Dienstag, 20. Januar 2015

Kascha Januar 2015

Kascha ist auch im neuen Jahr per e-Mail zu erreichen. Also ran an die Tasten, dumme Fragen gibt es nicht…

 

kascha

 

Marvin (21) aus Mönchengladbach möchte wissen:

„Hi Kascha,
ich bin Sportler und möchte gerne meine Lunge etwas schonen, kiffe aber schon ganz gerne mal und möchte eine „sanftere“ Konsumform als das Bongrauchen finden. Ich habe über pur rauchen oder über einen Vaporizer nachgedacht. Weil ich sowieso lieber Gras als Hasch rauche, dürfte das beides eigentlich okay. Aber wie praktikabel sind die beiden Optionen, wie stark wirkt das und was muss ich da beachten?“

 

Kascha antwortet:

„Hallo Marvin,
seinem Körper etwas Gutes zu tun ist immer eine Idee, für die man belohnt wird. Eine Option hast du gar nicht erwähnt, nämlich den oralen Konsum durch beispielsweise Getränke oder Gebäck. Auch wenn das etwas umständlich ist, können viele Feierabendraucher auch problemlos mit einem Keks den ganzen Abend über Spaß haben, anstatt zum Beispiel zwei Joints zu rauchen. Wer gerne auch spontan und unterwegs oder auf Partys raucht oder seinen Konsum in kürzeren Intervallen dosieren will (in manchen Situationen ist es einfach zu viel, 8-10 Stunden lang breit zu sein, zum Beispiel, wenn man lange wach war und in 7 Stunden schon wieder arbeiten muss), ist allerdings mit pur Rauchen oder dem Vaporizer gut bedient. Pur kann man Joints, Pfeifen und auch Bongs rauchen, das geht sowohl mit Haschisch als auch mit Gras. Allerdings inhaliert man dabei immer verbranntes Pflanzenmaterial, was mit gesundheitlichen Folgeschäden verbunden sein kann und auch nicht von jedem als angenehm empfunden wird. Ein Vaporizer ist zwar etwas umständlicher aber in der Regel sehr effizient und sanft in der Anwendung. Unter anderem aus diesen Gründen sind Vaporizer in der medizinischen Anwendung beliebt. Inzwischen gibt es sogar tragbare Vaporizer, so dass auch der Rauchspaß auf der Party oder bei Ausflügen in die Natur ohne größeren Aufwand gegeben ist. Als Bongraucher wirst du vermutlich anfangs das „Kick“-Gefühl in der Lunge vermissen, es gibt allerdings Purpfeifen, die sich vergleichsweise heftig rauchen und dir den Übergang vielleicht erleichtern dürften. Solltest du keinen großen Wert auf das Kick-Gefühl oder Rauchgeschmack legen, empfehle ich dir, die verschiedenen auf dem Markt erhältlichen Vaporizer auch mal anzuschauen.“

 

 

Steffi (24) aus Würzburg fragt:

 

„Hallo Kascha,
ich bekomme nach dem Kiffen immer einen völlig wirren Heißhunger, oft esse ich dann zum Beispiel einen Hotdog, eine Tüte Gummibären und dazu trinke ich eine Flasche Eistee. Oder Cheeseburger und Milchshake mit Röstzwiebeln. Und dann bekomme ich Sodbrennen, was mich ein wenig nervt. Hast du vielleicht Tipps, was ich dann essen kann, das mir einerseits hilft und mir aber kein Sodbrennen macht?“

 

Kascha antwortet:

 

