Donnerstag, 19. März 2015

Polizist belügt Schüler über Cannabis

Kalkül oder einfach nur grob fahrlässig?

 

 

keine Lügen über Drogen

 

Wenn man liest, wie Schüler in Marbach/Baden-Württemberg über Cannabis aufgeklärt werden, müsste man eigentlich erst einmal einen dicke Tüte rauchen, um sich zu beruhigen. Da man Cannabis aber nicht zum Verdrängen von Problemen nutzen sollte, spricht das Hanf Journal sie lieber offen an, anstatt sie schon am frühen Morgen wegzukiffen. In der gestrigen Ausgabe der Marbacher Zeitung stehen Dinge, über die man als aufgeklärter Mensch im 21.Jahrhunderts eigentlich gar nicht ernst nehmen kann:

 

 

„Was glaubt ihr, wie viel Mal giftiger ein Joint als eine Zigarette ist?“, fragt er. Die Schüler staunen, als Leins ihnen den Faktor 30 nennt. Der Wirkstoff THC, ein Nervengift, halte sich vier Wochen lang im Körper. Wer jeden Samstag kiffe, bei dem reichere sich das Gift in Leber, Nieren und Gehirn an. „Kiffer sind einfach blöder“, erklärt Leins, erzählt von Gehirnblockaden und Stottern sowie davon, dass man bei Vorstellungsgesprächen wie etwa bei Bosch alles andere als eine gute Figur abgebe. Wer Haschisch konsumiere und erwischt werde, bekomme nicht nur Stress mit der Polizei und den Eltern, sondern müsse Jahre später bei der Führerscheinstelle in mehreren bis zu 130   Euro teuren Tests nachweisen, dass er „clean“ sei. „Auch wenn ihr im Alter von 14  oder 15 Jahren nur kurz probiert habt, kann euch das Jahre später noch einholen.“

 

 

Herr Leins ist bei der örtlichen Polizei für Drogenaufklärung an Schulen verantwortlich.

 

– Ein Joint ist weder 30mal giftiger als eine Zigarette noch ist THC toxisch, also ein Nervengift. Vorausgesetzt man mischt Gras nicht mit Tabak.

 

– Cannabis reichert sich nicht Leber, Nieren und Gehirn an, dort sind lediglich Abbaustoffe nachweisbar.

 

– Wer mit Haschisch erwischt wird, bekommt vielleicht Stress mit der Polizei, manchmal auch von den Eltern. Das liegt aber nicht am Hasch, sondern an der repressiven Gesetzgebung.

 

– Die angesprochene MPU kostet weit mehr als die angesprochenen 130 Euro. Dass diese Maßnahme selbst bei Gelegenheitskonsumenten und Nüchternen angewandt wird, liegt jedoch nicht am Gefährdungspotential von Cannabis, sondern an der schiefen Gesetzeslage beim Fahrerlaubnisrecht.

 

– Die Behauptung, Kiffer seien einfach blöder, lassen wir mal so im Raum stehen und fragen: Als wer? Angesichts der verdrehten Fakten sicher nicht blöder als der hier Zitierte.

 

– Zur Sache mit der Bewerbung bei Bosch zitieren wir einfach den Kommentar eines Lesers, der aus der Gegend stammt:

 

„Zum Thema Bosch kann ich nur sagen, dass in einer großen Nachbarstadt, in der Bosch ansässig ist, vor ca 15-20 Jahren eine große Konsumenten Aussiebaktion gegeben hat. Mit entsprechenden Tests und allem Drum und Dran. […]. Die  haben dann auch im gesamten Stadtgebiet mehr keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen – Bosch hat dafür gesorgt, mit einem kleinen unauffälligen, handschriftlichen Vermerkt (dr.) am unteren linken Rand des Zeugnisses. […]Bosch spielt ein ekelhaftes Spiel mit kleinen, fleißigen Kiffern. Aber alles im Sinne der Stadt und des Landkreises, wo Kiffer wie Großwild gejagt wurden und werden.“

 

Wer Jugendlichen droht, schon das bloße Probieren von Cannabis könne ihr Leben grundlegend versauen, stigmatisiert und verängstigt. Angesichts der tollen Aufklärung wagt es sicher kein Schüler mehr, seinen Konsum anzusprechen. Wer auf diese Art Prävention betreibt, spielt mit dem Feuer und nimmt die Entstehung problematischer Konsummuster billigend in Kauf.

