’s ja auch.
    Registrierungen gabs es das letzte mal im 3. Reich. Damals waren es die Juden die einen Stern gut sichtbar für jeden tragen musten.
    Müssen wir nach der Registrierung dann ein grünes Hanfblatt gut sichtbar am Ärmel tragen?
    Wann werden die ersten KZ’s eröffnet für Kiffer?
    Diesem Staat der soviele Verbrechen begangen hat, diesem Volk welches diese Verbrechen geduldet, ja sogar stillschweigend befürwortet hat traue ich niemals mehr über den Weg.
    Registrierung NIEMALS!
    Dann lieber weiterhin illegal bleiben.
    CSC ist NICHT ok!

  3. Jemand

    Genauso werde ich das auch halten! Es hat viel zu lange gedauert (und extrem viel Lehrgeld gekostet) vertrauenswürdige Kontakte zu schmieden um diese wegen so einer Möchtegernlegalisierung aufs Spiel zu setzen!

    Auch sehe ich es überhaupt nicht ein wieso man mir vorschreiben dürfen sollte wieviel ich im Monat konsumiere! Mein Krankheitsbild erfordert nämlich durchaus unterschiedliche Mengen je nach Tageslage kann das von nem kleinen Bongkopf bis zu mehreren Gramm gehen (pro Tag)

    Was ich auch nicht verstehe ist : was ist eig die Definition von „problematischem Konsum“ ein Wort mit dem ja gerne mal im sich geworfen wird aber nie so wirklich erklärt wird was das genau sein soll!

  4. reefermadness

    Ihr seht, es hat sich einiges getan und das ist gut so. Wir werden nämlich keine Ruhe geben bis diese Prohibition endlich der Geschichte angehört! Let’s get green!

    ÖH ja was genau hat sich denn getan?? Neen paar Grüne Linke und Piratenhansels machen hier den Weg für die Legalisierrung frei???

    Zur Errinnerrung gebetsmühlenartig…..ok…. :
    Da ihr ja gute Kontakte zu dem Medien habt,wäre es an der Zeit im Rahmen des Aussenministeriums des Kultusministeriums (Kulturaustauschprogramm)und des Gesundheitsministeriums ein -PR-Programm zu starten indem man die PR für sich nutzt!
    Als Beispiel führe ich mal ein Fussballspiel an… zb
    Bayern München gegen Ajax Amsterdam. Da werden dann Absprachen getroffen wie mit den Massen an Fäns umzugehen ist ,zwischen Land und Land ,überregional.
    Dazu werden wie immer Züge eingesetzt um die Fäns friedlich zu den Sportarenen zu transportieren!

    Um nun richtige PR zu machen und sie auch effektvoll einzusetzen muss man halt die selbe PR betreiben wie die Eliten das heißt:

    Einmal im Monat geht mit Absprache der Holländischen und Deutschen Regierrung (Kulturministrien)
    1 Sonderzug für ,,Konsumenten in die Freiheit,,
    von Berlin nach Amsterdam!!

    Man sollte da aus humanen menschlichen und ehtischen Gründen schon normale Waggons einsetzen ,wie halt für die Fussballfans auch.

    Ferner kommt noch hinzu das mit der Deutschen Bundesbahn immer gut zu reden ist und sie bestimmt Sonderkonditionen für die Sonderzüge ermöglicht!! Wohlmöglich werden nach geraumer Zeit dann schon
    2 Sonderzüge monatlich eingesetzt°°!!

    Da sich nun auch die designierte FDP für eine Legalisierrung stark macht(g),wurde auf dem letzten Parteitag beschlossen,
    wenigstens Sonderzüge für Patienten von,
    Berlin- nach- TelAviv einzusetzen!!!
    Nachdem der FDP Beschluss dem Bundestag vorgelegt wurde,kam es zu den wildesten ideologischen Debatten die der Bundestag nach Kriegsende erlebt hat!
    Das ganze gipfelte dann in einer Art, tumultartiger Wirtshausschlägerrei ,die dann glücklicher Weise durch die hauseigene Security geschlichtet werden konnte!! Wie es mit der Legalisierrung nun weiter vorrangehen soll,dazu wollte sich der Regierrungssprecher nicht äussern,da er mehrere Zähne eingebüßt hatte und einen Notfalltermin bei seinem Zahnartz wahrnehmen musste!!

    fortsetzung folgt: CSC ist nicht OK

    mfg

    PS. die AFD zeigte reges Intresse an den Sonderzügen,,,wohlmöglich kann man mit den kreativen Köpfen koalieren!!!

