Freitag, 20. Februar 2015

Klage gegen Colorado eingereicht

Nachbarstaaten und Prohibitinisten wollen Cannabis re-kriminalisieren

 

... eines der ersten Hanf-Fachgeschäfte
„Annies“ ist eines der ersten Hanf-Fachgeschäfte in Denver. Foto via Facebook

 

 

Nach den beiden Nachbarstaaten Oklahoma und Nebraska haben jetzt auch einige Geschäftsleute Klage gegen verschiedene Mitglieder der Legislative Colorados aufgrund der Regulierung von Cannabis eingereicht. Die Klage richtet sich gegen Gouverneur John Hickenlooper, die Chefin der Steuerbehörden Barbara Bohl sowie den Chef der Cannabis-Agentur des Bundesstaates, W. Lewis Koski.

 

Die privaten Kläger sind allesamt Mitglied der „Safe Street Alliance“, die von Washington D.C. aus versucht, die Re-Legalisierung in einzelnen Bundesstaaten USA zu torpedieren. „Safe Street Allinace“ fordert die US-Regierung auf, die Bundesgesetze gegen Cannabis auch dort rigoros umzusetzen, wo sich die Bürger für legales Weed entschieden haben.

 

Die Pressesprecherin des Generalbundesanwalts Cynthia Cofmann teilte der Huffington Post mit, dass die Klage noch nicht formal eingereicht sei und das Büro deshalb noch nicht abschätzen könne, ob die Vorwürfe der Beschwerdeführer ausreichen, eine Klage einzureichen.  „Allerdings wird der Generalstaatsanwalt die Bundesgesetze und die seiner Mandanten verteidigen,“ hieß es aus Coffmans Büro.

 

 

15 Antworten auf „Klage gegen Colorado eingereicht

  1. Weitsichtiger

    Gut so, sollen die Schurken nur stänkern. So wird das Thema in den US-Wahlkampf um die Präsidentschaft getragen. Das heißt für die „Demokraten“: Farbe bekennen!

  2. Sternsch I. Gard

    Vllt ist es sogar gut, dass da jetzt einige versuchen, da was gegen zu machen. Wenn die merken, dass es nicht zusammen geht nit Bundesstaatenrecht und Verfassungsrecht, dann werden die vllt die Verfassung ändern müssen und so Gras in ganz Amerika legal machen. Dafür müssen die Demokraten aber, wie mein Vorredner schon sagte, Farbe bekennen. Allerdings weiß ich nicht genau, wie die Hillary dazu steht, schließlich scheint sie die einzige Person der Demokraten zu sein, die sich dann auch zur Präsidentschaftswahl stellt und ich glaube auch das die momentane Stimmung im Land auf einen Demokraten hinausläuft. Allerdings war es wohl bisher in der amerikanischen Geschichte so, dass auf Demokrat Republikaner folgte und umgekehrt. Wollen wir mal hoffen dass auch hier ein „Wind of change“ weht! 🙂 😉

  3. Nummer14

    das ist das Problem der Länderebene. Kein Börsianer aus Texas investiert in grüne Unternehmen aus dem Bereich so lange der nächste Präsident seitens der DEA nach der nächsten Wahl dem Spuk ein Ende bereiten kann. Genau wie in den Niederlanden halbgares Zeug. Letzten Endes denke ich wird der Grundsatz gelten money makes the world go around, hoffe ich. Aber wie bei der medizinischen Legalisierung in Floria die knapp gescheitert ist J. Bush und dieser Casino Kapitalist haben ordentlich Kohle eingesetzt um medial die Stimmung zu kippen. Mit Erfolg wie wir wissen.

  4. Nummer14

    und die Republikaner haben mittlerweile im Senat und Kongress eine deutliche Mehrheit. Das deutet eher auf einen neuen Präsidenten hin, der von den Republikanern kommt. Und die sind eben konservative…

  5. Sternsch I. Gard

    Also soweit ich weiß, sieht es für die Republikaner gerade nicht so gut aus, wenn es um die Präsidentschaftswahl geht. Hillary Clinton kann eine Menge Menschen für sich motivieren und ist beim Volk sehr beliebt. Auch ihr Ehemann, Bill Clinton, ist noch immer eine sehr angesehen Persönlichkeit bei den Amerikanern und wenn er Stimmung macht, dann wird das schon einiges bewirken. Außerdem ist es doch schonmal bezeichnent, dass sich aus dem Lager der Demokraten keiner gegen die Wahl von Hillary stellt. Sie wird also wohl ohne Probleme die Präsidentschaftskandidatin und damit wird dann auch das gesamte demokratische Lager hinter ihr stehen, was ja für den Wahlkampf nur gut sein kann.
    Bei den Republikanern sieht das schon etwas anders aus, da fehlt es an charismatischen Persönlichkeiten und Geschlossenheit. Aber wir werden sehen. 😉

  6. Nummer14

    ich bin Hillary sehr skeptisch. Die ist sehr konservativ… John Mc Cain wäre mir lieber.

  7. Nummer14

    wobei der Aspekt den du anbringst bzgl. der öffentlichen Meinung wenn Bill im Wahlkampf auftritt gefällt sehr. Mal abwarten

  8. Lars Rogg

    John Mc Cain wäre Dir lieber?? Ist das nicht der möchtegern Waffenlieferant für den Ukrainekonflikt?? Warum wäre er Dir lieber?? Ich kenne mich in der USA Politik nur begrenzt aus, aber der scheint mir kaum der Mann für vernünftige Entscheidungen zu sein?? Weder Innen- noch Weltpolitisch gesehen. War keine Ironie, nur eine Frage.!!

  9. Nummer14

    Hi Lars,

    kein Problem habe das auch nicht als Ironie aufgefasst. Im Gegenteil freue mich der Diskussion. Die Waffengeschichte ist ekelhaft unterstützt aber leider fasst jeder amerikanische Politiker. Erstens setzt er sich für legalisierung ein was aber eher zweitrangig ist und vor allem wirkt er in Diskussionen Progressiver als die Clinton. Weiß nicht warum aber ich befürchte das wir wenig von Frau Clinton als Präsidentin zu erwarten haben, aber vielleicht täusche ich mich auch.

  10. 420

    Dieser Mann ist fast 80. Niemals werden Sie Ihn zum Präsidenten wählen.
    Das will kein Amerikaner.

  11. Lars Rogg

    Hi Nr. 14
    offensichtlich ein echter Janus . Mal sehen welches Gesicht er zeigt, falls er an die Macht kommt. Dummerweise erwarte ich von Politikern allgemein nicht viel. Auch von der Clinton nicht. Schliesslich hat die den perfekten Janus geheiratet…ich denke da fällt der Apfel nicht weit vom Politikbaum. Retorisch sind die eigentlich alle nahezu unschlagbar. Den Unterschied machen oftmals die Wahlkampfspenden der Hochfinanz aus oder Hetzer wie die Teaparty, welche gnadenlos mit den Ängsten ihrer Wähler spielen…mal sehen was die Zukunft bringt.

  12. Olle

    @Sternsch I. Gard
    So ein dämliches, unqualifiziertes allgemein dahergefasel. Hab ich doch glatt meine Zeit verschwendet diesen Mist zu lesen !

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