33 Antworten auf „Polizist belügt Schüler über Cannabis

  1. X-KIFFER

    Naja wer wird schon Bulle?
    Das die Bullen nicht die hellsten Lampen im Kronleuchter sind sind sieht man ja daran daß sie harmlose und friedliche Cannabiskonsumenten jagen. Für die großen Verbrecher reichts leider nicht.
    Bezüglich des Vermerks im Zeugniss kann man gegen Bosch klagen. Heimliche Botschaften im Zeugniss sind illegal. Neben einem korrekten Zeugniss lohnt evtl. eine zusätzliche Schadensersatzklage. Man muß solchen Akteuren sofort auf die Wixgriffel hauen und zwar so das es schmerzt.

  2. Jemand

    Und Menschen mit echten Ambitionen werden aus dem Beruf systhematisch heraus gemobbt…so geschehen bei einer Bekannten die 2 mal aus fadenscheinigen Gründen die Aufnahmeprüfung nicht bestanden hat…traurige Welt!

  3. HM420

    Tja, man sieht der Kampf der Prohibitionsbefürworter geht jetzt wohl erst richtig los !! Um so stärker das Thema aufgrund neuester Ereignisse in die Medien gebracht wird, umso aggressiver ist die Antwort der Gegener. „stärkeres Gras als damals“ – „extremes Risiko von Psychosen“ – „Skunk als Auslöser“ – „Noch eine Droge einführen“ u.v.m sind die wohl bekanntesten Statements dieser Personen, die Sie Gebetsmühlenartig runterleihern ohne jedoch Belege, Studien als auch Forscher dazu anzuführen.
    Doch leider scheinen Sie hiermit, bei Menschen die dieses Thema sowie so schon anrüchig finden, Punkten zu können.Daher befürchte Ich werden diese Populisten die sich dem Thema Hanf nur allzu gerne verweigern, uns das Leben erstmal weitaus schwerer machen, anstatt es zu verbessern!! (siehe dazu – BR-Bürgerforum vom 18.03.2015 – in welcher sich auch Hr. Wendt von der Polizeigew. für eine härtere Gangart nach Bayrischem Vorbild ausspricht!! )

  4. Littleganja

    Für mich sieht das aus als hätte der „Freund und Helfer“ einfach Wissenschaftliche Medizinische Fakten genommen und zwar die von Alkohol!

    „reichere sich das Gift in Leber, Nieren und Gehirn an“

    —> Eindeutig Alkohol, kann aber auch Heroin sein ist für mich eh das selbe.

    Weiterhin stelle ich mir immer mehr die Frage warum es Menschen gibt die so Geil drauf sind Cannabis zu verteufeln. Als Antwort gibt es eigentlich nur zwei Varianten die erste man ist einfach Scheiße blöd oder man verdient mit dem VERBOT GELD!

    Bei dem oben genannten Göbbels 2.0* ist es wohl der zweite Grund das Geld, die Frage ist jetzt weiterhin, verdient er nur Geld durch den „Job“ als Bulle (Existenzängste, Stellenabbau usw.) oder hat er noch weitergehende Interessen wie z.b. den Verkauf von eben der besagten Substanzen?!?!

    Wenn einer Zugang hat zu Gras und das zum Nulltarif dann sind das die Bullen und glaubt mir die hängen tiefer drin wie manchen denken 😉

    (*Göbbels 2.0 – ist bezogen auf die Propaganda, nicht auf die Verbrechen der Nazis)

  5. Stürmchen

    Leider hat HM420 Recht, die Prohibitionsdeppen werden immer aggressiver und denken sich immer
    neue Märchen und Lügen aus. Ich als Vater bin von Herrn Leins bzw. dieser Art der Prävention absolut
    schockiert und wütend dazu.