  5. danydanone

    Dank meiner Vorredner habe ich einen Namen gefunden.

    €€€Proprohibition-Social-Clup$$$!

  6. Jemand

    Wie wärs mit „Kiffer-KZ“ ? Das zeigt doch wenigstens schonmal eindrücklich in welche Richtung es geht!

  7. reefermadness

    na in die einzigst wahre richtung!!!

    Am Deuschtem Wesen soll die Welt genesen!!
    dazu ein comment von schmidt salomon

    aus keine macht den doofen

    Noch immer bilden wir aufrechtgehenden Deppen uns ein,das das Universum von einem Schöffergott exqlusiv für uns geschaffen wurde!! Die menschliche Hypris im Mittelpunkt des Kosmos zu stellen ,ist wohl die dümmste und politisch verherrenste Wahnidee,die Homo Demenz je hervorrgebracht hat!!

    mfg

  8. Lars Rogg

    @Jemand & X-Kiffer
    Eure Angst vor staatlicher Repression kann ich durchaus verstehen und solange man in z.B. Stuttgart aus keinem Blumenanbau Fachgeschäft gehen kann ohne Angst zu haben von der Bullerei verfolgt und hops genommen zu werden, gebe ich euch auch recht. Echt widerwertig !! Allerdings gucke ich ganz gerne nach Portugal. Kleine Eigenbedarfmengen (jeder Droge) sind nicht verboten-nur bei offensichtlich problematischen oder öffentlich, auffälligem Konsum steht ein Gespräch mit einem Mediziner (glaub ich) an. Ich find diese Clubs gar nicht so falsch, wenn die Gesetzgebung drumherum sich liberalisieren würde. Damit meine ich das kleiner Kiffer nicht mehr verfolg und vergewaltigt werden. Wenn unsere debile ReGIERung schon keine sinnvolle Gesetzgebung in Sachen Hanf auf die Beine stellen kann, könnte das ein Weg sein dem uninformierten Rest der Bevölkerung ein friedliches Miteinander vorzuleben. Immer noch besser als ein (1) Coffeeshop in dem nur eine paar glückliche einkaufen dürfen. Das ( Coffeeshops) wäre dann vielleicht ein nächster Schritt- aber Flächendeckend ab 21 Jahren frei (mit viel Glück in 30 Jahren). Tatsächlich trau ich unseren Politikern keine sinnvolle, gewalt- und repressionsfreie Handlungsweise zu, wodurch eure Sorgen durchaus berechtigt sind- absolut. Aber eins ist klar…unsere Staatsmacht wird nicht plötzlich eine Kehrtwende vollziehen und uns kleinen Kiffern mit wehenden Fahnen alles erlauben was uns spass macht (rauchen, anbau, tausch, offene Informationen, etc ). Einen Anfang wäre es aber solche Clubs zu eröffnen und Kranken (sehr wichtig) sowie Hedonisten ihr Leben leben zu lassen. Sollten sich solch Vereine etablieren dürfte sich der Verfolgungsdruck auf Kleinkiffer auf ein minimum reduzieren. Das selbe dürfte oder müßte dann auch für den Selbstanbau gelten, so dass es egal ist wenn man entspannt und ohne Schaden für andere, sich sein eigenes Zeug zieht. Das wäre vor allem für Kranke interessant, die gar nicht mehr arbeiten können und sich die Clubgebühren nicht leisten könnten. Aber das ist Phantasie…ein Wunschtraum der wohl noch nicht so bald Wirklichkeit werden wird. Mortler, Gröhe und co werden jedes Gottverdammte Register ziehen um jegliche Liberalisierung so lange hinaus zu zögern wie sie nur können. Gegen jede Vernunft und vor allem gegen die Menschen. Ich vermute das es für uns in naher Zukunft erstmal sehr, sehr viel schlimmer werden wird bis wir eine Verbesserung für komplett ungefährliche Konsumenten erwarten dürfen…leider

  9. Jemand

    Du glaubst also ernsthaft CSC’s währen nur der erste Schritt ? Nene! Falls sowas kommt wird der gemeine Kiffer sich darauf ausruhen…man darf ja immerhinn jetzt kiffen…das die Auflagen aber immernoch inakzeptabel sind…davor werden die Augen verschlossen!
    Die Holländer haben sich ja auch mit ihrer Duldungspolitik zufrieden gegeben und was sie davon haben sieht man ja jetzt wo ein paar Hardliner alles wieder zurück schrauben!
    Und wir in Deutschland bekommen es ja nichtmal hin Homosexuelle den Heterosexuellen gleichzustellen (die dürfen zwar immerhinn sowas ähnliches wie heiraten werden aber bei Steuerangelegenheiten oder was die Adoption angeht nach wie vor diskriminiert!)

