Mittwoch, 8. April 2015

Kreativ-Köpfe gefragt

CSCistOK! – Es geht voran!

 

CSCistOK-neue-Seite

 

Wie jeden Monat berichten wir euch hier auch diesmal wieder über die Neuigkeiten und Fortschritte bei der Kampagne CSCistOK!, die letztes Jahr im September aus der Taufe gehoben wurde und sich für die Einrichtung von Cannabis Social Clubs in ganz Europa stark macht.

 

Die augenscheinlichste Neuerung ist wohl der verbesserte Internetauftritt der Kampagne. Die alte Homepage wurde abgelöst und erstrahlt jetzt nicht nur in einem schicken Design, sondern punktet auch mit einigen tollen, neuen Funktionen. So können dort zum Beispiel diverse Leitfäden für HanfaktivistInnen heruntergeladen werden, die die Arbeit rund um Pressemitteilungen, Demonstrationsanmeldungen und Ähnliches erleichtern sollen. Des Weiteren findet man dort auch einen AktivistInnen-Bogen, in den sich interessierte Menschen eintragen können, um für die Re-Legalisierung aktiv zu werden. In den nächsten Wochen werden dann noch ein Merchandise-Shop und eine AktivistInnenkarte für Deutschland dazukommen um das Ganze abzurunden. Die alten Features, wie „News“ oder unseren Kalender mit vielen wichtigen Terminen zum Thema Cannabis findet ihr natürlich weiterhin wie gewohnt unter www.cscistok.eu

 

Ein Modul der Kampagne „CSCistOK!“ besteht in der Aus- und Weiterbildung von AktivistInnen. Dies geschieht hauptsächlich durch Vorträge und Seminare die von unserer Zentrale angeboten werden. Am 02.03.2015 fand eine solche Veranstaltung in Ingolstadt statt. Organisiert und durchgeführt wurde das Ganze diesmal vom Verein „Cannabis Social Club Ingolstadt“. Als Referent war Emanuel Kotzian geladen. Dieser referierte für die anwesenden AktivistInnen über Aufbau und Struktur von CSC’s, die Vorteile gegenüber anderen Abgabemodellen und natürlich über diverse Möglichkeiten die Idee der Cannabis Social Clubs in Deutschland und Europa weiter voranzutreiben. Auch in anderen Städten sind bereits solche Seminare in Planung und wir hoffen natürlich, dass es noch viele mehr werden!

 

Auch die Vorbereitungen für unseren Cannabis Social Club hier auf Fuerteventura laufen auf Höchst-Touren. Allerdings fehlt uns bis jetzt noch ein ganz wichtiges Detail: Der Name! Deshalb rufen wir alle Kreativ-Köpfe unter euch dazu auf, sich einen oder mehrere Namen für unseren Club einfallen zu lassen, und diese(n) dann an cscistok@gmail.com mit dem Betreff „Name für den Club“ zu schicken. Sollte eure Idee das Rennen machen, lassen wir uns eine schöne Überraschung für euch einfallen. Also nichts wie ran, lasst eurer Kreativität freien Lauf – wir sind gespannt!

 

Auch bei unseren Hangouts gibt es neues zu berichten. Ab diesen Monat wird es nicht mehr wie bisher alle zwei Wochen ein virtuelles AktivistInnentreffen geben, sondern wir werden an jedem 15. des Monats einen Videobericht aus der CSC-Zentrale mit allen relevanten Neuigkeiten für euch online stellen, und an jedem 30. des Monats gibt es dann wie gewohnt den großen CSC-Hangout für alle AktivistInnen und Interessierten zum gemeinsamen Austausch und dem schmieden weiterer Pläne.

Ihr seht, es hat sich einiges getan und das ist gut so. Wir werden nämlich keine Ruhe geben bis diese Prohibition endlich der Geschichte angehört! Let’s get green!