    Herr Leins wird heute Abend von mir lesen => MARBACH.PREV@polizei.bwl.de

  6. René

    (Ironie an)
    „Und der Mann auf dem Bild über der Tafel, liebe Kinder, das ist unser geliebter Führer. Dank ihm herrscht im deutschen Reich wieder Zucht und Ordnung. Was glaubt ihr, um wieviel mal minderwertiger Juden, Schwule oder Rauschgiftler als der Arier ist? Die sind einfach blöder und nichts wert. Das sind alles Gefahren für das Reich, ihr wollt doch nicht das die SA noch Jahre nach dem Konsum euer Haus stürmt?“
    (Ironie aus)

  7. Lars Rogg

    Klar, im Prinzip hast Du recht. Hast Du mal versucht gegen einen Weltkonzern zu klagen der jeden, absolut jeden in der Stadt auf seiner Seite weiss. Die sind der größte Steuerzahler und Arbeitgeber in der Stadt. Ein kleiner Arbeiter hat da gar nichts auszurichten. Und selbst wenn man als gefeuerter bei einem dutzend Firmen erst mal telefonisch nachgefragt hat, ob sie Arbeiter suchen oder brauchen war es sinnlos. Noch ohne irgendetws schriftliche zu haben, wurde zuerst gefragt wer der letzte Arbeitgeber war. Bei der nennung Bosch wurde als erstes gefragt ob man einer dieser kriminällen „Drogenkonsumenten“ sei, welche bei Bosch gefeuert wurden. Die Personalabteilung von Bosch hat da ganze Arbeit geleistet und offenbar über interne Kanäle allen Mittel- und Großfirmen auf die neuen Bewerber vorbereitet. Es gab auch damals schlaue Arbeiter die dieses „dr.“ per Computer wegretuschiert haben…hat nur wenigen etwas gebracht, dank der internen Infos von Bosch. Ich weiß nicht ob die, für solche Fälle, eine Telefonkette installiert haben, aber sehr, sehr viele hatten Probleme zukünftig in dieser Stadt einer ehrlichen Arbeit nach zu gehen. Bei Bosch wurde sogar, natürlich durch die Blume, darauf hingewiesen das man durchaus annonyme Anzeigen bei der Polizei machen könnte. Wer wagt es da noch zu klagen. Irgendwann möchte man schließlich mal wieder eine normales Leben führen- bei so einem Gegner kannst Du Dich gleich mit der Mafia anlegen. Du kannst nur verlieren !! Asolut zum kotzen…

  8. Juergen Meixner

    Gut erkannt, es geht um das Eigeninteresse der POLIZEI, nur dumm die Wahrheit interessiert nicht das Eigeninteresse der Prohibitionisten.

    Cannabis ist reinste Medizin, und nichts weiter.

    UCC 1-308 sin prejudicio Kaneh Bosem

  9. Carstón

    Ich arbeite in der Suchtpräventionsfachstelle meines Bundeslandes. Wenn ich mit Schüler_innen über Cannabis spreche ist ein wichtiger Part auch immer „wie verhalte ich mich gegenüber der Polzei, wenn ich bei einer Kontrolle nach Drogen & Konsum befragt werde oder wenn ich in flagranti erwischt werde“. Die Polizei erzählt bei uns aber den selben Schwachsinn wie oben zu lesen und die glauben das auch!

  10. Irish Green

    DEN MANN SOFORT ENTLASSEN!!! Wenn ich meine Arbeit nicht richtig mache, flieg ich auch raus!

  11. Rainer

    Ich habe der Polizeiinspektion auch gerade geschrieben.
    Hoffendlich machen das viele!!!

  12. 420

    Und das in einem Bundesland mit grünem Ministerpräsident.-Schande!
    Nicht das Cem morgen von der Prohibitions-Stasi seiner eigenen Partei ins Arbeitslager geschickt wird,
    wo Er mit einem Boschhammer Steine klar machen muss!

  13. Copsmustdie

    Auf deiner stirn steht ******, ganster ist am mikrophon, was willst du tun?
    ich bin ein echter Gangster, ich hab mal meinen Finger in den Popo gesteckt und abgeleckt.

    mehr fällt mir dazu nicht ein

  14. Lars Rogg

    Naja, es ist immer dasselbe. Kleine Kiffer zu jagen und Kinder mit Lügen zu beängstigen oder Konform zu pressen ist so viel ungefährlicher als echten Verbrecher den Garaus zu machen. Als Bsp für solche hätte ich da unsere Grokotze, Hells Angels, Bosch Personalabteilung, Jobcenter, etc..Verbrecher in Reinkultur. !!!