    Im übrigen gehöre ich zu denen die aus Krankheitsgründen nicht arbeiten…Cannanis hilft sehr aber ich kanns mir nicht immer leisten!
    Man liesr ja immer wieder davon das das Cannabis eben nicht billiger sein darf als das vom Schwarzmarkt…und das ist ja mal totaler Blödsinn Da macht Uruguay es richtig…ich meine wer geht noch zum dealer wenn er ne akzeptable Qualität für viek weniger bekommt!? Und wieso sollte man das gewinnbringend irgendwem verkaufen wenn derjenige selber kaufen kann!? (Ich halte nichts vom staatlichen Anbau an sich aber wegen der Preisfrage haben sie Recht!)

    Der einzige Weg den ich sehe Cannabis (wirklich!!!!!) zu legalisieren ist der EuGH (auf das BVerfG kann man sich nicht verlassen!)
    Da müssen Gelder hin! Wir ham ja ein Urteil des BVerfG das besagt das die deutsche Regierung die internationale Entwicklung zu beachten sei
    Nur ist das BVerfG nicht daran interessiert dieses Urteil auch durchzusetzen also muss der EuGH da ran!
    Da hätte man auch nen Teil der Million vom DHV brauchen können!

  10. Lars Rogg

    Hallo Jemand
    1. Wir haben keine Clubs, von Auflagen zu sprechen die noch nicht existieren oder beschlossen sind irritiert mich etwas.
    2. Die Ungleichbehandlung von Heten und Homos ist an Dummheit und Ignoranz vor Menschlichkeit kaum zu überbieten- keine Frage. Diese Borniertheit ist aber auf dem gesamten Weltball Tatsache. Warum ist mir komplett schleierhaft. Viele tun so als wäre das eine gefährliche ansteckene Krankheit, dabei ist diese peinliche homophobie lediglich ein Zeichen für ein große Masse an unaufgeklärten Idioten. Wobei gehts es denn bei Homosexueller Liebe?? Um Liebe zu einem anderen Menschen. Daran kann nichts verkehrt sein. Es gibt so abartig viel unlogischen Hass auf der Welt, dass ich jede Form der Liebe herzlich umarme und willkommen heiße. Ich denke manchmal das die krassesten Homofeinde selbst eine latente Neigung in diese Richtung haben, diese aber nicht wahrhaben wollen und deshalb auf jeden einprügeln der sie mit dem Thema konfrontiert. Das aber nur nebenbei.
    3.Das die deutschen Gerichte nicht ernst genommen werden sieht man an der Ignoranz der kompletten Politiklandschaft in Bezug auf das Urteil von wegen einheitlich Grenzwerte. In BW wird einem wegen eines zehntel Gramms der Arsch aufgerissen und in Norddeutschland kannste ohne Probleme mit ein paar Gramm das Haus verlassen. Unsere Politiker nehmen sich einfach das Recht das Urteil zu ignorieren. Wenn ein Kiffer ein Gesetz ignoriert bekommt er die Hölle auf Erden bereitet- aber wir sind ja nicht mächtig. Wir sind diesen rechtbrechenden Pseudopolitikern nur ausgeliefert- gnadenlos.
    Wieso, mit Sahne obendrauf, glaubst Du das unsere vor Dummheit und Ignoranz geschwängerten Bürgervertreter sich dem Europäischen Gerichtshof unterwerfen würden??? Wenn sie vernünftig agieren wollten hätten sie das schon längst tun können- die Fakten, ob der medizinische relevanz und relativen ungefährlichekeit als Freizeitdroge, sind auf dem Tisch. Sie könnten also, wenn sie wollten. Ein weiteres Urteil würden sie auch nur ignorieren. Wer will sie denn zwingen sich vernünftig oder Gesetzteskonform zu verhalten?? Als ob sich diese oder irgendeine andere Regierung für Urteile interesieren würde. Nein da werden Ausflüchte und Auswege gesucht und gefunden, um Kiffern und Patienten weiterhin den Arsch meilenweit aufreissen zu können. Sei bitte nicht naiv. Entweder wir erreichen eine flächendeckende Aufklärung des Wahlviehs( ich kann es selber nicht mehr hören obwohl es wahr ist) oder es wird nix aus einer Harmonisierung des Rauschhanfes. Ich habe die gleich Wut auf unsere lächerliche Politikerkaste, aber nur das Wahlvieh wird daran etwas ändern. Weder irgendein Gerichtsurteil noch ein (1) lächerliche Coffeeshop etc wird das schaffen.
    4. Durch die Hintertür vieler Clubs könnte sich aber ein Umdenken in der Bevölkerung etablieren, durch das der Gesetztgeber irgendwann Gesetze erläßt die schon längst der Realität einer Durchschnittsgruppe in der BRD angekommen sind. Das müßte dann aber Bundesweit so sein und nicht nur an einer einzigen Stelle um den Shop dann Medienwirksam wieder zu schliessen. Das kann aber nur durch eine vernünftige breit gefächerte, dauerhafte Aufklärung umgesetzt werden. Ich weiß ich langweile!!
    5. Wieso gehst Du davon aus das der Europäische Gerichtshof in unserem Sinne entscheiden wird?? Er wird auf die Souvärenität der einzelnen Staaten verweisen und den Antrag bzw die Klage zurückweisen- davon bin ich überzeugt!!! Und im Zweifel wird sich die Grokotze einfach darüber hinwegsetzen und uns breit lächelnd weiter verfolgen und dämonisieren.
    Also nix für ungut, aber der heimliche Eigenanbau ist der gefährlichste aber auch der einzige Weg der uns Patienten und Hedonisten bleiben wird. Die Regierung juckt das doch gar nicht- es trifft ja niemand wichtiges…sind doch nur Bürger und keine Lobbyisten oder Pharmafirmen. Lobbyismus gehört seit Jahren verboten…und was machen unsere Politiker?? Sie stecken bis zu Anschlag in deren Hintern (TTIP läßt grüssen). Unsere Politiker sind ja nicht Weltoffen und durch Realismus geprägt sondern lediglich nach oben schielende Machtmenschen…ausnahmslos nur Macht- und Geldgeile Politiker. Was hat sie Wahrheit da zu suchen??? Das ist auch der Grund warum ich ein verfechter des DHV bzw des Hajos bin. Selbst wenn beide eventuell etwas zu Grün(Partei) eingefärbt sind, sind die doch die einzigen die an der Aufklärung arbeiten. Oder kennst Du sonst noch ein Verein?? Nun, die Zeit wird es zeigen ob wir in den nächsten 10-20 Jahren einen vernünftigen Umgang mit dem Thema erfahren werden und dürfen oder ob sie uns noch sehr viel mehr den Arsch aufreisen werden- beides ist möglich. Ich Tippe auf noch etwa 10 Jahre- so oder so. Der Druck anderer Länder könnte uns die Arbeit abnehmen und Politiker ihre Einstellung verändern lassen. OK ich bin auch mächtig naiv…aber ich hoffe das es so kommen wird.