 

 

Autor: Floh Söllner

 

 

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17 Kommentare
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Jemand
Jemand
6 Jahre zuvor

Der CSC als Abgabemodel ist eigentlich DAS Symbol dafür was in der Legalisierungsdebatte falsch läuft! Eine derartige Überregulierung von Besitz- und Konsummengen ist weder nötig noch wünschenswert und erst recht nicht akzeptabel! Auch die staatliche Registrierung ist nicht herade von Vorteil ohne gewisse Rechtssicherheit! Wer garantiert es mor das eine zukünftige Regierung diese Daten nicht missbraucht und die “Kifferdatenbank” benutzt um weiterhinn Konsumenten zu drangsalieren und zu krimminalisieren!? Ein CSC kann nur dann eine Möglichkeit darstellen gemeinsam Gras anzubauen wenn Cannabis WIRKLICH legal ist…dann kann niemandem verboten werden einen solchen Club zu gründen! Durch CSC’s wird nämlich NIX legal…man wird wenn überhaupt auf eine völlig unzureichende Art und Weise entkrimminalisiert…das mag bei Regierungen funktionieren die sich irgendwo einsichtig zeigen…bei unsrer… Weiterlesen »

X-KIFFER
X-KIFFER
Antwort an  Jemand
6 Jahre zuvor

Das sehe ich genauso!
CSC ist eine Kapitulation vor der Prohibition. Dann müste es für Raucher ebenfalls Clubs geben und für Alki’s ja auch.
Registrierungen gabs es das letzte mal im 3. Reich. Damals waren es die Juden die einen Stern gut sichtbar für jeden tragen musten.
Müssen wir nach der Registrierung dann ein grünes Hanfblatt gut sichtbar am Ärmel tragen?
Wann werden die ersten KZ’s eröffnet für Kiffer?
Diesem Staat der soviele Verbrechen begangen hat, diesem Volk welches diese Verbrechen geduldet, ja sogar stillschweigend befürwortet hat traue ich niemals mehr über den Weg.
Registrierung NIEMALS!
Dann lieber weiterhin illegal bleiben.
CSC ist NICHT ok!

Jemand
Jemand
Antwort an  X-KIFFER
6 Jahre zuvor

Genauso werde ich das auch halten! Es hat viel zu lange gedauert (und extrem viel Lehrgeld gekostet) vertrauenswürdige Kontakte zu schmieden um diese wegen so einer Möchtegernlegalisierung aufs Spiel zu setzen!

Auch sehe ich es überhaupt nicht ein wieso man mir vorschreiben dürfen sollte wieviel ich im Monat konsumiere! Mein Krankheitsbild erfordert nämlich durchaus unterschiedliche Mengen je nach Tageslage kann das von nem kleinen Bongkopf bis zu mehreren Gramm gehen (pro Tag)

Was ich auch nicht verstehe ist : was ist eig die Definition von “problematischem Konsum” ein Wort mit dem ja gerne mal im sich geworfen wird aber nie so wirklich erklärt wird was das genau sein soll!

reefermadness
6 Jahre zuvor

Ihr seht, es hat sich einiges getan und das ist gut so. Wir werden nämlich keine Ruhe geben bis diese Prohibition endlich der Geschichte angehört! Let’s get green! ÖH ja was genau hat sich denn getan?? Neen paar Grüne Linke und Piratenhansels machen hier den Weg für die Legalisierrung frei??? Zur Errinnerrung gebetsmühlenartig…..ok…. : Da ihr ja gute Kontakte zu dem Medien habt,wäre es an der Zeit im Rahmen des Aussenministeriums des Kultusministeriums (Kulturaustauschprogramm)und des Gesundheitsministeriums ein -PR-Programm zu starten indem man die PR für sich nutzt! Als Beispiel führe ich mal ein Fussballspiel an… zb Bayern München gegen Ajax Amsterdam. Da werden dann Absprachen getroffen wie mit den Massen an Fäns umzugehen ist ,zwischen Land und Land ,überregional. Dazu… Weiterlesen »

danydanone
danydanone
6 Jahre zuvor

Dank meiner Vorredner habe ich einen Namen gefunden.

€€€Proprohibition-Social-Clup$$$!

danydanone
danydanone
Antwort an  reefermadness
6 Jahre zuvor

OF course!

Jemand
Jemand
Antwort an  danydanone
6 Jahre zuvor

Wie wärs mit “Kiffer-KZ” ? Das zeigt doch wenigstens schonmal eindrücklich in welche Richtung es geht!

reefermadness
6 Jahre zuvor

na in die einzigst wahre richtung!!!