  15. Rosenberger Hubert

    Cannabis sativa (Hanf) als Heilpflanze
    Einleitung
    Die therapeutischen Wirkungen der Heilpflanze Hanf (Cannabis sativa L.) wurden über Jahrtausende genutzt – Shen-Nung, der mythische Begründer der chinesischen Kräuterheilkunde, erwähnte Hanf bereits im Jahre 2737 v.Chr. – und noch im 19. Jahrhundert war Cannabis für verschiedene Anwendungszwecke ein wichtiger Bestandteil von Hausapotheken. Insbesondere in der Behandlung von Schmerzen verschiedenster Ursachen – von Gelenk- und Muskelschmerzen bei rheumatischen Erkrankungen über Migräne bis zu krampfartigen Beschwerden im Zusammenhang mit der Regelblutung – wurden Cannabiszubereitungen seit der Antike verwendet.
    Mit Entstehung der modernen Pharmakologie traten die therapeutischen Möglichkeiten der Hanfpflanze in den Hintergrund während ihr Mißbrauch als Droge stark betont wurde. Gegenwärtig zeichnet sich das Bestreben ab, zwischen Rausch- und Heilwirkung klarer und nüchterner zu differenzieren und zu untersuchen, ob die in einer Fülle von Einzelbeobachtungen beschriebenen therapeutischen Effekte unter den kontrollierten Bedingungen von klinischen Studien nachvollziehbar sind.
    Cannabis wird in Form unterschiedlicher Produkte genutzt mit Bezeichnungen wie Marihuana (Cannabiskraut), Haschisch (Cannabisharz), Charas, Bhang, Ganja und Sinsemilla. Wichtigster medizinisch wirksamer, aber auch psychotroper (rauschartig wirkender) Inhaltsstoff ist Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC).
    Die zu verordnenden Dosierungen betragen zwischen 5 mg und 20 mg THC pro Tag. Dies wird meistens ohne Nebenwirkungen bzw. in wenigen Fällen mit leichten Nebenwirkungen (z.B. Mundtrockenheit, Schwindel und Herzklopfen) vertragen. Da Cannabis ein vergleichsweise kaum ein Suchtpotential hat, ist im Rahmen einer medizinischen Behandlung mit der Entstehung einer Abhängigkeit nicht zu rechnen.
    Cannabis als Betäubungsmittel

    Cannabis und seine Bestandteile unterliegen dem Betäubungsmittelgesetz, d.h. Besitz, Anbau, Handel, Ein- und Ausfuhr sind verboten. 1998 ist es durch Änderung dieses Gesetzes in Deutschland möglich geworden, den Hauptinhaltsstoff THC (Dronabinol) als in den USA zugelassenes Medikament (Marinol®) oder als Rezeptur-Arzneimittel für die Behandlung von Übelkeit, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust bei Krebs- und AIDS-Patienten zu verschreiben. Die Umstufung von Cannabisextrakt zu einem verschreibungsfähigen Rezeptur-Arzneimittel war vom Bundesgesundheitsministerium für 2004 zugesagt worden; die Behörde zog diese Zusage jedoch wieder zurück. Die widersprüchliche Situation bleibt also weiterhin bestehen, dass der Hauptinhaltsstoff einer Pflanze (THC), der auch nahezu allein für ihr Suchtpotenzial verantwortlich ist, verschrieben werden darf, Zubereitungen aus der ganzen Pflanze (Cannabis) jedoch nicht.
    Cannabis als Ganzes ist mehr als die Summe seiner Wirkstoffe
    Die moderne Cannabisforschung begann mit der Isolierung und Teilsynthetisierung des wichtigsten Inhaltsstoffes Delta-9-THC (1964) und fand einen Höhepunkt in der Entdeckung spezifischer Cannabinoidrezeptoren im Gehirn (1988) und später auch auf Immunzellen sowie in der Darstellung endogener Liganden, also körpereigener Cannabinoide, Anandamide genannt (1992).
    Delta-9-THC ist das am umfangreichsten und gründlichsten untersuchte Cannabinoid. Andere wichtige Hauptcannabinoide sind Cannabidiol (CBD), Cannabinol (CBN), Cannabigerol (CBG) und Delta-8-THC. Cannabidiol (CBD), der zweitwichtigste Hauptinhaltsstoff von Cannabis, wirkt wie THC antispastisch, antikonvulsiv und schmerzhemmend. Von besonderer Bedeutung ist jedoch, dass CBD die psychotropen Effekte von THC dämpft und damit der sich am häufigsten einstellenden und unangenehmsten Nebenwirkung von isoliertem THC entgegen wirken kann. Weitere positive Effekte von CBD in Hinsicht auf einen Ausgleich einseitiger THC-Wirkungen sind eine Dämpfung der durch THC ausgelösten Tachykardie, eine Normalisierung des durch THC verlangsamten Zeitempfindens und eine Abschwächung THC-induzierter Benommenheit.
    Es ist daher wahrscheinlich, dass ein Cannabisextrakt, in dem THC und CBD als Hauptbestandteile enthalten sind, ausgeglichener und verträglicher wirkt als isoliertes oder synthetisiertes THC, deren klinischer Einsatz durch psychotrope Nebenwirkungen häufig begrenzt wird.