  11. Jemand

    1. Man nimmt sich mit dem CSC Modell ja zB die Spanischen CSCs zum Vorbild von diesen Auflagen spreche ich.
    2. Vollste Zustimmung! Schwul sein war ja bis (glaube rein formell) 1999 illegal! (Bin mir nich sicher wegen der Jahreszahl)
    Die Berliner Mauer ist weg aber die Mauer in den Köpfen der Menschen steht nach wie vor (und das eben nicht nur was West/Ost angeht)!
    3+5. Wenn ich das richtig verstanden habe hat der EuGH zumindest in der Theorie Möglichkeiten der Sanktionen als Druckmittel…da könnte man vermutlich ansetzen…ein Versuch wäre es sicherlich wert!
    Klar wird man sich auf die Souveränität des Landes berufen aber man hätte ja ein BVerfG Urteil zur Hand das eben nahelegt das hier Handlungsbedarf besteht!
    4. Dazu müsste man aber auch Leuten ermöglichen sich diese Clubs mal anzusehen (Tage der offenen Tür etc pp vllt sogar eine Webcam im Anbaubereich um zu zeigen das Hanf speben nichts anderes ist wie jede andere Pflanue auch)

  12. Lars Rogg

    Das Problem ist das das alles im „wäre möglich“ oder „wäre schön“ oder „man könnte doch“ Modus abläuft. Ist doch alles nix greifbares. Nur das Wahlvieh ist dazu in der Lage irgendetwas zu verändern, d.h. Aufklärung, Aufklärung und nochmal Aufklärung. Ein Urteil mag wegweisend sein, interessiert aber doch keinen Politiker, also was solls???

  13. Jemand

    Ein Versuch isses definitiv wert! Aber erst wenn genug Leute dahinter stehen…also hast du durchaus Recht : Aufklärung ist alles!