Am Deuschtem Wesen soll die Welt genesen!!
dazu ein comment von schmidt salomon

aus keine macht den doofen

Noch immer bilden wir aufrechtgehenden Deppen uns ein,das das Universum von einem Schöffergott exqlusiv für uns geschaffen wurde!! Die menschliche Hypris im Mittelpunkt des Kosmos zu stellen ,ist wohl die dümmste und politisch verherrenste Wahnidee,die Homo Demenz je hervorrgebracht hat!!

mfg

Lars Rogg
Lars Rogg
6 Jahre zuvor

@Jemand & X-Kiffer Eure Angst vor staatlicher Repression kann ich durchaus verstehen und solange man in z.B. Stuttgart aus keinem Blumenanbau Fachgeschäft gehen kann ohne Angst zu haben von der Bullerei verfolgt und hops genommen zu werden, gebe ich euch auch recht. Echt widerwertig !! Allerdings gucke ich ganz gerne nach Portugal. Kleine Eigenbedarfmengen (jeder Droge) sind nicht verboten-nur bei offensichtlich problematischen oder öffentlich, auffälligem Konsum steht ein Gespräch mit einem Mediziner (glaub ich) an. Ich find diese Clubs gar nicht so falsch, wenn die Gesetzgebung drumherum sich liberalisieren würde. Damit meine ich das kleiner Kiffer nicht mehr verfolg und vergewaltigt werden. Wenn unsere debile ReGIERung schon keine sinnvolle Gesetzgebung in Sachen Hanf auf die Beine stellen kann, könnte das… Weiterlesen »

Jemand
Jemand
Antwort an  Lars Rogg
6 Jahre zuvor

Du glaubst also ernsthaft CSC’s währen nur der erste Schritt ? Nene! Falls sowas kommt wird der gemeine Kiffer sich darauf ausruhen…man darf ja immerhinn jetzt kiffen…das die Auflagen aber immernoch inakzeptabel sind…davor werden die Augen verschlossen! Die Holländer haben sich ja auch mit ihrer Duldungspolitik zufrieden gegeben und was sie davon haben sieht man ja jetzt wo ein paar Hardliner alles wieder zurück schrauben! Und wir in Deutschland bekommen es ja nichtmal hin Homosexuelle den Heterosexuellen gleichzustellen (die dürfen zwar immerhinn sowas ähnliches wie heiraten werden aber bei Steuerangelegenheiten oder was die Adoption angeht nach wie vor diskriminiert!) Im übrigen gehöre ich zu denen die aus Krankheitsgründen nicht arbeiten…Cannanis hilft sehr aber ich kanns mir nicht immer leisten! Man… Weiterlesen »

Lars Rogg
Lars Rogg
6 Jahre zuvor

Hallo Jemand 1. Wir haben keine Clubs, von Auflagen zu sprechen die noch nicht existieren oder beschlossen sind irritiert mich etwas. 2. Die Ungleichbehandlung von Heten und Homos ist an Dummheit und Ignoranz vor Menschlichkeit kaum zu überbieten- keine Frage. Diese Borniertheit ist aber auf dem gesamten Weltball Tatsache. Warum ist mir komplett schleierhaft. Viele tun so als wäre das eine gefährliche ansteckene Krankheit, dabei ist diese peinliche homophobie lediglich ein Zeichen für ein große Masse an unaufgeklärten Idioten. Wobei gehts es denn bei Homosexueller Liebe?? Um Liebe zu einem anderen Menschen. Daran kann nichts verkehrt sein. Es gibt so abartig viel unlogischen Hass auf der Welt, dass ich jede Form der Liebe herzlich umarme und willkommen heiße. Ich denke… Weiterlesen »