    Auch für die bisher einzigen anerkannten Indikationen von THC oder synthetischen Derivaten (z.B. das aus Großbritannien stammende Nabilone®) kann sich die Frage stellen, ob Cannabis als gesamte Pflanze nicht wirksamer und besser verträglich sein könnte: Die Erfahrungen vieler Krebs- und AIDS-Patienten mit „illegalem“ Cannabis bei der Behandlung von starker Übelkeit und Erbrechen sowie für eine Gewichtszunahme durch Appetitstimulation bestätigen diese Vermutung. Bei einer Umfrage unter 2430 Onkologen 1990 in den USA gaben 44% der über 1000 anonym Antwortenden an, bereits eigenen Patienten Cannabis als das wirksamere und besser verträgliche Antiemetikum (für die Hemmung des Brechreizes) empfohlen zu haben.
    Weitere Indikationen
    In der Zukunft sollten sich für Cannabis folgende weitere medizinische Anwendungsmöglichkeiten realisieren lassen:
    Schmerzen: Tierexperimentelle Untersuchungen ergaben, daß THC und andere Cannabinoide die Wirkung von Opiaten verstärken können. Eine placebokontrollierte Einzelfallstudie zeigte eine deutliche Verminderung des Morphinbedarfs durch Gabe eines standardisierten Cannabisextrakts bei starken entzündlichen Schmerzen bei Mittelmeerfieber. Es gibt ebenfalls aus Tierversuchen vielfältige Hinweise, dass Cannabinoide besonders bei neuropathischen Schmerzen hilfreich sein könnten.
    Migräne: Eine Fülle von Einzelfallberichten belegen die gute Wirksamkeit bei dieser durch bisher zugelassene Medikamente häufig nur unbefriedigend beeinflußbaren Erkrankung. Mögliche Wirkmechanismen wurden untersucht.
    Krämpfe und Bewegungsstörungen: Die entspannende und schmerzhemmende Wirkung ist besonders ausgeprägt bei Spastik infolge Multipler Sklerose oder Rückenmarksschädigung sowie auch bei Menstruationsbeschwerden. In einer epidemiologischen Erhebung gaben über 90% von 112 befragten MS-Patienten an, durch das Rauchen von Cannabis Spasmen, Tremor und Schmerzen wirksam verbessern zu können.
    Glaukom: Schon 1971 wurde dokumentiert, daß das Rauchen von Cannabis den Augeninnendruck um etwa 50% senkt. Dieser Effekt konnte auch mit oralem und intravenösem Delta-9-THC und Delta-8-THC erzielt werden. Später wurde gezeigt, daß Delta-9-THC und Cannabigerol (CBG) den Kammerwasserabfluß um das Zwei- bis Dreifache erhöhen.
    Asthma: Inhaliertes Cannabis erweitert die Bronchien. Um das schleimhautschädigende Rauchen zu umgehen, sollten Aerosole entwickelt werden. Schon in den 70er Jahren konnte gezeigt werden, daß als Aerosol inhaliertes Delta-9-THC eine der Wirkung von Beta-Sympathomimetika vergleichbare Verbesserung der Lungenfunktion zeigt.

    Weitere mögliche Anwendungsgebiete: Schlafstörungen, reaktiv depressive Zustände, Epilepsie und medikamentenbedingte Bewegungsstörungen bei Parkinson.
    Anmerkung von mir:
    Einen Joint sollte man NICHT MIT dem Suchtmittel TABAK vermischen!!!
    CANNABIS ist und bleibt eine jahrtausend bewährte Heilpflanze, es ist KEINE Droge, es macht NICHT SÜCHTIG und abhängig!
    alles beste
    Rosenberger Hubert

  16. Juergen Meixner

    Selber schuld 😛 ,,, war aber klar, denn Dummheit kann nicht geheilt werden.