    Wie schon öfter erwähnt ist der CSC ein erster Schritt in die rixhtige Richtung und auf alle Fälle besser als die Zustände derzeit aber das ist eben nicht DIE (dauerhafte) Lösung die manche darin sehen!

  14. Lars Rogg

    Absolut deiner Meinung. Sollte meine geliebte Mutter noch zu Prohibitionszeiten das Zeitliche segnen, werde ich versuche selbst eine DHV Aussenstelle zu realisieren. Ich hab nur z.Zt. einen 16-18 Stunden Tag mit meiner an Alzheimer-Demenz leidenden Mum. Da bleibt kaum Zeit für sinnvolle, zeitlich selbst bestimmte Arbeit. Ein bisschen Senf abgeben, in verschiedenen Foren und Chats, ist das Einzige das mir bleibt (zur Zeit).
    Viel erreichen kann ein einzelner zwar nicht, aber sollten sich ein paar mehr träge Kifferseelen dem Thema widmen (am besten in jeder Stadt Deutschlands eine DHV Aussenstelle) könnten wir echte Aufklärung leisten. Es gibt doch in nahezu jeder Schule irgendwann einen Zeit der Drogenaufklärung in der irgendein bekloppter Drogenbulle ( die minderwertigste Gattung Bulle) die Heranwachsenden vor den bösen, bösen Drogen „aufklärt“ (s. Marbach). Wäre doch mal interessant bei verschiedenen Rektoren und Vertrauenslehrern vorstellig zu werden um gleichzeitig mit dem Bullen die Schüler über die Gefahr von Drogen aufzuklären- als Gegenpol sozusagen. Es könnten auch unmengen an Aufklärungsbroschüren verteilt werden. Jedes pro und contra wäre darin erörtert und dargelegt. Könnte interessante Diskussionen zwischen Bulle und uns echten Aufklärern geben, die die Jugendlichen nicht zu staatskonformen Duckmäusern, sondern zu denkenden Menschen mit objektiver Meinung heranwachsen lassen. In etwa so wie Howard Marks (Mr. Nice) spass daran hatte den DEA Agenten ihre Lügen und Verbrechen vorzuhalten und deren Menschenverachtende, Volkzerstörende Politik zu entlarven (Nepal läßt grüßen). Leider gibt es kaum etwas angepassteres und Staatskonformeres als Lehrer und Rektoren (Erfahrungswerte) so das das wohl ein Wunschtraum bleibt…aber träumen ist manchmal schön 🙂 Da wir kaum über Medien o.ä. die relevanten Infos an die Gesellschaft bringen können (eine Geldfrage) könnte das eine Kosten günstige aber effektive Möglichkleit sein echte Aufklärung zu betreiben bevor ihnen die „Erwachsenen“ jeden Müll erzählen der von oben diktiert wird. Die wäre dann auch in etwa 10 Jahre bereit zu wählen- und zwar das Richtige. Naja, wie gesagt Wunschträume…

  15. Jemand

    Vollkommen richtig!
    Das fängt doch schon im persönlichen Umfeld von jedem einzelnen an!
    Redet mit Leuten über Hanf bzw Drogenpolitik!
    Überzeugt die Leute davon das Prohibition mit all ihren Folgen weit schädlicher ist als Cannabis!
    So hab ich auch schon den ein oder anderen Hanfgegner davon überzeugt das die Welt davon nicht untergeht und es keine toten Kinder regnet wenn man Cannabis legalisiert!
    Die Leute müssen keine Hanffans werden! Es reicht wenn sie nichts dagegen haben und sich vorstellen könnten damit zu leben… niemand muss und akzeptieren…aber Toleranz ist wichtig! (Meinungsfreiheit und so)! Zumal man auch nicht zu viel verlangen sollte (zb Akzeptanz) da fühlen sich viele bedrängt und machen sofort dicht!
    Ich spreche da aus eigener Erfahrung! Seid dabei sachte aber bestimmt lasst euch auf die Sorgen und Bedenken der Leute ein und erklärt ihnen in Ruhe was Sache ist!

    p.S. das geht an alle nicht (nur) an dich Lars^^

  16. Lars Rogg

    Wie geil : „das es keine toten Kinder regnet“… das merke ich mir!! Ich lag lachend unterm Tisch (na fast) aber es hat mir den Abend versüßt…hihihi. Danke dafür 🙂
    Ich denke wir ziehen alle am selben Strang, Tau, Seil, etc.
    Wie beim Hanf, verschiedene Namen für das selbe Ziel.
    Bis bald…

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