„Hi Steffi,
das Essen, das du da beschreibst, würde ich wohl auch nicht gut vertragen – manche Menschen haben da einen etwas empfindlicheren Magen als andere. Häufiges Sodbrennen kann die Speiseröhre schädigen, deshalb sollte man es auch, abgesehen davon, dass es unangenehm ist, nach Möglichkeit vermeiden. Als erstes würde ich empfehlen, bereits vor dem Rauchen etwas zu essen. Das kann eine Banane sein oder ein Sandwich oder ein Schokoriegel – in dem Moment, wo du nicht auf nüchternen Magen rauchst, ist die ganze Situation für deinen Magen schon etwas angenehmer. Der Fressflash dürfte dann auch etwas erträglicher ausfallen, da der Magen schon ein wenig vorarbeiten kann. Der Fast-Food-Anteil in deinem Munchie-Menü ist relativ hoch. Viel Fett und Zucker erscheinen dem bekifften Geschmacksnerv zwar sehr attraktiv, sind aber für den Magen eine zusätzliche Belastung. Hier hilft es dir vielleicht, einfach etwas leichteres zu essen: Ein Sandwich mit verschiedenen Belägen und Saucen kann für die Geschmacksnerven auch eine gute Erfahrung sein. Ein wenig Soja- oder Worcestersauce machen im Übrigen auch sehr viele Gerichte Munchie-tauglich, da sie den wenig bekannten fünften Geschmack, den unsere Sinne wahrnehmen können, enthalten – genauso wie die herzhaften Menüs, die du dir so gerne gönnst. Im allerschlimmsten Fall kannst du natürlich auch Sodbrennen-reduzierende Medikamente nehmen. Bei dauerhaften Beschwerden solltest du dies allerdings lieber mit deinem Arzt abklären.“

 

Caney (ohne Alter und Wohnort) hat eine Frage:

 

„Hi Kascha,
ich wollte mal fragen, wie die Wirkung bei Haschkeksen so ist, ich hab nämlich keine Lust, dass es mir nicht gut geht oder so.“

 

Kascha antwortet:

 

„High Caney,
die Wirkung ist im Wesentlichen so, wie wenn man normal kifft – nur etwas länger und je nach Dosis entweder stärker oder schwächer. Wie es dir davon geht hängt also ganz davon ab, wie viele Kekse du isst und wie viel Haschisch da überhaupt drin ist. Das ist leider, vor allem bei den ersten Versuchen, etwas schwierig abzuschätzen: Man wird nicht, wie beim Rauchen, relativ schnell „breit“, sondern das THC muss erst über den Darm aufgenommen werden. Das kann auch mal eine Stunde dauern und dann steigert sich die Wirkung manchmal für eine kurze Zeit langsam, um dann bis zu 10 Stunden anzuhalten. Wer also nach 10 Minuten den zweiten Keks isst, weil er noch nichts merkt, erlebt unter Umständen eine Überraschung. Gerade für Anfänger ist also empfehlenswert, die Kekse am Anfang weniger stark zu dosieren, so dass bei einem Keks oder einem versehentlichen zweiten Keks nicht gleich eine vergleichsweise heftige Wirkung losgeht. Eine Dosierung, je nach Qualität, von etwa 0,2 bis 0,3 Gramm Haschisch kann vollkommen ausreichend sein. Bei Aufnahme von mehr als einem Gramm empfinden selbst regelmäßige Konsumenten die Wirkung in der Regel als relativ stark. Mehr als ein halbes Gramm pro Person würde ich deshalb für den Anfang auf keinen Fall empfehlen – falls du die Wirkung als sehr stark empfindest, solltest du aber nicht in Panik geraten. Es ist biologisch gesehen nicht unwahrscheinlich, auch Dosierungen von weit mehr als 10 Gramm unbeschadet zu überstehen, da Cannabis nur sehr wenig giftig ist – vorausgesetzt, man ist gesund und hat keine Vorerkrankungen. Bei einem 10 Stunden andauernden Rausch kann die damit verbundene Erfahrung aber sehr unangenehm sein, da man sich darüber so krass bekifft nicht immer im Klaren ist. Unter Umständen ist man wegen dem schlecht funktionierenden Kurzzeitgedächtnis auch desorientiert oder ängstlich. Sollte es einem, das kann bei einem Keks zu viel gerade unerfahrenen Konsumenten passieren, für den Moment etwas komisch gehen, dann hilft in der Regel etwas Obst oder ein haschischfreier Keks und ein Glas kalte Cola darüber hinweg.“

 

 

Eine Antwort auf „Kascha Januar 2015

  1. VOLCAN

    Hay zu Marvin seinem Beitrag wollt ich nur als Anregung sagen das man sich zu dem Vaporizer z.b (Volcano) möchte keine Werbung machen ^^ Noch eine Bong holen kann um das ganze nochmal durchs Wasser zu Kühlen um das ganze noch Angenehmer zu machen.
    MFG

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