Dienstag, 24. Februar 2015

In Alaska wird Gras heute legal

100 Tage nach dem Volksentscheid darf jetzt zwar offiziell, aber nicht öffentlich gekifft werden

 

alaska-re-legalisierung
Done! / Grafik: NORML

 

 

Am heutigen Dienstag sind in Alaska die Bestimmungen von Ballot Measure 2″ in Kraft getreten, die die Re-Legalisierung von Cannabis regeln. Ab sofort darf man als Erwachsener in Alaska ungestraft und ganz offiziell bis zu sechs Pflanzen anbauen sowie eine Unze Gras besitzen. Da ein staatlich reguliertes Shop-System, ähnlich wie in Washington und Colorado im Jahr 2013, erst ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes eingerichtet sein wird, kann man im Hohen Norden der USA bislang noch kein Gras kaufen oder verkaufen. Allerdings ist es jetzt schon legal, ein wenig Weed aus dem privaten Stash unentgeldlich an Bekannte oder Freunde abzugeben.

Der Cannabiskonsum in der Öffentlichkeit sowie auf Bundesterrain („Federal Land“) bleibt jedoch weiterhin verboten und wird mit einer 100 US-Dollar hohen Strafe geahndet. Die Polizei in Anchorage, der größten Stadt des Bundesstaates,  hat bereits angekündigt, das Rauchverbot mit Nachdruck durchzusetzen, zur Not auch bei solchen, die vor der eigenen Haustür kiffen, falls sich ihr Haus zum Beispiel in der Nähe eines Parks befinde.

9 Antworten auf „In Alaska wird Gras heute legal

  1. Gasterl

    Wie verhält sich das eigentlich, wenn nun eine Person in Alaska erlaubter Weise 6 Pflanzen aufzieht und dann beispielsweise 180 g erntet – dann hat er ja deutlich mehr als die erlaubte Unze. Macht er sich dann strafbar? Oder wie wird das gehandhabt?

  2. Lorenz

    Ich denke dass man einfach nicht mehr ernten darf bzw. man wird es wahrscheinlich auf der pflanze lassen müssen 😀

  3. Jan Heuner

    6 Pflanzen können weit aus mehr sein als 180 g 😀 aber da is es wie bei vielen Gesetzten, nur so halb legal weil Bestimmungen kaum einzuhalten sind!! Aber wir Deutschen sollten uns nen Beispiel nehmen und an die schönen Steuern denken die man mit sowas verdienen könnte…. gemacht wird’s eh!!

  4. Jemand

    Und daran sieht man eben das da garnichts legal ist sondern lediglich entkrimminallisiert!
    All diese unsinnigen viel zu strikten und halbgaren Regelungen um Besitz- oder Konsummengen sind strickt abzulehnen…und für Jungend- und Verbraucherschutz gibt es schon genug Regeln und Gesetze in die man Hanf ganz easy einfach einbauen könnte.
    Legal bedeutet „nicht illegal“! Sonst nix!
    Bei nem Modelprojekt zb wäre sowas akzeptabel um die Auswirkungen besser zu dokumentieren als wer sowas als Dauerlösung will ist entweder selten dämlich/naiv , ein Lobbygesteuerter Berufslügner (Politiker) oder beides (Hallo liebe CSU!)

  5. jj

    Outdooranbau im Frostigen Alaska ? 6 Pflanzen für den Innenanbau ? 100 Kilometer zum nächsten Cannabisshop ? Ist das Wort Re-Legalisierung für diese Regelung nicht etwas zu Optimistisch ?

  6. heri

    Es ist ja so das man 6 pflanzen haben darf aber auf der strasse nur mit 10g herumlaufen kannst es ist ja das beste jetzt draht die ganze welt schon durch hahhaa polizisten werden bald kein job mehr haben oder viel zu viel … i love it cannabis

  7. IChHAse

    @jj
    Natürlich gibt es in Alaska einen Outdooranbau(Alaska Thunderfuck) und 6 pflanzen indoor im rotationverfahren heißt gleich alle 2 wochen ernten.
    100km zum nächsten cannbisshop, das trifft doch auf alle anderen Güter zu. Soll Die jetzt alle 10 km einen mit nur Unze grass an den Straßen Straßenrand stellen stellen? Das ist ergibt sich nun mal aus den geografischen Gegebenheiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.