  17. bert

    Ich gab Dir im fast allem Recht. Nur in einem täuschst Du Dich. Großkonzerne zahlen keine Steuern

  18. Jemand

    Uns brauchst du solche Infos nicht zu geben…wir wissen das längst^^ teile diese Tatsachen doch bitte lieber allen mit die den Lügen der Prohibitionsmaffia glauben…vllt hilfts ja!

  19. Lars Rogg

    Ja darauf hat mich meine Freundin auch aufmerksam gemacht. Tatsächlich zahlt jede Putzfrau bei Bosch mehr Steuern als der Konzern-dank Abschreibung, Verrechnung mit Auslandsverlusten oder anderen Steuergeschenken. Heißen dank an Rot-Grün, denn denen haben wir das zu verdanken. Da Bosch aber sehr viele Arbeiter hat, welche alle Steuern zahlen, kommt die Steuer über die Hintertür. danke für die Korrektur.. 🙂

  20. Lars Rogg

    Wenn man die Reaktionen liest, steigt die Hoffnung das sich das Volk nicht länger verarschen bzw belügen lassen will und widerstand leistet…weiter so.

  21. Lars Rogg

    Nein, ich rauche ja nicht…ich verdampfe und ich esse. was Du möchtegern übersiehst, sind die Beimengungen im Tabak um in besser abbrennen zu lassen oder damit er besser schmeckt (Parfum), etc… Hast Du Dich mal schlau gemacht wieviel Dreck im Tabak ist ausser Tabak? Dazu gibt es unzählige Studien. Mal die richtigen Blätter lesen und schon ist man objektiv informiert. Die Frage bleibt ausserdem wer diese Vergleiche zieht und woher die Infos stammen. Die Tabaklobby ist stark genug um jeden Journalisten in ihren Sinne zu beeinflussen. Wäre kein Einzelfall wie der Fall Ulfkotte zeigt. Und um Dich nicht dumm zu lassen: Weed brennt nur schlecht wenn es sehr gut ist oder mann zu blöd ist in anständig zu trocknen oder zu faul den Joint ein zweites oder drittes mal wieder anzufeuern. Das hat aber auch den Vorteil das man einen, eventuell überschätzten Joint, nicht auf einmal sondern in Etappen rauchen kann. Die Frage bleibt, wer hier der einseitige Schlaumeier ist. Man muss nicht alles glauben was Lobbyhörige Zeitungen schreiben…Du liest auch Bildzeitung und Bunte , oder ???

  22. Paul

    Ja, Bildung ist alles! Nur wer alt genug ist, versteht was von Toleranz!

    Oder will es nicht verstehen weil es ihm andere vorsagen… :-/ *trottel

  23. Paul

    ja, nur wer alt genug ist wird Toleranz verstehen!

    Allen anderen hilft nur Nachhilfe, die leider nicht gegen ist!!!

    Sorry, aber es können nicht alle schaffen…

  24. Zauberpilz-Blogger

    Vielen Dank für den Artikel und die Info, wie es an unseren Schulen diesbezüglich abläuft – traurig traurig 🙁 Habe noch etwas ausführlicher darüber gebloggt inkl. den gesellschaftlichen Folgen solcher Drogen-VERklärung. Dabei bediente ich mich auch an Teilen eurer Argumentation (natürlich unter Verlinkung auf die Quelle: http://zauberpilzblog.net/2015/03/anti-drogen-tag-polizei-kommissar-beluegt-schueler-und-erzaehlt-schauermaerchen/ )

    Mein Fazit lautet:
    „Aufklärung? Gerne! Prävention? Bitte! Angst statt Mündigkeit? Nein danke!“

    Also, macht weiter so und füttert uns mit guten Infos!1!!

  25. Juergen Meixner

    1. das bezieht sich auf den Mufti und seine Aussage:
    „aber ihr glaubt ja bloß, was ihr wollt…“

    2. es bedeutet: Doof Bleibt Doof Da Helfen Keine

    … lieber Mufti, es geht nicht um den Glauben, es geht um das Wissen 🙂

  26. Olle

    Mir auch, das bringt`s aber wirklich mit einem Satz auf den Punkt. Besonders die Anspielung auf die Zwangsarbeit und die vielen Totgeschufteten in dieser NAZIFIRMA im dritten Reich erklärt gut die Wurzeln dieser neuen Nazimachenschaften marke Bosch !

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