Jemand
Jemand
Antwort an  Lars Rogg
6 Jahre zuvor

1. Man nimmt sich mit dem CSC Modell ja zB die Spanischen CSCs zum Vorbild von diesen Auflagen spreche ich. 2. Vollste Zustimmung! Schwul sein war ja bis (glaube rein formell) 1999 illegal! (Bin mir nich sicher wegen der Jahreszahl) Die Berliner Mauer ist weg aber die Mauer in den Köpfen der Menschen steht nach wie vor (und das eben nicht nur was West/Ost angeht)! 3+5. Wenn ich das richtig verstanden habe hat der EuGH zumindest in der Theorie Möglichkeiten der Sanktionen als Druckmittel…da könnte man vermutlich ansetzen…ein Versuch wäre es sicherlich wert! Klar wird man sich auf die Souveränität des Landes berufen aber man hätte ja ein BVerfG Urteil zur Hand das eben nahelegt das hier Handlungsbedarf besteht! 4.… Weiterlesen »

Lars Rogg
Lars Rogg
Antwort an  Jemand
6 Jahre zuvor

Das Problem ist das das alles im “wäre möglich” oder “wäre schön” oder “man könnte doch” Modus abläuft. Ist doch alles nix greifbares. Nur das Wahlvieh ist dazu in der Lage irgendetwas zu verändern, d.h. Aufklärung, Aufklärung und nochmal Aufklärung. Ein Urteil mag wegweisend sein, interessiert aber doch keinen Politiker, also was solls???

Jemand
Jemand
Antwort an  Lars Rogg
6 Jahre zuvor

Ein Versuch isses definitiv wert! Aber erst wenn genug Leute dahinter stehen…also hast du durchaus Recht : Aufklärung ist alles!

Wie schon öfter erwähnt ist der CSC ein erster Schritt in die rixhtige Richtung und auf alle Fälle besser als die Zustände derzeit aber das ist eben nicht DIE (dauerhafte) Lösung die manche darin sehen!

Lars Rogg
Lars Rogg
Antwort an  Jemand
6 Jahre zuvor

Absolut deiner Meinung. Sollte meine geliebte Mutter noch zu Prohibitionszeiten das Zeitliche segnen, werde ich versuche selbst eine DHV Aussenstelle zu realisieren. Ich hab nur z.Zt. einen 16-18 Stunden Tag mit meiner an Alzheimer-Demenz leidenden Mum. Da bleibt kaum Zeit für sinnvolle, zeitlich selbst bestimmte Arbeit. Ein bisschen Senf abgeben, in verschiedenen Foren und Chats, ist das Einzige das mir bleibt (zur Zeit). Viel erreichen kann ein einzelner zwar nicht, aber sollten sich ein paar mehr träge Kifferseelen dem Thema widmen (am besten in jeder Stadt Deutschlands eine DHV Aussenstelle) könnten wir echte Aufklärung leisten. Es gibt doch in nahezu jeder Schule irgendwann einen Zeit der Drogenaufklärung in der irgendein bekloppter Drogenbulle ( die minderwertigste Gattung Bulle) die Heranwachsenden vor… Weiterlesen »

Jemand
Jemand
Antwort an  Lars Rogg
6 Jahre zuvor

Vollkommen richtig! Das fängt doch schon im persönlichen Umfeld von jedem einzelnen an! Redet mit Leuten über Hanf bzw Drogenpolitik! Überzeugt die Leute davon das Prohibition mit all ihren Folgen weit schädlicher ist als Cannabis! So hab ich auch schon den ein oder anderen Hanfgegner davon überzeugt das die Welt davon nicht untergeht und es keine toten Kinder regnet wenn man Cannabis legalisiert! Die Leute müssen keine Hanffans werden! Es reicht wenn sie nichts dagegen haben und sich vorstellen könnten damit zu leben… niemand muss und akzeptieren…aber Toleranz ist wichtig! (Meinungsfreiheit und so)! Zumal man auch nicht zu viel verlangen sollte (zb Akzeptanz) da fühlen sich viele bedrängt und machen sofort dicht! Ich spreche da aus eigener Erfahrung! Seid dabei… Weiterlesen »

Lars Rogg
Lars Rogg
Antwort an  Jemand
6 Jahre zuvor

Wie geil : “das es keine toten Kinder regnet”… das merke ich mir!! Ich lag lachend unterm Tisch (na fast) aber es hat mir den Abend versüßt…hihihi. Danke dafür 🙂
Ich denke wir ziehen alle am selben Strang, Tau, Seil, etc.
Wie beim Hanf, verschiedene Namen für das selbe Ziel.
Bis bald…